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... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

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  1. ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor azeu 13.11.12 - 16:13

    Ach ne, ganz was Neues.

    Die anderen Dinge wie Geldwäsche und Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung erwähnt man lieber erst gar nicht.

    Gruss an die NS of America

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  2. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor SJ 13.11.12 - 16:24

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ne, ganz was Neues.
    >
    > Die anderen Dinge wie Geldwäsche und Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung
    > erwähnt man lieber erst gar nicht.

    Quelle?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  3. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor Floh 13.11.12 - 16:25

    In diesem ganzen Mediengetummel um Megaupload habe ich das Gefühl, als wären wir im Mittelalter. Schuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Die Medien tun wie immer ihr Übriges.
    Ich maße mir kein Urteil an, ob die nun Dreck am Stecken haben oder nicht, aber als me.ga noch vor Veröffentlichung geblockt wurde ohne auch nur zu wissen was eigentlich kommt, mußte ich schon ordentlich schmunzeln.

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  4. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor Muhaha 13.11.12 - 16:31

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die anderen Dinge wie Geldwäsche und Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung
    > erwähnt man lieber erst gar nicht.

    Das sind zwar weitere Vorwürfe des FBI, aber das war für das Landgericht wohl nicht subtanziell genug. Zumindest die vorgeworfenen Anstiftung ist nach Auffassung des Gerichts nicht relevant für die Genehmigung eines entsprechenden Rechtshilfeersuchens. Zum anderen Vorwurf wurde nichts gesagt, was höchstwahrscheinlich daran lag, das er gar nicht Teil des Antrags war.

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  5. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor Muhaha 13.11.12 - 16:33

    Floh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem ganzen Mediengetummel um Megaupload habe ich das Gefühl, als
    > wären wir im Mittelalter. Schuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Die
    > Medien tun wie immer ihr Übriges.

    Und Schmitz weiß diesen Hype für sich zu nutzen, schafft er es doch erfolgreich sich nun als Robin Hood des Internetzeitalters zu präsentieren.

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  6. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor diablo77 13.11.12 - 16:40

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ne, ganz was Neues.
    >
    > Die anderen Dinge wie Geldwäsche und Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung
    > erwähnt man lieber erst gar nicht.


    ...was ist denn das für ein Kommentar?

    Nicht jeder Filehoster verbreitet urheberrechtlich geschützes Material oder ist dafür verantwortlich.
    Meine Eltern schauen sich gern meine Urlaubsvideos an und das übers Netz - nicht jeder mag youtube, bzw. die dortigen Formate...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.12 16:41 durch diablo77.

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  7. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor Moe479 13.11.12 - 16:44

    wer wurde denn angestiftet?

    werbung wie:

    "hier könnt ihr all _eure_ dateien hochladen und mit freunden teilen ..."

    das ist doch nicht verwerflich, macht fratzenbuch doch auch,

    auch ein punktesystem ist nicht zwingend strafbar:

    "wenn _eure_ dateien besonders beliebt sind erhaltet ihr mehr volumen zum selber runterladen, oder sogar geld zurück (wir generieren dadurch pageimpressions und clicks für unsere werbepartner die im gegenzug für eueren volumenverbrauch aufkommen, boni springen lassen und so den service mitfinanzieren)"

    dass nun nutzer diesen service böswillig ausnutzen und unerlaubterweise kinofilme sharen ist ganz allein ihre eigene entscheidung, sie sind schliesslich selbstverantwortliche mündige bürger.

    wenn man jede datei kontrollieren muss bevor sie freigegeben wird wird das modell für alle seiten unfinazierbar, denn das geht automatisiert nur mehr schlecht als recht, im weiteren hat man bei gut verschlüsselten daten keine chanche ... ohne den key ist es nur datenmüll für den hoster ...

    wenn wir die überwachung und kontrolle 'deluxe' einführt verliert das internet enorm an atraktivität, auch für jene die sich legal darin bewegen, sie werden unter generalverdacht gestellt und in sippenhaft genommen.

    wo ist der unterschied zwischen:

    alle biker sind brutale schlägertypen die unter garantie was auf dem kerbholz haben

    und:

    jeder mit breitbandanschluss ist bis zum beweis des gegenteils raubkopierer und muss überwacht werden

    oder:

    wir scheissen auf das briefgeheimnis

    ???



