Kann es sein, das er gegen den Music Maker und ein paar andere Musik Sampler demonstriert ?
In den AGB´s dieser Software wird tatsächlich davor gewarnt, damit erstellte Musik kommerziell zu nutzen.
Eigentlich ist keine Sample CD frei.
Ich war selbst mal vor einigen Jahren vor diesem Problem gestanden, da Magix sich absolut querstellte und mir eine Publizierung verbot.
Ich sitze also 4 Wochen dran um ein Musikstück zu erstellen und darf es aber nur kostenlos weitergeben.
Das heist also, meine Arbeit darf per Gesetz nicht bezahlt werden, weil da irgend jemand mit einem Micro, ein Sample aufgenommen hat und dieses Geschützt ist. Zum Mitdenken: Die Samples sind geschützt, mein damit erstelltes Musikstück nicht.
Meine Frage richtet sich nun an die Leute hier im Forum, die sich über diesen Herrn "aufregen" und nur Spot übrig haben:
Habt ihr irgendwann mal ein Musikstück erstellt, mit dem ihr vielleicht ein paar Euros verdienen könntet und das ganze zwecks Copyrightgeschützter Drums und Snares nicht verkauft bzw. im Radio veröffentlicht werden durfte ?
Nein ?
Dann könnt ihr ihn auch nicht verstehen.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Der Mann hat recht: Wenn ich mir Instrument Samples zum Musik machen kaufe, dann muss ich auch das Recht haben, meine damit erstellten Stücke auch unbürokratisch und kommerziell zu verbreiten.
Man stelle sich mal vor, ein Synthesizer oder Schlagzeughersteller würde für jeden Ton den die Instrumente erzeugen Lizenzgebühren verlangen. Entweder würde man heute noch mit Buschtrommeln Musik machen oder es gäbe gar keine mehr.
Grüße !
Nimms mir nicht krumm aber solltest du dir nicht vorher nen Kopp machen ob das was du vorhast auch so hinhaut? Ich versteh auch nicht was das mit der GEMA zu tun hat, wenn $Komponist einen Kaufvertrag mit Regeln abschließt, die die Weitergabe von mit dem Produkt aufgenommener/ komponierter Musik verbietet.
Oder was hab ich da falsch verstanden?
Jedes einzelne Sample ist von der GEMA geschützt, sobald der Urheber dies bei der Gema angemeldet hat.
Die mit dem Maker erstellte Musik ist nicht betroffen, da habe ich mich falsch ausgedrückt, oder nicht alles vollständig angegeben.
Das Problem ist nur, das ich mir nicht einen Musik Maker erst kaufe um danach selbst in den Urwald oder nach Afrika zu gehen und um mir meine eigenen Samples mit Micro aufzunehmen. < Dies nur als Beispiel.
Also bin ich auf die Samples von dritten angewiesen.
Selbst wenn ich ein Sample aus dem Netz ziehe -egal wo her- hat irgend jemand ein Recht darauf, da er es erstellt hat. Das kann ein Rülpser oder gar auch ein Motorgeräusch sein.
Vom Gesetz her gesehen schützt die Gema jeden, der dieses Geräusch bzw. Sample registriert hat.
Also: Wenn ich 50000 Samples nutze, von denen jedes aus einer anderen Quelle stammt, muss ich jedes einzelne bei der Gema angeben. Aus dem Grund heraus, damit derjenige der dieses erstellt hat, auch Tantieme dafür erhalten kann. Zwar "nur" ein 50tausendstel, -angenommen, wenn mein Stück auch so viele unterschiedliche enthalten würde- aber so müsste ich vorgehen.
Auf diesen Missstand möchte der liebe Herr eben hinweisen.
Er hat es geschafft, in 30 Sekunden ca. 70000 unterschiedliche Samples
einzubauen. Diese müsste er jetzt angeben. Pro Sample, ein Formular.
