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Staatliche Unterrichtsmaterialien wären die Lösung

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  1. Staatliche Unterrichtsmaterialien wären die Lösung

    Autor NeverDefeated 08.12.12 - 07:27

    In Zeiten von Vereinheitlichung der Ausbildung wäre es doch mal an der Zeit kommerzielle Interessen aus dem Unterrichtsgeschehen ganz fernzuhalten statt mit der grossen Schaufel Geld des Steuerzahlers an Schulbuchverlage bzw. Verwertungsgesellschaften umzuverteilen.

    Gesichertes Wissen der Menschheit sollte jedem Menschen frei zur Verügung stehen und so wäre es nur logisch von staatlicher Seite Unterrichtsmaterialien als Grundlage für die Ausbildung unserer Kinder zu entwickeln. Das wird wohl kaum teurer sein als jedes Jahr wieder den nachgewiesenermassen unrealistischen Schätzungen der Verwertungsgesellschaften über "Raubkopien" im Schulwesen nachzugeben und das Geld des Steuerzahlers an diese umzuverteilen.

    In der Schule hat das Urheberrecht nichts verloren. Grundlagenwissen (und nichts anderes wird in der Schule vermittelt) gehört der gesamten Menschheit und nicht irgendwelchen Verlagen oder Verwertungsgesellschaften. Eine verbindliche Vorgabe an freien Unterrichtsmaterialien und -schwerpunkten von staatlicher Seite würde zudem die Ausbildung effektiver und vergleichbarer machen.

    Die Verwertungegesellschaften können meinetwegen weiterhin die geistig minderbemittelten Leute, die sich ihr Leben lang irgendwelche herbeigelogenen, unlogischen Geschichtchen in Romanen und Filmen anlesen/-sehen können, ohne von dieser Massenverblödung irgendwann das grosse Kotzen zu kriegen, monetär melken. Oder etwa das scheinbar ebenfalls extrem intelligente Volk der Musikliebhaber, dass sich offenbar zeitlebens Liedtexte anhören kann, die zu wenigstens 95% von den immergleichen Themen Liebe und Hass handeln und jedes neue davon als künstlerische Superinnovation erleben obwohl da offenbar eher Liedrecycling betrieben wird. Wissen, dass der gesamten Menschheit gehört sollte jedem frei zur Verfügung stehen.

    Die meisten nutzen Wissensdatenbanken ja nicht einmal dann, wenn sie frei zugänglich sind. Dass sieht man daran, wieviel schwachsinnige Kinofilme jeden Tag im Internet raubkopiert werden und wie wenig Leute (im Vergleich) das Internet wirklich zum Ausbau ihres eigenen Wissens nutzen.

    Wie man so blöd sein kann sich für urheberrechtlich geschützten Hollywood-Filmschund und banale Liedchen mit austauschbaren Texten strafbar zu machen und freies Wissen links liegen zu lassen, wird mir wohl nie jemand erklären können.


    Fazit:
    Finanziert besser Wikipedia durch Spenden von staatlicher Seite als irgendwelche Schulbuchverlage. Wikipedia verfolgt den richtigen Ansatz und rottet hoffentlich irgendwann alle Schulbücher aus, indem sie jedem den es interessiert aktuell und schnell Wissen zur Verfügung stellen und zwar ohne Urheberrechtschutz-Gehampel.

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