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Mich kotzt die GPL mitlerweile an

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  1. Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor /mecki78 13.11.12 - 16:26

    Die GPL nervt einfach nur noch. GPL in einem Atemzug mit freier Software zu nennen ist fast schon ein Widerspruch in sich, denn die GPL ist eben alles andere als frei, sie setzt diverse Schranken und Software unter der GPL ist somit auch nicht wirklich frei. Der Source Code ist offen einsehbar, aber dessen Nutzung ist beschränkt.

    Das alleine das linken gegen eine GPL Library eine Verletzung darstellen soll, finde ich einfach nur Unfug, denn eine Library ist kein fester Bestandteil einer Software, sie kann jederzeit durch eine andere Library mit gleichen Symbolen (aber gänzlich anderen Code) getauscht werden. Die LGPL behebt zwar dieses Problem, aber behebt nicht das Problem, dass auch LPGL nicht frei ist - man kann ihn zwar in einem nicht (L)GPL Projekt verwenden, aber nur wenn man ihn nicht anfasst, man muss ihn so nehmen, wie er ist.

    Eine *FREIE* Lizenz ist aus meiner Sicht die BSD Lizenz:

    http://de.wikipedia.org/wiki/BSD-Lizenz

    Selbst mit der unpopulären "Werbeklausel" sehe ich sie als "relativ frei" an und in der "Neuen BSD Lizenz" wurde diese Klausel sowieso gestrichen.

    Am aller freisten ist die WTFPL, die "Do What The Fuck You Want To Public License":

    http://sam.zoy.org/wtfpl/

    Im Prinzip eine Vereinfachung der MIT-Lizenz:

    http://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz

    Wer es doch ein bisschen restriktiver, aber dennoch sehr frei mag, der greift heute besser zur Apache Lizenz:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Apache-Lizenz

    /Mecki

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  2. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor SJ 13.11.12 - 16:32

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Source Code ist offen einsehbar, aber
    > dessen Nutzung ist beschränkt.

    Wie denn?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  3. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor tupolew 13.11.12 - 16:40

    Eine wirklich freie Lizenz muss dafür sorgen, dass das Programm und die daraus entstandenen anderen Programme frei bleiben. Freiheit ohne Garantie auf Freiheit ist keine Freiheit.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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  4. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor /mecki78 13.11.12 - 16:46

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie denn?

    So dass du ggf. verklagt wirst oder hast du den Artikel nicht gelesen?

    /Mecki

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  5. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor /mecki78 13.11.12 - 16:49

    tupolew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine wirklich freie Lizenz muss dafür sorgen, dass das Programm und die
    > daraus entstandenen anderen Programme frei bleiben.

    Warum muss man dafür sorgen, dass daraus entstandene Programme (oder im Falle von Libraries oft nur Programme, die etwas benutzen und nicht wirklich daraus entstanden sind!) frei bleiben? Ist denn der original Quelltext weniger frei, wenn man nicht dafür sorgt? Die Lizenz soll den Quelltext beschützen und egal was man damit macht, der ursprüngliche Quelltext behält seinen Schutz und bleibt frei.

    /Mecki

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  6. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor Lord Gamma 13.11.12 - 16:51

    Naja, im Gegensatz zu anderen Lizenzen, lässt die GPL nicht zu, dass Software um ihre Freiheit beraubt wird. Somit ist es sehr wohl "in einem Atemzug mit freier Software zu nennen", auch wenn das bedeutet, dass die Freiheit der Entwickler eingeschränkt wird, um die Freiheit der Software sicherzustellen.
    Absolute Freiheit gibt es nunmal nicht. Und die GPL kümmert sich um Freiheit in Bezug auf Software, obwohl manche gerne die Freiheit hätten, diese Software "gefangen zu nehmen".

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  7. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor Lord Gamma 13.11.12 - 16:52

    Der Quelltext soll aber überall frei bleiben. Kein Klon des Quelltextes soll in Gefangenschaft leben müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.12 16:56 durch Lord Gamma.