Gruß
Jonsen schrieb:
-------------------------------------------------------
> Nimms mir nicht krumm aber solltest du dir nicht
> vorher nen Kopp machen ob das was du vorhast auch
> so hinhaut? Ich versteh auch nicht was das mit der
> GEMA zu tun hat, wenn $Komponist einen Kaufvertrag
> mit Regeln abschließt, die die Weitergabe von mit
> dem Produkt aufgenommener/ komponierter Musik
> verbietet.
> Oder was hab ich da falsch verstanden?
Sorry Deamon aber Du würfelst da was durcheinander.
Samples sind nicht generell einfach mal so GEMA-geschützt.
Schon gar keine Buschtrommeln oder ein Rülpser.
Das könnte man gar nicht bei der GEMA anmelden, weil es keine geistige
Schöpfungshöhe besitzt.
Bei der GEMA könnte man eventuell einen Gitarren-Loop anmelden.
Aber ganz ehrlich, das macht KEINE profesionelle Sample-Schmiede.
Music Maker ist, denk ich, einfach nicht für Musikproduktion im professionellen Bereich gemacht. Sample CDs kosten ja schon selbst so viel, wie Music Maker selbst.
Bei solchen Libs erwirbst Du durch den Kauf die Nutzungsrechte.
Die würde keiner mehr kaufen, wenn alle Loops bei der GEMA oder anderen Verwertungsgesellschaften angemeldet wären.
Entweder Du musst tiefer in die Tasche greifen für Samples oder
Du lernst ein Instrument, dann brauchst Du auch keine Loops mehr.
Ein Komponist und GEMA-Mitglied
Magix Musicmaker ist für irgendwelche Horsties die mal ein wenig rumspielen wollen. Dass man da Songs speichern kann ist schon total übertrieben.
Korrekt. Und wenn er 30.000 Samples nimmt aus Stücken die nicht bei der GEMA gemeldet sind, dann haben trotzdem 30.000 Urheber Rechte. Die GEMA macht es unter Umständen sogar einfacher, nur ein ANsprechpartner, auch wenn sie ein bürokratischer Wasserkopf ist.
Das dachte ich auch und gerade dies ist eben laut GEMA falsch.
Schaue Dir doch mal das Video an:
Viele denken, ein Akkord oder Samples ab 2 Sek. usw. sind geschützt.
Das stimmt nicht.
Wie die Dame hier unmissverständlich erklärt, ist alles akustische
schützbar !
Laut GEMA, kann auch ein Geräusch im Bruchteil einer Sek. geschützt werden. Darum geht es doch in diesem ganzen Artikel.
Es gibt eine Brauerei, die das "Plopp" Sample ihrer Bierflasche schützen lassen haben.
Madonna hat teilweise Rechte über Samples, die im Sekundenbruchteil liegen.
In den Lizenzbestimmungen von z.B. Magix, dürfen die Sample CD´s nicht für Kommerzielle Zwecke verwendet werden.Darüberhinaus ist auch eine korrekte Anmeldung bei der GEMA nicht erwünscht !
Die GEMA hat dem Typen auf Anforderung 70K Formulare zugeschickt. Wenn dies so wäre wie Du behauptest, wäre das ganze nicht nötig und sie hätten ihm diese erst gar nicht zukommen lassen.
Er hat der GEMA auch genau erklärt, für was diese benutzt werden sollen.
Genau darum geht es:
Man kann es gar nicht glauben.
Das Du bei der GEMA Mitglied bist, tut nichts zur Sache. Ich bin auch beim ADAC Mitglied, muss aber deshalb nicht das gesamte Wissen über diesen Klub im Kopf haben.
Es gibt auch Dinge, die man eben nicht wissen kann.
Gruß
Stevie schrieb:
-------------------------------------------------------
> Sorry Deamon aber Du würfelst da was
> durcheinander.
> Samples sind nicht generell einfach mal so
> GEMA-geschützt.
> Schon gar keine Buschtrommeln oder ein Rülpser.
