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Es wird Zeit das sich was tut

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  1. Es wird Zeit das sich was tut

    Autor Tanja Gerloch 05.07.09 - 11:05

    Endlich!Ich kann nur sagen das ich froh, bin das sich langsam, bei dem Thema etwas tut. Lange genug hat die Politik zugesehen, und erlaubt das solche Gewatlverherrlichten Spiele nach Deutschland kommen und von unseren Kindern gespielt werden. Ich bin Elternsprecherin einer 9. Klasse und kenne die Problematik nur zugut. Als Erziehungsberechtigter ist man heutzutag machtlos, was diese Killerspiele angeht. Verbietet man es seinen Kindern, so spielen sie diese Dinger bei Ihren Freuden oder bekommen sie auf dem Schulhof.
    Wir haben an unserer Schule schon mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema gehalten, und auch unser Bürgermeister ist mittlerweile auf unserer Seite, so das es bei uns sicher keine, Killer-Veranstaltungen mehr geben wird.

    Computer sind eine tolle Sache, sie sollen uns bei unserer tägichen Arbeit helfen, nicht aber wünschen wir, von ihnen beigebracht zu bekommen wie mann Leben auslöscht.

    Mehr demnächst auf unserer Seite: http://www.killerspieleverbieten.de/

  2. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor qwerty 05.07.09 - 11:14

    >> Als Erziehungsberechtigter ist man heutzutag machtlos, was diese Killerspiele angeht.


    Epic Fail....

  3. Fehler

    Autor Erwachsener 05.07.09 - 11:19

    Momentan ist es so, dass Spiele, die ab 18 Jahren freigegeben sind, nicht an Minderjaehrige verkauft werden duerfen. Sie sind also bereits fuer Kinder verboten. Was genau meinen Sie also mit "Killerspiele verbieten"? Meinen Sie, dass auch Erwachsene diese Spiele nicht mehr spielen duerfen sollen? Das wuerde ich als Einschnitt in mein Privatleben ansehen.

    Deutschland hat bereits die schwersten Jugendschutzgesetze. Spiele duerfen nicht an Leute verkauft werden, die laut USK-Siegel zu jung sind. Spiele, die ab 18 Jahren freigegeben sind, duerfen nicht oeffentlich beworben werden (wozu auch das blosse Erwaehnen in beispielsweise einem Zeitungsartikel zaehlen kann). Gewaltverherrlichende Spiele oder solche, die verfassungsfeindliche Symbole enthalten werden sogar komplett beschlagnahmt, sie sind also nicht mal fuer Erwachsene zugaenglich und so weit ich weiss darf man sie auch nicht importieren.

    Was genau wollen Sie also aendern?

    Wie Sie ja selbst bemerkt haben finden ihre Kinder Mittel und Wege, trotzdem an diese Spiele zu kommen. Da sind Sie als Eltern gefragt: Irritiert Sie es nicht, dass ihr Kind gewalthaltige Spiele bei Freunden spielen kann? Sollten Sie dann nicht eher mit den Eltern der Freunde darueber reden? Oder mit ihrem eigenen Kind?

  4. Re: Fehler

    Autor Dirk Schneider 05.07.09 - 11:30

    Sehe ich nicht so. Es ist kein Geheimnis, das unsere Jugend durch Killerspiele Weltweit verkommt. Ich fordere ebenfalls, das solcher Datenmüll, nicht produziert werden darf.

  5. Grobe Verallgemeinerung

    Autor Erwachsener 05.07.09 - 11:44

    Wo wuerden Sie persoenlich die Grenze ziehen, bzw. wo sehen Sie aktuell einen Fehler in den Einstufungskriterien der USK?

    Wenn ich Sie richtig verstehe stoert es Sie, dass Beispielsweise 12-jaehrige illegal an ein Spiel rankommen koennen, dass erst ab 18 freigegeben ist, oder sogar beschlagnahmt wurde.

    Was ist ihr Loesungsansatz? Nur noch Spiele ohne Altersfreigabe erlauben und alles andere verbieten? Sollte das dann nicht konsequenterweise fuer gewalthaltige Filme und Buecher gelten? Und wie wollen Sie das "weltweit" umsetzen?

    Meiner Meinung nach ist es weder moeglich noch gut, die Produktion gewalthaltiger Medien (Spiele, Filme, Buecher etc.) weltweit zu verbieten. Es ist wesentlich einfacher und sinnvoller, die Eltern in die Verantwortung zu nehmen.

