Purer Humbug. Leider sind Recherchen aus der Mode gekommen, sonst hätte der Autor des Artikels erkannt und erwähnt, dass dies nicht möglich ist. Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass die GEMA wirklich die 70.200 Formulare zugeschickt hat (das wäre ja auch ein LKW), ist es rein zeitlich nicht möglich. In weniger als 30 Sekunden dürfte ein Formular nicht ausfüllbar sein. Bei 70.200 Formularen wären dies 585 Stunden. Um dies zu schaffen, müsste der Komponist bis zum Abgabetermin des Schlafen einstellen.
Nunja, sagen wir mal die Formulare werden maschinell bedruckt... so ein kleiner Drucker schafft 8S/min ein grösserer 80S/min, klar die sind ein wenig teurer, dafür muss man nicht so oft nachladen.
Das wäre dann in rund 15 Stunden fertig bedruckt. Sagen wir mit Nachladen der Formulare 40 Stunden, d.h. in einer Woche hat er seine Kunstaktion fertig und Juhuuu, ab geht die Post.
Den Drucker kann man ja durchaus auch einmieten für die Aktion.
Grüessli
orpets schrieb:
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> Purer Humbug. Leider sind Recherchen aus der Mode
> gekommen, sonst hätte der Autor des Artikels
> erkannt und erwähnt, dass dies nicht möglich ist.
> Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass die
> GEMA wirklich die 70.200 Formulare zugeschickt hat
> (das wäre ja auch ein LKW), ist es rein zeitlich
> nicht möglich. In weniger als 30 Sekunden dürfte
> ein Formular nicht ausfüllbar sein. Bei 70.200
> Formularen wären dies 585 Stunden. Um dies zu
> schaffen, müsste der Komponist bis zum
> Abgabetermin des Schlafen einstellen.
Drucken geht doch schrieb:
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> Nunja, sagen wir mal die Formulare werden
> maschinell bedruckt... so ein kleiner Drucker
> schafft 8S/min ein grösserer 80S/min, klar die
> sind ein wenig teurer, dafür muss man nicht so oft
> nachladen.
>
> Das wäre dann in rund 15 Stunden fertig bedruckt.
> Sagen wir mit Nachladen der Formulare 40 Stunden,
> d.h. in einer Woche hat er seine Kunstaktion
> fertig und Juhuuu, ab geht die Post.
>
> Den Drucker kann man ja durchaus auch einmieten
> für die Aktion.
>
> Grüessli
> orpets schrieb:
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> > Purer Humbug. Leider sind Recherchen aus der
> Mode
> gekommen, sonst hätte der Autor des
> Artikels
> erkannt und erwähnt, dass dies nicht
> möglich ist.
> Abgesehen davon, dass ich nicht
> glaube, dass die
> GEMA wirklich die 70.200
> Formulare zugeschickt hat
> (das wäre ja auch
> ein LKW), ist es rein zeitlich
> nicht möglich.
> In weniger als 30 Sekunden dürfte
> ein
> Formular nicht ausfüllbar sein. Bei 70.200
>
> Formularen wären dies 585 Stunden. Um dies zu
>
> schaffen, müsste der Komponist bis zum
>
> Abgabetermin des Schlafen einstellen.
>
>
Somal es da nirgendwo heisst das er keine Helfer habe, schliesslich muss er ja auch Gönner oder Spender haben die ihm finanziell unter die Arme greifen (von dem Papier ganz abgesehen kostet der LKW auch seine Miete).
orpets schrieb:
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> Purer Humbug. Leider sind Recherchen aus der Mode
> gekommen, sonst hätte der Autor des Artikels
> erkannt und erwähnt, dass dies nicht möglich ist.
> Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass die
> GEMA wirklich die 70.200 Formulare zugeschickt hat
> (das wäre ja auch ein LKW), ist es rein zeitlich
> nicht möglich. In weniger als 30 Sekunden dürfte
> ein Formular nicht ausfüllbar sein. Bei 70.200
> Formularen wären dies 585 Stunden. Um dies zu
> schaffen, müsste der Komponist bis zum
> Abgabetermin des Schlafen einstellen.
