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Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

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  1. Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Siga9876 17.09.09 - 12:39

    RFIDs haben den Nachteil, das sie verschiedene Formate haben so das man US-Käufer nicht mit seinem Euro-Handy scannen kann.

    Auch liefern die Firmen keine Daten.
    Auch wissen die firmen, wer "grau-ware" weiterverkauft und unterbinden das dann. Deswegen !MUSS! US-Kauf legaler Produkte legal möglich sein. Von mir aus kriegt levis-deutschland 5% meines kaufpreises oder des importeurs. das ist gut genug. Da kann man die Landes-verträge halt neu verhandeln.

    Aber das beste: RFIDs verhindern quasi fälschungen wenn man per handy das rfid scannen kann:
    Das rfid ist von Adidas signiert. Ebenso alle anderen daten.
    die keys werden jedes jahr/quartal gewechselt!
    öffentlich per web verfügbar.

    Was ist jetzt ? Fälschungen können die signatur nicht fälschen, weil sie den key nicht haben. sie können einen oder mehrere rfids kopieren weil das halt geht wie bei EC-Karten.
    Doof aber, weil der Käufer und alle zwischenhändler ihre RFIDs bei sich halten und an adidas melden. dann wüsste man, wer die id hat (und wessen id gefälscht wurde). Die kommt dann auf blacklisten die KOSTENFREI per Web abgefragt werden können.
    Schlaue Käufer tragen ihre id bei adidas ein. und bei adidas-fanschops usw. gegen spam gibts filter.
    durch die id sind also fälschungen sofort erkennbar. Präziser: Duplizierte IDs sind sofort erkennbar. Eines ist ein Original. Alle anderen sind fiese Fälschungen.
    Das wars quasi weil der zoll mit ultragammaharten super-scannern alle container nach rfids "durchsucht.".
    Auch die Post durchsucht pakete automatisiert nach diebesgut.
    dann geht ebay-verttrieb nicht mehr.
    Steuerlich abschreiben/absetzen darf man nur noch registrierte Produkte mit RFIDs. D.h. man kann in firmen kaum noch was klauen bzw. nur noch für sich. Auf dem Flohmarkt stehen schon die scanner mit ihren handies mit scanner im handy.
    Versicherungen zahlen 10% beute-fang-prämie für gestohlene produkte.

    RFIDs sind geil. Aber Gesetzesmacher sind schlecht :-(

    Wenn ich genau den produktionstag meines joghurts am handy auslesen kann, dann bleibt schrott im regal liegen.

    Davon abgesehen sollte man ruhig enforcen, Produkte ab 1000 Euro über tracker zu verkaufen. Dann fragt man bei der kostenlosen 0800-Nummer (natürlich auch per Handy nutzbar und online) ob auto Merzedes 234-S 08152345 überhaupt zum verkauf steht. Und natürlich wieviel Kilometer der hat. In dänemark wird das getrackt und man kann dort laut ct-bericht für ein paar Euros die km-Stände abfragen. Ginge hier auch bei TÜV oder Knöllchen wird immer der KM-Stand an die Zentrale gemeldet.
    Dann kann man zumindest nicht mehr in Europa geklaute Wagen vertickern.
    Handy+Computer machts möglich.

    Aber Politiker wollen es nicht. Wenn ich versicherung wäre, würde ich das brutalstmöglich durchsetzen.

  2. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Taros666 17.09.09 - 13:27

    oh mien gott...

    Mir lief es beim lesen kalt den rücken runter :(

    Das ist der Überwachungstaat, den ich nie wollte und hier jeden tage ein wenig mehr realität wird :(

    Gruselig!

    Taros

  3. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Krille 17.09.09 - 14:22

    Sage mal was rauchst Du denn für ein Kraut?

    Das ist der mit Abstand übelste Beitrag der mir seit langem auf den Screen gekommen ist.