    ---

    Noch was anderes: Auf der im Artikel beschriebenen LAN-Party fuer 18-Jaehrige (Ausweispflicht) wollten die Leute ja auch Warcraft 3 (Freigegeben ab 12) spielen.

    Was ist Warcraft 3?
    Warcraft 3 ist eine Art Schachspiel, bei dem sich alle Figuren gleichzeitig bewegen koennen und in einem begrenzten Masse auch selbststaendig agieren koennen. Ausserdem koennen manche Figuren Gebaeude bauen, die wiederum neue Spielfiguren produzieren koennen. Und da die Spielbrettgroesse variabel ist ist es moeglich, dass bis zu 12 Spieler eine Partie spielen (Anders als nur 2 wie bei Schach). Die thematische Aufmachung entspricht "Der Herr der Ringe", die Spielfiguren sind Fabelwesen wie Drachen, Elfen, Riesen, etc.

    Sind Sie wirklich der Meinung, dass so etwas verboten werden sollte? Wo ziehen SIE PERSOENLICH die Grenze?

  6. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor Elternsprecher 05.07.09 - 11:57

    Tanja Gerloch schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Mehr demnächst auf unserer Seite:
    > www.killerspieleverbieten.de


    Ich zitiere mal von Ihrer Webseite:

    KILLERSPIELEVERBIETEN.DE
    Die Domain wird vom Inhaber zum Verkauf angeboten.

    Scheinbar haben Sie ja großes damit vor. Passt aber sehr gut zu den haltlosen Aussagen, die Sie hier tätigen.

  7. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor ocn 05.07.09 - 12:16

    dann würde ich vorschlagen, dass sie sich mehr um ihre Kinder kümmern statt Erwachsenen ihre Ideen aufdrücken zu wollen.

  8. Re: Fehler

    Autor zahori 05.07.09 - 12:23

    "Es ist kein Geheimnis, das unsere Jugend durch Killerspiele Weltweit verkommt"

    Sie wollen tatsächlich behaupten, die Welt verkommt durch ein Killerspiel wie Warcraft III ?

    Ausnahmslos jeder Hollywood Thriller ist Gewaltverherrlichender!

    Sie sollten mal lieber einen Blick auf die Handys der Schulhofgangster werfen, denn Videos mit live Erschießungen von Terroristen und ähnliches sind dort keine Seltenheit mehr.

    Das einzige was ich an dieser Hetze gegen die Computerspieler sehe, ist unverständnis und irgnoranz. Irgendetwas muss ja letztendlich Schuld daran haben, wenn Sie nicht in der Lage sind Ihre Kinder zu erziehen...

    Greetings

  9. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor troshka 05.07.09 - 12:23

    Tanja Gerloch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Als Erziehungsberechtigter ist man heutzutag machtlos, was diese
    > Killerspiele angeht.

    Dann sind sie entweder zu dumm oder zu überfordert, auf jeden Fall dürfen sie gar nicht erziehungsberechtigt sein. Wogegen wir ankämpfen wirklich müssen, dann ist es Ignoranz und Dummheit der Eltern.
    Sie persönlich sind eine abscheuliche Mutter, wenn sie ihr eigenes Kind so missverstehen und es und sein harmloses Hobby so deformieren, nur um die Wirklichkeit gewaltsam an eigenes verkrustetes Weltbild anzupassen, als Dank dafür kriegen sie schon in ein paar Jährchen ein einsames Zimmer in einem schäbigen Altersheim. Weiter so!

  10. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor Und Apple 05.07.09 - 12:26

    Und euer Verein das Parking euer Domain ausschaltet :-)
    http://www.killerspieleverbieten.de/

    E:/ Eigentlich war die Antwort auf den ersten Beitrag von Tanja Gerloch bezogen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.09 12:31 durch Und Apple.