> Das könnte man gar nicht bei der GEMA anmelden,
> weil es keine geistige
> Schöpfungshöhe besitzt.
> Bei der GEMA könnte man eventuell einen
> Gitarren-Loop anmelden.
> Aber ganz ehrlich, das macht KEINE profesionelle
> Sample-Schmiede.
> Music Maker ist, denk ich, einfach nicht für
> Musikproduktion im professionellen Bereich
> gemacht. Sample CDs kosten ja schon selbst so
> viel, wie Music Maker selbst.
> Bei solchen Libs erwirbst Du durch den Kauf die
> Nutzungsrechte.
> Die würde keiner mehr kaufen, wenn alle Loops bei
> der GEMA oder anderen Verwertungsgesellschaften
> angemeldet wären.
>
> Entweder Du musst tiefer in die Tasche greifen für
> Samples oder
> Du lernst ein Instrument, dann brauchst Du auch
> keine Loops mehr.
>
> Ein Komponist und GEMA-Mitglied
Irgendwie erstaunt es mich, das es so lange gedauert hat.
Ein Kommentar dieser Art.
Will Dir nicht zu nahe treten, aber MM ist eine der besten Multitrack Sampler, mit der man heute Musik erstellen kann.
Es gibt hier nicht eine Funktion, die es nicht gibt.
Der einzige Nervfaktor:
Magix beschränkt im Gegensatz zu Steinberg eben die Lizenz.
.... und noch eine Bemerkung:
Es liegt nicht am Instrument, sondern an demjenigen der es benutzt.
Wenn der Horst Musik machen kann, dann holt er auch aus einer Mülltonne einen brauchbaren Sound heraus. Wenn der Horst unmusikalisch ist, dann nützt im auch der teuerste Konzertflügel nichts.
Ergo:
Es ist scheißegal, wie jemand einen Sound erzeugt. Wenn es sich gut anhört, dann interessiert das niemanden.
Ganz im Gegenteil:
Um so mieser das Instrument, desto größer die Begeisterung um den Künstler der aus diesem alles rausholt.
Verstehst du das ?
wef schrieb:
-------------------------------------------------------
> Magix Musicmaker ist für irgendwelche Horsties die
> mal ein wenig rumspielen wollen. Dass man da Songs
> speichern kann ist schon total übertrieben.
http://support.magix.net/magix_relaunch/php/page.php?page=faq&cat=6&id=32#content
Im Klartext:
Die Nutzung der Soundpool Loops ist auch eine kommerzielle Veröffentlichung OK, allerdings muss das MAGIX Creation Logo aufs Produkt, außer bei Produktionen mit Samplitude/Sequoia (die andren erwähnten Programme gibts eh nicht mehr).
Deamon_ schrieb:
-------------------------------------------------------
> Kann es sein, das er gegen den Music Maker und ein
> paar andere Musik Sampler demonstriert ?
> In den AGB´s dieser Software wird tatsächlich
> davor gewarnt, damit erstellte Musik kommerziell
> zu nutzen.
> Eigentlich ist keine Sample CD frei.
> Ich war selbst mal vor einigen Jahren vor diesem
> Problem gestanden, da Magix sich absolut
> querstellte und mir eine Publizierung verbot.
>
> Ich sitze also 4 Wochen dran um ein Musikstück zu
> erstellen und darf es aber nur kostenlos
> weitergeben.
> Das heist also, meine Arbeit darf per Gesetz nicht
> bezahlt werden, weil da irgend jemand mit einem
> Micro, ein Sample aufgenommen hat und dieses
> Geschützt ist. Zum Mitdenken: Die Samples sind
> geschützt, mein damit erstelltes Musikstück
> nicht.
>
> Meine Frage richtet sich nun an die Leute hier im
> Forum, die sich über diesen Herrn "aufregen" und
> nur Spot übrig haben:
>
> Habt ihr irgendwann mal ein Musikstück erstellt,
> mit dem ihr vielleicht ein paar Euros verdienen
> könntet und das ganze zwecks Copyrightgeschützter
> Drums und Snares nicht verkauft bzw. im Radio
> veröffentlicht werden durfte ?