Ach ja :D Mit einem einfachen Skript lässt sich der ID Tag jedes MP3s auf der Festplatte auslesen und für jedes Stück ein PDF mit dem entsprechenden Formular und Inhalt generieren. Ziemlich einfach. Danach einfach alles ausdrucken :)
Gruss
Kopiermaschine schrieb:
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> orpets schrieb:
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> > Purer Humbug. Leider sind Recherchen aus der
> Mode
> gekommen, sonst hätte der Autor des
> Artikels
> erkannt und erwähnt, dass dies nicht
> möglich ist.
> Abgesehen davon, dass ich nicht
> glaube, dass die
> GEMA wirklich die 70.200
> Formulare zugeschickt hat
> (das wäre ja auch
> ein LKW), ist es rein zeitlich
> nicht möglich.
> In weniger als 30 Sekunden dürfte
> ein
> Formular nicht ausfüllbar sein. Bei 70.200
>
> Formularen wären dies 585 Stunden. Um dies zu
>
> schaffen, müsste der Komponist bis zum
>
> Abgabetermin des Schlafen einstellen.
>
> Ach ja :D Mit einem einfachen Skript lässt sich
> der ID Tag jedes MP3s auf der Festplatte auslesen
> und für jedes Stück ein PDF mit dem entsprechenden
> Formular und Inhalt generieren. Ziemlich einfach.
> Danach einfach alles ausdrucken :)
>
> Gruss
Das würde voraussetzen, dass bei allen 70.200 mp3-Files Titel, Interpret, Textautor, Komponist und Musikverlag korrekt im richtigen Feld ausgefüllt sind. Äußerst unwahrscheinlich.
Zumal selbst in der ID3v2-Spezifikation gar keine Tags für Textdichter und Verlag existieren.
Der tatsächliche Aufwand, die ganzen im zweiseitigen Formular geforderten Informationen 70.200 mal zu beschaffen dürfte einen einzelnen Menschen mehrere Jahre bschäftigen.
orpets schrieb:
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> Kopiermaschine schrieb:
> --------------------------------------------------
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> > orpets schrieb:
>
> --------------------------------------------------
>
> -----
> > Purer Humbug. Leider sind
> Recherchen aus der
> Mode
> gekommen, sonst
> hätte der Autor des
> Artikels
> erkannt und
> erwähnt, dass dies nicht
> möglich ist.
>
> Abgesehen davon, dass ich nicht
> glaube, dass
> die
> GEMA wirklich die 70.200
> Formulare
> zugeschickt hat
> (das wäre ja auch
> ein
> LKW), ist es rein zeitlich
> nicht
> möglich.
> In weniger als 30 Sekunden
> dürfte
> ein
> Formular nicht ausfüllbar
> sein. Bei 70.200
>
> Formularen wären dies
> 585 Stunden. Um dies zu
>
> schaffen, müsste
> der Komponist bis zum
>
> Abgabetermin des
> Schlafen einstellen.
>
> Ach ja :D Mit
> einem einfachen Skript lässt sich
> der ID Tag
> jedes MP3s auf der Festplatte auslesen
> und
> für jedes Stück ein PDF mit dem
> entsprechenden
> Formular und Inhalt
> generieren. Ziemlich einfach.
> Danach einfach
> alles ausdrucken :)
>
> Gruss
>
> Das würde voraussetzen, dass bei allen 70.200
> mp3-Files Titel, Interpret, Textautor, Komponist
> und Musikverlag korrekt im richtigen Feld
> ausgefüllt sind. Äußerst unwahrscheinlich.
> Zumal selbst in der ID3v2-Spezifikation gar keine
> Tags für Textdichter und Verlag existieren.
> Der tatsächliche Aufwand, die ganzen im
> zweiseitigen Formular geforderten Informationen
> 70.200 mal zu beschaffen dürfte einen einzelnen
> Menschen mehrere Jahre bschäftigen.
Naja diese 70.000 Musikstücke dürften ja nur von einer Hand von Musikverlagen stammen und die Titel auch nur in den wenigsten Fällen mehr als einmal im festgelegten Datum existieren.