  11. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor B. Kdsork 05.07.09 - 12:26

    Ich gebe Ihnen Recht, bei dem Thema "Gewalt in Computerspielen" ist Handlungsbedarf.
    Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten keinen Zugang zu "Killerspielen" haben, dieser Zugang kann jedoch niemals unterbunden werden, auf dem Schulhof, im Internet oder im Ausland können "Killerspiele" kinderleicht besorgt werden.
    Die Verantwortung für den richtigen Umgang mit Computerspielen trägt die Gesellschaft, ein sachlicher Dialog zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist von höherer Bedeutung und von größeren Nutzen als geschriebene Gesetze. Ich selbst bin 21 Jahre alt und spiele seit meiner Kindheit Computerspiele, auch so genannte "Killerspiele". Meine Eltern haben sich in meiner Kindheit immer dafür interessiert was ich am Computer gerade mache und mit mir darüber gesprochen, sie haben mir zu brutale Spiele verboten aber mir auch erklärt weshalb sie es mir verboten haben.
    Ein stumpfes Verbot bringt garnichts, Kinder müssen verstehen wieso es nicht richtig ist Spiele zu spielen in denen übermäßige und kranke Gewalt dargestellt wird.

    Ab wann ist ein Spiel überhaupt ein "Killerspiel"?

    Spiele in denen Gewalt vorkommt gibt es seit unbekannter Zeit und wird es weiterhin geben, früher wurde mit Holzgewehren gespielt und heute gibt es einen Computer. Die übertriebene Darstellung von kranker Gewalt oder die stumpfe Abschlachtung von Menschen gehört jedoch in kein Computerspiel.
    Erwachsene Menschen sollten selbst entscheiden können welche Spiele von ihnen gespielt werden. Spiele wie Counter-Strike oder Call of Duty stellen für erwachsene Menschen keine Gefahr dar aber gehören nicht in die Hände von Kindern, genauso wenig wie Alkohol in die Hände von Kindern gehört.

  12. Re: Grobe Verallgemeinerung

    Autor :-) 05.07.09 - 12:29

    In der Tat lassen sich einheitliche Grenzen nur für die schlimmsten Ausreißer ziehen. Aber ich will es mal etwas zynisch auf die Spitze treiben, ich verdrehe mal die Problematik:

    Alkohol für Alkoholkranke auf Krankenschein..., Zocker-Unis für Bänker..., staatlich geförderte Fortbildungskurse für Internetstörer (Kapitel III: Wie liege ich das Internet lahm?)..., staatlicher Foto-Fortbildungskurs zum Thema Kipo (Modelle werden gestellt)...

    Wenn man also weiß, welcher Weg in genau die falsche Richtung zeigt, dann sollte man auch wissen, dass dieser Weg verbaut werden sollte.

  13. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor Mailman 05.07.09 - 12:36

    Weigt@karlsdorf-neuthard.de (Bürgermeister der entsprechenden Gemeinde)

    Wendet euch sachlich und ohne lolrofl-Ausdrücke oder BILD-Niveau an diesen Mann und stellt ihm eure Fragen oder Kritik.

  14. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor rouge 05.07.09 - 12:43

    eine frage an Tanja Gerloch.

    ich stimme zu gewälttätige games gehören nicht in kinderhände aber eines will ich anmerken wenn ihr diese spiele verbietet dann müsst ihr ebenfalls das kino ( viele gewalt filme ) das tv ( gewalt serien csi zeigt den kids wie sie am besten töten können, ateam pure waffengewalt, cobra 11 führt zo strassenunfällen, bud spencer anleitung zum prügeln, animes alla ghost in the shell, weeds anletung zum anbau und verherlichung von drogen, nachrichten zeigen extremste bilder die sonst nur auf seiten wie rotten zu finden sind, mythbusters da sie anleitungen zum bombenbau geben ) das internet an sich ( rotten und co youtube und dergleichen ) verbieten.

    ihr wollte killerspiele verbieten ? dan verbietet alles was zur gewalt anstachelt !

    es giebt alte theaterstücke und litteratur die gewaltverherlichend sind. wenn ihr dies konsequent durchziehen wollt müsst ihr alles verbieten was gewalt enthält denn all dies ist führ kinder frei zugänglich und zwar jederzeit da reicht es bei leibe nicht nur die spiele zu verbieten.

    ich erwarte eine antwort von ihnen frau Gerloch und wenn sie untersuchungen anführen sollten die es belegen das spiele kids agressiv machen so ziehen sie bitte auch die anderen medien mit heran und führen auch dazu studien an die dies belgen da sont eine einseitigkeit entsteht die sie als vorbild nicht gut heisen können denn sie erziehen unsere zukunft.

