1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Politik/Recht
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Megaupload: GVU stellt…

Musik, Filme, etc.

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Musik, Filme, etc.

    Autor Chevarez 30.01.12 - 15:02

    Der mir nicht wirklich sonderlich sympatische Herr Leonardy hat zumindest mal einigermaßen vernünftig argumentiert und ich würde sogar darauf wetten, dass er mit seiner Behauptung, dass die große Masse an Traffic durch illegale Kopien urheberrechtsgeschützter Medien verursacht wird, durchaus Recht hat. Machen wir uns diesbezüglich mal nichts vor.

    Deshalb jedoch derartige Forderungen zu stellen, halte ich für ein Unding, denn wie schon öfters erwähnt, würde das der Forderung gleichkommen, von einem Schließfach-Betreiber oder einem Vermieter von Lagerräumen zu erwarten, dass er die Haftung für dort durch Dritte eingelagerte Gegenstände übernehmen muss. Das kann nicht sein, denn diese Anbieter leben davon, dass sie dem Einlagernden zusichern, dass der Schutz der Privatsphäre bzw. der Daten gewahrt wird. Darunter fällt eben auch, dass der Anbieter selbst nicht wissen darf, was in den Lagerplätzen gelagert wird.

    Was Herr Leonardy zudem mal wieder grundsätzlich übersieht, übersehen will oder übersehen muss, ist die Frage nach dem Grund für sogenannte illegale Downloads. Schaut man sich an, wie aktuell mit den ehrlichen Kunden umgegangen wird und mit welchen Problemen diese Kunden tagtäglich kämpfen müssen, nur weil sie Inhalte legal erworben haben, und sieht man dann, wie stressfrei eine illegale Kopie sein kann, dann könnte man zumindest schon mal dort eine Ursache finden. Wenn man dann zusätzlich die Qualität vieler dieser Inhalte und die in keiner Relation stehenden Preise und nicht zukunftsfähigen Vertriebskanäle ansieht, findet man einen weiteren Grund. Zudem dienen sog. illegale Downloads immer auch als Werbung und es wäre nicht das erste Mal, dass man von dem Produkt nachhaltig so begeistert ist, dass man dafür und für die Folgeprodukte auch noch mal Geld ausgibt. Durch dieses Phänomen erst wurde aus Microsoft das, was es jetzt ist. Als letzter Punkt ließe sich auch feststellen, dass die Kunden, welche die Produkte herunterladen häufig ohnehin nicht als verlorene Kunden angesehen werden können, da sie schlichtweg kein Geld für die legalen, überteuerten und durch Kopierschutz verkrüppelten Produkte haben. Diese Personen können allerdings durchaus als Multiplikator in Form einer Mund zu Mund-Propaganda dienen und auch auf diesem Wege für die entsprechenden Medien Werbung betreiben.

    Anstatt an diesen Stellen etwas zu ändern, wird weiterhin darauf gehofft, dass Legislative und Judikative die überalterten Geschäftsmodelle und -gebaren der Medien-Industrie für die Zukunft absichert.

    All die oben genannten Ursachen für illegale Downloads sollen keine Argumente dafür darstellen. Diese Ursachen sollten allerdings auch einfach mal so von den Content-Anbietern erkannt werden. Mit vernünftigen Reaktionen auf diese Umstände, könnte man nämlich durchaus zusätzliche ehrliche Kunden hinzugewinnen und die Menge an illegalen Downloads etwas einschränken. Ganz weg bekommt man die illegalen Kopien ohnehin nie. Auch dieser Utopie müssen die Content-Anbieter endlich mal entfliehen.

    Aber angenommen, wir tun den Content-Anbietern einfach mal den Gefallen und hören mal kollektiv mit dem Download von Filmen, Musik und Software auf. Stellen wir gleichzeitig auch noch den Kauf entsprechender Medien ein, welche die ehrlichen Kunden in irgendeiner Weise gängeln oder einfach unverhältnismäßig teuer sind. Medien, die wir aufgrund mangelnder Vertriebskanäle ohnehin nicht bekommen, besorgen wir uns auch nicht. Zeigen wir diesen Leuten also mal, dass wir als Kunden die Macht haben. Die Künstler, Programmierer und Filmemacher werden sich dann irgendwann andere Vertriebskanäle auf eigene Faust suchen und die ganze Content-Mafia ihrer Traumwelt überlassen. Nicht, dass das so einfach geht, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Letztenendes, und solange man uns noch nicht zum Konsum zwingen kann, können wir gut ohne diese Medien überleben, die Content-Anbieter jedoch nicht ohne uns. Das sollte uns immer bewusst sein.