Mit entspr. Daten der Verlage und Access lässt sich das dann auch mit einer Access-Datenbank ganz gut und schnell regeln. (auch wenn ich nicht ernsthaftglaube das Access mit all den Daten performanter wird.)
Und der Mann ist ganz sicher nicht allein ;)
orpets schrieb:
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> Purer Humbug. Leider sind Recherchen aus der Mode
> gekommen, sonst hätte der Autor des Artikels
> erkannt und erwähnt, dass dies nicht möglich ist.
Du scheinst hier über Hintergrundwissen zu verfügen! Was hat Deine eigene Recherche ergeben, dass Du dies so konsequent als "Humbug" auslegen kannst? Oder sind es lediglich die spekulativen Rechenbeispiele, welche Dich zu dem Post veranlasst haben?
Wenn dem so ist, sollte man mal besser an das Sprichwort mit dem Glashaus denken...
9live-Moderator schrieb:
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>
> Du scheinst hier über Hintergrundwissen zu
> verfügen! Was hat Deine eigene Recherche ergeben,
> dass Du dies so konsequent als "Humbug" auslegen
> kannst? Oder sind es lediglich die spekulativen
> Rechenbeispiele, welche Dich zu dem Post
> veranlasst haben?
Hintergrundwissen ist dazu nicht nötig, nur Recherche.
Was genau ist an den "Rechenbeispielen" spekulativ? Davon mal abgesehen, sagt §23 Urhg: "Bearbeitungen oder andere Umgestaltungen des Werkes dürfen nur mit Einwilligung des Urhebers des bearbeiteten oder umgestalteten Werkes veröffentlicht oder verwertet werden."
Das heißt, ein bloses Anmelden bei der GEMA reicht nicht. Er muss
alle 70.200 Urheber um Erlaubnis fragen.
Die GEMA sieht das unter
http://www.gema.de/urheber/werke-anmelden/schutzfaehige-bearbeitungen/
übrigens genauso:
"Der Anmeldung von Bearbeitungen urheberrechtlich geschützter Werke
... ist stets eine Bearbeitungs- bzw. Vertonungsgenehmigung
beizulegen, die zuvor vom Rechteinhaber des Originalwerks einzuholen
ist."
Er müsste also den GEMA-Formularen auch die 70.200 Genehmigungen
beilegen.
Ein weiteres "Rechenbeispiel", wie Du das nennst:
Das Musikstück ist 33 Sekunden lang und besteht aus 70.200
Einzeltiteln. Das bedeutet ca. 0,4 Millisekunden pro Stück. Ein
Musiktitel, der auf 0,4 ms komprimiert wurde, kann nicht mehr
erkennbar sein. Meiner Meinung nach ist das Werk nur noch Geräusch
und die verwendeten Titel sind wegen Nichterkennbarkeit überhaupt
nicht anzumelden. Die ganze Aktion ist also rein rechtlich unnötig.
Die Verpflichtung, gegen die er protestieren will, existiert gar nicht.
> Wenn dem so ist, sollte man mal besser an das
> Sprichwort mit dem Glashaus denken...
Ich schreibe persönliche Kommentare in einem Forum. Kritisiert habe ich eine journalistische Publikation. Ich sehe da gewaltige Unterschiede.
> Er müsste also den GEMA-Formularen auch die 70.200
> Genehmigungen
> beilegen.
Das ist falsch, hier kommt es auf die samples an. Ist eine Melodie erkennbar (bzw. macht er hier eine coverversion) dann ja, ansonsten beim "reinmixen" eines samples in sein stück kann er es direkt verwenden muss dieses aber anmelden, und genau darum geht es.
> Ein weiteres "Rechenbeispiel", wie Du das nennst:
>
> Das Musikstück ist 33 Sekunden lang und besteht
> aus 70.200
> Einzeltiteln. Das bedeutet ca. 0,4 Millisekunden
> pro Stück. Ein
> Musiktitel, der auf 0,4 ms komprimiert wurde, kann
> nicht mehr
> erkennbar sein. Meiner Meinung nach ist das Werk
> nur noch Geräusch
> und die verwendeten Titel sind wegen
> Nichterkennbarkeit überhaupt
> nicht anzumelden. Die ganze Aktion ist also rein
> rechtlich unnötig.
