Ende des Artikels gefällt mir.
Gratulation! :)
Ich finde ihn auch echt super! Das hat so ein bißchen was von "Ich berichte euch was, weil ich es so berichten muss, aber eigentlich bin ich der gegenteiligen Meinung meines Berichtes, wo ich euch mit dem dezenten Hinweis am Ende des Artikels drauf hinweisen möchte!" ;)
TOP! :)
LZ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich finde ihn auch echt super! Das hat so ein bißchen was von "Ich berichte
> euch was, weil ich es so berichten muss, aber eigentlich bin ich der
> gegenteiligen Meinung meines Berichtes, wo ich euch mit dem dezenten
> Hinweis am Ende des Artikels drauf hinweisen möchte!" ;)
>
> TOP! :)
Das finde ich jetzt aber doch etwas weit hergeholt. Der Hinweis dient einfach nur der Klarstellung, dass der berichtende News-Anbieter Tochterunternehmen eines der an der Geschichte in der News beteiligten Unternehmen ist. Dies ist einfach nur guter Ton im Journalismus, gibt aber keinerlei Hinweise auf die persönliche Meinung des Redakteurs.
Der Artikel an sich ist IMHO auch ausgewogen. Es werden einfach nur die Aussagen beider Seiten (Stern -><- VZNet) dargestellt, beim einmaligen Durchlesen ist mir keine Gewichtung der Aussagen aufgefallen. Da hat sich Golem im Vergleich zu den ersten Artikeln zum Thema echt verbessert und anscheinend die Kritik der Leser ernst genommen.
Bis die Tage,
KK
----------------------------------------------------------
Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
Kein Kostverächter schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Da hat sich Golem im Vergleich zu den ersten Artikeln zum
> Thema echt verbessert und anscheinend die Kritik der Leser
> ernst genommen.
Das ist Schadensbegrenzung von Seiten Holtzbrinck. Der Welt zeigen dass die anderen Tochterfirmen sich benehmen können und das dauernde Fehlverhalten seitens VZNet eben nicht Konzernpolitik ist.
Auch in den Tageszeitungen (Main-Post, Lausitzer Rundschau, Südkurier) scheint mans zu versuchen.
Vielleicht will Holtzbrinck den Fehlkauf auch einfach endlich abwickeln. VZNet wollte 2010 erstmals schwarze Zahlen schreiben, das dürfte nach dem Skandal schwierig werden.
Ich sag ja nur, dass es für mich ein bißchen so klingt ^^ Sollte nicht heißen, dass ich dem Autor irgendwelche Worte in den Mund legen will, die er garnicht gesagt hat. Wollte damit nur sagen, dass es sich für journalistisch unerfahrene so anhören könnte ^^
Aber du hast recht: Ich finde prinzipiell auch, dass der Artikel recht neutral geschrieben ist. Der Ausdruck "mutmaßlicher Erpresser" zum Beispiel (über den sich hier an anderer Stelle beklagt wird) halte ich auch für "normal", da es eben diesen Vorwurf nunmal gibt und da sagt man halt "mutmaßlicher".
In sofern: Alles ok, Kartoffelpüre ;)
Niemand verlangt von einer Redaktion, durch Nestbeschmutzung die eigene Existenz zu gefährden.
Jeder erwartet, bei Zitaten auch die Quelle dafür genannt zu bekommen.
In beiden Fällen ist dieser Beitrag mehr, als nur ein Griff ins Klo.
Stern beruft sich ...
Wie der Stern berichtet, ...
... hat laut Stern ... ausgesagt ...
Exit hat laut Stern ...
... gehe laut Stern hervor ...
Laut Stern ...
Wie der Stern berichtet, ...
Auch der Spiegel hatte ...
... schreibt der Stern ...
Ein schlauer Mensch hat einmal behauptet, dass es manchmal besser ist, einfach mal die Schnauze zu halten. Quelle: Mir unbekannt und der Redaktion offenbar auch.
Für den Redakteur gilt: Wenn Sie keine eigene Meinung haben oder sie hier nicht äußern dürfen, dann schreiben Sie doch einfach über Bits und Bytes. Da kann man höchstens sachlich etwas falsch machen. Die Kollegen vom Stern über Gebühr zu zitieren zeugt entweder von mangelndem journalistischen Engagement oder wirkt wie eine Ausrede für das, was man selbst nicht schreiben darf.
Für die Redaktion gilt: Wenn Ihr Dienstherr in Bezug auf den Datenschutz das öffentliche Interesse auf sich zieht, sollten Sie der Neutralität wegen entweder auf eine Berichterstattung wegen Befangenheit verzichten oder sich dem CEO von SchülerVZ anschließen, und mit einer ähnlichen Informationspolitik das Gelächter der Öffentlichkeit auf sich ziehen.
Der Absatz über Exit ist unterstes journalistisches Niveau. Die Lebensumstände von Exit haben in keinster Weise etwas mit den bekannt gewordenen Tatsachen zu tun. Das ist eristrische Dialektik in Reinkultur. Kein guter Journalisten-Stil.
... ist sachliche Distanz.
Wenn Du die Meinung eines Redakteurs lesen willst, such Dir ein Blog oder Editorial.
Hier geht es um Informationen, die quasi vom Höhrensagen stammen, und wo es die verdammte Pflicht ist, dies so klar zu sagen, wie es im Artikel getan wurde.
Wenn Du es gerne etwas tendenzieller magst, geh wieder zu SPON oder heise, aber verlange nicht, dass es eine mediale Gleichmacherei gibt.
Hätte Golem wegen des hohen Zitatanteils von einem solchen Artikel abgesehen, hätte auch wieder alle Welt Skandale gewittert, weil das Thema vermeintlich totgeschwiegen wurde. Dies wurde Golem heute vormittag schon auf Heise unterstellt.
Das Zitat über die Lebensumstände ist sehr wohl wichtig, da es zeigt, warum Exit vielleicht etwas zu unbekümmert vorgegangen sein könnte.
Der Hinweis über die eigenen Besitzverhältnisse ist nicht subtil sondern in seriösen Medien gang und gäbe.
Wenn aus dem Hörensagen ein Artikel entstehen soll, wäre es die verdammte Pflicht, dazu vorher etwas zu recherchieren und/oder sich aus verschiedenen Quellen informieren.
Da Golem quasi an der Informationsquelle Holtzbrinck sitzt, wäre hier der richtige Ort, um mit dem Hörensagen aufzuhören und Fakten auf den Tisch zu legen die nachvollziehbar und beweisbar sind.
Die Besitzverhältnisse sind durchaus bekannt. Genau darum sollte die Berichterstattung sich nicht auf die Zitate anderer beschränken, sondern die Gelegenheit einer Berichterstattung aus erster Hand zu nutzen. Falls das gelingen sollte, schreiben vielleicht die anderen Journalisten hier ab. Aufgrund der Befangenheit und gerade auch wegen der nicht sachlichen Distanz ist das in diesem Fall wohl eher nicht zu erwarten.
Als Zitat der Lebensumstände könnte ich hier abschließend auch behaupten, dass der Redakteur sich abends nicht immer die Zähne putzt und gelegentlich in der Nase bohrt. Das wäre ebenso sachlich, wie das Ende des Artikels.
Der guten Ordnung halber möchte ich erwähnen, dass ich die Lebensgewohnheiten des Redakteurs nicht kenne und sie nicht in Verbindung mit einem sachlichen Artikel bringen möchte.
Und da soll mal einer meinen auf Leserwünsche würde nicht eingegangen. Ehrlich- das mein ich so.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 168 | letzter Beitrag 14:48 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 14:48 Uhr
Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.