  2. Re: Musik, Filme, etc.

    Autor Youssarian 31.01.12 - 18:48

    Chevarez schrieb:

    > Deshalb jedoch derartige Forderungen zu stellen, halte ich für ein Unding,
    > denn wie schon öfters erwähnt, würde das der Forderung gleichkommen, von
    > einem Schließfach-Betreiber oder einem Vermieter von Lagerräumen zu
    > erwarten, dass er die Haftung für dort durch Dritte eingelagerte
    > Gegenstände übernehmen muss.

    Wie ebenfalls schon öfters auf dieses bescheuerte Beispiel entgegnet wurde: Nein. Herr Leonhardy fort die Abschaffung des Haftungsprivilegs nur für die Filehoster, die anonyme Uploader attraktiver Inhalte bezahlen. Hierzu gibt es in Deinen Beispielen keine Analogie.

    > Was Herr Leonardy zudem mal wieder grundsätzlich übersieht, übersehen will
    > oder übersehen muss, ist die Frage nach dem Grund für sogenannte illegale
    > Downloads.

    Der Grund ist vor allem ein niederes Motiv: Reine Habgier. Dass auch die Musik- udn Filmindustrie habgierig ist, kann man sicher nicht bestreiten, aber diese hat besitzt nun einmal die Verwertungsrechte.

    > Als letzter
    > Punkt ließe sich auch feststellen, dass die Kunden, welche die Produkte
    > herunterladen häufig ohnehin nicht als verlorene Kunden angesehen werden
    > können, da sie schlichtweg kein Geld für die legalen, überteuerten und
    > durch Kopierschutz verkrüppelten Produkte haben.

    Wenn man sich ein Luxusprodukt nicht leisten kann, ist das keinen Rechtfertigung dafür, es zu klauen. Das führt wegen des niederen Beweggrundes (nämlich wiederum "Habgier") allenfalls zur Strafverschärfung. Hoffentlich ist keiner der Täter so dumm, vor Gericht diese Argumentation anzubringen.

    > Aber angenommen, wir tun den Content-Anbietern einfach mal den Gefallen und
    > hören mal kollektiv mit dem Download von Filmen, Musik und Software auf.
    > Stellen wir gleichzeitig auch noch den Kauf entsprechender Medien ein,
    > welche die ehrlichen Kunden in irgendeiner Weise gängeln oder einfach
    > unverhältnismäßig teuer sind.

    Ganz genauso habe ich es getan: Seit März 2003 (*) habe ich keine "Un-CD" mehr gekauft. Die Un-CDs haben sich in der Breite nie durchgesetzt und sind inzwischen vollständig verschwunden. Ähnlich ist es mit Amazon/iTunes/Musicload in Bezug auf digitale Musik gelaufen.

    Was meinst Du: War das etwa mein Werk? Oder lag das nicht eher daran, dass sehr, sehr viele so gehandelt haben?

    (*) Inkraftreten einer UrhG-Novelle, die das Beseitigen eines
    sogenannten "wirksamen Kopierschutzes" untersagte.

    > Medien, die wir aufgrund mangelnder
    > Vertriebskanäle ohnehin nicht bekommen, besorgen wir uns auch nicht.
    > Zeigen wir diesen Leuten also mal, dass wir als Kunden die Macht haben.

    Ja, das ist ja auch legal. Allerdings kümmert er "Kopierschutz" bei Filmen recht wenige Leute. Während man einen gekauften Song 10 bis 100 Mal hört und zwar überall, sieht man einen Film eher nur ein bis zweimal. (Dass es Cineasten gibt, die ein und denselben Film wieder und wieder schauen, ist mir bekannt. Sie stellen allerdings doch eher eine exotische Minderheit dar.)