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  8. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor mschiff 13.11.12 - 16:54

    Es verhindert, das was sonst mit vielen GPL-Programmen passieren würde: Irgendwelche Schmarotzer würden den Code für Lau nehmen, selbst Arbeit rein stecken um die Funktionen zu verbessern und zu erweitern und das Produkt dann unfrei verkaufen.

    Warum sollte sich jemand, der keiner dieser Möchtegernschmarotzer ist, über die GPL beklagen?

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  9. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor muh3 13.11.12 - 16:56

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am aller freisten ist die WTFPL, die "Do What The Fuck You Want To Public
    > License":

    ich würde mal sagen public domain ist freier...sofern man public domain als Lizens ansehen kann.

    Ich veröffentliche Software regelmäßig unter http://de.wikipedia.org/wiki/Beerware oder Pizzaware. Sind zwar keine Freien Lizensen, haben aber Restriktionen welche ich in kauf nehme ;)

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  10. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor Schiwi 13.11.12 - 16:56

    Wenn du willst daß dein Code Frei ist, nimmst du die BSD Lizenz.

    Wenn du willst daß dein Projekt vorankommen und frei bleiben soll, nimmst du die GPL Lizenz.

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  11. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor nille02 13.11.12 - 17:04

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die GPL nervt einfach nur noch. GPL in einem Atemzug mit freier Software zu
    > nennen ist fast schon ein Widerspruch in sich, denn die GPL ist eben alles
    > andere als frei, sie setzt diverse Schranken und Software unter der GPL ist
    > somit auch nicht wirklich frei. Der Source Code ist offen einsehbar, aber
    > dessen Nutzung ist beschränkt.

    Die Nutzung wird nicht beschränkt. Es gibt nur klare Regeln über die Verbreitung der Anwendung. Beim Linux Kernel sehe ich aber auch ein Problem mit der GPL. Besonders da sie ja ihr EXPORT_SYMBOL_GPL total ab absurdum führen mit dieser Argumentation im Artikel.

    > Das alleine das linken gegen eine GPL Library eine Verletzung darstellen
    > soll, finde ich einfach nur Unfug, denn eine Library ist kein fester
    > Bestandteil einer Software, sie kann jederzeit durch eine andere Library
    > mit gleichen Symbolen (aber gänzlich anderen Code) getauscht werden.

    Dann benutzt man auch die LGPL. Übrigens geht es hier nicht um eine Bibliothek.

    > Die
    > LGPL behebt zwar dieses Problem, aber behebt nicht das Problem, dass auch
    > LPGL nicht frei ist - man kann ihn zwar in einem nicht (L)GPL Projekt
    > verwenden, aber nur wenn man ihn nicht anfasst, man muss ihn so nehmen, wie
    > er ist.

    Klar kannst du den Quellcode ändern. Du musst nur die Änderungen, deinen Kunden, oder dem User, die die Software nutzen zugänglich machen. Du kannst auch LGPL Code in dein Programm Statisch Linken wenn du die Objekt Files etc mit veröffentlichst.

    >
    > Eine *FREIE* Lizenz ist aus meiner Sicht die BSD Lizenz:

    Man muss Frei nur mal Definieren. Wenn ich möchte, dass der Quellcode immer Frei bleibt im Sinne von Verfügbar, benutze ich halt die GPL oder dessen Varianten.
    Möchte ich dem Entwickler alle Freiheiten geben mit meinem Code, zu tun wo nach ihm ist nehme ich wohl die BSD oder eine ähnlich Liberale Lizenz.

    > Wer es doch ein bisschen restriktiver, aber dennoch sehr frei mag, der
    > greift heute besser zur Apache Lizenz:

    Viele Firmen bevorzugen ja auch die Apache Lizenz.