    Man möchte meinen so etwas stammt vom gemeinsamen Kind von Zensursula und Stasischäuble.

    Krille

  4. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Ainer v. Fielen 17.09.09 - 14:22

    Full ACK! Es ist sicher der Traum aller Markenhersteller und Rechteinhaber, aber der Albtraum eines normalen Bürgers. Dummerweise gibt es kurzsichtige Menschen, die sowas toll finden...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  5. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Ainer v. Fielen 17.09.09 - 14:23

    Das mit dem Kind ist ja echt gut! YMMD

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  6. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor ThommyHommy 17.09.09 - 14:51

    Das wäre sicher alles prinzipiell möglich und manches sogar von Vorteil für den Kunden, ABER Du glaubst doch nicht dass sowas wirklich zum Vorteil der Verbraucher zur Verfügung gestellt wird.

    Ich greif mal das Beispiel km-Stand auf. Die ersten die da Zugriff kriegen würden wären die Finanzämter um mal die angegebenen Kilometer in der Steuererklärung automatisiert auf Plausibilität zu prüfen.

    Als nächstes würde die Werbewirtschaft Zugriff bekommen (Werkstätten die anbieten Zahnriemen bei x km zu wechseln usw).

    Der Verbraucher selbst der so ein Auto gebraucht kaufen will und ggf. so prüfen könnte ob der km-Stand manipuliert wurde? Fehlanzeige. Kein berechtigtes Interesse.

    Insgesamt ging es mir wie dem ersten der geantwortet hat. Mir lief bei dieser Horrorvorstellung kalt den Rücken runter.

  7. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Siga9876 17.09.09 - 15:58

    ThommyHommy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre sicher alles prinzipiell möglich und manches sogar von Vorteil für
    > den Kunden, ABER Du glaubst doch nicht dass sowas wirklich zum Vorteil der
    > Verbraucher zur Verfügung gestellt wird.

    Wenn Du "RFIDs sind gut, Gesetzesmacher sind schlecht" gelesen hättest, wäre dir klar, das ich von DENEN nichts erwarte.
    Daher die Idee über die Versicherung.

    Ich werde meine RFIDs nicht deaktivieren. Ihr könnt und sollt das aber ruhig machen können und das sollte auch Gesetz sein.

    Ich sehe überhaupt Euer Problem nicht ?
    Es geht um NEUWAREN in Geschäften und von Zwischenhändlern.
    Und ob man das RFID seiner Rolex deaktivieren sollte wenn man sie mal im Ausland vertickern will, kann man sich ja selber überlegen. Bei Patek Philippe ists egal, weil deren Archive jede Uhr enthalten.


    Aber das hier NUR ICH fordere, das man importieren darf, interessiert euch natürlich wieder nicht. Die Sch*eine werden skrupellos die Länderrechte durchdrücken und (meines Erachtens, denens erachtens nicht) legale Importe an der Grenze abfangen. Wollt ihr $ 50 oder 150 Euro für eine Levis-Jeans bezahlen ? (keine ahnung, preise ausgedacht)
    Bei Parfüms werden grauimporte durch abschleifen der seriennummern produziert. das geht mit RFID nicht mehr. Aber schön das ihr gerne überteuert kaufen wollt.


    > Ich greif mal das Beispiel km-Stand auf. Die ersten die da Zugriff kriegen
    > würden wären die Finanzämter um mal die angegebenen Kilometer in der
    > Steuererklärung automatisiert auf Plausibilität zu prüfen.
    Per Handy+GPS erwarte ich eh ein online-fahrtenbuch das Wöchentlich am wochenende oder innerhalb 10 Tagen nach jeder Fahrt um die kommentare zu belegen ist. Soo schlau ist das Finanzamt nicht. Wenn man sich verspätet, kriegt man die Vorsteuer/... halt entsprechend später oder ähnlich zeitliche "Bestrafungen".

