Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Manwin: Youporn-Chef gegen…

Typisch

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Typisch

    Autor: Parodius 21.12.12 - 14:29

    War ja klar, bescheiß den Staat und dir werden wahnsinnige Auflagen und Strafen angedroht.
    Verüb ein Verbrechen das keinen geldhintergrund hat und schon kommst du für nen appel und n Ei frei und ne entspannte Bewährungsstrafe.
    Eklig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.12 14:30 durch Parodius.

  2. Re: Typisch

    Autor: der_wahre_hannes 21.12.12 - 14:37

    Beispiele?

  3. Re: Typisch

    Autor: Parodius 21.12.12 - 14:49

    Geld:
    "Schreiber war wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft verurteilt worden[...]"

    Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Schreiber-und-Pfahls-Eine-Maennerfeindschaft-id23214101.html

    Gewalt:
    "Zu einer neunmonatigen Haftstrafe, ausgesetzt auf drei Jahre Bewährungszeit und einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilte das Amtsgericht Kamen einen 56-jährigen Bergkamener wegen gefährlicher Körperverletzung. Seinen mitangeklagten Sohn verurteilte das Gericht zu 120 Tagessätzen à 25 Euro wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung."

    Quelle: http://www.wa.de/nachrichten/kreis-unna/bergkamen/vater-sohn-verurteilt-wegen-koerperverletzung-2672191.html

    Das ist jetzt nur auf die schnelle gefunden. Aber wenn man drauf achtet, dann liest man ähnliche Sachen öfters, auch in der lokalpresse.

  4. Re: Typisch

    Autor: der_wahre_hannes 21.12.12 - 14:58

    1. 3,8 Millionen hinterzogen. Soll der etwa mit ner Bewährungsstrafe davonkommen?

    2. Schlag auf den Kopf. Stimmt natürlich, sofort lebenslang wegsperren!

    Dir ist aber schon klar, dass man verschiedene Strafmaße für verschiedene Delikte (Steuerhinterziehung, Körperverletzung) nicht 1:1 vergleichen kann?

    Was wären denn deiner Meinung nach korrekte Urteile gewesen?

  5. Re: Typisch

    Autor: Parodius 21.12.12 - 15:11

    Erstmal find ich's schlimmer wenn Menschen leid zugefügt wird als wenn eine Institution um Geld, also ich nenns mal "ware", betrogen wird.
    Weißt nicht inwieweit du diese Arten von Verbrechen moralisch einstufst?
    Also Gewalt>Geld, so find ich's richtig.
    Und dann mal zu den Strafen:
    Geld zurückzahlen und empfindliche Geldstrafe für denjenigen entsprechend dem finanziellen Hintergrund des Angeklagten, der Staat soll ja keinen in die Armut treiben.
    Evtl noch eine Bewährungsstrafe zum "brandmarken" je nach Höhe der hinterzogenen Summe.

    Wenn einem Menschen leid zugefügt wird, sowohl physisch als auch psychisch, dann sollte derjenige auch ordentlich auf den Deckel bekommen, wenn man man vorsätzlich in Kauf nimmt dass Menschen zu Schaden kommen.
    Vorallem wenn bleibende Schäden zurückbleiben.
    Und die Haftstrafe ist nunmal das mächtigste Bestrafungsinstrument dass wir in DE besitzen.
    Die Spielräume des Gesetzes sollten ruhig voll ausgeschöpft werden von den Richtern, Vorallem bei Wiederholungstätern.
    Leider orientieren sich Richter meist an dem unteren Strafmaß. Oder liegen sogar drunter!

    Meine Meinung. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.12 15:13 durch Parodius.

  6. Re: Typisch

    Autor: s1ou 21.12.12 - 16:46

    Das Ding ist folgendes. Wenn du jemanden schlägst, zum ersten und einzigen mal im Leben, bekommst du eine Strafe die dem angemessen ist, etwa ein 6 Monate auf Bewährung. Soweit so gut. Du hast es gemacht weil du kurz nicht nachgedacht hast oder eine persöhnliche Kriese hattest oder sonstwas. Dir tut es Leid, der Richter respektiert das.

    Auf der anderen Seite jemand der Jahre lang in Millionen von Fällen mit Vorsatz und voller Absicht gewerbsmäßig die Gesellschaft schädigt.

  7. Re: Typisch

    Autor: elitezocker 21.12.12 - 17:44

    s1ou schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der anderen Seite jemand der Jahre lang in Millionen von Fällen mit
    > Vorsatz und voller Absicht gewerbsmäßig die Gesellschaft schädigt.

    Hier geht es aber um etwas anderes. Nämlich um die Höhe der hinterzogenen Steuern und nicht darum wie lange er es gemacht hat. Denn selbst wenn er nur ein einziges Mal Steuern hinterzieht weil er nicht nachgedacht hat, aber dafür die riesen Summe von 10 Mio, dann wandert er für diesen einmaligen Ausrutscher für mehrere Jahre im Knast.

