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Die Partei der Nichtwähler ...

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  1. Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor Missingno. 20.01.13 - 21:33

    mit 40% wieder stärkste Fraktion.

    --
    Dare to be stupid!

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  2. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor wmayer 21.01.13 - 10:16

    Tja ... hätten sie mal eine Partei gewählt, dann könnten die 40% auch was bedeuten.

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  3. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor Ekelpack 21.01.13 - 10:35

    Nichtwähler sind einfach nur doof und werden zu recht ignoriert.

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  4. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor admin666 21.01.13 - 11:04

    Sind sie nicht....

    erst wenn sich was grundlegendes ändern muss, werden wir aufstehen und dann fallen ganze Systeme.... alles andere ist "Sich einen Bären vor der Nase auf den Rücken binden lassen !"

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  5. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor wmayer 21.01.13 - 11:22

    Nur gibt es unter den Nichtwählern kein "wir". "Ihr" seid eben NICHT organisiert, somit wird es auch kein gemeinsames Aufstehen geben.

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  6. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor HansJupp 21.01.13 - 11:41

    Zwar würde ich pauschal nicht alle doof nennen, aber ignoriert werden sie tatsächlich zurecht.

    Scheint aber mittlerweile ein Volkssport zu werden: Erst sich durch Nichtwahl selbst entmündigen und anschließend gegen alles was beschlossen wird stänkern. Wer sich einfach aus der Verantwortung stiehlt, hat meiner Meinung nach kein Recht, sich über (sicherlich existierende) Missstände zu beklagen.

    Was erwarten diese Leute denn bitte? Das die etablierten Parteien aus einer Quote von 40% hellseherisch erkennen sollen, was den Leuten denn eigentlich nicht passt? Erinnert ein wenig an beleidigte Kinder, die sich schmollend in eine Ecke setzen.

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  7. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor nekooni 21.01.13 - 11:45

    admin666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind sie nicht....
    >


    Meine Meinung ist: Wer nicht wählt, verwirkt sein Recht, über die Regierenden zu meckern. Es war ja anscheinend Demjenigen/Derjenigen egal, wer regiert.

    Und zum klassischen Nichtwähler-Argument "Die sind alle unwählbar!":

    Dann macht das auf eurem Stimmzettel deutlich! Ungültige Stimmen werden gesondert aufgeführt und im Allgemeinen nicht als "Zu doof, seinen Zettel auszufüllen", sondern als "Von denen auf dem Zettel will ich keinen wählen" interpretiert.
    Der Unterschied zum Nicht-wählen-gehen? Interesse zeigen und eine Meinung äussern - und wenn die "Ihr spinnt doch allesamt, ich wähl die Druckerei" ist, ist das noch immer besser als "Ist mir doch egal, ich will nicht Sonntags raus und Briefwahl ist mir zu kompliziert."

    Und warum nun "dumm"? Wenn sich 40% der Bevölkerung mit dem Argument "Meine Stimme bringt eh nix"/"Ist doch eh egal" verweigern, wobei diese 40% jedes Wahlergebnis vollständig umkehren könnten, dann fällt auch mir da kein besseres Wort für ein.

    > erst wenn sich was grundlegendes ändern muss, werden wir aufstehen und dann
    > fallen ganze Systeme.... alles andere ist "Sich einen Bären vor der Nase
    > auf den Rücken binden lassen !"

    Auch nur, wenn es nicht an einem Sonntag aus dem Haus zu müssen, einen Brief zu verschicken oder andere unzumutbare Aktivitäten erfordert.

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  8. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor Missingno. 21.01.13 - 12:05

    > Der Unterschied zum Nicht-wählen-gehen?
    Es gibt de-facto keinen. Ob ich jetzt nicht wählen gehe, einen leeren Zettel abgebe oder ungültig wähle, ändert am Ergebnis nachher genau gar nichts.

    > wobei diese 40% jedes Wahlergebnis vollständig umkehren könnten
    Wie denn? Wenn diese 40% kein mögliches Wahlergebnis haben wollen?


