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  5. › Milliardenklage: Anwalt rät Kim…

Megaupload legal?

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  1. Megaupload legal?

    Autor: Abenglut 25.11.12 - 15:46

    Versteh ich etwas nicht, oder handelt die USA Gesetze?

    Was ist nämlich an Megaupload illegal?
    Man hat ein Service erschaffen, mit dem man Dateien hochlädt. Für den Inhalt macht sich Megaupload nicht verantwortlich!
    Wenn ich massiv Kinofilme auf Youtube hochlade, muss der Firmenchef von Youtube auch jahrelang in den Knast? Wäre ja lustig..

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  2. Re: Megaupload legal?

    Autor: azeu 25.11.12 - 16:41

    Bei so vielen Filehostern wurde "nur" Megaupload beschlagnahmt.

    Entweder es ist wirklich nur Taktik um die anderen abzuschrecken oder es steckt doch etwas dahinter. Das wird sich zeigen.

    42

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  3. Re: Megaupload legal?

    Autor: Abenglut 25.11.12 - 17:03

    oh ich meine nicht "handeln", sondern natürlich "umgehen"! Kleiner Denkfehler

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  4. Re: Megaupload legal?

    Autor: LoopBack 25.11.12 - 23:05

    Abenglut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich massiv Kinofilme auf Youtube hochlade, muss der Firmenchef von
    > Youtube auch jahrelang in den Knast? Wäre ja lustig..
    Wenn YouTube/Google nicht (oder nicht ausreichend) dagegen vorgeht dann eventuell ja.
    Du wirst bei YouTube aber feststellen, dass dein Kinofilm kurz nach dem Upload gesperrt wird und danach dein Account nur noch Videos mit einer Länge von 15 Minuten hochladen kann. Fällst du weiterhin mit ähnlichem Content auf, werden deine Videos nur noch manuell freigeschaltet und schlussendlich dein Account/IP gesperrt.

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  5. Re: Megaupload legal?

    Autor: SJ 26.11.12 - 06:50

    Und MU hat auch gesperrt, wenn ihnen mitgeteilt worden ist... wo liegt da der Unterschied?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  6. Re: Megaupload legal?

    Autor: json 26.11.12 - 08:57

    Kim hat Millionen in Anwälte investiert um sich rechtlich abzusichern.. würde er gegen geltende Gesetze verstoßen wär er der erste der davon erfahren hätte.

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  7. Re: Megaupload legal?

    Autor: Trockenobst 26.11.12 - 11:10

    json schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kim hat Millionen in Anwälte investiert um sich rechtlich abzusichern..
    > würde er gegen geltende Gesetze verstoßen wär er der erste der davon
    > erfahren hätte.

    Das tut die Abmahnindustrie auch. Sind sogar Anwälte. Es zeigt sich:
    nur weil etwas nicht 100% nachgewiesen werden kann oder die
    Verfolgung extrem schwierig ist heißt es nicht, dass es "legal" ist.
    (Von Moralisch reden wir hier gar nicht).

    Am Ende geht es um einen Graubereich. Und wenn ich weiß, meine
    Plattform von Leuten zum Geldmachen verwendet wird, die eben
    nicht mal im Ansatz koscher sind (und damit meine ich bewusst nicht
    Studenten in Argentinien), dann muss man - at least - mit der negativen
    Presse leben. Ich z.B. ziehe Zeug, aber eben von schnellen Plattformen
    die keine Pay-Struktur haben.

    Es ist ok sich wegen der etwas dümmlichen Anschaffung von zu viel
    Terabytes in diesen Graubereich zu wagen um diese sinnlos zu füllen.
    Aber der verzweifelte Versuch diese Leute ständig 100% reinzuwaschen
    ist irgendwie...durchsichtig albern.

    Aber psychologisch erklärbar. Wenn die 0-Day Kinoabfilmer, 0-Day Musik-
    CD-Pre-Releases und andere Sachen, die es "legal" gar nicht geben "kann"
    von Crimenetzwerken hoch geladen werden, braucht es viel Schaum um sich
    dahinter zu verstecken.

    Wer Sharehoster wie MU damals 100% in die "legale" Ecke stellt, muss hinter
    der roten Linie alles was "nicht illegal" ist im selben Atemzug gut finden.
    Respektabel wenn man das kann. Die meisten können dass eben nicht.

    Argumentatives Rosinenpicken ist selbstverständlich erlaubt, aber dann wird
    man eben unglaubwürdig. Wie man hier bei etwa 80% der Leute sehr gut
    sehen kann. Sobalds um die leeren TB geht, wird aus der sonst so klaren Regel
    ein Wischi-Waschi Sonderfall der Legalität.

