Der Künstler gibt hier ein konzert und spielt seine eigene Musik wofür er auch sicherlich ein Honorar bekommt. Wieso also noch Gema Gebühren? Bei Diskotheken versteh ich es ja noch da der Künstler so kein Geld bekommt aber hier wo er doch selber anwesent ist und Kohle kassiert? Einfach unverständlich!
ps. genau wie das Urteil gegen die Musikpiraten!
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Was ist wenn er Musik spielt die er gar nicht geschrieben bzw. nur mitgeschrieben hat? Wie werden die Urheber dann entlohnt? Covern tun schliesslich viele, oder schau dir mal einen Grossteil der Popacts an, die haben fast immer noch mindestens nen Co-Autor....
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Na die Gema kassiert doch nicht für Herrn Springfield sondern für die Komponisten der Lieder die Herr Springfield singt.
Ok die bekommen nur irgendwas um die 1% vom Geld (ist ja eh alles Schund) die restlichen Beträge werden nach dem Schlüssel dann an die armen Volksliedkomponisten und Liedermacher-Komponisten (Schlager) verteilt, sofern nach Abzug der Bearbeitungsgebühr noch was übrig bleibt. Deren Kulturgut aus den 60er und 70er Jahren muss doch unterstützt werden, immerhin haben die doch keine Zeit mehr neue Lieder zu schreiben, weil sie doch den ganzen Tag im GEMA Vorstand arbeiten.
/Wer Ironie oder Sarkasmus findet, darf es behalten.
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fast kein künstler spielt nur eigene kompositionen und texte...vieles ist mittlerweile irgendwie gecovert...
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Der Spatz schrieb:
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> /Wer Ironie oder Sarkasmus findet, darf es behalten.
Ich denke ich behalte deinen ganzen Beitrag und schließen ihn in meinen Schrank ein, auf dass er nie wieder das Tageslicht erblicken möge ;)
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Sebideluxe schrieb:
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> Was ist wenn er Musik spielt die er gar nicht geschrieben bzw. nur
> mitgeschrieben hat? Wie werden die Urheber dann entlohnt? Covern tun
> schliesslich viele, oder schau dir mal einen Grossteil der Popacts an, die
> haben fast immer noch mindestens nen Co-Autor....
Dann sollten sich die Autoren beim schreiben der Lieder auch mal anständig bezahlen lassen. Die leben ja sicherlich auch nicht von Luft und Liebe, bis nach einem Jahr mal die GEMA bei denen an die Tür klopft und ihnen ihre Lohntüte überreicht. Ich als Programmierer lasse mich für meine Werke auch bezahlen und muss nicht auf eine "Programmierer-GEMA" warten, die mir meine Lohntüte füllt, damit ich nicht verhungere. Die Arbeit aller Schaffenden in Ehren, aber warum lassen sich die Songwriter nicht einfach von Herrn Springsteen für ihre Arbeit bezahlen? Dann müssten die auch nicht die Inkassomafia zu seinen Konzerten schicken um sich ihr Lohn eintreiben zu lassen.
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Bei Herrn Springsteen ist das gar nicht nötig, da er seine Songs alle selber komponiert. ;)
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ZeroSama schrieb:
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> Bei Herrn Springsteen ist das gar nicht nötig, da er seine Songs alle
> selber komponiert. ;)
nein. ist aber trotzdem ein feiner kerl.
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pythoneer schrieb:
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> Sebideluxe schrieb:
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> > Was ist wenn er Musik spielt die er gar nicht geschrieben bzw. nur
> > mitgeschrieben hat? Wie werden die Urheber dann entlohnt? Covern tun
> > schliesslich viele, oder schau dir mal einen Grossteil der Popacts an,
> die
> > haben fast immer noch mindestens nen Co-Autor....
>
> Dann sollten sich die Autoren beim schreiben der Lieder auch mal anständig
> bezahlen lassen. Die leben ja sicherlich auch nicht von Luft und Liebe, bis
> nach einem Jahr mal die GEMA bei denen an die Tür klopft und ihnen ihre
> Lohntüte überreicht. Ich als Programmierer lasse mich für meine Werke auch
> bezahlen und muss nicht auf eine "Programmierer-GEMA" warten, die mir meine
> Lohntüte füllt, damit ich nicht verhungere. Die Arbeit aller Schaffenden in
> Ehren, aber warum lassen sich die Songwriter nicht einfach von Herrn
> Springsteen für ihre Arbeit bezahlen? Dann müssten die auch nicht die
> Inkassomafia zu seinen Konzerten schicken um sich ihr Lohn eintreiben zu
> lassen.
