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Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

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  1. Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: ralf.wenzel 19.02.13 - 15:21

    ....in diesem Falle sollte man nicht vergessen, dass Google damit Geld verdient, dass sie Inhalte bereitstellen, die von anderen erzeugt wurden und die so aussehen, als wären sie von Google. Zumindest aber führen sie im Zweifel dazu, dass Leute eben nicht zum Verlag gehen.

    Ich seh das doch beim meinem RSS-Reader - wieviel ich davon NICHT auf der Website, sondern direkt im Anreißer lese.

    Das tut der Taxifahrer nicht.

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  2. Re: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: DooMMasteR 19.02.13 - 15:27

    nein, google schaltet in solchen bereichen keinerlei Werbung
    Google News ist bis heute werbefrei, genau wie der Reader

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  3. Re: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: nykiel.marek 19.02.13 - 15:29

    Und womit verdient Google das Geld? Google News ist doch werbe frei (steht sogar im Artikel). Im übrigen verdient ein Taxifahrer auch Geld dafür dass er die geste in ein bestimmtes Restaurant fährt. Also ist der Vergleich, meiner Meinung nach, schon in Ordnung.

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  4. Wo soll das hinken?

    Autor: the_crow 19.02.13 - 15:41

    Wo hinkt das denn nun? Der Taxifahrer verdient auch Geld, weil jemand anderes irgendwo eine Leistung erbringt und jemand dorthin will (z.B. Restaurant).

    Stell es dir so vor: Du fragst den Taxifahrer nach einem Restaurant in der Nähe. Er soll nun dafür zahlen, dass er dir sagt, was es in welchem Restaurant zu essen gibt.

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  5. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: johnny rainbow 19.02.13 - 15:58

    the_crow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo hinkt das denn nun? Der Taxifahrer verdient auch Geld, weil jemand
    > anderes irgendwo eine Leistung erbringt und jemand dorthin will (z.B.
    > Restaurant).
    Der Taxifahrer stellt aber dem Fahrgast nicht ein paar Häppchen vom Steak im Restaurant zur Verfügung (so wie Google News-Häppchen). Jetzt stell dir vor, der Fahrgast nimmt zuerst ein Häppchen vom Steak und dann sieht er, da hat es noch zwei Pizza-Häppchen und er isst diese auch noch. Danach ist er satt und lässt sich vom Taxifahrer nach Hause fahren. Die Restaurants haben nichts davon.
    -> Die Häppchen können ein Anreiz sein, dass man etwas kauft/besucht/... Aber gibt es zuviele Häppchen, reichen diese vielleicht schon aus. Ich verstehe darum beide Seiten irgendwie - Google macht gratis Werbung (Googles Argumentation), allerdings profitiert Google selbst stark davon.

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  6. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: Marib 19.02.13 - 16:02

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > allerdings profitiert Google selbst stark davon.

    Aha, wo denn, wenn keine Werbung geschalten wird?
    Die 6Mrd. Klicks kostet Google mit Sicherheit nichts, weil Rechenzentren von alleine laufen und Google Mitarbeiter sich von Luft + Liebe ihres Unternehmens ernähren.

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  7. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: hypron 19.02.13 - 16:02

    Aber die Verlage profitieren mehr von Google als andersrum. Google hat noch genug andere Kunden. Die Verlage sind ohne Suchmaschinen aber aufgeschmissen.

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  8. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: the_crow 19.02.13 - 16:04

    Von Häppchen werden höchstens BILD-Zeitungsleser satt. Und wenn die BILD daran pleite geht ists nicht schade drum ;-)

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  9. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: Brainfreeze 19.02.13 - 16:05

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Taxifahrer stellt aber dem Fahrgast nicht ein paar Häppchen vom Steak
    > im Restaurant zur Verfügung (so wie Google News-Häppchen). Jetzt stell dir
    > vor, der Fahrgast nimmt zuerst ein Häppchen vom Steak und dann sieht er, da
    > hat es noch zwei Pizza-Häppchen und er isst diese auch noch. Danach ist er
    > satt und lässt sich vom Taxifahrer nach Hause fahren. Die Restaurants haben
    > nichts davon.
    Um das Beispiel noch weiter zu führen, kann man einwerfen, dass der Restaurantbesitzer bereits die Möglichkeit hat, den Umfang der Häppchen zu steuern. Er kann nämlich festlegen, welche und wie viele Häppchen der Taxifahrer an den Fahrgast weitergeben darf.

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  10. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: JP 19.02.13 - 16:15

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -> Die Häppchen können ein Anreiz sein, dass man etwas kauft/besucht/...
    > Aber gibt es zuviele Häppchen, reichen diese vielleicht schon aus. Ich
    > verstehe darum beide Seiten irgendwie - Google macht gratis Werbung
    > (Googles Argumentation), allerdings profitiert Google selbst stark davon.