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.12 16:48 durch Moe479.

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  8. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor ultrawipf 13.11.12 - 16:57

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ne, ganz was Neues.
    >
    > Die anderen Dinge wie Geldwäsche und Anstiftung zur Urheberrechtsverletzung
    > erwähnt man lieber erst gar nicht.

    Quatsch!
    Soll sich wenn es keine Filehoster mehr gibt jeder User, der eine Datei an Freunde verteilen oder eine Backupmöglichkeit sucht sich einen eigenen Server mieten und ihn absichern sodass auch ja niemand von außen Daten stehlen kann um nicht selbst Urheberrechtsverstöße durch Verbreitung zu begehen?

    Megaupload hatte vielleicht nicht rechtmäßige Praktiken bei angefragten Löschungen von Dateien aber wenn die Datei mit allen weiteren Verweisen entfernt worden wäre hätten auch Benutzer, welche den film/musik/etc... rechtmäßig erworben haben und eine Backupmöglichkeit suchten den Zugriff verloren. Und durch etwas mehr Vorsicht und wenn es nicht so einen Hype darum gegeben hätte würde Megaupload immernoch existieren und weniger Hass gegen Filehoster.
    Letztendlich sind ja nicht um den Betreiber sondern um die Nutzer für die Dateien verantwortlich wenn der Betreiber sich rechtmäßig verhält und Forderungen nachkommt. Der Betreiber kann ja nicht selbst wissen ob eine Datei rechtmäßig jemandem gehört oder nicht und man kann auch nicht verlangen die Dateien zu prüfen. Oder würdest du wollen, dass irgendwelche Fremden deine privaten Dateien auf nach Urheberrechtsverletzungen durchforstet?

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  9. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor Rulf 13.11.12 - 17:02

    anscheinend wurde das rechtshilfeersuchen weg dem falschen delikt gestellt oder aber die beweislage ist recht dünn(dh. nicht existent)...selbst den neuseeländischen behörden wurden vom fbi bisher nichts weiter als anschuldigungen geliefert, weswegen sich kim "mode-name" dort bisher auch alles was er wollte/brauchte zurückklagen konnte...es würde mich nicht wundern, wenn man ihn in ein paar jahren mit millionen steuergeldern für den angerichteten wirtschaftlichen schaden entschädigen müßte...kim hatte den us behörden sogar schon erklärt, freiwillig in die usa zu kommen, wenn er nur einen fairen/rechtsstaatlichen prozess bekommt...dies wurde von der us-justiz prompt abgelehnt...man kann sich seinen teil dazu selber denken...

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  10. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor stuempel 13.11.12 - 17:04

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quelle?

    Die Sachlage bei MU wurde oft genug dargestellt: Sofern Kinderpornos gemeldet wurden, wurden die Hashwerte der Dateien für MU gesperrt. Wurden Urheberrechtsverletzungen gemeldet, wurden die Dateien einmalig gelöscht, bis sie erneut hochgeladen wurden.

    Der Profit wurde hier schon bewusst über die Deckung von Urheberrechtsverletzungen generiert, keine Sorge.

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  11. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor deutscher_michel 13.11.12 - 17:14

    Quelle?

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  12. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor Whitey 13.11.12 - 17:22

    Quelle?

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  13. ich werde missverstanden

    Autor azeu 13.11.12 - 18:06

    die Aussage ist ja korrekt, dass der blosse Betrieb eines Filehosters keine Strafbarkeit annehmen lässt. Mir ging es um das (bewusste) Verschweigen der restlichen Vorwürfe.

    ----
    Keiner versteht mich, versteh ich nicht...

    Gruss an die NS of America

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  14. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor azeu 13.11.12 - 18:32

    > Quelle?

    Internet... :)

    Gruss an die NS of America

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  15. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor iMohn 13.11.12 - 18:59

    Otto?

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  16. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor stuempel 13.11.12 - 19:00

    deutscher_michel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quelle?

