Grundlage: ein virtueller Server bei einem hoster, der #
a) VPNs terminiert (OpenPPTP, OpenSSl, IPSec)
b) Edonkey2000Server etc. als Dienst laufen hat
menge an traffic sollte als pauschle gewählt werden ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Edonkey
http://ed2k-serverboard.de/diesel/edonkey/Serverbeschreibung.html
Clientseitig sollte der ausgehende Verkehr reguliert sein.
z.B. auf Hardware Alix.2d13, die Software m0n0wall oder ipcop mit BOT
http://www.alix-board.de/produkte/alix2d13.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Monowall
http://de.wikipedia.org/wiki/Ipcop
alle die daran teilnehmen können auch ihren gesamten ausgehenden Verkehr über den virtuellen server leiten.
clientseitig kann im einfachsten fall ein WindausXP mit eingerichtetem PPTP-Clienten (eines dau) teilnehmen, wenn dort an der tpc/ip-verbindung "standardgateway für das remotenetzwerk verwenden" aktiviert ist und somit aller netzwerkverkehr auf den virt. server geleitet wird.
vorteil:
es ist eine geschlossende benutzergruppe, es werden keine urheberrechtlich geschützten daten der öffentlichkeit zugängig gemacht
nachteil:
die anzahl der mitspieler ist begrenzt (traffic, verwaltungsaufwand etc)
Und der Server läuft auf deinem Namen?
Man sollte den Server outbound zu 100% abdichten und inbound nur via VPN zulassen. Außerdem braucht der Server keine Protokollierung.
Paranoide können so einen (virtualisierten) Server auch aus nem verschlüsselten Container (z.B. Truecrypt) starten, oder nur im RAM halten und an ihrem DSL-Anschluss betreiben. (Die Kontakte für Reset auf dem Mainbord kann man auch mit nem Relais und nem Türkontakt verbinden...)
Der limitierende Faktor ist der Upload des Anschlusses.
Letztendlich bekommen nur Personen ein Zertifikat, die die notwendige Einsicht in die Technik mitbringen als auch zuverlässig sind.
Clientseitig kann man an einer DSL 384K bit-Verbindung in der Praxis monatlich 100 GB an Datentransfer realisieren.
Das ist definitiv keine Lösung und auch nicht anonym oder sicher und würde bei auffliegen das Strafmaß nur unnötig erhöhen.
Die einzige Lösung wäre die anschaffung eines wirklich anonymen Servers aber warum zum Teufel im Monat so viel Geld ausgeben? Da kann man auch gleich für das Geld normal kaufen.
es geht nicht um anonym, sondern darum, dass die mitspieler keine urheberrechtlich geschützten daten der öffentlichkeit zur verfügung stellen.
tauschen können sie.
an welcher stelle ist die anonymität gefährdet?
wieso sollte es das strafmaß erhöhen? hier wäre erst mal zu bedenken, ob wir von zivielrechtlichen oder strafrechtlichen ansprüchen reden. dazu kommt dann noch, das jedes verfahren ein eigenes beweiserhebungsverfahren hat und gegenteilige entscheidungen ergehen können.
es wird weder gegen zivilrecht verstoßen noch wird ein strafbewährter tatbestand erfüllt.
Zum Tauschen gehört was?
Der Server läuft immer noch auf deinen Namen!
Und es bleibt immer noch die Frage offen, wieso ca. 80 Euro im Monat dafür ausgeben, wenn man diese 80 Euro sinnvoll zum Erwerb einsetzen könnte?
Besorg dir doch einfach gleich einen Account bei einem richtigen VPN-Provider, statt so einen Zirkus zu veranstalten...
Am besten in einem Land in dem es keine IP-Logging-Pflicht gibt (wobei Deutschland seit dem Ende der VDS auch dazu gehört).
https://www.ipredator.se/?lang=en
http://ivacy.com/
Für 5 bis 10 € im Monat lädt dann dein eMule über Russland runter - und Promedia und co. können dich mal. :)
Die Idee halte ich auch für völligen Quatsch, denn damit kann man ja nur in einer kleinen Gruppe untereinander tauschen. Da ist es sinnvoller sich einen großen USB-Stick oder CF-Karte zu kaufen und die zwischen den Leuten per Post hin und her zu schicken.
Du hast keine Ahnung du beweckst dich dann nicht in einem kleinen Netzwerk sondern bist über deren IP im Netz unterwegs
Irgendwann musst du aber ohne Verschlüsselung oder Sicherheitsmechanismen aufs Netzwerk zugreifen, weil der Rest eben nicht verschlüsselt ist und da kriegen sie dich und dann sehen die, ah der Server gehört dem und dem. Zack bist du am Arsch.
Die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
Was nutzt es dir, wenn du alles toll verschlüsselst, deine Kommunikation abriegelst aber dann die ware Straftat unverschlüsselst abziehst, das ergibt keinen Sinn.
Es ging nicht darum, urheberrechtlich geschütztes Material anonym zu veröffentlichen, sondern darum, dass ein paar Bekannte so eine Art gemeinsamen Datenpool pflegen...
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