    Warum darf Google nicht stark davon profitieren? Die Verlage profitieren auch stark davon. Das nennt sich neudeutsch Win-Win-Situation. Oft lassen sich solche Win-Win-Situationen gar nicht aufwiegen, sprich man kann gar nicht sagen, wer jetzt mehr davon mehr profitiert.

    Zu deinen Häppchen: Nachrichten und Artikel lassen sich doch gar nicht durch die Snippets abfischen. Das gleiche Prinzip fahren doch die Newsseiten auf ihrer eigenen Seite, in dem sie eben auch Snippets bzw Anreißer platzieren, die den Nutzer dazu bewegen sollen, auf den Artikel zu klicken. Das würden sie ja nicht machen, wenn so ein Snippet dafür sorgen würde, dass der Nutzer den Artikel nicht anklickt. #

    Google schafft mit den Snippets nur einen nutzerfreundlichen Kontext. Außerdem soll ja das LSR auch Schlagzeilen unter "Schutz" stellen. Ergo müsste man konsequenterweise nur noch anonymisierte Links Textform anbieten, ohne Bezug zum Inhalt des verlinkten. Ist doch offensichtlich, dass das die Verlage nicht wollen können. Ich finde es einfach nur ziemlich offensichtlich, dass die Verlage eine Gelddruckmaschine aka Zahlungsverpflichtung Googles per Gesetz haben wollen. Es geht nicht um irgendwelchen Schutz von Inhalten, es geht nur darum Google zu zwingen Verlage zu finanzieren, und das am Besten ohne das Google eine Möglichkeit hat durch Verzicht von Verlinkungen der Zahlung aus dem Weg zu gehen.

    Ich finde es auch ziemlich fragwürdig, dass der Betroffene in den ganzen Bundestagsausschüssen zu dem Thema nicht mal angehört wird. Letztendlich ist das LSR eine Lex Google, und Google darf sich nicht mal an offizieller Stelle dazu äußern, nicht einmal schriftlich.

    Ich fürchte einfach, dass das Gesetz schon eigentlich beschlossen ist, und nur noch durch die demokratischen Mühlen getrieben wird, damit es einen legitimen Anstrich bekommt.

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  11. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: Drizzt 19.02.13 - 16:17

    Der Vergleich mit den Häppchen ist doch absurd, schließlich wird man satt, wenn man genug verschiedene Häppchen ist, aber man ist nicht informiert, wenn man von 2 verschiedenen Artikeln die ersten 2 Sätze liest...

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  12. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: taudorinon 19.02.13 - 16:18

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Taxifahrer stellt aber dem Fahrgast nicht ein paar Häppchen vom Steak
    > im Restaurant zur Verfügung (so wie Google News-Häppchen). Jetzt stell dir
    > vor, der Fahrgast nimmt zuerst ein Häppchen vom Steak und dann sieht er, da
    > hat es noch zwei Pizza-Häppchen und er isst diese auch noch. Danach ist er
    > satt und lässt sich vom Taxifahrer nach Hause fahren. Die Restaurants haben
    > nichts davon.

    Wenn sich so ein Fahrgast mit ein paar Häppchen begnügt darf auch daran gezweifelt werden das er sich beim Restaurant ein komplettes Menü gönnt.
    Es gibt an Kiosken auch genügend Menschen denen es ausreicht einen Blick auf die Titelseite der Bild zu werfen.
    Die Zielkundschaft wird sich aber kaum mit ein paar Häppchen zufrieden geben. Da macht es auch nichts wenn sie neben Steak auch noch an der Pizza kostet.

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  13. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: moppi 19.02.13 - 16:19

    japp dem kann ich nur beipflichten
    ohne google hätten wir heute nicht das netz was wir heute haben sondern weiterhin nur ein netz wo man nichts findet und alles nur eine anhäufung von seiten ist.

    ergo, die meisten hätten nicht mal ihren job weil man bräuchte sie einfach nicht

    http://www.mulank10.de/wp-content/uploads/2014/05/klein.gif

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  14. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: SelfEsteem 19.02.13 - 16:29

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Taxifahrer stellt aber dem Fahrgast nicht ein paar Häppchen vom Steak
    > im Restaurant zur Verfügung (so wie Google News-Häppchen). Jetzt stell dir
    > vor, der Fahrgast nimmt zuerst ein Häppchen vom Steak und dann sieht er, da
    > hat es noch zwei Pizza-Häppchen und er isst diese auch noch. Danach ist er
    > satt und lässt sich vom Taxifahrer nach Hause fahren. Die Restaurants haben
    > nichts davon.