> Die Verpflichtung, gegen die er protestieren will,
> existiert gar nicht.
>
Hier unterläuft Dir ein Denkfehler. Eine Komposition besteht nicht aus EINER Spur, sondern aus vielen. Bei komplexen Kompositionen gerne ein paar hundert Spuren. Ausserdem hat er ggfs. ja neue Sounds aus dutzenden/hunderten original samples gemixt.
>
> Ich schreibe persönliche Kommentare in einem
> Forum. Kritisiert habe ich eine journalistische
> Publikation. Ich sehe da gewaltige Unterschiede.
Zur Sache: Der Mann hat 100% Recht mit seiner Kritik an teilweise lächerlichen Vorgängen bei der GEMA, mal von der unfassbaren Arroganz und Faulheit der Mitarbeiter abgesehen. Hier ein Beispiel:
Für eine (Film) DVD Veröffentlichung OHNE Gema pflichtige Musik verlangt die GEMA eine Anmeldung. Telefonisch besteht der GEMA Mitarbeiter darauf dass auch wenn KEINE Gema pflichtigen Inahlte verwendet worden sind der gesamte Soundtrack in EINZELNEN Samples aufgeführt wird, in diesem Fall ca. 2.000 samples (Sprache, Geräusche, Musik). Nach gegenseitigem Angebrülle gibt der GEMA Mitarbeiter nach und ist mit 3-Zeilen zufrieden, Fax wird geschickt aber es kommt keine Antwort. Das Presswerk darf die DVDs nicht ausliefern, die Verzögerung kostet mehrere tausend Euro und nach 10 Tagen ist immer noch keine Freigabe da. Fax wurde "vergessen", Mitarbeiter lassen sich verleugnen, sie sitzen ja am längeren Hebel. Nur durch die Androhung einen Vorstand der GEMA am Freitagnachmittag privat anzurufen und anzubrüllen lassen sich die Herrschaften bewegen das scheiss Fax endlich rauszuschicken.
So macht man Märkte kaputt bzw. verhindert das Entstehen neuer Märkte, die Liste des Schwachsinns lässt sich beliebig fortsetzen. Wer eine highend surround DVD herstellt die alle Tracks in mehreren Variaten beinhaltet muss für jeden Track MEHRFACH Gema bezahlen, selbst wenn er selber der Komponist ist....(einer der Gründe warum es nie mp3 zusätzlich auf CD-Audios gab).
Gruß,
CMB
cmb schrieb:
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> > > Er müsste also den GEMA-Formularen auch die
> 70.200
> Genehmigungen
> beilegen.
>
> Das ist falsch, hier kommt es auf die samples an.
> Ist eine Melodie erkennbar (bzw. macht er hier
> eine coverversion) dann ja, ansonsten beim
> "reinmixen" eines samples in sein stück kann er es
> direkt verwenden muss dieses aber anmelden, und
> genau darum geht es.
>
> > Ein weiteres "Rechenbeispiel", wie Du das
> nennst:
>
> Das Musikstück ist 33 Sekunden
> lang und besteht
> aus 70.200
>
> Einzeltiteln. Das bedeutet ca. 0,4
> Millisekunden
> pro Stück. Ein
> Musiktitel,
> der auf 0,4 ms komprimiert wurde, kann
> nicht
> mehr
> erkennbar sein. Meiner Meinung nach ist
> das Werk
> nur noch Geräusch
> und die
> verwendeten Titel sind wegen
>
> Nichterkennbarkeit überhaupt
> nicht
> anzumelden. Die ganze Aktion ist also rein
>
> rechtlich unnötig.
> Die Verpflichtung, gegen
> die er protestieren will,
> existiert gar
> nicht.
>
> Hier unterläuft Dir ein Denkfehler. Eine
> Komposition besteht nicht aus EINER Spur, sondern
> aus vielen. Bei komplexen Kompositionen gerne ein
> paar hundert Spuren. Ausserdem hat er ggfs. ja
> neue Sounds aus dutzenden/hunderten original
> samples gemixt.