>
> Nein ?
>
> Dann könnt ihr ihn auch nicht verstehen.
> Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht
> zu sorgen.
> Der Mann hat recht: Wenn ich mir Instrument
> Samples zum Musik machen kaufe, dann muss ich auch
> das Recht haben, meine damit erstellten Stücke
> auch unbürokratisch und kommerziell zu
> verbreiten.
> Man stelle sich mal vor, ein Synthesizer oder
> Schlagzeughersteller würde für jeden Ton den die
> Instrumente erzeugen Lizenzgebühren verlangen.
> Entweder würde man heute noch mit Buschtrommeln
> Musik machen oder es gäbe gar keine mehr.
>
> Grüße !
>
>
-------------------------------------------------------
> Das dachte ich auch und gerade dies ist eben laut
> GEMA falsch.
> Schaue Dir doch mal das Video an:
> Viele denken, ein Akkord oder Samples ab 2 Sek.
> usw. sind geschützt.
> Das stimmt nicht.
> Wie die Dame hier unmissverständlich erklärt, ist
> alles akustische
> schützbar !
Sorry, aber Du verstehst das etwas grundlegend falsch.
Wenn Du einen Akkord aus Michael Jackson's Billy Jean samplest
und den benutzt, dann ist das natürlich GEMA-pflichtig.
Du nutzt ja schließlich ein Stück eines Gesamtwerkes.
Wenn jemand eine Sampling CD rausbringt, ist diese in der Regel GEMA-frei. Das höchste was bei einer kommerziellen Veröffentlichung anfallen kann sind Lizenzgebühren. Habe ich z.B. mal bei einer CD mit einem kompletten Rap (acapella) gesehen.
In der Regel wollen die Samplehersteller gerne genannt werden, z.B. auf dem Cover. Spectrasonics, East West und wie sie alle heissen.
Aber Du wirst nie irgendwo eine Sampling CD finden, bei der Du GEMA berappen musst. Die Samples werden nicht bei der GEMA angemeldet.
Das würde komplett gegen den Nutzen von solchen CDs sprechen.
In Amerika und anderen europäischen Ländern wird das übrigens anders gehandhabt als bei uns. Da kann der Künstler auswählen, welche Werke bei der Verwertungsgesellschaft angemeldet werden sollen und welche nicht.
> Laut GEMA, kann auch ein Geräusch im Bruchteil
> einer Sek. geschützt werden. Darum geht es doch in
> diesem ganzen Artikel.
Ja klar, wenn da noch eine Melodie zu erkennen ist, dann schon.
ABER, es muss die Schöpfungshöhe erfüllt sein!
Aber zeige mir denjenigen, der anhand eines Bruchteils von einem
Sample erkennen kann um welchen Song es sich handelt ;)
> Es gibt eine Brauerei, die das "Plopp" Sample
> ihrer Bierflasche schützen lassen haben.
Das ist falsch, sowas kann man nicht bei der GEMA schützen lassen.
Sowas kann nur beim DPMA (Deutsches Marken- und Patentamt) und dafür gibts dann auch keine GEMA-Tantiemen.
Ein Plopp ist ein Soundeffekt. Das hat rein gar nichts nicht Musik zu tun.
> Madonna hat teilweise Rechte über Samples, die im
> Sekundenbruchteil liegen.
Ja logisch, das ist doch auch ein Teil ihres Songs!
Also ein kleiner Teil des Ganzen. Natürlich hat sie daran
Rechte.
> In den Lizenzbestimmungen von z.B. Magix, dürfen
> die Sample CD´s nicht für Kommerzielle Zwecke
> verwendet werden.Darüberhinaus ist auch eine
> korrekte Anmeldung bei der GEMA nicht erwünscht !
Dazu kann ich nix sagen. Aber einen Post weiter unten hat darüber jemand was geschrieben.