  15. Es wird Zeit, das stimmt.

    Autor Loky 05.07.09 - 12:54

    Frau Gerloch

    Ich verstehe ja das sie als Mutter, nehm ich einfach mal an, und als Elternsprecherin dieser ganzen Diskussion mit wehenden Fahnen entgegentreten um diese Spiele zu verbieten, wirklich kann ich nachvollziehen. Leider sitzen sie einer richtig perfiden Scharade auf, jeder von ihnen der sich mit seinen elterlichen Gefühlen instrumentanlisieren läst und voller Leidenschaft in diesen "Krieg" maschiert, ist im Grunde nichts anderes als die ersten Opfer in einem Wahlpropagandakrieg in diesem Jahr. Der CDU/CSU/SPD ist es nämlich völlig egal ob sie das aus Liebe und Verantwortungsgefühl für ihre Kinder tun, oder für ihre Position als Elternsprecherin. Die sind nur froh eine Freiwillige zu haben, die voller Inbrunst schreit, dort sei der Feind und als erste demontiert wird!
    Aber so war das schon immer in der Geschichte der Menschheit, bei Revolutionen und auch bei, leider, Kriegen.

    Die deutsche Gesetzgebung und die daraus resultierende Bürokratie langen bei Gott aus, um dem angeblichen Probelm von Killerspielen Herr zu werden. Dazu müssten allerdings Eltern ihrer Verantwortung nachkommen und sich ebenfalls über die Hobbys ihrer Kinder informieren.
    Nun ist das natürlich nicht einfach bei pubertierenden Teenagern, keine Frage. Aber hier gross die Fahne zu schwingen á la Roter Oktober und alle Menschen über einen Kamm zu scheren, halte ich für schlichtweg falsch und auch einfach verunglimpfend.
    Wir hatten eine solche Situation auch schon mal in Deutschland; da hat ein führendes Regime gemeint es sei gut jüdisch Gläubige Menschen zu töten. Alle sind brav mitmaschiert und erst nach insgesammt rund 55 Millionen Toten hatte dieses Drama ein Ende.

    Worauf ich hinaus will - selber denken! Nicht dumm plumpe politische Scheisshausparolen aufschnappen und instrumentalisieren lassen! Reden sie doch mal mit Leuten die zusammen zocken, machen sie sich ihr eigenes Bild von diesen angeblich "irren sozial schwachen Eskapisten"! Und wenn junge Menschen Spiele spielen die nicht für ihr Alter sind, dann haben wohl leider die Eltern versagt, man muss sich schon auseinandersetzen mit seinen Kindern! Poppen und Kinder bekommen kann jeder, keine Kunst - der Spass fängt an eine gute Mutter und ein guter Vater zu sein. Eigene Verfehlungen auf die grausame Welt da draußen zu schieben ist einfach nur billig und der Beweis wie viele Menschen, die Eltern sind, vor ihrer eigenen Unzulänglichkeit die Augen verschliessen. Dabei sind gerade Eltern die Menschen, die den grössten Einfluss auf ihre Kinder haben - Nicht die Union, nicht die SPD, nicht Counter Strike oder World of Warcraft.

    Wenn gerade Eltern versagen, weil sie in einer Zeit wie dieser ihrer Verantwortung nicht mehr Herr werden und das Leben einem nunmal oft in die Suppe spuckt, ist es zwar adäquat und bequem sich einen anderen Sündenbock zu suchen, unterm Strich ist es aber der Beweis, das der ein oder andere aber besser gar keine Kinder bekommen sollte, da er dieser Herausfordung wohl nicht gewachsen ist und selber erstmal sein eigenes menschliches Defizit aufräumen sollte.

  16. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor Dr.Sterni 05.07.09 - 12:59

    Tanja Gerloch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin Elternsprecherin einer 9. Klasse und kenne
    > die Problematik nur zugut.

    Ich lach' mich schlapp! Ihre Kompetenz in dieser Frage wird ja auch eindrucksvoll durch die von Ihnen im weiteren Text vorgelegten "Wahrheiten" untermauert...

    Die Tatsache, dass Sie zur Elternsprecherin gewählt wurden, lässt lediglich erkennen, dass man Sie in einen Posten gesetzt hat, den sowieso keiner machen will.

    > Als
    > Erziehungsberechtigter ist man heutzutag machtlos,
    > was diese Killerspiele angeht. Verbietet man es
    > seinen Kindern, so spielen sie diese Dinger bei
    > Ihren Freuden oder bekommen sie auf dem Schulhof.

