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Erfolgsaussichten wohl gleich Null

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  1. Erfolgsaussichten wohl gleich Null

    Autor Sharra 24.02.12 - 17:11

    Laut Proview wurde vorher darüber gefaselt, dass IP usw nicht die Absicht hätte Produkte anzubieten, die Proview Konurrenz machen. Naja und? Steht das im Kaufvertrag für die Marke? Denn das ist der einzige Punkt der zählt.
    Proview kann dann gerne ihren Anwälten den Kopf abschlagen, denn dann haben diese es verbockt eine entsprechende Klause in den Kaufvertrag einzubauen.

    Wenn ich jetzt zum Fischhändler gehe, und sage "Verkauf mir den Barsch da oben links, ich werd ihn dir auch nicht um die Ohren hauen" und er verkauft ihn mir, kann ich ihm den Fisch dennoch über den Schädel ziehen. Mal davon abgesehen, dass es evtl. Körperverletzung wäre (des Mannes - nicht des Fisches) könnte der Fischhändler den Vertrag nicht einfach rückgängig machen. Er hätte auch einen ordenltichen Kaufvertrag aufsetzen können, in dem dann steht "Der Fisch darf dem Verkäufer nicht um die Ohren gehauen werden".

    Ich bin ja nun absolut kein Apfel-Fan. Aber hier wird sich Proview einfach nur eine blutige Nase holen, und engültig untergehen.

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  2. Re: Erfolgsaussichten wohl gleich Null

    Autor Dr.White 24.02.12 - 17:31

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ich bin ja nun absolut kein Apfel-Fan. Aber hier wird sich Proview einfach
    > nur eine blutige Nase holen, und engültig untergehen.

    Proview ist nicht Proview sondern dahinter steht die brachiale Finanzmacht Chinas. Die halten übrigens einen Großteil der Schulden von Mr.America + Miss Europa. Hier geht es um Machtdemonstration. Und bevor der Chinesischen Staatsbank die Kohle ausgeht wird jeder Apfelstore zum Fastfoodtempel umgebaut. Die Asiatische Technologie ist schon längst der Hinterhof Plagiat Werkstatt erwachsen. Damit wird man rechnen müssen in Zukunft.
    Proview ist hierbei nur eine Marionette.

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  3. Re: Erfolgsaussichten wohl gleich Null

    Autor chriz.koch 24.02.12 - 17:59

    Dr.White schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Ich bin ja nun absolut kein Apfel-Fan. Aber hier wird sich Proview
    > einfach
    > > nur eine blutige Nase holen, und engültig untergehen.
    >
    > Proview ist nicht Proview sondern dahinter steht die brachiale Finanzmacht
    > Chinas. Die halten übrigens einen Großteil der Schulden von Mr.America +
    > Miss Europa. Hier geht es um Machtdemonstration. Und bevor der Chinesischen
    > Staatsbank die Kohle ausgeht wird jeder Apfelstore zum Fastfoodtempel
    > umgebaut. Die Asiatische Technologie ist schon längst der Hinterhof Plagiat
    > Werkstatt erwachsen. Damit wird man rechnen müssen in Zukunft.
    > Proview ist hierbei nur eine Marionette.

    was für ein Unsinn:
    Proview wurde in Taiwan(!) gegründet, ein Staat der in der nähe von China liegt (und chinesisch spricht) aber unabhängig von China ist, in China ist Taiwan übrigens nicht als 'richtiger' Staat anerkannt und die Flagge wird im Fernsehen unkenntlich gemacht.

    Hong ist eine spezielle Freihandelszone in China, die sich sehr stark von China unterscheidet und wo China weniger Einfluss hat (vorallem an der Börse, Hong Kong ist ein internationales Finanzzentrum!).

    Es geht hier um ein strauchelndes Unternehmen, dass versucht seinen Hintern zu retten. China ist nicht involviert.

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  4. Re: Erfolgsaussichten wohl gleich Null

    Autor Trockenobst 24.02.12 - 18:08

    chriz.koch schrieb:
    > Es geht hier um ein strauchelndes Unternehmen, dass versucht seinen Hintern
    > zu retten. China ist nicht involviert.

    Alles richtig. Doch will die Bank da genauso ihre Kohle von der Insolvenzbude
    haben wie jede andere Bank auch.

    Apple soll direkt mit der Bank reden, das Minimale ausloten was die Bank haben,
    will - das zahlen und Schluss. Der Chef und seine Anwälte denken jetzt, sie könnten
    1-2 Milliarden raus holen ihre Schulden zahlen und weiter Apple-Clones anbieten,
    während sie dann im Geld baden.

    Die Bank könnte die Eröffnung einer Insolvenz fordern und Apple kauft dann
    zu einem vordefinierten Preis die Rechte. Das geht fast überall auf der Welt.
    Ist zwar fies gegenüber dem Chef, aber der denkt immer noch er hätte ein
    Pfund in der Hand. Trickfirmen zur Verschleierung sind Gang und Gäbe ab
    100 Millionen Jahresumsatz. Ab Milliardenumsätzen geht praktisch alles bis
    zum Sniper auf dem Dach. Und in einigen Failed States geht sogar das.