Ja, manche werden auch bereits im Vorraus oder beim "Verkauf" großzügig für ihre Arbeit entlohnt. Die Idee ist aber vielmehr, dass je erfolgreicher ein Lied ist, je mehr es eingesetzt wird (und damit i.d.R. auch Geld verdient wird)
Und daran kann ich nichts falsches finden.
Wenn es ein Problem bei der Gema gibt, dann ist es imo nicht ihre "Aufgabe" oder ihre Existenz, sondern vielmehr ihre Intransparenz, ihre Inflexibilität (wobei da die Gesetze ein Stück weit mitreinspielen) also dass man nur alles oder gar nichts von ihr vertreten lassen kann (letzteres manchmal theoretisch), und ihr sehr kruder Verteilungsschlüssel, der die tatsächlichen Aufführungsgewohnheiten nicht wirklich widerspiegelt.
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Äh, ich kann daran sehr viel falsches finden. Wenn ich nen Text (Programmcode) für einen Sänger (Auftraggeber) schreibe und dieser damit nun mehr Erfolg hat, als ich gedacht hätte, dann kann ich nachträglich für meinen Text (Programmcode) auch nicht mehr Geld verlangen. Ich finde das einfach abartig. Vorher richtig verhandeln und den Wert des eigenen Textes (Programmcodes) halt abschätzen und zu einem angemessenen Preis verkaufen. Anschließend hat man dann eben Pech gehabt. Ich bekomm auch nichts nachvergütet nur weil das Gesamtkonstrukt doch erfolgreicher wird, als ich gedacht habe?!
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Genau so sieht es aus. Schluss mit diesem "nach Erfolg bezahlen"! Einmalzahlungen für Komponisten und fertig, mir geht dieser Sonderstatus der feinen Herrn Künstler absolut gegen den Strich.
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Exceeder schrieb:
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> Äh, ich kann daran sehr viel falsches finden. Wenn ich nen Text
> (Programmcode) für einen Sänger (Auftraggeber) schreibe und dieser damit
> nun mehr Erfolg hat, als ich gedacht hätte, dann kann ich nachträglich für
> meinen Text (Programmcode) auch nicht mehr Geld verlangen. Ich finde das
> einfach abartig. Vorher richtig verhandeln und den Wert des eigenen Textes
> (Programmcodes) halt abschätzen und zu einem angemessenen Preis verkaufen.
> Anschließend hat man dann eben Pech gehabt. Ich bekomm auch nichts
> nachvergütet nur weil das Gesamtkonstrukt doch erfolgreicher wird, als ich
> gedacht habe?!
Hab es schon woanders geschrieben: Es gibt ja nicht nur die Situation, dass ganz konkret ein Song geschrieben/interpretiert/produziert und als solcher vermarktet wird - da hat man konkrete Vertragsparteien, und da greift das von dir genannte Modell. Aber im Falle von Live-Musik gibt es ja auch den wohl nicht so seltenen Fall der Coverversion. Ich glaube gerade erfolgreiche OneHit-Wonder-PartyHits werden live deutlich häufiger von irgendwelchen Top40-CoverBands gespielt, als von dem Interpreten, der es auf der CD aufgenommen hat.
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Das Prinzip bei solchen Konzerten ist ja noch schlimmer, was die Gema da veranstaltet.
Man muss das Programm mit jedem einzelnen dargebotenen Lied vorweisen, dann kommen die restlichen Faktoren hinzu.
Damit wird ein Betrag ermittelt. Den muss der Veranstalter erstmal abdrücken.
Die Gema behält einen nicht unansehlichen Brocken davon und den Rest schüttet er an den Künstler/Komponisten/Texter aus.
Mich persönlich würde der Brocken stören, den die GEMA für sich behält. So möchte ich mein Geld auch mal verdienen - mit nichts tun und andere für sich arbeiten lassen.
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Weil es gemütlicher ist, einen Song nur einmal zu schreiben und ewig dafür abuzkassieren.
R.I.P. Fisch :-(
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Sebideluxe schrieb:
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> Was ist wenn er Musik spielt die er gar nicht geschrieben bzw. nur
> mitgeschrieben hat? Wie werden die Urheber dann entlohnt? Covern tun
> schliesslich viele, oder schau dir mal einen Grossteil der Popacts an, die
> haben fast immer noch mindestens nen Co-Autor....
In dem er sich mit der Urhebern direkt einigt? dazu braucht es keine GEMA...
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> Mich persönlich würde der Brocken stören, den die GEMA für sich behält. So
> möchte ich mein Geld auch mal verdienen - mit nichts tun und andere für
> sich arbeiten lassen.
