Also dass die Arbeits-/Steuer-/Sozialabgabendaten deutscher Arbeitnehmer elektronisch gespeichert und verarbeitet werden, empfinde ich als angemessen, da so etlichen Steuerhinterziehern ein Riegel vorgeschoben wird/ein Konstrollmechanismus eingeführt wird. Man kann sich nicht einerseits über die pöhsen Anleger in der Schweiz beschweren aber gleichzeitig gegen eine zentrale Datenverarbeitung dieser Daten sein.
Nur: Warum sollten auch Kündigungsgründe wie Abmahnungen und Angaben zu den Fehlzeiten auch im Falle von Streiks gespeichert werden? Diese Angaben sind doch wohl nun vollkommen irrelevant zur Erhebung von Steuern, Abgaben und allem anderen, was einem so vom Lohn abgeht und in des Staates Kasse fließt.
> Also dass die Arbeits-/Steuer-/Sozialabgabendaten deutscher Arbeitnehmer
> elektronisch gespeichert und verarbeitet werden, empfinde ich als
> angemessen, da so etlichen Steuerhinterziehern ein Riegel vorgeschoben
> wird/ein Konstrollmechanismus eingeführt wird. Man kann sich nicht
> einerseits über die pöhsen Anleger in der Schweiz beschweren aber
> gleichzeitig gegen eine zentrale Datenverarbeitung dieser Daten sein.
Moment mal, wie? Der Arbeitgeber ist doch zuständig für diese Daten und der führt doch auch die Lohnsteuer ab, oder sehe ich das falsch? Wie soll das denn nun gegen Steuerhinterziehung wirken?
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
GodsBoss schrieb:
> Moment mal, wie? Der Arbeitgeber ist doch zuständig für diese Daten und der
> führt doch auch die Lohnsteuer ab, oder sehe ich das falsch? Wie soll das
> denn nun gegen Steuerhinterziehung wirken?
Naja, schon mal was von Gegenrechnung bzgl. der abgeführten Steuern/Abgaben gehört oder meinst Du, jeder Arbeitgeber in .de rechnet ordentlich? Da verstehe ich schon, dass das Finanzamt gerne einen Kontrollmechanismus hätte, insbesondere aufgrund der Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte in 2012. Dann sind wir nämlich irgendwann bei einer komplett elektronischen Steuererklärung, die für den Normalo tutti kompletti online erfolgen kann.
Und das macht aus Sicht des Staats- und Gemeinwohls schon Sinn. Aber auch nur bis zu diesem Punkt.
Und zu dieser Gegenrechnung muss das Finanzamt also wissen, wofür jemand eine Abmahnung kassiert hat oder warum er gekündigt wurde?
Das glaub' ich nicht, Tim!
Äääh lies bitte mal das Ursprungsposting.
> GodsBoss schrieb:
> > Moment mal, wie? Der Arbeitgeber ist doch zuständig für diese Daten und
> der
> > führt doch auch die Lohnsteuer ab, oder sehe ich das falsch? Wie soll
> das
> > denn nun gegen Steuerhinterziehung wirken?
>
> Naja, schon mal was von Gegenrechnung bzgl. der abgeführten Steuern/Abgaben
> gehört oder meinst Du, jeder Arbeitgeber in .de rechnet ordentlich? Da
> verstehe ich schon, dass das Finanzamt gerne einen Kontrollmechanismus
> hätte, insbesondere aufgrund der Einführung der elektronischen
> Lohnsteuerkarte in 2012. Dann sind wir nämlich irgendwann bei einer
> komplett elektronischen Steuererklärung, die für den Normalo tutti
> kompletti online erfolgen kann.
Aber die Daten an Elena werden doch auch vom Arbeitgeber beigesteuert. Wenn der also woanders nicht ordentlich rechnet, warum sollte er da? Das ist doch genau meine Frage gewesen.
Ein Beispiel:
Arbeitgeber Paul, der Lümmel, führt zuwenig Lohnsteuer ab. Elena wird eingeführt. Nun trägt er hier diese niedrige Lohnsteuer ein. Huh?
Abgesehen davon – ist das überhaupt ein realistischer Weg, um Steuern zu hinterziehen?
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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