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  12. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor Thaodan 13.11.12 - 17:06

    Ahe ich ähnlich, allerdings ist es für mich eher ein Mittel zum Zweck. Also für die Entwicklung des Programmes an sich und finde jeder kann mit dem Programm Geld machen solange die Verbesserungen des Programms in den Upstream zurück fließen.
    Deswegen finde ich auch das im Allgemein Fall die LGPL "reicht" und die GPL nur nach Situation besser ist.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  13. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor Thaodan 13.11.12 - 17:09

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Eine *FREIE* Lizenz ist aus meiner Sicht die BSD Lizenz:
    >
    > Man muss Frei nur mal Definieren. Wenn ich möchte, dass der Quellcode immer
    > Frei bleibt im Sinne von Verfügbar, benutze ich halt die GPL oder dessen
    > Varianten.
    > Möchte ich dem Entwickler alle Freiheiten geben mit meinem Code, zu tun wo
    > nach ihm ist nehme ich wohl die BSD oder eine ähnlich Liberale Lizenz.
    >
    > > Wer es doch ein bisschen restriktiver, aber dennoch sehr frei mag, der
    > > greift heute besser zur Apache Lizenz:
    >
    > Viele Firmen bevorzugen ja auch die Apache Lizenz.
    Was mich bei diesen nur stört das es nicht immer sicher ist das auch die Weiterentwicklungen in den Upstream kommen, der Rest soll mir ehrlich gesagt erst mal egal sein.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  14. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor Jakelandiar 13.11.12 - 17:31

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss Frei nur mal Definieren. Wenn ich möchte, dass der Quellcode immer
    > Frei bleibt im Sinne von Verfügbar, benutze ich halt die GPL oder dessen
    > Varianten.

    Moment mal das kann ich so nicht nachvollziehen.
    Wenn ich möchte, das der Quellcode immer Frei bleibt ist die Lizenz völlig egal ich poste den dahin wo jeder ihn bekommen kann und gut.

    Worum es hier geht hat NICHTS mit dem ursprünglichen Quellcode zu tun bei der Auswahl der "Freien" Lizenz sondern ausschließlich mit dem was ein anderer daraus macht.

    Den egal ob BSD, Apache, MIT, GPL, LGP etc. der Ursprüngliche Quellcode geht nicht auf Magische weise direkt verloren nur weil jemand anderes sich den copiert und irgendwas damit anstellt.

    Daher ist die GPL, die sich meiner Meinung nach ausschließlich darauf spezialisiert andere Leute die Software zu ende schreiben zu lassen und sie zu zwingen IHRE Arbeit dann quasi mir wieder kostenlos zur Verfügung zu stellen hat in meinen Augen absolut nichts mit Freiheit zu tun.

    Ist einfach nur eine Lizenz Leute zu zwingen das Rad neu zu erfinden wenn sie nicht immer für andere Arbeiten wollen die selbst keine Lust/Zeit/was auch immer mehr haben.

    Klingt vielleicht hart aber die GPL ist nunmal nur dazu da zu überwachen was mit irgend einen Quellcode passiert und nicht ob er Frei verfügbar ist.

    > Möchte ich dem Entwickler alle Freiheiten geben mit meinem Code, zu tun wo
    > nach ihm ist nehme ich wohl die BSD oder eine ähnlich Liberale Lizenz.

    Nein. Wenn du dem Entwickler die Möglichkeit geben willst mit "seinem" Code zu tun was er will dann empfiehlst du ihm so eine Lizenz. Denn der Ursprungscode, welche Lizenz auch immer der mal hatte, wird ja nicht gleich auf dem gesamten Planeten gelöscht und ist direkt nicht mehr verfügbar nur weil jemand diesen für sein Projekt mit nutzt.

    Für mich ist die GPL aus Programmierer sicht einfach nur eine Abzocker Lizenz und mehr nicht.

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  15. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor mschiff 13.11.12 - 17:34

    Sind Lizensen sowas wie Linsen?

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  16. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor tupolew 13.11.12 - 17:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tupolew schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine wirklich freie Lizenz muss dafür sorgen, dass das Programm und die
    > > daraus entstandenen anderen Programme frei bleiben.
    >
    > Warum muss man dafür sorgen, dass daraus entstandene Programme (oder im
    > Falle von Libraries oft nur Programme, die etwas benutzen und nicht
    > wirklich daraus entstanden sind!) frei bleiben? Ist denn der original
    > Quelltext weniger frei, wenn man nicht dafür sorgt? Die Lizenz soll den
    > Quelltext beschützen und egal was man damit macht, der ursprüngliche
    > Quelltext behält seinen Schutz und bleibt frei.

