... was ich beim Studium immer extrem besch... fand. Wir reden hier gerade von "elektronisierten" Schülern. Angenommen, das setzt sich so durch, so würde das auch zu "elektronisierten" Lehrern führen. Und solche "Lehrer" (Professoren) gibt es leider auch an Unis:
Der Typ Professor, der nach vorne geht, 15 Minuten der Zeit mit Kabeln und zugemüllten, langsamen Desktopoberflächen auf uralten, nichtaktuellen Windows XP Systemen verschwendet, bis endlich die absolut schlecht gemachte Powerpoint-Präsentation läuft, die dann viel zu schnell zum Abschreiben durchgeklickt wird und dann nichtmal auf die Vorlesungs-Website gestellt werden darf, weil er kopierte Bilder aus dem Internet oder aus Büchern nicht verbreiten darf.
Und nun stelle man sich sowas als Schullehrer vor. Dazu stelle man sich die schwachen bis durchschnittlichen Schüler vor, die schon mit einem sauberen und durchdachten Tafelanschrieb oftmals Probleme haben.
Von der Tafel abschreiben wäre dann ja nicht mehr nötig, denn es gibt ja Copy and Paste. Was ich mich frage ist; "Lernen Schüler dadurch besser?". Lehrer sind doch nicht nur ein Inventargegenstand der Klassenräume. Lehrer sollen doch Wissen vermitteln. Dazu gehören auch Disskusionen mit den Schülern. Und was man schreibt das bleibt. Als Hilfsmittel finde ich Netbooks und Lappis nicht schlecht, aber die Lehrer sollten nicht entmündigt werden.
Zustimmung. Allerdings wird die "Entmündigung" genau die Folge sein. Wer/Was will die Lehrer davon abhalten, alles auf den Beamer oder ins Schulnetz zu stellen und zu sagen: "Kuckt's euch mal an, dann könnt ihr's und müsst es nicht abschreiben!" - ist ja jtzt schon manchmal so: Lehrer drucken auf Folie und legen die auf den Overhead-Projektor. Oder lassen 1:1 aus den Büchern abschreiben. Oder lassen Wochenlang die Schüler unsinnige Referate halten ("such dir was aus und erzähl drüber").
Das würde ein komplett digitalisiertes Lernsystem noch verschäfen.
Lehrer: "Geht auf Wikipedia, da steht's eh besser.", "Hier, ich kopiers euch schnell.", "Ich mach es schnell auf den Beamer."
Der Unterricht sollte so gestaltet sein, dass man den gesamten Stoff NUR aus den Tafelanschrieb und den von den Lehrern gestellten Übungsaufgaben verstehen kann.
DAS sollte das Ziel sein - und nicht irgendwelche neue Geräte einzuführen, die die Kinder noch mehr ablenken und den Lehrern noch weniger zu tun geben.
Eventuell sehen wir das auch falsch und Nachdenken ist in der Zukunft nicht mehr erwünscht. Wir sehen ja, wohin der Gewissenlose Konsum von Technik hinführen kann. Warum sollte der Mensch auch noch lernen? Wenn ich etwas nicht weiß, dann frage ich das Internet. Ein Ort voller Wissen. Aber Moment mal. Wenn das Internet Reguliert wird, was ist dann wahr und was ist unwahr? Lesen bildet und das sollten wir unseren Nachfolgenden Generationen nicht nehmen. Investieren wir in die Lehrer, investieren wir auch in unsere Jugend. Der Staat sollte mal in Sachen Bildungssystem über die Grenzen schauen. Viele Länder in Europa zeigen schon jetzt, wie es gehen kann.
Wenn wir nicht mehr lernen und nur das Internet befragen, dann bricht bald die Welt zusammen. ;)
Denn das, was ich im Internet nachschlagen kann, muss irgendwer mal reingeschrieben haben, der es wirklich gelernt und verstanden hat. Wenn aber niemand mehr lernt, dann wird irgendwann auch nix neues oder verbessertes mehr im Internet stehen. ;)
Das erinnert mich an den Film Idiocracy.
Eine zukunft voller Idioten. Halleluja!
[de.wikipedia.org]
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