> Die GEMA hat dem Typen auf Anforderung 70K
> Formulare zugeschickt. Wenn dies so wäre wie Du
> behauptest, wäre das ganze nicht nötig und sie
> hätten ihm diese erst gar nicht zukommen lassen.
> Er hat der GEMA auch genau erklärt, für was diese
> benutzt werden sollen.
> Genau darum geht es:
> Man kann es gar nicht glauben.
Das sind 2 verschiedene Paar Schuhe! Er hat 70 000 SONGS (!!!!), die bei der GEMA angemeldet sind zusammengemixt und will den Song bei der GEMA als Bearbeiter anmelden. Das ist ein völlig normaler Hergang.
Wenn jemand ein Cover eines Songs produziert, z.B. "Killing me Softly" von den "Fugees" dann müssen sie auch den Original-Komponisten angeben, damit derjenige dann auch GEMA-Tantiemen bekommt.
Das ist nur logisch, sonst würden die Fugees Geld mit geistigem Eigentum anderer verdienen.
Um nochmal zu den 70 000 Songs zurückzukehren:
Jemand der nur Musik machen kann, indem er dafür Fragmente aus anderen Songs nutzt ist für mich kein Künstler. Da kommt keine zusätzlicher künstlerischer Aspekt hinzu.
Er hat, außer dem zusammenschnipseln von kurzen Impulsen/Fragmenten, nichts wirklich künsterisches dazu beigetragen. Im schlimmsten Fall hat er einfach ein Script geschrieben, was zufällig kleine Schnipsel zusammenfügt. Da ist es in hohem Maße fragwürdig, ob das überhaupt einer Schöpfungshöhe entsprich!
> Das Du bei der GEMA Mitglied bist, tut nichts zur
> Sache. Ich bin auch beim ADAC Mitglied, muss aber
> deshalb nicht das gesamte Wissen über diesen Klub
> im Kopf haben.
Interessante Analogie, den ADAC mit der GEMA zu vergleichen.
Nur, dass ich mit Musik mein Geld verdiene, mit Sample Libraries arbeite und meine Musik bei der GEMA anmelde. Da wäre es doch nun wirklich blöd, wenn ich von den GEMA-Belangen keine Ahnung hätte...
Übrigens:
Rufe bei der GEMA an und bekomme 3 verschiedene Antworten zur gleichen Frage :)
Das steht dort an der Tagesordnung.
Gruß,
Stevie
> Will Dir nicht zu nahe treten, aber MM ist eine
> der besten Multitrack Sampler, mit der man heute
> Musik erstellen kann.
> Es gibt hier nicht eine Funktion, die es nicht
> gibt.
Ich bezweifle ernsthaft, dass Music Maker mit 900€-2000€ Software
wie Cubase, Logic, Nuendo, Cakewalk, ProTools, etc... mithalten kann.
> Der einzige Nervfaktor:
> Magix beschränkt im Gegensatz zu Steinberg eben
> die Lizenz.
Steinberg verkauft Cubase und Nuendo nicht zusammen mit Loops.
Aber Apple macht das bei Logic/Garage Band/Soundtrack.
Die Apple Loops kannst Du im Übrigen auch ohne Probleme nutzen.
Es fallen keine Lizenzgebühren an.
Das Zauberwort für all Deine Probleme lautet: "Royalty Free"
http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=1434126&tstart=0
> .... und noch eine Bemerkung:
> Es liegt nicht am Instrument, sondern an
> demjenigen der es benutzt.
> Wenn der Horst Musik machen kann, dann holt er
> auch aus einer Mülltonne einen brauchbaren Sound
> heraus. Wenn der Horst unmusikalisch ist, dann
> nützt im auch der teuerste Konzertflügel nichts.
> Ergo:
> Es ist scheißegal, wie jemand einen Sound erzeugt.
> Wenn es sich gut anhört, dann interessiert das
> niemanden.
Ein wahres Wort.