    Bei Librarys ist es mir relativ egal wie sie genutzt werden, aber wenn freier Quellcode adaptiert wird dann sollte erstens sichergestellt wird:
    1. Das etwas an dem Ursprünglichen Autor zurückkommt, d.h. er selber davon profitieren kann und es ihm nicht einfach nur schadet. Das heißt ein freies Programm in einer frühen Version, wird von einer Firma genommen aufgemöbelt und dann als proprietäre Software verkauft. Davon hat der ursprüngliche Autor nichts, ja es schadet ihm sogar und zweitens hat der Endanwender und etwaige andere Programmierer auch nichts.
    2. Das es dem Endanwender nützt. Wovon hat der Anwender mehr wenn ein dritter den Quellcode eines freien Programms adaptiert, verbessert und ausbaut und das ganze als Freeware weitergibt? Davon hat der ursprüngliche Autor nichts, er kann nicht von den Ideen des anderen profitieren. Das ganze wäre dann Parasitismus anstatt eines symbiotischen Zusammenleben. Wenn nun beide von den Errungenschaften des jeweiligen Gegenübers profitieren können so würden beide profitieren und damit letztendlich der Endanwender.

    P.S.: Dies ist ausnahmsweise KEIN Troll sondern meine ECHTE persönliche Meinung.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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  17. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor mschiff 13.11.12 - 17:44

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man muss Frei nur mal Definieren. Wenn ich möchte, dass der Quellcode
    > immer
    > > Frei bleibt im Sinne von Verfügbar, benutze ich halt die GPL oder dessen
    > > Varianten.
    >
    > Moment mal das kann ich so nicht nachvollziehen.
    > Wenn ich möchte, das der Quellcode immer Frei bleibt ist die Lizenz völlig
    > egal ich poste den dahin wo jeder ihn bekommen kann und gut.
    >
    > Worum es hier geht hat NICHTS mit dem ursprünglichen Quellcode zu tun bei
    > der Auswahl der "Freien" Lizenz sondern ausschließlich mit dem was ein
    > anderer daraus macht.
    >
    > Den egal ob BSD, Apache, MIT, GPL, LGP etc. der Ursprüngliche Quellcode
    > geht nicht auf Magische weise direkt verloren nur weil jemand anderes sich
    > den copiert und irgendwas damit anstellt.
    >
    > Daher ist die GPL, die sich meiner Meinung nach ausschließlich darauf
    > spezialisiert andere Leute die Software zu ende schreiben zu lassen und sie
    > zu zwingen IHRE Arbeit dann quasi mir wieder kostenlos zur Verfügung zu
    > stellen hat in meinen Augen absolut nichts mit Freiheit zu tun.
    >

    Du hast es nicht verstanden. Ersetze "quasi mir wieder" durch "wieder allen.

    > Ist einfach nur eine Lizenz Leute zu zwingen das Rad neu zu erfinden wenn
    > sie nicht immer für andere Arbeiten wollen die selbst keine Lust/Zeit/was
    > auch immer mehr haben.

    LOL. Was ist das nur für eine Denke? Wer so denkt soll gefälligst seine eigenen Kram schreiben. Denn es ist genau andersrum als du sagst: Die GPL verhindert, dass solche Schmarotzer andere die ganze aufwändige Basis-Arbeit machen lassen, die sonst viel Geld kosten würde, um etwas dann als Produkt zur "Marktreife" zu führen, aber dann die anderen daran nicht teilhaben lassn zu wollen.

    Die GPL verhindert hier nur asoziales Verhalten, und das finde ich ehrlich gesagt gut.

    Niemand hindert dich die Software zu verkaufen. Auch die GPL nicht.

    >
    > Klingt vielleicht hart aber die GPL ist nunmal nur dazu da zu überwachen
    > was mit irgend einen Quellcode passiert und nicht ob er Frei verfügbar
    > ist.

