wenn ich als Blogger einen Link auf einen beliebigen (Online-Zeitungs-)Artikel setze - weil ich Stellung zu diesem nehmen möchte etc. - warum muss ich dafür Geld bezahlen?
Ist das Verdienen von Geld nicht Sache des Urhebers? Werbung, kostenpflichtig-geschützte Inhalte etc.?
Man stelle sich diesen Fall mal in der Realität vor, wie absurd.
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Es gibt keinen Grund.
Hintergrund des gesamtes Leistungsschutzrechts sind nur mal wieder die gesamten Marktwirtschaftsversager. Nach Darwin müssten die eigentlich sterben - hier haben die jedoch mal wieder durchgeboxt, dass sie für eine Nullleistung von anderen bezahlt werden müssen.
Da sie nicht immer Marktwirtschaftsversager waren (die Dinosaurier waren ja schließlich auch sehr erfolgreich - kurz bevor sie ausgestorben sind), hatten sie noch genügend Kröten übrig, um die richtigen Leute zu schmieren und so den eigenen Willen durchzusetzen.
Ich hoffe ich habe das Leistungsschutzrecht gerade korrekt zusammengefasst.
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Müsste die Zeitung dann nicht auch Geld an den Urheber der Geschichte zahlen? Also den Betroffenen über die der Artikel geschrieben wurde? xD
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Politik zu beeinflussen und damit Handlungsvollmachten zu erlangen scheint billiger zu sein als ein gutes Produkt herauszubringen, was Kunden auch kaufen wollen.
Aktuell heist es noch, dass Blogs und Co vom Leistungsschutzrecht nicht erfasst würden. Das wird natürlich nur über die Münder so propagiert. In den Pampfleten stehts nicht drin. Letztlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Verlage Anwaltkanzleien mit ins Boot holen und dann geht die Abmahnerei weiter. Und Angie nimmts gelassen hin, hat sie doch auch schon das Leistungsschutzrecht durchgewunken, wo es noch gar keinen richtigen Entwurf gegeben hat. Alles Kungelei mit Springer im Hintergrund.
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Natürlich nicht! - Wo kämmen wir den da hin, wenn Unternehmer für das zahlen sollten, für das sie Geld haben möchten!
Das wäre ja Geschäftsschädigend (für die eigene Branche) :-)
1/2-OT
Irgendwie habe ich gerade wieder Lust mal in so einen älteren Roman über die fiktiven Machenschaften einer gewissen Branche zu lesen.
War von so einem Terroristenfreund und Nazi-Kommunisten aus der Kölner Gegend, der irgend so einen Nestbeschmutzer-Preis aus Schweden bekommen hat. Und dessen Schundliteratur ist dann auch noch verfilmt worden.
Und die Wikipedia (noch so ein Kommunistenzeugs, wo bleibt das Schutzrecht für Brockhaus?) ist es sogar erwähnt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_verlorene_Ehre_der_Katharina_Blum
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+1
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Die Verantwortlichen hinter dem LSR müssen gar kein Geld ausgeben um das Gesetz durchzubekommen. Sie haben doch eh genug Macht um den Mächtigen in der Politik Angst zu machen. Da muss kein Geld winken
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