    > Künstler, Programmierer und Filmemacher werden sich dann irgendwann andere
    > Vertriebskanäle auf eigene Faust suchen und die ganze Content-Mafia ihrer
    > Traumwelt überlassen.

    Das könnte ein realistisches Szenario sein, einen "weltweiten Vertrieb" kann man dank Internet ja in einfacher Weise aufbauen. Wünschenswert (und legal! ;-) wäre es jedenfalls

  3. Re: Musik, Filme, etc.

    Autor Chevarez 01.02.12 - 00:15

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chevarez schrieb:
    >
    > Wie ebenfalls schon öfters auf dieses bescheuerte Beispiel entgegnet wurde:
    > Nein. Herr Leonhardy fort die Abschaffung des Haftungsprivilegs nur für die
    > Filehoster, die anonyme Uploader attraktiver Inhalte bezahlen. Hierzu gibt
    > es in Deinen Beispielen keine Analogie.

    Das stimmt, daran habe ich beim Heranziehen meiner Beispiele nicht gedacht. Doch finde ich nichts Kriminelles daran, Leute, die Traffic auf meine, durch Werbung finanzierte Website bringen, dafür etwas zu belohnen um somit andere auch zu motivieren, mehr Traffic auf die Seite zu lenken.

    Ja, ich weiß - und das sagte ja auch Leonardy -, dass das was da Traffic anlockt, zu einem großen Teil aus illegalem Content bestehen könnte. Aber deshalb kann ich doch den Filehoster nicht dafür haftbar machen, was Nutzer seines legalen Angebotes evtl. Illegales zum Download bereitstellen.

    Man muss diese Nutzer schon auf frischer Tat ertappen, ermitteln, wer dahinter steckt und dieser Person dann an den Kragen gehen. Warum will die Medien-Industrie immer andere zu ihrem Handlanger machen und dabei noch dafür sorgen, dass Gesetze geändert werden. Änderung solcher Gesetze führen zu einem Internet, welches ich als gefährlich für einen freien Staat ansehe. Es gibt bereits genug Gesetze, die das unautorisierte Hochladen von urheberrechtlich geschützten Inhalten unter Strafe stellen. Es kann meiner Meinung nicht angehen, dass sich Lobbyverbände mal einfach Gesetze wünschen, oder wie in der USA, kaufen können.

    Damit will ich nicht die Leute in Schutz nehmen, die sich illegal verhalten. Auch wenn man sich doch auch mal über die Verhältnismäßigkeit des Strafmaßes bei solchen Delikten unterhalten sollte. Aber das gehört hier nicht hin.

    > Der Grund ist vor allem ein niederes Motiv: Reine Habgier. Dass auch die
    > Musik- udn Filmindustrie habgierig ist, kann man sicher nicht bestreiten,
    > aber diese hat besitzt nun einmal die Verwertungsrechte.

    Nein, da kann ich aus eigener Erfahrung widersprechen. Ich gebe zu, mir auf illegalem Wege vor nicht all zu langer Zeit Computerspiele besorgt zu haben, ohne dem von dir unterstellten Motiv gefolgt zu sein. Ich besaß eine Originalversion eines Spiels, welches auf meinem Laptop nicht zum Laufen gebracht werden konnte. Erst die gecrackte Version aus dem Net lief problemlos, da sie sich mit dem von mir installierten virtuelle Laufwerk super klar kam.

    Sorry, ich lass mir doch von einem Spiel nicht vorschreiben, welche andere Software ich noch auf meinem Rechner haben darf. Ich hab das dann so auch per eMail an den Distributor des Spiels geschrieben und hab bis heute noch keine Antwort auf meine Mail. Hätte ich es im Voraus gewusst, hätte ich das Spiel übrigens gar nicht erst erworben, aber sowas schreibt man dann ja, wohlwissend der evtl. Folgen, lieber mal nicht auf die Verpackung drauf.