Best,
Stevie
Hi,
Die Firma Magix bietet für Ihren Music Maker zwar lizenzfreie Samples an aber ebenso verfügt der Music Maker auch über virtuelle Instrumente, die Du über VST, etc. nach belieben nachrüsten kannst. Wenn du was professionelles, eigenes komponieren willst, dann lass die Samples und nutze die Instrumente.
Gruß und gutes gelingen, Dietmar
Deamon_ schrieb:
-------------------------------------------------------
> Das dachte ich auch und gerade dies ist eben laut
> GEMA falsch.
> Schaue Dir doch mal das Video an:
> Viele denken, ein Akkord oder Samples ab 2 Sek.
> usw. sind geschützt.
> Das stimmt nicht.
> Wie die Dame hier unmissverständlich erklärt, ist
> alles akustische
> schützbar !
>
> Laut GEMA, kann auch ein Geräusch im Bruchteil
> einer Sek. geschützt werden. Darum geht es doch in
> diesem ganzen Artikel.
> Es gibt eine Brauerei, die das "Plopp" Sample
> ihrer Bierflasche schützen lassen haben.
> Madonna hat teilweise Rechte über Samples, die im
> Sekundenbruchteil liegen.
>
> In den Lizenzbestimmungen von z.B. Magix, dürfen
> die Sample CD´s nicht für Kommerzielle Zwecke
> verwendet werden.Darüberhinaus ist auch eine
> korrekte Anmeldung bei der GEMA nicht erwünscht !
>
> Die GEMA hat dem Typen auf Anforderung 70K
> Formulare zugeschickt. Wenn dies so wäre wie Du
> behauptest, wäre das ganze nicht nötig und sie
> hätten ihm diese erst gar nicht zukommen lassen.
> Er hat der GEMA auch genau erklärt, für was diese
> benutzt werden sollen.
> Genau darum geht es:
> Man kann es gar nicht glauben.
>
> Das Du bei der GEMA Mitglied bist, tut nichts zur
> Sache. Ich bin auch beim ADAC Mitglied, muss aber
> deshalb nicht das gesamte Wissen über diesen Klub
> im Kopf haben.
> Es gibt auch Dinge, die man eben nicht wissen
> kann.
>
> Gruß
>
> Stevie schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Sorry Deamon aber Du würfelst da was
>
> durcheinander.
> Samples sind nicht generell
> einfach mal so
> GEMA-geschützt.
> Schon gar
> keine Buschtrommeln oder ein Rülpser.
> Das
> könnte man gar nicht bei der GEMA anmelden,
>
> weil es keine geistige
> Schöpfungshöhe
> besitzt.
> Bei der GEMA könnte man eventuell
> einen
> Gitarren-Loop anmelden.
> Aber ganz
> ehrlich, das macht KEINE profesionelle
>
> Sample-Schmiede.
> Music Maker ist, denk ich,
> einfach nicht für
> Musikproduktion im
> professionellen Bereich
> gemacht. Sample CDs
> kosten ja schon selbst so
> viel, wie Music
> Maker selbst.
> Bei solchen Libs erwirbst Du
> durch den Kauf die
> Nutzungsrechte.
> Die
> würde keiner mehr kaufen, wenn alle Loops bei
>
> der GEMA oder anderen
> Verwertungsgesellschaften
> angemeldet
> wären.
>
> Entweder Du musst tiefer in die
> Tasche greifen für
> Samples oder
> Du
> lernst ein Instrument, dann brauchst Du auch
>
> keine Loops mehr.
>
> Ein Komponist
> und GEMA-Mitglied
>
>
Das hat sich ja zum Glück mitlerweile bei Magix geändert.
Gruß, Dietmar
MAGIX Nutzer schrieb:
-------------------------------------------------------
> support.magix.net
>
> Im Klartext:
> Die Nutzung der Soundpool Loops ist auch eine
> kommerzielle Veröffentlichung OK, allerdings muss
> das MAGIX Creation Logo aufs Produkt, außer bei
> Produktionen mit Samplitude/Sequoia (die andren
> erwähnten Programme gibts eh nicht mehr).