    Damit haben Sie eindeutig bewiesen, dass sie als Elternteil allein schon in diesem Thema auf der ganzen Linie versagen. Pädagogen und Lehrpläne fordern - zurecht - den Erwerb für "Medienkompetenz" unserer Kinder... Na, dann mal her damit. Aber wenn ich mir anschaue, wie scheinkompetent und gleichzeitig selbstzugegebener Maßen "machtlos" Sie sich hier zeigen, dann wundert es mich nicht, dass immer lauter nach Verboten geschrieen wird. Wo keine Medienkompetenz ist, kann auch keine Medienkompetenz vermittelt werden. Schade.

    Fragen Sie sich doch mal, warum das so ist, wie Sie es schreiben. Warum haben Ihre Kinder denn den Dran danach, die Spiele "auswärts" zu Spielen, die sie bei Ihnen nur verboten bekommen? Ganz einfache Lösung b.t.w.: Weil SIE es nicht schaffen, sich gedanklich vollständig mit dem Thema zu befassen und sich mit Ihren Kindern mal darüber zu unterhalten, Ihnen vielleicht mal sogar etwas in dieser Hinsicht zu zeigen und ihnen zu vermitteln, warum Sie das für falsch halten. Sie können Ihren Kindern offenbar auch keine Alternativen aufzeigen. DAS ist das Problem. Nicht die vermeindlichen Killerspiele, die übrigens auf 12 Jahre FSK gelegt wurden. Das sollte z.B. für Kinder der 9. Klasse allemal reichen, um legal von ihnen gespielt werden zu können und zu dürfen.

    > Wir haben an unserer Schule schon mehrere
    > Informationsveranstaltungen zum Thema gehalten,
    > und auch unser Bürgermeister ist mittlerweile auf
    > unserer Seite, so das es bei uns sicher keine,
    > Killer-Veranstaltungen mehr geben wird.

    Na super! So eine Veranstaltung hätte ich gerne mal erlebt... Gab's wenigstens Brötchen und Kaffee? Ansonsten muss es wohl ziemlich übel abgegangen sein, denn wirkliche Inhalte scheinen Sie ja gar nicht vermitteln zu können außer "Ich hab' keine Ahnung, aber ich will, dass es verboten wird, weil ich machtlos bin".

    > Computer sind eine tolle Sache, sie sollen uns bei
    > unserer tägichen Arbeit helfen, nicht aber
    > wünschen wir, von ihnen beigebracht zu bekommen
    > wie mann Leben auslöscht.

    Blablabla... Erstens wird "man" in diesem Zusammenhang mit einem n geschrieben. Zweitens taugt dieser anbiederne Satz als Häppchen geworfen in die Richtung derer, bei denen man ja anecken könnte, leider nicht für 5 Cent. Denn es geht hier nicht um die Benutzung von Computern, sondern um das Spielen mit dem Computer.

    Sie schauen bestimmt gerne mal einen Krimi, oder? Oder vielleicht lesen Sie ein spannendes Buch? Ich bin für ein absolutes Krimi-Verbot auf allen zur Verfügung stehenden Medienplattformen inkl. Printmedien, Fernsehen, DVDs etc., denn da werden Leute erschossen, da wird sich geprügelt, verfolgt undundund... Möglicherweise haben Pro- und Antagonisten sogar noch Sex???? *schluck* Böse, böse, böse! Ach ja, und Schach (ein anderer Poster hatte es hier schon mal angedeutet) muss ebenfalls ab sofort verboten werden. Da geht es um Entwicklungen von Strategien, eine kleine Armee bei möglichst geringen Verlusten auf der eigenen Seite zu eliminieren, um schlussendlich den König und seine 1st-Lady zu töten.

    > Mehr demnächst auf unserer Seite:
    > www.killerspieleverbieten.de

    Mehr demnächst auf meiner Seite:
    www.schachverbieten.de

  17. Versteh nichts...

    Autor Erwachsener 05.07.09 - 13:11

    Ich verstehe gerade gar nicht was du aussagen moechtest. :o)

  18. lächerlich und engstirnig

    Autor Loky 05.07.09 - 13:13

    Sorry Herr Schneider,

    aber die Grausamkeit dieser unseren Erde auf Killerspiele zu schieben ist, mit verlaub, schlicht lächerlich und zeugt nicht wirklich von einer adäquaten Umsetzung der Realität und Lebenserfahrung.