    Sie erzwingt "Geben und Nehmen", anstatt nur "Nehmen". Gerade in der heutigen Gesellschaft IMO sher wichtig.

    >
    > > Möchte ich dem Entwickler alle Freiheiten geben mit meinem Code, zu tun
    > wo
    > > nach ihm ist nehme ich wohl die BSD oder eine ähnlich Liberale Lizenz.
    >
    > Nein. Wenn du dem Entwickler die Möglichkeit geben willst mit "seinem" Code
    > zu tun was er will dann empfiehlst du ihm so eine Lizenz. Denn der
    > Ursprungscode, welche Lizenz auch immer der mal hatte, wird ja nicht gleich
    > auf dem gesamten Planeten gelöscht und ist direkt nicht mehr verfügbar nur
    > weil jemand diesen für sein Projekt mit nutzt.
    >
    > Für mich ist die GPL aus Programmierer sicht einfach nur eine Abzocker
    > Lizenz und mehr nicht.

    Weil du scheinbar eine Schmarotzerdenke hast. Du willst also nur nehmen und nichts geben, richtig?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.12 17:47 durch mschiff.

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  18. Re: Mich kotzt die GPL mitlerweile an

    Autor a user 13.11.12 - 17:49

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Für mich ist die GPL aus Programmierer sicht einfach nur eine Abzocker
    > Lizenz und mehr nicht.

    wie dir bereits vor mir einer erklärt hat hast du es nicht verstanden. ich will das aber nicht wiederholen und greife nur auf dieses zitat auf.

    was für ne Abzocke bitte? wer bereichert sich denn da bitte? wenn schon abzocke, dann umgekehrt. da machen sich manche die arbeit der linux entwickler zu nutze, bereichern sich daran und ohne die gpl müssten sie nicht einmal was in form von wissen zurückgeben.

    ja die gpl hat ihre einschränkung, aber eine wie ich finde nicht nur nützlcihe sondern vor allem wünschenswerte!

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  19. Re: Freiheit als Recht vs. Freiheit als Pflicht...

    Autor LX 13.11.12 - 17:53

    Lizenzen wie die WTFPL oder BSD-Lizenz sehen Freiheit vor allem als Recht, mit dem Code anzustellen, was man möchte. Die GPL hingegen sieht Freiheit vor allem als Pflicht - und nicht jeder ist mit dieser Verpflichtung einverstanden.

    Allerdings erlaubt das Urheberrecht dem Urheber die freie Wahl. Ob man die GPL wählen sollte oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was in diesem Fall viel interessanter ist: ab wann ist ein Werk abgeleitet und ab wann ist es eigenständig.

    Diese Frage hat unterschiedliche Implikationen. So ist beispielsweise ein Werk, welches auf einer bestimmten API oder Sprache aufbaut, zwar von dieser abhängig, aber im Sinne des Urheberrechts immer noch selbstständig. Wenn jedoch lediglich vorhandene Funktionen erweitert oder kombiniert werden, wird es schon schwieriger. Die Unabhängigkeit des Codes ist jedoch lediglich Indiz für die Eigenständigkeit. Ein Treiber ist ohne das System, für das er die Hardware-Unterstützung bereitstellt, nicht lauffähig, dennoch würde niemand auf die Idee kommen, die Eigenständigkeit abzusprechen, da er Funktionen bereitstellt, die das System in dieser Form nicht hat.

    Gruß, LX

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  20. Re: Freiheit als Recht vs. Freiheit als Pflicht...

    Autor tupolew 13.11.12 - 17:55

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lizenzen wie die WTFPL oder BSD-Lizenz sehen Freiheit vor allem als Recht,
    > mit dem Code anzustellen, was man möchte.

    Falsch, das wäre dann Public Domain. Was du machst ist beim einen großzügig aufrunden und beim anderen großzügig abrunden und dass ganze noch Subjektiv zu werten.

    In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Helsinki, Finnland habe ich meinem GNU die Schrotflinte gegeben.

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