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"Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

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  1. "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: BLi8819 15.09.13 - 20:40

    Warum?
    Weil die Demokratie (also die Wähler) in Bayern keine Piraten haben will?

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  2. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: VirtualInsanity 15.09.13 - 20:47

    Das war auch mein erster Gedanke. Leider wird der Satz nicht im Zusammenhang zitiert, so dass er sich auch auf die absolute Mehrheit der CSU bezogen haben kann.

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  3. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: theFiend 15.09.13 - 20:55

    Es ist in jedem Fall furchtbar traurig was hier in Bayern passiert... weiteres Indiz dafür das die Menschheit einfach aussterben muss...

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  4. weil

    Autor: azeu 15.09.13 - 21:01

    den Wählern in Bayern offensichtlich scheißegal ist, was die CSU in den letzten Monaten/Jahren so alles "verbrochen" hat. DAS ist durchaus ein Indiz für fehlendes Demokratiebewusstsein.

    Gruss an die NS of America

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  5. Re: weil

    Autor: pwn2own 15.09.13 - 21:07

    Dumm ist nur, dass es uns hier ziemlich gut geht :)

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  6. Re: weil

    Autor: theFiend 15.09.13 - 21:07

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAS ist durchaus ein
    > Indiz für fehlendes Demokratiebewusstsein.

    Ich würde es etwas differenzierter betrachten. Die meisten Menschen wählen simpel nach Eigeninteressen. Und leider lässt sich die These das die CSU irgendetwas mit dem doch nicht unerheblichen Wohlstand hier in Bayern zu tun hätte ganz schlecht widerlegen... :(

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  7. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: icarus 15.09.13 - 21:12

    Weil die Leute nicht gewaehlt haben, was du gerne magst? Ich finde es immer wieder sehr arrogant und ueberheblich, andere als "dumm" oder "undemokratisch" hinzustellen, weil sie nicht dem eigenem Weltbild entsprechen.

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  8. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: al-bundy 15.09.13 - 21:17

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weiteres Indiz dafür das die Menschheit einfach aussterben muss...
    Du zuerst. LOL

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  9. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: Dorsai! 15.09.13 - 21:22

    Weil die Partei die "demokratisch" (mehr dazu unten) "gewählt" wurde bis in die kleinste Faser Demokratie und Verfassungsfeindlich ist und sich dazu bekennt, wenn man nur hinsieht.

    Außerdem ist es eigentlich schon Schwachsinn unser System noch Demokratie zu nennen. Alles was wir machen ist ein Kreuzchen zu setzen für einen beliebigen selbstherrlichen Verein, der am Ende doch nur macht was ihm beliebt und nicht was im Wahlprogramm steht oder als Wahlversprechen vorgelogen wurde.

    Die erste Partei die in meinen Augen ehrlich demokratisch ist, setzt sich für die Abschaffung der Parteien und Ausbau von direkter Demokratie ein. Argumente wie "Das Volk ist zu dumm für direkte Demokratie" ziehen nicht, weil sie mit dem demokratischen Gedanken nicht im geringsten vereinbar sind.

    Der erste Schritt ist die Entmachtung der Parteien und Zurückstufung des Parteienzwangs auf das was im Grundgesetz steht ("Die Parteien wirken bei der Politischen Willensbildung des Volkes mit"). Von Dingen wie dem negativen Stimmgewicht (dass es IMMERNOCH gibt, auch wenn das Verfassungsgericht schon vor Jahren das Urteil dagegen gefällt hat) oder dem undemokratischen Mehrheitswahlrecht (dank der tollen machtsichernden 5% Hürde) fang ich erst garnicht an.

    Und auch wenn ich jetzt Godwins Law wecke, aber wer sagt, dass die CSU, nur weil sie die Mehrheit bekommen hat demokratisch gewählt wurde, der hätte auch bei den Wahlen im dritten Reich geglaubt, dass Hitler demokratisch gewählt wurde. Immerhin haben mehr Leute "Ja!" gesagt als "Nein!".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.13 21:26 durch Dorsai!.

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  10. Re: weil

    Autor: Dorsai! 15.09.13 - 21:22

    Mir nicht.
    Und Gustl Mollath würde über diesen Satz sicher auch schmunzeln müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.13 21:23 durch Dorsai!.

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  11. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: azeu 15.09.13 - 21:24

    > Weil die Leute nicht gewaehlt haben, was du gerne magst?

    Eine ziemlich dreiste Unterstellung, finde ich.

    Gruss an die NS of America

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  12. Re: weil

    Autor: Charles Marlow 15.09.13 - 21:40

    pwn2own schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumm ist nur, dass es uns hier ziemlich gut geht :)

    Du meinst in München in den Nobelvierteln?

    Dann geh mal nach Hof und erzähl das dort...

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  13. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: Charles Marlow 15.09.13 - 21:47

    Nicht aufregen über Bayern und die CSU! Das ist historisch bedingt. Die haben mit dem Rest Deutschlands in politischer wie anderer Hinsicht nur immer sehr bedingt etwas zu tun.

