Man sollte endlich mal eine Massenverfassungsbeschwerde gegen diese Datenschützer verfassen.
Fakt ist doch: Nur weil diese Typen laut rumkrakelen, vertreten die ncoh lange nicht unsere Interesse. Wer sich gegen elektronische Datenverarbeitung sträubt hat ja eh den Schuß nicht gehört.
nö, sollte man nicht
Hoffentlich wird dir von einem missliebigen Chef bei Elena mal so ne nette Beurteilung geschrieben, dass du nie wieder nen Job bekommst.
Verstehst du das Problem ?
Kein Klagehansel schrieb:
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> Man sollte endlich mal eine Massenverfassungsbeschwerde gegen diese
> Datenschützer verfassen.
>
> Fakt ist doch: Nur weil diese Typen laut rumkrakelen, vertreten die ncoh
> lange nicht unsere Interesse. Wer sich gegen elektronische
> Datenverarbeitung sträubt hat ja eh den Schuß nicht gehört.
Hmmm ... dh. du appellierst und hoffst an/auf die gute Seite in Menschen?
Fakt ist, jegliche Daten wecken Begehrlichkeiten auf. Stell dir vor, du wärst ein Verbrecher, der nach seiner Haft entlassen wurde. Dank ELENA wird er so schnell kein normales Leben aufnehmen können, auch wenn er es will. Oder du bekommst einen Eintrag weil einer deiner früheren Chefs dir eins auswischen will, dann hast du es unter umständen auch nicht einfacher. Oder diese Daten werden genutzt um dich zu erpressen, auch das gibt es ... und dank ELENA ... nun ja.
Es sei den du bist jener der dem Mammon dient, dann ist jegliche Vernunft und Logik von deiner Seite aus nicht zu erwarten.
der launebär schrieb:
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> Es sei den du bist jener der dem Mammon dient, dann ist jegliche Vernunft
> und Logik von deiner Seite aus nicht zu erwarten.
Alter, ich glaube, Du liest die falschen Bücher.
Das Problem ist nicht dass Daten elektronisch verarbeitet werden, sondern dass viel zu viele Daten erfasst werden und auch missbraucht werden können.
Kein Klagehansel schrieb:
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> Wer sich gegen elektronische
> Datenverarbeitung sträubt hat ja eh den Schuß nicht gehört.
Nur so viel:
"Im ELENA-Verfahren besteht für den Teilnehmer ein Anspruch auf
Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten. Eine
Auskunft ist vor 2012 aber nicht realisierbar, da der Abruf durch die
abrufenden Stellen erst ab 2012 möglich ist."
http://www.das-elena-verfahren.de
Weniger Bürokratie - mehr Effizienz! ;-D
Kein Klagehansel schrieb:
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> Fakt ist doch: Nur weil diese Typen laut rumkrakelen, vertreten die ncoh
> lange nicht unsere Interesse. Wer sich gegen elektronische
> Datenverarbeitung sträubt hat ja eh den Schuß nicht gehört.
Und: http://www.hwk-muenchen.de/viewDocument?onr=74&id=6662
(PDF)
"Was bedeutet ELENA für Sie als Arbeitgeber ab 2010?
Bereitstellung weiterer Daten bei Kündigung ab 1. Juli 2010
(nicht für geringfügig Beschäftigte):
- befristetes Arbeitsverhältnis j/n
- Kündigungsdatum
- schriftliche Kündigung j/n
- betriebsbedingte Kündigung j/n
- Kündigungsschutzklage j/n
- Kündigung per Post j/n
- Schilderung des vertragswidrigen Verhaltens („Freitext“)
- ..."
Und was die speichern und ob das stimmt, kann man bis 2012 nicht mal einsehen oder nachprüfen.
> Bereitstellung weiterer Daten bei Kündigung ab 1. Juli 2010
> (nicht für geringfügig Beschäftigte):
> - befristetes Arbeitsverhältnis j/n
> - Kündigungsdatum
> - schriftliche Kündigung j/n
> - betriebsbedingte Kündigung j/n
> - Kündigungsschutzklage j/n
> - Kündigung per Post j/n
> - Schilderung des vertragswidrigen Verhaltens („Freitext“)
> - ..."
Das heißt im Klartext:
Bisher hattest du ne fristlose Kündigung zu Hause im Aktenordner
und eine Kopie im Archiv-Keller des Arbeitsamtes.
Jetzt steht das und der Grund für immer und ewig in deinen ELENA-Daten, die bei jeder Gelegenheit für "berechtigte Stellen" einsehbar sind.
Und ob die Daten gelöscht werden oder nur entsprechend markiert, wenn du vor Gericht die Klage gegen die fristlose Kündigung gewinnst, muss sich erst noch rausstellen.
Bis 2012 siehtste nicht mal, was über dich gespeichert wird.
Die Dummheit der Menschen und das Universum sind unendlich. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher bei "Kein Klagehansel" schon.
(frei nach Albert EInstein)
der launebär schrieb:
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> Oder du bekommst einen Eintrag weil einer deiner früheren Chefs dir eins
> auswischen will, ...
Normalerweise machen die Einträge nicht "die Chefs" selbst, sondern "bevollmächtigte Angestellte". Ein "Chef" ist meistens einer, der sich i.A. nicht mit derartigem Kleinkram abgibt, sonst wäre er kein solcher geworden.
Es reicht also, wenn einer der "bevollmächtigten" Trullas Deine Nase nicht passt - oder Dein Hintern.
Ausserdem ist der Umfang der zu erfassenden Daten (Imperativ!) völlig unangemessen und erfordert somit unangemessenen Aufwand, insbesondere wenn man einigermassen korrekt arbeiten will. Ganz zu schweigen vom technischen Aufwand, mit Sicherheit zu erwartenden Sicherheitsmängeln etc.
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