    Dein Argument ist also nicht korrekt.

    --==::Hier sind die Gamer::==-- シ

  8. Re: Typisch

    Autor: Rogolix 21.12.12 - 18:54

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. 3,8 Millionen hinterzogen. Soll der etwa mit ner Bewährungsstrafe
    > davonkommen?
    Wir erinnern uns noch einmal kurz an den Kachelmann-Fall, der mehr als 100 Tage in U-Haft war und dann freigesprochen wurde. Es würde mich also nicht wundern, wenn nach jahrelangem Rechtsstreit am Ende rauskommt, dass der Manwin-Chef gar nichts hinterzogen hat oder so wenig, das es eine Bewährung rechtfertigt.

  9. Re: Typisch

    Autor: MADhase 21.12.12 - 20:08

    Bin auch deiner Meinung.. die Höhe der Hinterziehung ist doch völlig irrelevant. Das sind für viele Leute auch nur noch zwei Nullen mehr aufm papier... viele denken auch gar nicht mehr groß drüber nach.. Man wirtschaftet, und "vergisst" einfach die Steuererklärung.. is echt so.
    Fragt sich, ob, und wie hoch der Schaden wirklich ist, der entstanden ist.. der Typ hat ja sicher nicht nur 100 Euro aufm Bankkonto... da wird n bissl mehr sein. Also erst mal brav zurückzahlen lassen, und dann einfach für ein paar Jahre den, mit den Seiten erwirtschafteten Gewinn, auch nochmal schön abschöpfen.. am Ende hat jeder gewonnen... Staat, Schädling, und die Tatsache, dass da jemand draus gelernt hat...

    wenn der Typ 8 Jahre in den Knast wandert, machen die Firmen am Ende noch Pleite, und werfen gar nix mehr ab. Finde ich kontraproduktiv.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  2. Universität Passau, Passau
  3. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 23,76€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Jurassic World, Die Unfassbaren, Creed, Interstellar, Mad Max Fury Road)
  3. (u. a. Gremlins 1+2 8,90€, Ace Ventura 1&2 8,90€, Kill the Boss 1+2 8,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Rocketlab: Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
Rocketlab
Neuseeland genehmigt Start für erste elektrische Rakete
  1. Osiris Rex Asteroid Bennu, wir kommen!
  2. Raumfahrt Erster Apollo-Bordcomputer aus dem Schrott gerettet
  3. Startups Wie Billig-Raketen die Raumfahrt revolutionieren

Oliver Stones Film Snowden: Schneewittchen und die nationale Sicherheit
Oliver Stones Film Snowden
Schneewittchen und die nationale Sicherheit
  1. US-Experten im Bundestag Gegen Überwachung helfen keine Gesetze
  2. Neues BND-Gesetz Eco warnt vor unkontrolliertem Zugriff auf deutschen Traffic
  3. Datenschützerin Voßhoff Geheimbericht wirft BND schwere Gesetzesverstöße vor

Fitbit Charge 2 im Test: Fitness mit Herzschlag und Klopfgehäuse
Fitbit Charge 2 im Test
Fitness mit Herzschlag und Klopfgehäuse
  1. Fitbit Ausatmen mit dem Charge 2
  2. Polar M600 Sechs LEDs für eine Pulsmessung
  3. Xiaomi Mi Band 2 im Hands on Fitness-Preisbrecher mit Hack-App

  1. Android 7.0 im Test: Zwei Fenster für mehr Durchblick
    Android 7.0 im Test
    Zwei Fenster für mehr Durchblick

    Endlich kommen viele Funktionen ins Basis-Android, die Herstellerversionen längst haben - allerdings sind nicht alle perfekt. Google hat in die Version 7.0 alias Nougat zudem einige Elemente eingebaut, die vielen Nutzern lange schmerzlich gefehlt haben. Hinweis: Um sich diesen Artikel vorlesen zu lassen, klicken Sie auf den Player im Artikel.

  2. Riesenteleskop Fast: China hält Ausschau nach Außerirdischen
    Riesenteleskop Fast
    China hält Ausschau nach Außerirdischen

    Es sieht aus wie ein Wok, in den sehr viel Essen passt: In China ist das Radioteleskop mit der größten Schüssel in Betrieb gegangen. Sie soll nach elektromagnetischen Wellen aus dem All suchen - auch nach dem Funkverkehr von Aliens.

  3. Schweiz: Bürger stimmen für erweiterte Überwachungsbefugnisse
    Schweiz
    Bürger stimmen für erweiterte Überwachungsbefugnisse

    Es ist wohl eine Premiere: In der Schweiz haben die Bürger des Landes in einer Volksabstimmung für erweiterte Geheimdienstbefugnisse gestimmt. Künftig dürfen Verdächtige auf elektronischem Weg überwacht werden.


  1. 12:03

  2. 11:49

  3. 11:37

  4. 11:30

  5. 10:42

  6. 10:34

  7. 09:46

  8. 09:03