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  5. Re: Erfolgsaussichten wohl gleich Null

    Autor mnementh 24.02.12 - 20:27

    chriz.koch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was für ein Unsinn:
    > Proview wurde in Taiwan(!) gegründet, ein Staat der in der nähe von China
    > liegt (und chinesisch spricht) aber unabhängig von China ist, in China ist
    > Taiwan übrigens nicht als 'richtiger' Staat anerkannt und die Flagge wird
    > im Fernsehen unkenntlich gemacht.
    >
    Wer Unsinn schreit sollte selbst keinen von sich geben.
    <klugscheißmodus>
    Was Du so flapsig Taiwan nennst ist die Republik China, welche 1912 nach dem Sturz des letzten chinesischen Kaisers gegründet wurde. Nicht nur die Volksrepublik China erkennt die Republik China nicht als eigenen Staat an, sondern auch die USA oder die europäischen Staaten. Die Politik der Republik China strebte lange eine Rückgewinnung des Staatsterritoriums an, ein Ziel welches wohl inzwischen als stark unrealistisch erkannt wird.
    </klugscheißmodus>

    > Hong ist eine spezielle Freihandelszone in China, die sich sehr stark von
    > China unterscheidet und wo China weniger Einfluss hat (vorallem an der
    > Börse, Hong Kong ist ein internationales Finanzzentrum!).
    >
    Das ist weitgehend richtig. Hongkong gehörte bis vor wenigen Jahren noch den Briten, die es 1997 vertragsgemäß an China zurückgegeben haben. China hat Hongkong auf längere Zeit weitgehende Autonomie zugestanden, ob sie sich realistisch daran halten muss sich noch zeigen.

    > Es geht hier um ein strauchelndes Unternehmen, dass versucht seinen Hintern
    > zu retten. China ist nicht involviert.
    Ersteres ja. Zweites ist für mich noch nicht so ganz klar. Es könnte schon sein, dass da China seine Finger mit drin hat.

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  6. Re: Erfolgsaussichten wohl gleich Null

    Autor chriz.koch 24.02.12 - 23:23

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chriz.koch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > was für ein Unsinn:
    > > Proview wurde in Taiwan(!) gegründet, ein Staat der in der nähe von
    > China
    > > liegt (und chinesisch spricht) aber unabhängig von China ist, in China
    > ist
    > > Taiwan übrigens nicht als 'richtiger' Staat anerkannt und die Flagge
    > wird
    > > im Fernsehen unkenntlich gemacht.
    > >
    > Wer Unsinn schreit sollte selbst keinen von sich geben.
    >
    > Was Du so flapsig Taiwan nennst ist die Republik China, welche 1912 nach
    > dem Sturz des letzten chinesischen Kaisers gegründet wurde. Nicht nur die
    > Volksrepublik China erkennt die Republik China nicht als eigenen Staat an,
    > sondern auch die USA oder die europäischen Staaten. Die Politik der
    > Republik China strebte lange eine Rückgewinnung des Staatsterritoriums an,
    > ein Ziel welches wohl inzwischen als stark unrealistisch erkannt wird.

    und wo hab ich da bitte Unsinn geschrieben? China erkennt Taiwan nicht an und Taiwan ist unabhängig. USA und EU sind da erstmal zweitrangig.

    >
    > > Hong ist eine spezielle Freihandelszone in China, die sich sehr stark
    > von
    > > China unterscheidet und wo China weniger Einfluss hat (vorallem an der
    > > Börse, Hong Kong ist ein internationales Finanzzentrum!).
    > >
    > Das ist weitgehend richtig. Hongkong gehörte bis vor wenigen Jahren noch
    > den Briten, die es 1997 vertragsgemäß an China zurückgegeben haben. China
    > hat Hongkong auf längere Zeit weitgehende Autonomie zugestanden, ob sie
    > sich realistisch daran halten muss sich noch zeigen.

    Ich habe lange in Hong Kong und Shenzhen(die Stadt neben Hong Kong, aber auf der chinesischen Seite) gelebt und spreche mehr oder weniger fließend Chinesisch und kenne genug Leute vom Bankenviertel: China hält sich im regelfall raus, die Börse ist sowieso so international, da kann China nicht viel reinreden ohne internationale Kritik zu ernten. Überhaupt, warum sollte China ein Unternehmen schÄdigen wollen, das chinesischen Firmen Milliarden beschert?
    >
    > > Es geht hier um ein strauchelndes Unternehmen, dass versucht seinen
    > Hintern
    > > zu retten. China ist nicht involviert.
    > Ersteres ja. Zweites ist für mich noch nicht so ganz klar. Es könnte schon
    > sein, dass da China seine Finger mit drin hat.

    Zuersteinmal sind die Regierung von China und die Bank von China zwei verschiedene ORganisationen, und das primäre Interesse der Bank ist es Gewinn zu machen und es würde mich wundern wenn sie ein Milliardenschweres Unternehmen aus dem Land vertreiben wollten, das macht vorne und hinten keinen Sinn. China will diese Unternehmen im Land haben, alleine schon wegen des Technologietransfers und der gewaltigen Umsätze.

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