    "Auch das von Megaupload angebotene Abuse-Tool hat die Kriterien des DMCA laut Anklage nicht erfüllt. Darüber konnten Rechteinhaber konkrete URLs sperren, wenn die entsprechenden Dateien gegen ihre Rechte verstießen. Nun soll Megaupload aber für jede hochgeladene Datei einen MD5-Hash berechnet haben, um festzustellen, ob eine Datei bereits hochgeladen worden war. War das der Fall, wurde keine zweite Kopie hinterlegt, sondern nur eine zweite URL generiert, unter der die Datei dann zusätzlich abrufbar war. Da es also mehr als eine URL geben kann, die auf eine Datei zeigt, bringt die Sperrung einzelner URLs den Rechteinhabern nichts. Die Datei bleibt abrufbar, solange es eine URL gibt, die der Rechteinhaber nicht kennt.

    Dass es besser geht, habe die Mega Conspiracy selbst bewiesen, indem sie beispielsweise Kinderpornografie erfolgreich mit Hilfe von MD5-Hashes erkannt und gelöscht habe, so die Anklage."

    http://www.golem.de/1201/89205-2.html

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  17. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor ultrawipf 13.11.12 - 19:48

    Allerdings kommt dazu, dass der Besitz von Kinderpornografie alleine bereits strafbar ist aber Musik oder Filme legal erworben und als Privatkopie als Backup gespeichert sein könnten ;)

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  18. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor LoopBack 13.11.12 - 21:02

    Rulf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kim hatte
    > den us behörden sogar schon erklärt, freiwillig in die usa zu kommen, wenn
    > er nur einen fairen/rechtsstaatlichen prozess bekommt...dies wurde von der
    > us-justiz prompt abgelehnt...man kann sich seinen teil dazu selber
    > denken...

    Quelle?

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  19. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor LoopBack 13.11.12 - 21:06

    ultrawipf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings kommt dazu, dass der Besitz von Kinderpornografie alleine
    > bereits strafbar ist aber Musik oder Filme legal erworben und als
    > Privatkopie als Backup gespeichert sein könnten ;)

    Der Besitz ist in Deutschland strafbar. Dafür ist möglicherweise in Timbuktu der Besitz des Films Kokowaeh strafbar. MegaUpload ging es hier ganz sicher nicht darum was strafbar ist und was nicht, sondern um die guten Sitten. Und Menschen mit guten Sitten ist für gewöhnlich auch klar, das Videodateien mit Spielfilmlänge und dem Dateinamen "Kokowaeh.mp4" dort nicht liegt weil man ihn dort nur Sichern will. Und vorallem: Man sollte ja wohl keine Vergütung bekommen, wenn man seine Sicherungskopiern an möglichst viele Leute weitergibt. Oder sieht das deutsche Recht das vor?

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  20. Re: ... dass der bloße Betrieb eines Filehosters nicht sofort eine Strafbarkeit annehmen lässt.

    Autor ultrawipf 13.11.12 - 21:32

    LoopBack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > MegaUpload ging es hier
    > ganz sicher nicht darum was strafbar ist und was nicht, sondern um die
    > guten Sitten. Und Menschen mit guten Sitten ist für gewöhnlich auch klar,
    > das Videodateien mit Spielfilmlänge und dem Dateinamen "Kokowaeh.mp4" dort
    > nicht liegt weil man ihn dort nur Sichern will. Und vorallem: Man sollte ja
    > wohl keine Vergütung bekommen, wenn man seine Sicherungskopiern an
    > möglichst viele Leute weitergibt. Oder sieht das deutsche Recht das vor?

    Stimmt vermutlich auch, aber wie ich bereits geschrieben habe ist es auch nicht angebracht und sinnvoll in den Dateien der Nutzer herumzusuchen nur weil eine Datei falls sie an "Fremde" verbreitet wird die Verbreitung nicht rechtens ist. Da kümmert sich niemand drum und auch der Hoster hat sicherlich kein Interesse daran seinen Kundenkreis künstlich zu verringern und sich Einnahmen und Werbung entgehen zu lassen ;)

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