Der "Brocken" liegt meines WIssens nach bei 17%. Das finde ich nicht übertrieben viel. "Nichts tun und andere arbeiten lassen" halte ich jetzt für Übertrieben. Das könntest du z.B. auch den meisten Händlern vorwerfen , die erfüllen ja eine ähnliche Rolle und sitzen "ohne was zu tun" zwischen Produzenten und Konsumenten.
Wobei ich die GEMA jetzt nicht unnötig in Schutz nehmen möchte :-) Nur sehe ich den Anteil, den die GEMA für sich behält, nicht als das Hauptproblem. Diese 17% heißen ja, dass 83% der Einnahmen an die Mitglieder ausschüttet werden- das eigentlich Problem sehe ich darin, wie diese Einnahmen verteilt werden. Es ist eben nicht so, dass 83% von dem Geld, welches eine Disko an die GEMA zahlt, an die tatsächlichen Urheber der in dieser Disko gespielten Lieder geht.
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> In dem er sich mit der Urhebern direkt einigt? dazu braucht es keine
> GEMA...
Nunja, die GEMA wurde ja deshalb gegründet, weil das in der Praxis etwas umständlich wäre. Ich stelle mir gerade ein Telefonanruf vor: "Hello, is there Benny Anderson? My name is Peter Müller from Schützenverein Hintertupfindgen in Germany. We will have a Schützenfest next month and a Party-Cover-Bands will play there. They want to play the ABBA-Song "Waterloo" an i want to ask how much it will cost for us. And by the way, there will also be a DJ later. Maybe he also will play some ABBA-Songs. Can you make an offer?"
OK, ist etwas konstruiert, weil Urheber heutztuage sowas wohl Online stellen könnten, man keine Angebote erfragen müsste, sondern einfach im Nachhinein per Mausklick bezahlen könnte. Wird dann aber dennoch zeitaufwändiger, wenn man das für jeden Urheber separat machen müsste. OK, die Urheber könnten sich ja zusammentun, eine gemeinsame Plattform erstellen, über die man das dann einfach und schnll regeln könnte. Diesen Zusammenschluss könnten die Urheber dann Verwertungsgesellschaft nennen :-)
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wenn auf ein besonders gutes Verfahren ein Patent angemeldet wurde, bekommst du als angestellter Erfinder auch einen gewissen Prozentsatz das Gewinns, obwohl die Erfindung in deiner vom Arbeitgeber bereits gekauften Arbeitszeit getätigt hast.
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wasabi schrieb:
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> > Mich persönlich würde der Brocken stören, den die GEMA für sich behält.
> So
> > möchte ich mein Geld auch mal verdienen - mit nichts tun und andere für
> > sich arbeiten lassen.
>
> Der "Brocken" liegt meines WIssens nach bei 17%. Das finde ich nicht
> übertrieben viel. "Nichts tun und andere arbeiten lassen" halte ich jetzt
> für Übertrieben. Das könntest du z.B. auch den meisten Händlern vorwerfen ,
> die erfüllen ja eine ähnliche Rolle und sitzen "ohne was zu tun" zwischen
> Produzenten und Konsumenten.
>
> Wobei ich die GEMA jetzt nicht unnötig in Schutz nehmen möchte :-) Nur sehe
> ich den Anteil, den die GEMA für sich behält, nicht als das Hauptproblem.
> Diese 17% heißen ja, dass 83% der Einnahmen an die Mitglieder ausschüttet
> werden- das eigentlich Problem sehe ich darin, wie diese Einnahmen verteilt
> werden. Es ist eben nicht so, dass 83% von dem Geld, welches eine Disko an
> die GEMA zahlt, an die tatsächlichen Urheber der in dieser Disko gespielten
> Lieder geht.
17% halte ich schon ziemlich viel. Zumal der Betrag des Verwaltungsanteils nicht gedeckelt wird. Wenn die GEMA für einen Disco-Abend bspw. 1000 Euro kassiert macht das 170 Euro aus, bei den 150000 Euro aus dem Artikel sind das 25500 Euro. Der Verwaltungsaufwand fällt vermutlich hier geringer aus, aber die Einnahmen übersteigen das alles.
Händler tragen das geschäftliche Risiko, haben den Aufwand die Ware zu organisieren, die Ware wieder an den Kunden weiter zu schicken, Rechnungslegung, Garantieabwicklung. Während ein GEMA-Mitarbeiter 2 Zahlen in den PC eingibt und die Software ein paar andere Zahlen ausrechnet. Man muss wie bei der GEZ den fetten Kropf miternähren. Der Händler macht den Laden zu, wenn er keine ausreichenden Einnahmen mehr hat, die GEMA hat die Lizenz zum Geld-Drucken äh Eintreiben.
Und das beste kommt noch, die Monopol-Stellung. Im Artikel war da das Gegenbeispiel aus den USA genannt worden.
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vielleicht war es Playback :)
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