    ---

    > Erst sich durch Nichtwahl selbst entmündigen
    Die Nichtwahl ist Jedermanns gutes Recht.

    > und anschließend gegen alles was beschlossen wird stänkern.
    Warum auch nicht? Schließlich war man dagegen!
    Aber die Nichtwahl, so wie es bei unserem Wahlsystem aktuell ist, ist die Wahl der großen Parteien. Also hat man eigentlich die Regierung durch Nichtwahl gewählt und dann darf man auch wieder unzufrieden sein, oder wie jetzt?

    --
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  9. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor HansJupp 21.01.13 - 12:32

    > Die Nichtwahl ist Jedermanns gutes Recht.
    Ich habe nichts anderes behauptet. Mann muss den Satz schon als ganzes lesen.

    > Warum auch nicht? Schließlich war man dagegen!
    > Aber die Nichtwahl, so wie es bei unserem Wahlsystem aktuell ist, ist die
    > Wahl der großen Parteien. Also hat man eigentlich die Regierung durch
    > Nichtwahl gewählt und dann darf man auch wieder unzufrieden sein, oder wie
    > jetzt?
    Gegen was war man denn? Man kommt in einen Topf mit den anderen Nichtwählern. Waren alle gegen das Gleiche? Waren einige vielleicht einfach nur zu faul?

    Ich darf nur in 2 Fällen unzufrieden sein:
    1. Die Partei die ich gewählt habe, bildet die Regierung, macht Mist, der so nicht im Parteiprogramm steht, oder handelt entgegen ihrer Grundsätze. Dann entäuscht/missbraucht die Partei das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Ich habe damals zur Wahl aber alles mir mögliche getan (nach bestem Gewissen).
    2. Meine Partei bildet die Opposition (oder ist überhaupt nicht vertreten) und kann dadurch ihren Einfluss auf das politische Tagesgeschehen nur bedingt ausüben. Dann habe ich durch die Wahl mein Bestes getan, aber es hat nicht gereicht.

    Nichtwahl bedeutet nur, dass ich niemanden bewusst gewählt habe und deshalb auch keine besonderen Erwartungen haben darf. Ich kann höchsten unzufrieden mit mir selbst sein, denn wieso sollte ich von anderen erwarten, dass sie etwas tuhen, wenn ich es nichtmal bis zur Wahlurne schaffe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 12:52 durch HansJupp.

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  10. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor Missingno. 21.01.13 - 12:56

    HansJupp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gegen was war man denn? Man kommt in einen Topf mit den anderen Nichtwählern.
    Richtig. Dabei ist es egal, ob man ungültig, "nichts" oder nicht gewählt hat.

    > Waren alle gegen das Gleiche?
    Zumindest waren niemand für eine der zu wählenden Parteien.

    > Waren einige vielleicht einfach nur zu faul?
    Möglich, sogar sehr wahrscheinlich. Aber wie oben erwähnt ist es egal, ob man nicht oder nichts gewählt hat. Man wird also pauschal in den "faulen" Topf gesteckt. Oder in den "zu doof zum Kreuzchen machen".

    > Ich darf nur in 2 Fällen unzufrieden sein:
    > [snip]
    Wie bitte? Wenn ich jetzt beispielsweise die Linke gewählt habe, diese aber nicht in Regierung oder Opposition vertreten ist, dann darf ich nicht mit Regierung und/oder Opposition unzufrieden sein? Weil meine Stimme genauso "für den Gulli" gewertet wird, wie die eines Nicht-Wählers oder eines Alles-Nichts-Wählers?

    > Nichtwahl bedeutet nur, dass ich niemanden bewusst gewählt habe
    Falsch. Ich kann auch bewusst niemanden gewählt haben.