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  8. Re: Megaupload legal?

    Autor: SJ 26.11.12 - 11:33

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das tut die Abmahnindustrie auch. Sind sogar Anwälte. Es zeigt sich:
    > nur weil etwas nicht 100% nachgewiesen werden kann oder die
    > Verfolgung extrem schwierig ist heißt es nicht, dass es "legal" ist.
    > (Von Moralisch reden wir hier gar nicht).

    Doch, genau so funktioniert das Recht. Alles ist erlaubt, was nicht verboten ist. Und wenn etwas verboten ist, so hat man das entsprechend nachzuweisen. Vermag man das nicht, dann ist es legal.


    > Am Ende geht es um einen Graubereich. Und wenn ich weiß, meine
    > Plattform von Leuten zum Geldmachen verwendet wird, die eben
    > nicht mal im Ansatz koscher sind

    Wieso ist nicht einmal der Ansatz von MU koscher?



    > Wer Sharehoster wie MU damals 100% in die "legale" Ecke stellt, muss hinter
    > der roten Linie alles was "nicht illegal" ist im selben Atemzug gut finden.

    Das versteh ich nicht. Bitte etwas ausführen. Und wieso sollte MU nicht legal sein?

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  9. Re: Megaupload legal?

    Autor: a user 26.11.12 - 12:01

    du hast schon recht. der vorwurf gegen dorcom bezieht sich allerdings mehr darauf, dass er angeblich illegale uploader belohnt hat, absichtlich. das muss man ihm natürlich erst einmal nachweisen.

    ein belohnsystem für uploader ist ansich nicht illegal.

    was du und ich oder sonst wer über dotcom zu wissen glaubt sollte hier eigentlich irrelevant sein. in der praxis funktioniert das recht allerdings GAAAAAAAAAAAAAAAANZ anders.

    wer glaubt rechtstaatlichkeit exisitert überwiegend in unserer westlichen welt, der träumt noch vom ponny-hof.

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  10. Re: Megaupload legal?

    Autor: Trockenobst 26.11.12 - 15:09

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verboten ist. Und wenn etwas verboten ist, so hat man das entsprechend
    > nachzuweisen. Vermag man das nicht, dann ist es legal.

    Du vermischt "Legal" mit "Nachweisbar". Deswegen funktionieren deine
    Argumente nicht.

    Du kannst Illegal handeln aber man kann dir nichts nachweisen.
    Das sind zwei fundamental differenzierte Betrachtungen.

    Nur weil Du dein Auto in der nächstbesten Blechpresse verschwinden
    lässt, war das Überfahren deiner Ex-Freundin nicht "legal".

    > > Plattform von Leuten zum Geldmachen verwendet wird, die eben
    > > nicht mal im Ansatz koscher sind
    > Wieso ist nicht einmal der Ansatz von MU koscher?

    Kickbackzahlungen sind nicht koscher, wenn die Person Daten hochgeladen
    hat die schon nachweislich angemaded wurden. D.h. alle bis dahin "verdienten"
    Gelder sind Hehlergeld. MU hat diese Accounts nicht gelöscht (aber damals
    haben dass alles nicht gemacht, weder HF, FS etc.) Auch heute gibt es noch
    Hoster die trotzdem Geld zahlen obwohl z.T. 100% der Uploads angemadet
    werden.

    MU hat viel viel später, als der Druck zu groß wurde, tatsächlich auch die
    Accounts gesperrt. Es gab aber einen Incentive das Sperren künstlich
    beschränken und sich sehr viel Zeit zu lassen (Kopie aus der Cloud: schnell.
    Sperren: kann schon mal 24h dauern).

    In diesen 24h wurde Geld verdient. Es gibt hunderte von Content-Inhaber
    die das über MU (und andere) berichtet haben. Legal war das nicht. Aber
    schwer Nachzuweisen.

    > > der roten Linie alles was "nicht illegal" ist im selben Atemzug gut
    > > finden.

    Die Frauen die zur Zwangsprostitution gezwungen werden, haben häufig
    keine Ausweise, verstehen die Rechtslage nicht (und haben Angst).

    Das sie "rechtlich" gesehen nichts sagen und mit der Polizei nicht reden
    muss das Geschäft so gesehen "legal" sein. Das meinte ich damit.

    Wer sich auf "Nicht Nachweisbar" = "Legal" einlässt, kann schnell in finsterste
    Ecken mit sehr finsteren Tätigkeiten landen. Nichts als Kritikpunkt, sondern
    als Feststellung. Wenn man damit leben kann - die meisten können es nicht.

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