>
> Deamon_ schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Kann es sein, das er gegen den Music Maker
> und ein
> paar andere Musik Sampler
> demonstriert ?
> In den AGB´s dieser Software
> wird tatsächlich
> davor gewarnt, damit
> erstellte Musik kommerziell
> zu nutzen.
>
> Eigentlich ist keine Sample CD frei.
> Ich war
> selbst mal vor einigen Jahren vor diesem
>
> Problem gestanden, da Magix sich absolut
>
> querstellte und mir eine Publizierung verbot.
>
> Ich sitze also 4 Wochen dran um ein
> Musikstück zu
> erstellen und darf es aber nur
> kostenlos
> weitergeben.
> Das heist also,
> meine Arbeit darf per Gesetz nicht
> bezahlt
> werden, weil da irgend jemand mit einem
>
> Micro, ein Sample aufgenommen hat und dieses
>
> Geschützt ist. Zum Mitdenken: Die Samples
> sind
> geschützt, mein damit erstelltes
> Musikstück
> nicht.
>
> Meine Frage
> richtet sich nun an die Leute hier im
> Forum,
> die sich über diesen Herrn "aufregen" und
> nur
> Spot übrig haben:
>
> Habt ihr irgendwann
> mal ein Musikstück erstellt,
> mit dem ihr
> vielleicht ein paar Euros verdienen
> könntet
> und das ganze zwecks Copyrightgeschützter
>
> Drums und Snares nicht verkauft bzw. im Radio
>
> veröffentlicht werden durfte ?
>
> Nein
> ?
>
> Dann könnt ihr ihn auch nicht
> verstehen.
> Wer den Schaden hat, braucht für
> den Spott nicht
> zu sorgen.
> Der Mann hat
> recht: Wenn ich mir Instrument
> Samples zum
> Musik machen kaufe, dann muss ich auch
> das
> Recht haben, meine damit erstellten Stücke
>
> auch unbürokratisch und kommerziell zu
>
> verbreiten.
> Man stelle sich mal vor, ein
> Synthesizer oder
> Schlagzeughersteller würde
> für jeden Ton den die
> Instrumente erzeugen
> Lizenzgebühren verlangen.
> Entweder würde man
> heute noch mit Buschtrommeln
> Musik machen
> oder es gäbe gar keine mehr.
>
> Grüße !
>
>
Tut mir leid, Dir das so hart sagen zu müssen - aber selbst schuld. Ich habe damit auch schon Musik gemacht, und bevor das passiert ist war das erste, was ich gemacht habe, mich über die Copyrights zu informieren, dem die Samples unterliegen. Da ich sie nicht nutzen kann, habe ich mir eben andere Samples besorgt, wo ist da Dein Problem? Der Markt ist heutzutage übervoll mit frei verfügbaren Samples, die Du überall weiterverwenden kannst.
Zudem hat das nix mit der GEMA zu tun sondern mit Magix. Und ja, es ist saudämlich und arschig von denen. Auf der anderen Seite muss ich gestehen, das man sich darüber streiten kann, ob derartige Musik überhaupt schützenswert ist. Wenn Du die Arbeit mit dem MMM für schwierig hältst, kauf Dir mal einen Sack voller Synthesizer und erstelle die Musik von der Picke an - DAS ist schwierig.
Deamon_ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Kann es sein, das er gegen den Music Maker und ein paar andere Musik
> Sampler demonstriert ?
> In den AGB´s dieser Software wird tatsächlich davor gewarnt, damit
> erstellte Musik kommerziell zu nutzen.
> Eigentlich ist keine Sample CD frei.
> Ich war selbst mal vor einigen Jahren vor diesem Problem gestanden, da
> Magix sich absolut querstellte und mir eine Publizierung verbot.