    Was für ein selten dummer Vergleich.

    Erstmal hört endlich auf damit zu behaupten, die ersten paar Sätze eines Artikels hätten einen besonderen Wert! Das stinkt doch einfach nur zum Himmel!
    Wir haben in Deutschland praktisch keinen Investigativ-Journalismus mehr - wir bekommen praktisch nur noch eingekaufte Nachrichten serviert. Der einzige Wert dieser "Nachrichten" ist die Ausformulierung - DIE AUSFORMULIERUNG! Der Wert besteht in etwas, das jeder Hauptschüler kann! Das hat keinen Wert! NULL!

    Weiterhin:
    Lese ich die ersten "Häppchen", entscheide ich, ob ich auf den Artikel klicken möchte. Klicke ich drauf, dann verdient die Nachrichtenseite mit mir Geld. Er verdient also Geld, wenn ich die Leistung in Anspruch nehmen möchte.
    Nun wollen die durchgehend Geld mit mir verdienen. Nach welcher Logik findet denn DAS bitte statt? Haben die alle völlig den Verstand verloren? Soll ich in Zukunft Geld bezahlen, wenn ich mir den Karton von einem Fernseher im Mediamarkt ansehe? Wie siehts aus, wenn ich den Artikel sche.... finde? Geben die Herrschaften mir dann meine Lebenszeit zurück? Wie wirds denn zurückvergütet?
    Fakt ist: Man will hier zocken OHNE Leistung zu erbringen - welch blanke Ironie, dass man dabei auch noch von "Leistungsschutzrecht" spricht.

    Tjaaa ... so läufts ab in unserer Gesellschaft - NULL Leistung bringen, schreien wie am Spieß und dann auch noch Geld von allen anderen fordern, nachdem man selbst völlig versagt hat. Das ist der "Spiegel" unserer Gesellschaft - einfach nur noch traurig!

    //edit:
    Und am aller übelsten ist es, dass sich dann auch noch private Personen finden, die sowas unterstützen. Widerlich!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.13 16:31 durch SelfEsteem.

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  15. Re: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: smaggma 19.02.13 - 16:42

    ralf.wenzel schrieb:

    > Ich seh das doch beim meinem RSS-Reader - wieviel ich davon NICHT auf der
    > Website, sondern direkt im Anreißer lese.
    >
    > Das tut der Taxifahrer nicht.

    Dir ist aber schon klar, dass eine Seite (z.B. eine Zeitungsseite) einen RSS Feed aktiv zur Verfügung stellen muss und auch selber bestimmen kann wie viel des Textes per RSS verteilt wird, oder??? Das liegt also völlig in der Hand der Seite wie viel des Textes sie per RSS verbreiten.

    ...und mal ganz ehrlich, wenn sich der Informationsgehalt eines gesamten Zeitungsartikels auf die zwei Zeilen Anreißer Text beschränkt (die vermutlich sowieso von einer Pressemeldung der DPA oder ähnlichem abgeschrieben sind), dann hat er es nicht verdient gelesen zu werden und Zeitungen die nur solche Artikel publizieren haben es verdient pleite zu gehen.

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  16. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: Nekornata 19.02.13 - 16:46

    Mal ganz davon abgesehen (das wird immer wieder vergessen): Um bei den google News zu sein muss man sich SELBER anmelden!!!!!
    Es ist ja nicht einmal so, das google ungefragt das macht!! Die Verlage haben sich ja bewusst und aktiv dafür entschieden ..... (im Gegensatz zu der normalen google Suche, die tatsächlich "ungefragt" deine Seite durchsucht - außer die robot.txt sagt was anderes)

    Für den Taxi und Häppchen Vergleich:
    Das Restaurant erteilt dem Taxifahrer zu dessen AGBs den Auftrag die Häppchen zu verteilen. Der Taxi Fahrer darf auch EIGENE Kosten für Nachschub sorgen. Er fährt die Kunden sogar kostenlos zu dem Restaurant und jetzt soll er den Restaurants auch noch etwas für diesen Service bezahlen ...

    Darf ich dann auch von Werbefirmen, die für mich Werben in Zukunft Geld fordern, weil diese mein Moto usw. verwenden????

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  17. Re: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: Chevarez 19.02.13 - 17:15

    ralf.wenzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich seh das doch beim meinem RSS-Reader - wieviel ich davon NICHT auf der
    > Website, sondern direkt im Anreißer lese.