    Sicher entspricht das nicht der Regel, so naiv bin ich nicht. Ich war auch mal jung und hab mir zu Amigas Zeiten zig Spiele auf illegalem Wege besorgt. Aber ich würde das nicht unbedingt Habgier nennen. Neugier vielleicht eher. Und hätte ich damals schon das Geld gehabt, hätte ich mir wahrscheinlich die 10 der 500 Spiele, die ich damals hatte, auch gekauft. Die 500 Spiele hat übrigens die Polizei damals mitgenommen und ich hab dafür meine Buße getan. 8 angenehme Stunden bei einer wohltätigen Organisation. Warum angenehm? Weil ich dem Schichtleiter dort erzählt habe, warum ich zwangsweise sozialen Dienst ableisten muss. Der Amiga war dann allerdings mitsamt den Spielen weg. :-( Heutzutage wäre mein Leben wahrscheinlich ruiniert gewesen, wenn mich die Polizei mit so einer Menge illegalen Kopien erwischen würde. Siehe Thema: Verhältnismäßigkeit (http://derstandard.at/1297821426846/Copyrights-Limewire-Musikindustrie-wollte-75-Billionen-Dollar-Schadenersatz).

    > Wenn man sich ein Luxusprodukt nicht leisten kann, ist das keinen
    > Rechtfertigung dafür, es zu klauen. Das führt wegen des niederen
    > Beweggrundes (nämlich wiederum "Habgier") allenfalls zur Strafverschärfung.
    > Hoffentlich ist keiner der Täter so dumm, vor Gericht diese Argumentation
    > anzubringen.

    Da hast du auch wieder Recht. Irgendwie verstehe ich den Gedankengang ja auch, aber Klauen und ein digitales Medium kopieren ist für mich schon noch mal ein gewisser Unterschied. Vor allem dann, wenn sich der Kopierende den Content selber nicht hätte leisten können und auch keinen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Content ziehen kann. Hehlerei mit illegalen Kopien, gewerbsmäßiges Nutzen von illegal erworbener Software oder auch das illegale Kopieren, obwohl man eigentlich genügend Mittel für den legalen Erwerb hat, ist natürlich anders zu bewerten. Aber leider messen die Content-Anbieter nicht mit zweierlei Maß und das Gericht kann und darf nicht mit zweierlei Maß messen. Aber muss ich Eltern von Minderjährigen vor das Gericht ziehen und Exempel statuieren, dessen Konsequenzen besagte Eltern auf Lebzeit ruinieren? Als ob der Medien-Industrie ein derartiger Schaden entstanden wäre bzw. als ob die durch das Ruinieren einer ganzen Familie irgendetwas gewonnen hätte.

    > Ganz genauso habe ich es getan: Seit März 2003 (*) habe ich keine "Un-CD"
    > mehr gekauft. Die Un-CDs haben sich in der Breite nie durchgesetzt und sind
    > inzwischen vollständig verschwunden. Ähnlich ist es mit
    > Amazon/iTunes/Musicload in Bezug auf digitale Musik gelaufen.
    >
    > Was meinst Du: War das etwa mein Werk? Oder lag das nicht eher daran, dass
    > sehr, sehr viele so gehandelt haben?

    Sehr vorbildlich und natürlich war das sowohl deines, als auch das Werk aller, die sich so verhalten haben. Leider, und das sieht man an den immensen Umsatzzahlen der ach so arg gebeutelten Medien-Industrie, handeln nicht genug Menschen nach solch vernünftigen Grundsätzen. Schau dir mal an, was Battlefield 3 für einen enormen Gewinn für den Publisher bedeutet, obwohl Origin eigentlich für jeden ein Grund sein müsste, die Software zu boykottieren. Aber leider ist es vielen egal. Das nenne ich Habgierigkeit. So etwas bestärkt die Verantwortlichen doch nur in ihrem Handeln.

    > Das könnte ein realistisches Szenario sein, einen "weltweiten Vertrieb"
    > kann man dank Internet ja in einfacher Weise aufbauen. Wünschenswert (und
    > legal! ;-) wäre es jedenfalls

    Apple macht's vor. Leider ist's halt Apple, sonst wäre ich längst mit dabei. Aber wie gesagt, solange die Musik werbefinanziert aus dem Internetradio kommt, lade ich keinen Titel für völlig überteuerte 99 Cent aus dem Internet herunter.

