Da begründet jemand auf unbewiesener Behauptung Geld von anderen einfordern zu können. Nicht mehr und nicht weniger ist das, was Microsoft da macht. Ich verstehe langsam woher deren plötzliche, angebliche Nächstenliebe zu Linux kommt.
Ich würde ja lachen, wenn sich diese angeblichen Patentverletzungen jemals als nichtig erweisen - was ich stark vermute - und Microsoft mit einer Multi-Klage zu tun hat, die es in so einer Form noch nie gab.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.11 13:28 durch ChilliConCarne.
dazu muss man erstmal wissen welche patente linux verletzt
wer sollte denn klagen, wenn jmd patente kauft ohne zu rpüfen ober diese wirklich braucht kann kaumjmd dagegen klagen...
flasherle schrieb:
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> wer sollte denn klagen, wenn jmd patente kauft ohne zu rpüfen ober diese
> wirklich braucht kann kaumjmd dagegen klagen...
Richtig.
ChilliConCarne schrieb:
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> Da begründet jemand auf unbewiesener Behauptung Geld von anderen einfordern
> zu können.
Die können ohne Klage gar nichts einfordern.
können schon und ohen irgendwelche beweise würde HTC auch nicht sowas seingehen da glaube ich einfahc mal an so einen großen Hersteller. Udn Casio genauso, Hallo ich glaube nicht das Casio so finanzschwach ist, dass die so einen prozess beim geringsten zweifeln nicht starten würden
Active schrieb:
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> können schon und ohen irgendwelche beweise würde HTC auch nicht sowas
> seingehen da glaube ich einfahc mal an so einen großen Hersteller. Udn
> Casio genauso, Hallo ich glaube nicht das Casio so finanzschwach ist, dass
> die so einen prozess beim geringsten zweifeln nicht starten würden
eben. bei den genannten firmen, handelt es sich nicht gerade um hinterhof oder garagenunternehmen, die sich keinen jahrelangen prozess leisten könnten.
Mein Eindruck ist, das es in den USA kaum möglich ist, eine etwas komplexere Software zu schreiben, ohne gegen ihrgendwelche trivialpatente zu verstoßene.
Ein Rechtsstreit ist extrem kostspielig und der der Ausgang immer ungewiß. Die Prozeßkosten selbst sind sicher von HTC oder Casio noch tragbar, möglicherweise astronomische kosten in Folge einer Niederlage aber nicht. MS dagen riskiert nur, evt. kein Geld zu bekommen.
In so einer Situation eine Musterprozess gegen ein schwergewicht wie MS zu riskieren, ist wohl auch großen Firmen zu riskant.
Und solange MS nicht damit rausrückt, welche Patente sie verletzt sehen, kann auch niemand eine realistische Risikoabschätzung machen oder gar den Linux Kern von patentrechtlichen bedenklichen Teilen reinigen, so diese denn tatsächlich vorhanden sind.
Das ist schlicht und einfach Erpressung, zahlt oder wir klagen euch in den Bankrott. Und nicht zu vergessen, nebenbei wird noch FUD gegen Linux genährt.
Bemerkenswert ist aber, das Firmen wie RedHat, die sich weigern zu zahlen und sogar ihren Kunden garantieren, Sie gegen evt. MS Klagen zu verteidigen, bisher überhaupt nicht verklagt wurden. Das Risiko, das diese Blase doch platzt, und der Goldesel Patentdrohung ausfällt, scheint auch MS zu groß sein.
Ist so ähnlich wie mit den dubiosen Abmahnungen wegen Kleinstbeträgen in D, da zahlen auch nur die, die sich einschüchtern lassen.
ich habe hier einen Sack, du zahlst mir jetzt X Euro, wenn du mir die nicht zahlst öffne ich diesen.
Wer kauft schon einen Sack, ohne wirklich zu wissen was drin ist.
Am Schluß zieht MS noch eine andere Karte und klagt trotzdem, eben die Karte war nicht im Sack.
> dazu muss man erstmal wissen welche patente linux verletzt
Das sind oft ganz triviale Sachen: Bei TomTom war es zum Beispiel der FAT32-Treiber im Linux-Kernel. Es geht also vornehmlich nicht um wichtige Kernkomponenten, sondern häufig um Module, die die Interaktion oder den Datenaustausch mit Windows erleichtern und irgendwelche 'Erfindungen' von MS reimplementieren.
Und bevor irgendwelche Trolle aus ihren Löchern kriechen: lest euch einfach mal die Specs von FAT durch und vergleicht sie mit anderen FS, die etwa zur selben Zeit entwickelt wurden...
IMO sollte alles was eine Schnittstelle zwischen Maschinen darstellt - und das sind auch Dateisysteme - sowieso nicht patentierbar sein. Sonst zahlen wir in 10 Jahren für jedes Handy (egal mit welchem OS) alleine dafür 30¤ Lizenzgebühren, dass es mit anderen Geräten Daten austauschen kann.
Das mit den Schnittstellen finde ich ansich echt n gutes Argument, ich als
"Windows-Admin" (man wagt es ja kaum noch zu sagen), fand es gut, dass durch Linux der Konkurenzkampf angefacht wurde, so viele Innovation wie in den letzten 5 Jahren gab es bei MS ja länger nicht mehr... :-)))
Von daher wäre es eher schade, wenn sie sich dem so "hintenrum" entziehen...
Allerdings muss man ja auch sagen, nach jetziger Rechtslage ist die Klage gar nicht so abwegig..
Viele wollte "umsonst" ein Betriebssystem Kern haben, diesen "umsonst" customizen und dann "umsonst" die integration in Windows Systeme, aber wie viele Open Source Leute immer wieder bemängeln, MS ist ja nun mal kein offenes System. Bei Kommerzieller Nutzung oder eben auch integration wollen die Jungs Geld sehen...
Soviel ich weiss ist es auch nicht der ganze FAT32 Treiber sondern Teile davon, also wie mit langen Namen umgegangen wird und diese in das "kurze" 8.3 Format umgemapped werden.
Man sollte einen Patent-Halter belangen können, wenn er zum Datenaustausch verwendete Technologien missbraucht und Lizenz-Zahlungen von anderen Markt-Teilnehmern erpresst.
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