    Der Header oder Teaser eines Artikels ist dazu da, zum Lesen des gesamten Textes zu motivieren. Schaft er das nicht, warum soll ich das dann bitte tun? Ist doch klar, dass ich keine Artikel lese, die mich nicht interessieren. Interessiert mich jedoch der Betreff, dann klicke ich auf die Verlinkung und lande genau da, wo man dann mit meinem spezifischen Interesse genau auf mich zugeschnittene Werbung fahren kann, die den Verlagen viel mehr Geld einbringt, als die Werbung nach dem Gieskannenprinzip, wo ein Großteil Spam für mich ist. Das ganze nennt man Targeting und wenn man noch mit Footprints oder Cookies arbeitet bzw. AnalyticsCode eingebunden hat, kann man damit auch prima Tracken. Aber den Verlagen ist auch nach mehr als einem Jahrzehnt Online-Marketing scheinbar immer noch nicht ganz klar, wie man sein Angebot an den Wandel der Zeit anpasst. Deshalb wollen sie ja Geld von jemandem, der sie quasi am Leben erhält.

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  18. Re: Wo soll das hinken?

    Autor: niabot 19.02.13 - 17:37

    > Der Taxifahrer stellt aber dem Fahrgast nicht ein paar Häppchen vom Steak
    > im Restaurant zur Verfügung (so wie Google News-Häppchen). Jetzt stell dir
    > vor, der Fahrgast nimmt zuerst ein Häppchen vom Steak und dann sieht er, da
    > hat es noch zwei Pizza-Häppchen und er isst diese auch noch. Danach ist er
    > satt und lässt sich vom Taxifahrer nach Hause fahren. Die Restaurants haben
    > nichts davon.
    > -> Die Häppchen können ein Anreiz sein, dass man etwas kauft/besucht/...
    > Aber gibt es zuviele Häppchen, reichen diese vielleicht schon aus. Ich
    > verstehe darum beide Seiten irgendwie - Google macht gratis Werbung
    > (Googles Argumentation), allerdings profitiert Google selbst stark davon.

    Google profitiert also davon das sie den Leuten Kostproben zur Verfügung stellt, neben denen _nur_ Werbung für die Chefköche steht. Früher nannte man das eine Werbeaktion für die der Chefkoch bezahlen musste.

    Aber bleiben wir mal bei realistischen Beispielen. Wie sieht das eigentlich so auf einer Buchmesse aus? Bezahlt da nicht der Verlag einen Standplatz um dort präsent sein zu können, um im Gegenzug kostenlose Leseproben an die Besucher und potentiellen (Neu-)kunden zu verteilen, die ebenfalls Eintritt bezahlt haben?

    Wenn ich hier der Argumentation der Verlage folge, dann muss also die Messe an die Verlage zahlen, da sie sich erdreistet hat ihnen kostenlose Stände zur Verfügung zu stellen an denen sich die Besucher, deren Eintritt übrigens frei ist, die Flyer/Teaser der Verlage ansehen können.

    Ich glaube jeder Veranstallter einer Messe würde dich als Verlag in hohem Bogen vor die Tür setzen und auslachen.

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  19. Re: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: benji83 19.02.13 - 17:53

    smaggma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist aber schon klar, dass eine Seite (z.B. eine Zeitungsseite) einen
    > RSS Feed aktiv zur Verfügung stellen muss und auch selber bestimmen kann
    > wie viel des Textes per RSS verteilt wird, oder??? Das liegt also völlig in
    > der Hand der Seite wie viel des Textes sie per RSS verbreiten.
    Dir ist aber schon klar, dass eine Seite sich aktiv bei Google News anmelden (und dort auch mit den AGBs einverstanden sein) muss??? Und auch mit entsprechender Robots.txt/konsorten geziehlt bestimmen kann wie viel des Textes per Googlenews verbreitet wird????

    > ...und mal ganz ehrlich, wenn sich der Informationsgehalt eines gesamten
    > Zeitungsartikels auf die zwei Zeilen Anreißer Text beschränkt (die
    > vermutlich sowieso von einer Pressemeldung der DPA oder ähnlichem
    > abgeschrieben sind), dann hat er es nicht verdient gelesen zu werden und
    > Zeitungen die nur solche Artikel publizieren haben es verdient pleite zu
    > gehen.
    /ACK

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  20. Re: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich

    Autor: fluppsi 19.02.13 - 18:37

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dir ist aber schon klar, dass eine Seite sich aktiv bei Google News
    > anmelden (und dort auch mit den AGBs einverstanden sein) muss??? Und auch
    > mit entsprechender Robots.txt/konsorten geziehlt bestimmen kann wie viel
    > des Textes per Googlenews verbreitet wird????

    Hatte ich auch so in Erinnerung. Allerdings frage ich mich dann, wo für Google das Problem ist. Schließlich können die sich dann per AGB absichern.

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