Soviel "Qualität" besitzt unser Journalismus nun wirklich nicht. Wie äußerte sich der ehemalige Chef der NYT, John Swayton, in seiner Abschiedsrede? "There is no such thing as free press" und "Journalists are their to direct the general public opinion". Er bezeichnete, wenn ich mich recht erinnere, Journalisten sogar als Prostituierte in seiner Rede. Der Chef der New York Times!
Insofern unterliegt unser Kulturstaatsminister einem großen Irrtum, wenn er die klassische Presse derart hoch hält.
Es muss "there" heissen :(
Ach so ein Quatsch. Man darf Journalisten doch nicht über einen Kamm scheeren.
Weder in die eine, noch in die Andere Richtung!
wand schrieb:
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> Soviel "Qualität" besitzt unser Journalismus nun wirklich nicht. Wie
spiegelkritik.de/2009/09/18/gunter-grass-findet-medien-formatlos-zynisch/
Zufällig neulich gefunden.
Günther Grass meint auch sowas in die Richtung, Deutschland hätte nicht den Journalismus, den es verdient.
(Die Politiker und Manager, die es verdient, aber auch nicht. Eigene Ergänzung. Und das Volk das es bräuchte und mal Politiker/Manager zur Arbeit auffordert, auch nicht.)
unSim schrieb:
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> Ach so ein Quatsch. Man darf Journalisten doch nicht über einen Kamm
> scheeren.
> Weder in die eine, noch in die Andere Richtung!
Ebensowenig gibt es "die" Manager, "die" Politiker etc.
Mir scheint allerdings, dass im Journalismus die Zahl derjenigen Beiträge deutlich zunimmt, die ohne jegliche Recherche aus unterschiedlichen Quellen übernommen werden. Dadurch, dass auch die Quellen wohl oft nicht zuverlässig arbeiten, lesen und hören wir immer wieder groben Unfug. Selbst, wenn logisches Denken genügen würde, um den oder die Fehler in der Meldung zu erkennen, wird sie falsch veröffentlicht.
Nochmal, ich verallgemeinere nicht, mir fällt aber auf, dass diese Art von Qualitätsminderung stark zunimmt. Übrigens nicht nur sachliche auch sprachliche bzw. Rechtschreibmängel gehören dazu.
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