    Nur rethorisch: Bestiehlst Du Deine Kunden ?
    Du willst weniger Steuern zahlen als ich, indem Du angebliche Kilometer angibst. Das Du die belegen können solltest (ohne ein Bein auszureissen) ist ja wohl selbstverständlich.
    Sowas nennt man Steuer-Gerechtigkeit.

    > Als nächstes würde die Werbewirtschaft Zugriff bekommen (Werkstätten die
    > anbieten Zahnriemen bei x km zu wechseln usw).

    > Der Verbraucher selbst der so ein Auto gebraucht kaufen will und ggf. so
    > prüfen könnte ob der km-Stand manipuliert wurde? Fehlanzeige. Kein
    > berechtigtes Interesse.
    Da hast Du recht. Aber wenn mal beim Auto-Kauf kilometer-betrogen wurdest, dann wirst du es gut finden. Und wenn Du ein anständiges Wartungsheft hast, verachtest Du crap-autos ohne papiere/belege.
    Und bei existenziell hohen Investitionen (du kaufst jede Woche einen neuen Porsche, wir normalos aber nicht) hat der Käufer auch einen Schutz verdient.

    > Insgesamt ging es mir wie dem ersten der geantwortet hat. Mir lief bei
    > dieser Horrorvorstellung kalt den Rücken runter.

    Lies und denk nochmal nach.
    Konstruktives lesen bedeutet, das man die ideen passend ergänzt und interpretiert und auch mal über tippfehler/wortfehler hinweg-interpretieren kann.
    Aber das kann hier quasi keiner.

    Wer in postings böswillig Dinge hineininterpretiert, die offensichtlich nicht konstruktiv/sinnvoll sind, ist jemand, der überall Feinde wittert. Sowas sollte man sich abgewöhnen.
    Kleine Räuber berauben Banken, große Räuber betreiben Banken.
    Kleine Verbrecher brechen Gesetze, große Verbrecher lassen Gesetze machen.
    Wo die wahren Feinde des Volkswohls (mehr Zufriedenheit für alle und nicht nur die eigene Parteimeschpoke) sitzen, sollte einem klar sein.

    Ich bin auch dafür, das man seine Produktdaten kostenlos erfragen kann. Aber Du willst wohl überalterte Autoreifen kaufen.
    Du hast natürlich Recht, das die Sch*eine die Daten nicht freiwillig rausrücken. Ein anständiger EU-Verbraucherschützer würde das knallhart als Gesetze festlegen.

  8. Re: Fälschungen mit RFID ja kein Problem mehr

    Autor Ainer v. Fielen 17.09.09 - 17:03

    Du hast natürlich in gewisser Weise Recht, RFID hätte das Potential auch durchaus sinnvoll angewandt zu werden. In einer idealen Welt!

    Leider ist unsere Welt alles Andere als Ideal, darum hat RFID einen so schlechten Ruf. Wenn sowas kommt wird es in unserer Welt immer gegen uns Normalos angewandt werden. Unsere korrupten Politiker werden auf ihre Lobbyisten hören und nur das schlechteste für uns beschliessen, somit wird meiner Überzeuging nach RFID zu einem System führen, das sich nicht mal Orwell hätte ausdenken können! Deswegen lehne ich RFID ab...

    Zu Deiner Markenware:
    Sicher gibt es da tolle Produkte, nur fühle ich mich von "Markenfirmen" komplett verarscht und über den Tisch gezogen. Um mich gegen die zu wehren kommt für mich nur ein kompletter Konsumstreik in Frage, ich habe es Satt von allen Seiten ausgenommen und verarscht zu werden. Ich habe in Prinzip alles, was ich brauche, ich muss nicht dauernd irgend einen Müll kaufen. Ich weiss, das ist keine Einstellung mit Gemeinsinn, da es jedoch keinen echten Gemeinsinn mehr gibt ist es ok, wenn ich nur an mich und meine Familie denke...

    ___________

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