    --
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  11. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor Phreeze 21.01.13 - 13:32

    admin666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind sie nicht....
    >
    > erst wenn sich was grundlegendes ändern muss, werden wir aufstehen und dann
    > fallen ganze Systeme....
    hat vor 1939 schon "gut" funktioniert: Menschen waren unzufrieden, es kommt einer der sagt, dass alles Leid beendet wird, alle Menschen wählen den, und was dabei rauskam, sahen wir ja.

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  12. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor HansJupp 21.01.13 - 13:44

    Missingno. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest waren niemand für eine der zu wählenden Parteien.
    >....
    > Möglich, sogar sehr wahrscheinlich. Aber wie oben erwähnt ist es egal, ob
    > man nicht oder nichts gewählt hat. Man wird also pauschal in den "faulen"
    > Topf gesteckt. Oder in den "zu doof zum Kreuzchen machen".

    Und genau deswegen ist es gut, dass solche Leute durch das bisherige System ignoriert werden. Aussagen ala "Ihr macht alle eh nur Mist" helfen kein Stück weiter. Wie sollen denn die bestehenden Parteien anhand solcher Aussagen denn feststellen, wo beim Wähler der Schuh drückt? Wie will man Leuten helfen, die noch nichtmal sagen können, warum sie ein Problem haben?

    > Wie bitte? Wenn ich jetzt beispielsweise die Linke gewählt habe, diese aber
    > nicht in Regierung oder Opposition vertreten ist, dann darf ich nicht mit
    > Regierung und/oder Opposition unzufrieden sein? Weil meine Stimme genauso
    > "für den Gulli" gewertet wird, wie die eines Nicht-Wählers oder eines
    > Alles-Nichts-Wählers?
    In Punkt 2 habe ich diese mit bedacht. Zwar habe ich das nachträglich editiert, jedoch noch vor dem Erscheinen des Posts hier. Ist vielleicht zeitlich etwas ungünstig gewesen. Der Punkt ist: Auch wenn meine Partei nicht vertreten ist, habe ich trotzdem durch die Wahl meinen Beitrag zum politischen System geleistet.

    > Falsch. Ich kann auch bewusst niemanden gewählt haben.
    Das ist nur mit einem ungültigmachen des Stimmzettels zu erreichen. Das ist etwas völlig anderes als Nichtwählen. Der Unterschied wurde hier in dem Thread doch auch schon erläutert.

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  13. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor Missingno. 21.01.13 - 14:15

    > Der Unterschied wurde hier in dem Thread doch auch schon erläutert.
    Eben nicht. Der Unterschied ist, dass es keinen Unterschied gibt.

    nicht wählen == ungültig wählen
    das Resultat ist genau das selbe. Auch bei ungültiger Wahl kann der Wähler nicht sagen, wo der Schuh drückt bzw. das ist einfach egal. Es macht höchstens noch einen Unterschied bei der Statistik zur Wahlbeteiligung. Aber da kann man auch sagen, dass bei einer hohen Wahlbeteiligung die Politiker eher glauben, das Richtige zu tun bzw. ihr Tun eher demokratisch legitimiert sehen als bei einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung.

    --
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  14. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor HansJupp 21.01.13 - 14:28

    Die Sitzverteilung mag die selbe sein, aber beim ungültig wählen macht der Wähler wenigstens deutlich, dass ihm keine der angetretenen Parteien passt. Das ist auch für die etablierten Parteien erkennbar und das macht eben doch einen Unterschied.

    Um Missverständnisse auszuräumen: Ich finde weder nicht-wählen noch ungültig-wählen gut, eben weil man dadurch nicht zu brauchbaren Aussagen kommt. Aber wenn man schon niemanden wählen will, dann sollte man den Zettel ungültig machen, um deutlich zu zeigen, dass man unzufrieden ist, anstatt mit den faulen Nichtwählern in einen Topf geworfen zu werden.

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  15. Re: Die Partei der Nichtwähler ...

    Autor TC 21.01.13 - 16:15

    warren die Piraten nicht immer die Partei für die Nichtwähler?
    aka "lieber damit die anderen weniger Prozente kriegen als garnicht wählen gehen"

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