>
> >
> Ich schreibe persönliche Kommentare in
> einem
> Forum. Kritisiert habe ich eine
> journalistische
> Publikation. Ich sehe da
> gewaltige Unterschiede.
>
> Zur Sache: Der Mann hat 100% Recht mit seiner
> Kritik an teilweise lächerlichen Vorgängen bei der
> GEMA, mal von der unfassbaren Arroganz und
> Faulheit der Mitarbeiter abgesehen. Hier ein
> Beispiel:
>
> Für eine (Film) DVD Veröffentlichung OHNE Gema
> pflichtige Musik verlangt die GEMA eine Anmeldung.
> Telefonisch besteht der GEMA Mitarbeiter darauf
> dass auch wenn KEINE Gema pflichtigen Inahlte
> verwendet worden sind der gesamte Soundtrack in
> EINZELNEN Samples aufgeführt wird, in diesem Fall
> ca. 2.000 samples (Sprache, Geräusche, Musik).
> Nach gegenseitigem Angebrülle gibt der GEMA
> Mitarbeiter nach und ist mit 3-Zeilen zufrieden,
> Fax wird geschickt aber es kommt keine Antwort.
> Das Presswerk darf die DVDs nicht ausliefern, die
> Verzögerung kostet mehrere tausend Euro und nach
> 10 Tagen ist immer noch keine Freigabe da. Fax
> wurde "vergessen", Mitarbeiter lassen sich
> verleugnen, sie sitzen ja am längeren Hebel. Nur
> durch die Androhung einen Vorstand der GEMA am
> Freitagnachmittag privat anzurufen und anzubrüllen
> lassen sich die Herrschaften bewegen das scheiss
> Fax endlich rauszuschicken.
>
> So macht man Märkte kaputt bzw. verhindert das
> Entstehen neuer Märkte, die Liste des Schwachsinns
> lässt sich beliebig fortsetzen. Wer eine highend
> surround DVD herstellt die alle Tracks in mehreren
> Variaten beinhaltet muss für jeden Track MEHRFACH
> Gema bezahlen, selbst wenn er selber der Komponist
> ist....(einer der Gründe warum es nie mp3
> zusätzlich auf CD-Audios gab).
>
> Gruß,
> CMB
>
>
Maggi würde wieder sagen. "That´s so german..."
orpets schrieb:
-------------------------------------------------------
> 9live-Moderator schrieb:
> --------------------------------------------------
> Davon mal abgesehen, sagt §23 Urhg:
> "Bearbeitungen oder andere Umgestaltungen des
> Werkes dürfen nur mit Einwilligung des Urhebers
> des bearbeiteten oder umgestalteten Werkes
> veröffentlicht oder verwertet werden."
> Das heißt, ein bloses Anmelden bei der GEMA reicht
> nicht. Er muss
> alle 70.200 Urheber um Erlaubnis fragen.
>
> Er müsste also den GEMA-Formularen auch die 70.200
> Genehmigungen
> beilegen.
Wer sich seine Homepage mal zu Gemüte geführt hat, erkennt, dass es keineswegs um Bearbeitungen vorhandener Werke geht, sondern um sog. 'Zitate'.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
Ziemlich peinlich - wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. Da es sich dabei um eine Kunstaktion handelt, mit der er auf ein Problem hinweisen möchte, hat er sich ganz einfach ein paar tausend sauber ausgewiesene Musikstücke genommen und die Formulare inklusive Unterschrift per Skript gedruckt. Es ging also nicht darum, mit irgendwelchen Schnipseln ein gutes Stück zu komponieren, sondern mit möglichst leicht beantragbaren etwas, um seiner Meinung Ausdruck zu verleihen?
Was zahlt Dir die GEMA für Deine Meinungsmache, denn genau darum handelt es sich meiner Meinung nach. Es ist ja mittlerweile bekannt, das größere Konzerne und Vereine Geld dafür zahlen, das Leute in Foren irgendwelchen Mumpitz von sich geben, bestes Beispiel DB. Also, wieviel? Ich habe derartige Einwände nämlich schon öfters gehört - komischerweise immer nur von GEMA-Mitarbeitern, derer ich einige kenne.
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