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Selbstverständlich ist das größte Problem der unbekannten Künstler

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  1. Selbstverständlich ist das größte Problem der unbekannten Künstler

    Autor Trockenobst 13.08.12 - 14:46

    der Unterschied zwischen
    70% von "Nichts" bei iTunes/Amazon
    und
    90% von "Nichts" bei diesem Portal.

    20% mehr von "Nichts", dass ist der Durchbruch!!

    Ein Album auf die wichtigsten Portale "laden lassen": $50/Jahr
    http://www.tunecore.com/index/pricing

    Das gefunden werden ist die Problematik. Echtes Marketing machen zu können.
    Musik *abmischen* zu können (siehe den Jamendo Müllhaufen). Musik zu machen
    die nicht nur ein paar wenige Promille interessieren.

    Auch gibt es Soundcloud und 1000 Hoster wo jeder bereits sein Zeug verschenken
    kann. Megabox löst bei vielen Newcomern nicht die CC-Musik/Gema Problematik
    noch die restlichen unzähligen Business-Probleme. Hier wird eine Lösung angeboten
    die nach einem "passenden Problem" sucht.

    Und das was man bei Torrent-Freak aus den Kommentaren raus lesen kann, wirkt sein neues "Pay-for-Free-Downloads" Konzept wie schmierigster Werbebanner-Diebstahl.

    Die Einbildung dass er Business-technisch nur in der selben Liga spielt, ist jedenfalls groß. Sein revolutionäres "Börsenhandelsystem" damals kam über die Blinky-Blinky
    Flash-Werbung auch nicht heraus. Am Ende war "sein größter Sieg" eine Warezbox.

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  2. Re: Selbstverständlich ist das größte Problem der unbekannten Künstler

    Autor laZee 13.08.12 - 15:40

    > 70% von "Nichts" bei iTunes/Amazon
    > und
    > 90% von "Nichts" bei diesem Portal.
    >
    > 20% mehr von "Nichts", dass ist der Durchbruch!!

    Dir ist bekannt, dass bei iTunes/Amazon gut Gewinne gemacht werden?
    Oder bezieht sich das "nichts" darauf, dass keiner kaufen wird wenn keiner dich kennt? Das wäre dann schon ganz schön pauschal.

    Aber egal ob mit oder ohne Marketing-Budget: Am Ende will ichs verkaufen.

    > Das gefunden werden ist die Problematik. Echtes Marketing machen zu
    > können.

    Weißt du wie heute über Nacht Songs berühmt werden? Nicht durch Radio oder Plakatwände, sondern durch Youtube. Ich will nicht behaupten, dass klassisches Marketing überflüssig ist, aber der Anteil, der im Netz abläuft und gern von professionellen Agenturen mehr schlecht als recht als "virales Marketing" kopiert wird, könnte auch mit Megabox abgewickelt werden.

    > Musik *abmischen* zu können (siehe den Jamendo Müllhaufen). Musik zu
    > machen die nicht nur ein paar wenige Promille interessieren.

    Hier unterschätzt du eventuell die Masse der Leute, die man theoretisch erreicht. Viele Geschäftsmodelle im Netz funktionieren, obwohl man nur ein paar wenige Promille erreicht.

    > Auch gibt es Soundcloud und 1000 Hoster wo jeder bereits sein Zeug
    > verschenken kann.

    Aber nicht verkaufen. Außerdem sind bei SC nur 120 Minuten free. Wenn Megabox Soundcloud kopieren und dieses Limit entfernen würde, sähe ich da bereits Potential.

    > Megabox löst bei vielen Newcomern nicht die CC-Musik/Gema
    > Problematik noch die restlichen unzähligen Business-Probleme.

    Die Frage ist: Wird das denn behauptet?
    Möglich, dass ein großes Label dir all diese Probleme abnimmt. Aber eben auch zu einem gewissen Preis. Wer den nicht bereit ist zu zahlen oder das Marketing lieber vom Verkauf entkoppeln möchte, der hat dann mehr Möglichkeiten.

    > Flash-Werbung auch nicht heraus. Am Ende war "sein größter Sieg" eine
    > Warezbox.

    Nur gab es einen eklatanten Unterschied zu anderen Warez-Boxen: Er hatte renommierte Künstler, die sich FÜR ihn ausgesprochen haben. Das war eine Art Novum. Auch der Aufwand, mit dem er gebusted wurde, kam unverhältnismäßig rüber.

    Aber vorallem die Künstler, die sich pro-megaupload ausgesprochen haben, waren das Besondere. Und der einzige Grund, warum man das "Megabox"-Projekt vielleicht nicht einfach als just another try abstempeln sollte.

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  3. Re: Selbstverständlich ist das größte Problem der unbekannten Künstler

    Autor Trockenobst 13.08.12 - 18:04

    laZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > renommierte Künstler, die sich FÜR ihn ausgesprochen haben. Das war eine
    > Art Novum.

    Du meinst aber nicht die Leute die er teuer bezahlt hat damit sie irgendeinen
    zwei Sekunden "pro Megaupload" Satz in die Kamera labern?

    "Für ihn ausgesprochen" heißt, sie hätten nach der Aktion nur einen einzigen
    Satz, einen einziges Argument, eine einzige Aussage pro gebracht. Habe ich
    via Google aber nichts gefunden.

    Ich finde es faszinierend dass anscheinend 10.000 von "Künstler" von all den
    jetzigen Angeboten "enttäuscht" sind und darauf warten, dass ein halbseidener
    "Businessmann" ihnen jetzt "Die Chance ihres Lebens" gibt.

    Als wenn es "verboten" wäre jetzt schon was bei Youtube hoch zuladen und auf
    iTunes zu linken. Das Problem ist eher, dass sich 90% ins gemachte Nest der
    Maschinerie legen wollen. Zeigt mir wo das Mikro steht und dafür akzeptiere
    ich nur 1% von allem. Dagegen hilft das nächste MeeToo Projekt auch nicht.

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  4. "Musik *abmischen* zu können (siehe den Jamendo Müllhaufen)."

    Autor fratze123 14.08.12 - 08:29

    Ich weiss ja nicht, was du für Kackmucke hörst, aber bei Ska, Punk/Alternative und Metal
    gibt es jede Menge mindestens semiprofessionelles Zeug bei Jamendo.

    "Abmischen" ist auch keine Zauberei.

    Ich nutze gerne mal Jamendo. Nur halt nicht exklusiv. CD-Kauf ist mir wichtiger.

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