    Es handelt sich um ein Unterhaltungsmedium, genauso wie Filem oder Bücher. Wenn ihr Kind nicht alt genug ist, dieses oder jenes Spiel zu spielen, Film zu sehen, Buch zu lesen - dann sollten sie ihrer Verantwortung als Vater gerecht werden und dafür sorgen, das ihr Kind diese Sachen erst konsumiert, wenn es alt genug ist. Der Welt die Verfehlungen für eine entarete Erziehung aufs Auge zu drücken ist schon, tut mir leid, arm.

    Ich denke auch das viele junge Menschen sehr genau sehen was in unserer Welt passiert! Sie machen den Fernseher an und sehen wie oberflächlch und zweckdienlich unsere Zeit verhält, das fängt beim Fernsehprogramm an und hört in der Politik auf, da muss man nicht schon einen Magister in Politikwissenschaften haben um zu sehen wie Politik nur noch zum Selbstzweck betrieben wird.

    Aber nehemen wir an von der Zielgruppe junger Menschen interessiert sich wirklich keiner für Politik (was viele mittlerweile tun, weil sie sehen wie Kriege auf ihrem Rücken ausgetragen werden, ohne das irgendjemand überhaupt nach iherer Meinung fragt).
    Viele Kinder sehen ihre Eltern nur noch abends. Das Horrorgespenst der Schlüsselkinder ist bittere Realität geworden, weil Menschen in unserer Zeit gar nicht mehr in der Lage sind eine Familie zu führen wie es in 60er, 70er oder 80er Jahren noch möglich war. Vater schafft die Kohle ran, Mutter ist gemütliche Hausfrau. Einerseits wollten viele Frauen raus aus diesem Image, Gott sei Dank. Andererseits verdienen Menschen nicht mehr annähernd soviel Geld um dieses Idealbild einer Familie, das an sich nur bei älteren Generationen vorherrscht, zu führen, weil sich die Zeit und die wirtschaftlichen Umstände nun mal wesentlich rasanter und globaler entwickelt haben und wir schon lange nicht mehr die tolle, reiche Nation sind, die Deutschland mal war.
    Sie wollen mir doch jetzt nicht ernsthaft erzählen, das diese Entwicklung ihrer Meinung nach sang- und klanglos an jedem kleinen neuen Menschlein vorbei geht?!

    Also sollten in erster Linie Eltern ihrer Verantwortung bewusst werden und Kinder nicht mehr wie ein Luxusgut unserer Gesellschaft behandeln, das man, wenn es uninteressant geworden ist, einfach in die Ecke stellt und verstauben läst. Das klappt nämlich nicht - nur so weil hier einige Menschen echt eine verschobene Weltanschauung haben . . . .

  19. Re: Es wird Zeit das sich was tut

    Autor LX 05.07.09 - 14:45

    Sie fühlen sich deshalb machtlos, weil sie keine Ahnung haben. Das Problem ist aber nicht das Spiel oder der Jugendliche, der davor sitzt. Das Problem ist das einfühlsame Elternteil, das eben nicht neben dem Kind sitzt und sich auf das Thema einläßt.

    Und Sie haben Recht. Es wird Zeit, dass sich etwas tut - aber nicht in die Richtung, die Ihnen vorschwebt.

    Gruß, LX

  20. Re: kein Geheimnis - aber eine Lüge

    Autor LX 05.07.09 - 14:59

    "Es ist kein Geheimnis, das[sic!] unsere Jugend durch Killerspiele Weltweit verkommt" - das ist kein Argument, sondern eine unbelegte Aussage - die zudem falsch ist.

    Wenn man sich die Gründe für den angeblichen Verfall der Jugend genau ansieht, findet man an oberster Stelle Kinderarmut (inzwischen selbst hierzulande ein gern totgeschwiegenes Phänomen), häusliche Gewalt, Mobbing in Schulen und vieles mehr. Der übermäßige Konsum sogenannter Killerspiele gehört nicht einmal zu den Auslösern, sondern vielmehr zu den Folgen.

    Natürlich ist es für überforderte Eltern, die Überstunden schrubben, um angesichts der Wirtschaftskrise nicht noch mehr von der Arbeitslosigkeit bedroht zu sein als ohnehin schon, viel bequemer, die Schuld auf die Killerspiele zu schieben. Aber da liegen sie falsch.

    Genauso ist es für die Gesellschaft (und damit meine ich jenes schizophrene Individuum, welches aus den Persönlichkeiten Du, Sie und ich zusammengesetzt ist) viel einfacher, Killerspiele zu verbieten, als tatsächlich etwas gegen die wirklichen Probleme zu tun.

    Gruß, LX

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