Habe ich behauptet es gäbe einen?
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Klang für mich so:
> Bei legalen Anbieter kriegt man auch für 1000 ¤ nicht die Qualität/Vielfalt
> geboten.
Da du das behauptest, musst du ja irgendo die Erfahrung gesammelt haben.
Oder sollte das nur eine lächerliche, unnütze Übertreibung sein?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.12 21:35 durch Anonymouse.
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jack-jack-jack schrieb:
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> dass Leute überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr haben Inhalte ohne
> Bezahlung zu konsumieren
>
Dass Firmen überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr haben die Kundendaten ungefragt weiterzugeben ala zu verkaufen und damit noch doppelt reibach machen usw.
Komischerweise gibt es in den USA mit Netflix für 7$ einen Dienst der das alles kann... und dabei machen die noch Gewinne. Ein Schelm der böses dabei denkt, Ich kann es zumin nicht mehr hören das es diesem Industriezweig ja sooooo schlecht ginge.
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Es finden sich doch immer genügend Argumente warum man nicht zahlen möchte und sich dann das Recht heraus nimmt alles kostenlos zu holen.
Nehmen wir iTunes, inzwischen mit bis zu 1080p, sicher keine Blu-Ray Qualität aber auch sicher weit über DVD Niveau, Qualität kann hier nicht das Argument sein.
Mit nem US-iTunes Account kosten Filme 4-5$, Serien meist 2-3$ oder etwas günstiger als Staffel. Preislich sicher nicht günstig, aber dafür werden auch die häufig angesprochenen Punkte der Originalsprache, großen Auswahl und hohen Verfügbarkeit abgedeckt. Wird den meisten aber wohl zu teuer und mit US Account Erstellung auch zu aufwändig sein.
Zu Netflix und den 7-10$ angeboten. Die Film und Serienauswahl ist hier bei weitem nicht so groß wie man vermuten mag, zumindest was aktuelle Inhalte angeht.
Ein Anspruch auf eine Flatrate kann ich auch irgendwie nicht ableiten. Nur weil es solche Geschäftsmodelle in anderen Bereichen gibt, muss es sie auch hier geben? Klar ist das aus Kosumentensicht super, aber eben nicht erzwingbar.
Es scheint aber ja doch noch einige Menschen zu geben die bewusst die Entscheidung treffen lieber auf illegale Inhalte zu verzichten, weil Ihnen das Angebot nicht passt.
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Meine Güte... Daraus liest du also, dass ich behaupte, dass es eine 1000 ¤ Flat geben muss?
Lass es mich für dich verständlicher ausdrücken:
-> Es gibt zurzeit kein Angebot (= Flatrate für Jederman, egal wo er sich befindet und was für ein Gerät / Betriebssystem er benutzt), egal wieviel Geld auch immer man auf den Tisch legen will. Auch nicht für 1000 ¤ / Monat bekommt man diese Angebotsqualität bzw. -vielfalt geboten.
Jetzt klarer?
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Schon irgendwie lustig das die ganzen "kontra-argumente" nicht auf die Hulu Posts eingehen! ich würde sofort hier den Preis für Hulu zahlen Serien in O-ton für einen vernünftigen Preis zuzahlen und das ganze ohne das Hulu rote Zahlen schreibt. Weil gerade die Menschen in Dtl. die Serien in O-ton sehen wollen sind ziemlich aufgeschmissen. Ich gehe selber gerne noch in Videotheke allein weil ich da Filme finde wo ich bei kino.to und so nie auf die Idee gekommen wäre diese zusehen.
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dass viele mit ihren 2-5 Jobs einfach nicht mehr genügend konsumieren können, weil ständig steigende Mieten (ohne Sinn und nutzen, aber trotzdem subventioniert) und Nebenkosten mehr als die Hälfte des Geldes ausfressen und der Rest für Aldi, Lidl und Co drauf geht.
Dieser Teil der Gesellschaft - 8 Mio. (Dunkelziffer wohl weitaus höher) - wird aus der Kultur ausgeschlossen.
Im Übrigen sei noch angemerkt dass wir nur noch wegen der Export-Wirtschaft nicht wie die Greichen vor die Hunde gegangen sind. Auch hier zocken die Banker und Beamte was das Zeug hergibt und Beamte - vergleichbare Tätigkeit - haben jetzt schon mehr in der Tasche - Netto - als normale Bürger im Angestelltenverhältnis.
Das war in Griechenland auch nicht anders. Die hatten und haben auch keine "Binnenkonjuktur". Die pro Kopfverschuldung dürfte bei denen sogar niedriger sein als bei uns oder in etwa gleich hoch.
PS: Ich gebe nicht dem Euro die Schuld, sondern den Politiker!
Diese haben wiedereinmal auf der ganzen Linie versagt und dabei mehr an Vorstandsposten und die eigene Familie gedacht.
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Er hat doch recht.