>
> Ich sitze also 4 Wochen dran um ein Musikstück zu erstellen und darf es
> aber nur kostenlos weitergeben.
> Das heist also, meine Arbeit darf per Gesetz nicht bezahlt werden, weil da
> irgend jemand mit einem Micro, ein Sample aufgenommen hat und dieses
> Geschützt ist. Zum Mitdenken: Die Samples sind geschützt, mein damit
> erstelltes Musikstück nicht.
>
> Meine Frage richtet sich nun an die Leute hier im Forum, die sich über
> diesen Herrn "aufregen" und nur Spot übrig haben:
>
> Habt ihr irgendwann mal ein Musikstück erstellt, mit dem ihr vielleicht ein
> paar Euros verdienen könntet und das ganze zwecks Copyrightgeschützter
> Drums und Snares nicht verkauft bzw. im Radio veröffentlicht werden durfte
> ?
>
> Nein ?
>
> Dann könnt ihr ihn auch nicht verstehen.
> Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
> Der Mann hat recht: Wenn ich mir Instrument Samples zum Musik machen kaufe,
> dann muss ich auch das Recht haben, meine damit erstellten Stücke auch
> unbürokratisch und kommerziell zu verbreiten.
> Man stelle sich mal vor, ein Synthesizer oder Schlagzeughersteller würde
> für jeden Ton den die Instrumente erzeugen Lizenzgebühren verlangen.
> Entweder würde man heute noch mit Buschtrommeln Musik machen oder es gäbe
> gar keine mehr.
>
> Grüße !
>
>
Allso ganz ehrlich was erwartest du von ner 20€software das is doch klar das du da keine weiteren rechte hats um damit geld zu verdienen!
Leg dir Propellerheads reason 4.0 oder fruity loops oder ableton zu diese kosten zwar im schnitt ca 400€ und mehr aber damit hast du alle lizenzen und kein ärger mit dem hersteller und kannsz damit so viel geld verdienen wie du willst!
oder leg dir lieber gleich nen Korg Emx1 zu da hast du snyths und drumstation drin und kannst auch live spielen würd ich mir echt überlegen.
Magix ist und bleibt ne hobby software für zuhaus und für freunde!
Ich habe mich auch informiert und zwar bei der Rechtsabteilung der Firma Magix, die mir mit Rat und tat zur Seite stand. Bei dem neuen Soundpool gibt es übrigens eine neue Regelung, dass du die Lizenz, die Du brauchst (auch für kommerzielle Nutzung) dazu kaufen musst. Die kommerzielle Nutzung betrifft den Song, den Du mit den Samples komponiert/produziert hast und nicht die Samples als solches. Die einzelnen Samples darfst du nicht im Netz zum Verkauf anbieten, den damit erstellten Song schon. Aer wie gesagt, der Music Maker, zumindest in den Producer Editionen ist mitlerweile so professionell, dass Du die Samples getrost vergessen kannst. Lade dir statt samples lieber ein paar gute VST Instrumente runter und binde die in den Music Maker ein oder kauf Dir Gitarre und Keyboard und nutze den Music Maker als Aufnahmemedium und zur Nachbearbeitung/Endabmischung.
P.S. Zu denen, die gegen den Music Maker und seine User (Soundschnippsel hin und herschieber sind keine Musiker) wettern möchte ich, da diese meistens aus der Hip-Hop Szene zu kommen scheinen, sagen: "Rapper sind keine Sänger! "Bandmitglieder, die im Hintergrund Schallplatten zerkratzen sind keine Musiker!" "Hip-Hop ist keine Musik!"
@170bpm
Der Music Maker kostet in der normalen Version ca. 50€ und in der Producer Edition ca. 100€. es gibt da noch eine Version mit beigefügtem Keyboard, die ist teurer.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 218 | letzter Beitrag 10:58 Uhr
Kommentare: 162 | letzter Beitrag 10:16 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 10:58 Uhr
Kommentare: 66 | letzter Beitrag 08:55 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.