War ja klar, bescheiß den Staat und dir werden wahnsinnige Auflagen und Strafen angedroht.
Verüb ein Verbrechen das keinen geldhintergrund hat und schon kommst du für nen appel und n Ei frei und ne entspannte Bewährungsstrafe.
Eklig.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.12 14:30 durch Parodius.
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Beispiele?
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Geld:
"Schreiber war wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft verurteilt worden[...]"
Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Schreiber-und-Pfahls-Eine-Maennerfeindschaft-id23214101.html
Gewalt:
"Zu einer neunmonatigen Haftstrafe, ausgesetzt auf drei Jahre Bewährungszeit und einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilte das Amtsgericht Kamen einen 56-jährigen Bergkamener wegen gefährlicher Körperverletzung. Seinen mitangeklagten Sohn verurteilte das Gericht zu 120 Tagessätzen à 25 Euro wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung."
Quelle: http://www.wa.de/nachrichten/kreis-unna/bergkamen/vater-sohn-verurteilt-wegen-koerperverletzung-2672191.html
Das ist jetzt nur auf die schnelle gefunden. Aber wenn man drauf achtet, dann liest man ähnliche Sachen öfters, auch in der lokalpresse.
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1. 3,8 Millionen hinterzogen. Soll der etwa mit ner Bewährungsstrafe davonkommen?
2. Schlag auf den Kopf. Stimmt natürlich, sofort lebenslang wegsperren!
Dir ist aber schon klar, dass man verschiedene Strafmaße für verschiedene Delikte (Steuerhinterziehung, Körperverletzung) nicht 1:1 vergleichen kann?
Was wären denn deiner Meinung nach korrekte Urteile gewesen?
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Erstmal find ich's schlimmer wenn Menschen leid zugefügt wird als wenn eine Institution um Geld, also ich nenns mal "ware", betrogen wird.
Weißt nicht inwieweit du diese Arten von Verbrechen moralisch einstufst?
Also Gewalt>Geld, so find ich's richtig.
Und dann mal zu den Strafen:
Geld zurückzahlen und empfindliche Geldstrafe für denjenigen entsprechend dem finanziellen Hintergrund des Angeklagten, der Staat soll ja keinen in die Armut treiben.
Evtl noch eine Bewährungsstrafe zum "brandmarken" je nach Höhe der hinterzogenen Summe.
Wenn einem Menschen leid zugefügt wird, sowohl physisch als auch psychisch, dann sollte derjenige auch ordentlich auf den Deckel bekommen, wenn man man vorsätzlich in Kauf nimmt dass Menschen zu Schaden kommen.
Vorallem wenn bleibende Schäden zurückbleiben.
Und die Haftstrafe ist nunmal das mächtigste Bestrafungsinstrument dass wir in DE besitzen.
Die Spielräume des Gesetzes sollten ruhig voll ausgeschöpft werden von den Richtern, Vorallem bei Wiederholungstätern.
Leider orientieren sich Richter meist an dem unteren Strafmaß. Oder liegen sogar drunter!
Meine Meinung. ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.12 15:13 durch Parodius.
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Das Ding ist folgendes. Wenn du jemanden schlägst, zum ersten und einzigen mal im Leben, bekommst du eine Strafe die dem angemessen ist, etwa ein 6 Monate auf Bewährung. Soweit so gut. Du hast es gemacht weil du kurz nicht nachgedacht hast oder eine persöhnliche Kriese hattest oder sonstwas. Dir tut es Leid, der Richter respektiert das.
Auf der anderen Seite jemand der Jahre lang in Millionen von Fällen mit Vorsatz und voller Absicht gewerbsmäßig die Gesellschaft schädigt.
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s1ou schrieb:
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> Auf der anderen Seite jemand der Jahre lang in Millionen von Fällen mit
> Vorsatz und voller Absicht gewerbsmäßig die Gesellschaft schädigt.
Hier geht es aber um etwas anderes. Nämlich um die Höhe der hinterzogenen Steuern und nicht darum wie lange er es gemacht hat. Denn selbst wenn er nur ein einziges Mal Steuern hinterzieht weil er nicht nachgedacht hat, aber dafür die riesen Summe von 10 Mio, dann wandert er für diesen einmaligen Ausrutscher für mehrere Jahre im Knast.
Dein Argument ist also nicht korrekt.
--==::[Hier sind die Gamer]::==-- シ
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der_wahre_hannes schrieb:
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> 1. 3,8 Millionen hinterzogen. Soll der etwa mit ner Bewährungsstrafe
> davonkommen?
Wir erinnern uns noch einmal kurz an den Kachelmann-Fall, der mehr als 100 Tage in U-Haft war und dann freigesprochen wurde. Es würde mich also nicht wundern, wenn nach jahrelangem Rechtsstreit am Ende rauskommt, dass der Manwin-Chef gar nichts hinterzogen hat oder so wenig, das es eine Bewährung rechtfertigt.
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Bin auch deiner Meinung.. die Höhe der Hinterziehung ist doch völlig irrelevant. Das sind für viele Leute auch nur noch zwei Nullen mehr aufm papier... viele denken auch gar nicht mehr groß drüber nach.. Man wirtschaftet, und "vergisst" einfach die Steuererklärung.. is echt so.
Fragt sich, ob, und wie hoch der Schaden wirklich ist, der entstanden ist.. der Typ hat ja sicher nicht nur 100 Euro aufm Bankkonto... da wird n bissl mehr sein. Also erst mal brav zurückzahlen lassen, und dann einfach für ein paar Jahre den, mit den Seiten erwirtschafteten Gewinn, auch nochmal schön abschöpfen.. am Ende hat jeder gewonnen... Staat, Schädling, und die Tatsache, dass da jemand draus gelernt hat...
wenn der Typ 8 Jahre in den Knast wandert, machen die Firmen am Ende noch Pleite, und werfen gar nix mehr ab. Finde ich kontraproduktiv.
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