Die legalen Angebote haben sich verbessert. Was stört ist dass viele immer noch auch Plugins zurückgreifen. Dieses allerdings wohl auhc nicht ganz ohne Grund. Einige bieten auch eine schlechte Quali bei der Vorschau an oder man muss erst selbst auswählen - je nach Verbindung.
Die Quali bei den illegalen ist allerdings so zum Kotzen dass selbst ein realer Kino-Besuch lohnt. Hier kommt dann aber wieder der Punkt mit der Kultur die man sich auch leisten können muss. Min. 8 Menschen (~10%) können das nicht!
Und wer jetzt ankommt und sagt "ach, die 5 Euro" der sollte einmal im sozialen Bereich tätig werden. Da wird diese Person eines besseren belehrt.
Als erstes brauchen WIR ALLE weniger Bürokratie und eindeutige Regeln die für alle gleichermaßen gelten.
Allerdings werden Typen wie Schäuble dies wohl nicht gut heißen.
Ach ja... weniger Juristen!!! Hier kann man die Ausbildung gerne vorläufig einstellen. Unsere Volkswirtschaft braucht reale Fachkräfte und keine theorietischen Hornochsen die nichts außer geistigen Müll produzieren und hinterher dann selbst nicht mehr wissen wie nun was war.
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ist, dass es immer noch Menschen gibt, die der irrigen Auffassung anhängen digitale Güter seinen das gleiche wie dingliche Güter. Das führt dann zu disqualifizierenden Vergleichen wie "Porsche" oder "im Laden klauen". Einfach mal schlau machen und so einen Quark sein lassen bitte.
Die Präsenz eines illegalen Marktes heißt immer, dass es genauso einen profitablen legalen Markt geben kann. Im Falle von digitalen Konsumgütern ist das technisch sogar sehr einfach zu realisieren, wie z.B. Kino-to zeigt. Ob die Vergütung dabei über eine Kulturflatrate läuft, eine gute Lösung solange die GEMA nicht mitmischt, oder über eines der vielen anderen Vergütungsverfahren, die derzeit diskutiert werden, ist dabei erst einmal gleich. Es werden zusätzliche Einnahmen generiert ohne das konventionelle Geschäft nennenswert zu kannibalisieren.
In Deutschland scheitern solche Alternativen bisher an der Unbelehrbarkeit und Gier der Verwerter und deren überproportionalen Einfluss auf Politik und Medien.
Den Kreativen gehen diese Einnahmen jetzt verloren, so oder so, aber dafür lassen sie sich schön instrumentieren. Eine Lösung der rechtlichen Situation ist aber bei der derzeitigen Bundesregierung nicht in Sicht. Mal sehen, wie das nach der nächsten Wahl ausschaut.
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Shismar schrieb:
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> ist, dass es immer noch Menschen gibt, die der irrigen Auffassung anhängen
> digitale Güter seinen das gleiche wie dingliche Güter. Das führt dann zu
> disqualifizierenden Vergleichen wie "Porsche" oder "im Laden klauen".
> Einfach mal schlau machen und so einen Quark sein lassen bitte.
>
> Die Präsenz eines illegalen Marktes heißt immer, dass es genauso einen
> profitablen legalen Markt geben kann. Im Falle von digitalen Konsumgütern
> ist das technisch sogar sehr einfach zu realisieren, wie z.B. Kino-to
> zeigt. Ob die Vergütung dabei über eine Kulturflatrate läuft, eine gute
> Lösung solange die GEMA nicht mitmischt, oder über eines der vielen anderen
> Vergütungsverfahren, die derzeit diskutiert werden, ist dabei erst einmal
> gleich. Es werden zusätzliche Einnahmen generiert ohne das konventionelle
> Geschäft nennenswert zu kannibalisieren.
>
> In Deutschland scheitern solche Alternativen bisher an der Unbelehrbarkeit
> und Gier der Verwerter und deren überproportionalen Einfluss auf Politik
> und Medien.
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> Den Kreativen gehen diese Einnahmen jetzt verloren, so oder so, aber dafür
> lassen sie sich schön instrumentieren. Eine Lösung der rechtlichen
> Situation ist aber bei der derzeitigen Bundesregierung nicht in Sicht. Mal
> sehen, wie das nach der nächsten Wahl ausschaut.
Gehirnwäsche aus dem Piratenlager... NEIN DANKE *kotz* *aufpiratenkotzt*
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Geht ihr mal weiterdiskutieren, ich geh meine 100 Mbit/s nutzen~
Und es tangiert mich mal sowas von peripher, dass irgendwer mich dafür für irgendwas oder irgendwen hält. Ich bin Fan der Scheißegal-Einstellung in dieser Sache. Ab und zu funktioniert nämlich dieses "der Dumme ist der Glückliche" Ding ganz gut. Aber zerreißt ihr euch mal weiter das Maul... auf einen Konsens kommt hier doch eh niemand.
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