  4. Re: Musik, Filme, etc.

    Autor Youssarian 03.02.12 - 10:06

    Chevarez schrieb:

    >> Herr Leonhardy fordert die Abschaffung des Haftungsprivilegs
    >> nur für die Filehoster, die anonyme Uploader attraktiver Inhalte
    >> bezahlen. Hierzu gibt es in Deinen Beispielen keine Analogie.

    >[...]
    > Aber deshalb kann ich doch den Filehoster nicht dafür haftbar
    > machen, was Nutzer seines legalen Angebotes evtl. Illegales
    > zum Download bereitstellen.

    An dieser Stelle scheiden sich offenbar die Geister.

    > Man muss diese Nutzer schon auf frischer Tat ertappen,
    > ermitteln, wer dahinter steckt und dieser Person dann an
    > den Kragen gehen.

    Selbstverständlich würden die Filehoster, die eine vernünftige Authentifizierung durchführen, und im Falle des Falles den ermittelnden Behörden die persönlichen Daten des Kopierdiebs aushändigen, das Haftungsprivileg behalten können. Weißt Du warum jener Herr Leonhardy diese Möglichkeit nicht gesondert erwähnt hat?

    Wo es ein vernünftige Authentifizierung gibt, passiert so etwas nämlich nicht. Das hat uns schon das Leben vor dem Internet gelehrt: Es gibt daher kein Recht darauf, anonym Inhalte zu veröffentlichen.

    > Warum will die Medien-Industrie immer andere zu ihrem
    > Handlanger machen und dabei noch dafür sorgen, dass
    > Gesetze geändert werden.

    Jede Interessengemeinschaft hat das Recht, Gesetzesänderungen anzustreben. Deshalb ist Lobbyismus auch nicht verzichtbar. Das grundsätzliche Problem besteht darin, dass für die Ausgaben für die Lobbyarbeit bei der Wirtschaft Investitionen darstellen während sie bei Verbraucherschützern und Co. schlicht Verluste sind. Ein weiteres, aber immerhin nicht grundsätzliches, Problem ist sicher, wie weit der Lobbyismus geht. Wenn Gesetzesvorhaben vollständig von/in der Lobby verfasst werden, ist offenbar etwas faul im Staate Dänemark.

    > Es gibt bereits genug Gesetze, die das unautorisierte Hochladen von
    > urheberrechtlich geschützten Inhalten unter Strafe stellen.

    Klar. Das Problem besteht darin, die "Hochlader" zu kriegen.

    > Ich gebe zu, mir auf illegalem Wege vor nicht all zu langer Zeit
    > Computerspiele besorgt zu haben, ohne dem von dir unterstellten
    > Motiv gefolgt zu sein. Ich besaß eine Originalversion eines Spiels,
    [...]

    Das von Dir beschriebene Vorgehen mag nach dem Buchstaben des Gesetzes nicht legal sein, aber offenbar bestand nicht nur keine Bereicherungsabsicht, sondern Du hast dem Verwerter auch keinen Schaden zugefügt, weil Du bezahlt hast.

    > Irgendwie verstehe ich den Gedankengang ja auch, aber Klauen und
    > ein digitales Medium kopieren ist für mich schon noch mal ein gewisser
    > Unterschied.

    Schau Dir den Strafrahmen an. Ich halte dies für ziemlich vergleichbar. Dass ich immer von "Kopierdiebstahl" rede, dient der Vereinfachung der sprachlichen Darstellung, der persönlichen Distanzierung von diesem Delikt, aber auch der Distanzierung von der IMO unverschämten Analogie "Raubkopierer".

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  2. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51

  2. Kommentare: 167 | letzter Beitrag 14:25 Uhr

  3. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  4. Kommentare: 67 | letzter Beitrag 14:41 Uhr

  5. Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

IMHO: Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht
IMHO
Gema und Youtube - der Kampf ums Urheberrecht

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

  1. Kulturelles Gedächtnis Wie speichern wir das Internet?
  2. Urheberechtsdebatte Piratenpartei legt Zehnpunktekatalog vor
  3. Urheberrecht SPD plädiert für "Vergüten statt verbieten"

  1. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  2. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

  3. Datenschutz: Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft
    Datenschutz
    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

    Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.


  1. 13:23

  2. 14:48

  3. 14:29

  4. 14:24

  5. 12:30

  6. 12:23

  7. 18:49

  8. 18:33