    Die dortige Politik bzw. deren Vertreter sind schon seit Jahrhunderten unbelehrbar, volksfeindlich und bis ins Mark korrupt und hat sich immer "konsequent" die falschen Bündnispartner ausgesucht - und (ausgerechnet) ohne die Preussen (Wiener Kongress) hätte es ihr Königreich und heute ihren "Freistaat" gar nicht gegeben. Das wäre ein Teil von Österreich (und damit deren Problem) bei uns gäbe es dafür ein Bundesland Franken. ;)

    Für all diejenigen, die nicht (wie bei der Klientel zu erwarten) vom CSU-Wahlsieg besoffen sind, mal ein gutes Buch über Bayern:

    http://www.amazon.de/Leb-wohl-geliebtes-Volk-Bayern/dp/3471770267

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  14. Re: weil

    Autor: pwn2own 15.09.13 - 22:20

    Selbst wenn es so ist, wird sich ja vllt. bald etwas ändern, denn wir durften ja auch über ein paar Verfassungsänderungen abstimmen :) Bei einer ging es unter Anderem um die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern.

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  15. Re: weil

    Autor: Charles Marlow 15.09.13 - 23:37

    pwn2own schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn es so ist, wird sich ja vllt. bald etwas ändern

    Das sagt die CSU schon seit 40+ Jahren...

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  16. Re: weil

    Autor: Legacyleader 16.09.13 - 00:22

    Egal was wir für Scheiße baun der Bayer wählt voll Gottvertraun die CSU

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  17. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: Ftee 16.09.13 - 00:28

    Wir haben eine direkte Demokratie? Wo das denn? Ich dachte, das nennt man parlamentarisch? Nichtsdestotrotz sind ca. 98% der Bayern nicht deiner Meinung. Das zu akzeptieren gehört auch zu einer Demokratie. Aber das hat noch keine der linken Parteien kapiert. Der Wähler entscheidet. Nicht die Parteien.

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  18. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: Legacyleader 16.09.13 - 00:31

    Mom mir fällt noch einer ein

    Wir fahrn den Karren an die Wand und trotzdem wählt das Bayernland die CSU

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  19. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: maverick1977 16.09.13 - 05:06

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil die Partei die "demokratisch" (mehr dazu unten) "gewählt" wurde bis in
    > die kleinste Faser Demokratie und Verfassungsfeindlich ist und sich dazu
    > bekennt, wenn man nur hinsieht.
    >
    > Außerdem ist es eigentlich schon Schwachsinn unser System noch Demokratie
    > zu nennen. Alles was wir machen ist ein Kreuzchen zu setzen für einen
    > beliebigen selbstherrlichen Verein, der am Ende doch nur macht was ihm
    > beliebt und nicht was im Wahlprogramm steht oder als Wahlversprechen
    > vorgelogen wurde.
    >
    > Die erste Partei die in meinen Augen ehrlich demokratisch ist, setzt sich
    > für die Abschaffung der Parteien und Ausbau von direkter Demokratie ein.
    > Argumente wie "Das Volk ist zu dumm für direkte Demokratie" ziehen nicht,
    > weil sie mit dem demokratischen Gedanken nicht im geringsten vereinbar
    > sind.

    Falsch. Das Volk ist zu dumm, um direkte Entscheidungen zu treffen. Schau Dir nur mal die Leute genau an, wenn sie auf politische Fragen antworten. Was eine Partei zuerst muss, ist das politische Interesse fördern und in Schulen politische Bildung zum Pflichtfach zu machen.

    Dann 10 Jahre später kann man davon ausgehen, dass eine Entscheidung demokratisch durchgeführt werden kann. In der Schweiz gibt es Volksentscheide. Aber dort sind die Bürger nicht mit einer LMAA-Einstellung behaftet, dort interessiert sich die Masse für das, was in der Politik passiert.

    > Der erste Schritt ist die Entmachtung der Parteien und Zurückstufung des
    > Parteienzwangs auf das was im Grundgesetz steht ("Die Parteien wirken bei
    > der Politischen Willensbildung des Volkes mit"). Von Dingen wie dem
    > negativen Stimmgewicht (dass es IMMERNOCH gibt, auch wenn das
    > Verfassungsgericht schon vor Jahren das Urteil dagegen gefällt hat) oder
    > dem undemokratischen Mehrheitswahlrecht (dank der tollen machtsichernden 5%
    > Hürde) fang ich erst garnicht an.

    Wenn es soweit ist, sind Parteien überhaupt nicht mehr nötig, sondern nur noch Experten, die Situationen einschätzen, die Konsequenzen aus den unterschiedlichen Möglichkeiten heraus finden und diese Möglichkeiten dann dem Volk zur Wahl unterbreiten. Dann braucht es keine Parteien mehr, denn die Partei ist das Volk.

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  20. Re: "Ein bitterer Tag für die Demokratie in Bayern."

    Autor: robinx999 16.09.13 - 07:01

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum?
    > Weil die Demokratie (also die Wähler) in Bayern keine Piraten haben will?

    Mir persönlich stößt ja eher sauer auf das anscheinend 14,1% der Wähler aufgrund der 5% Hürde ignoriert werden wenn ich da die zahlen sehe http://wahl.tagesschau.de/wahlen/2013-09-15-LT-DE-BY/index.shtml
    also 3,3% FDP, 2,1% Linke, 8,7% Andere. Ich meine eine Hürde mag ja noch irgendwo logisch sein (so dass wir nicht hunderte parteien im landtag / bundestag haben), aber 5% ist wohl eindeutig zu hoch, wenn es dazu führt, dass über 10% der wähler ignoriert werden ist dass nicht gut für die Demokratie, vieleicht währe eine 1% hürde sinvoller.

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