Hört endlich auf, ihn Erpresser oder mutmaßlicher Erpresser oder Datenspion oder Datendieb oder wie auch immer zu nennen!
Der Mann hat NICHTS strafbares gemacht!
In meinen Augen haben VZnet als juristische Person, die beteiligten *VZ-Mitarbeiter als reale Personen, die Holtzbrinck-Medien (u.A. Golem.de) mit falscher Berichterstattung und die beteiligten Beamten diesen jungen Mann in den Selbstmord getrieben!
Gegen solche Anschuldigungen würde ich mich wehren.
Solange die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind, ist "mutmaßlicher Erpresser" völlig legitim. Den so lautet die Anschuldigung.
In der Bildzeitung steht z.T. ab dem ersten Verdachtsmoment z.B. "der Vergewaltiger" oder "der Einbrecher", was nicht in Ordnung ist, da so eine Vorverurteilung stattfindet.
Aber ohne die genaue Sachlage zu kennen kann man im Umkehrschluss nicht einfach, auf wenn es aus der Sicht der meisten hier im Forum (mich eingeschlossen) nahe liegt, von der Unschuld des Angeklagten ausgehen.
Aussedem kannst du nicht von golem verlangen, die, aus Pressesicht einwandfreie, Bezeichnung "mutmaßlicher Erpresser" zu unterlassen und im nächsten Satz, ohne die Sachlage genau zu kennen, Anschuldigungen gegen die Gegenseite zu erheben, die du nicht belegen kannst, solange kein Gericht ein Urteil gesprochen hat.
.. was "EXIT" nicht mehr kann, und auch nie konnte, oder hast du ein Interview von Ihm neben der Veröffentlichung des Inhabers von VZNet gelesen?
Wohl kaum, darum gibt sich Golem jetzt auch alle Mühe "neutralisert" über den "Fall" zu berichten....
Vermutungen darf man zwar immer äu0ern, das ist dann aber Meinungsmache wennm an es als Presseorgan macht. Journalismus ist was anderes, Reportagen auch.
Wozu die ach so große Aufregung?
Ich frage mich, warum der erwachsene Mann sich nach Berlin hat einladen lassen. Glaubte er, dort findet die Überreichung des Bundesverdienstkreuzes statt? Also weswegen ist er gefahren? Wollte er nur ausführlich berichten wie er Monate lang Daten kopiert hatte? Immerhin..., wenn sein Programm auch nur eine Sekunde für jedes Profil brauchte (was wohl kaum möglich ist, Profile im Sekundentakt aufzurufen), so hätte das Ganze im Tag- und Nachtbetrieb Wochen gedauert. Wollte er Nutzungsentschädigung für die Rechenzeit seines PCs erhalten?
Wenn jemand Bilder durchs Schlüsselloch einer Schlafzimmertüre macht und sich dann meldet: "Ich hab da Bilder gemacht, aber nur "just for fun", herausgeben werde ich sie aber nicht, eine Kopie könnte ich vielleicht rausrücken, aber nicht mehr." Wie soll man das denn werten? Versuchte Erpressung?
Dass er alle Daten, einschließlich aller Kopien, löschen sollte, hatte ihm wohl die Tränen in die Augen schießen lassen. Aber genau das war ja die Bedingung und genau dieser Bedingung wollte er nicht nachkommen.
Wie soll man diesen erwachsenen Mann nennen? Einen Träumer? Einen Gestörten? Einen Nichtsnutz? Statt in U-Haft hätte er in eine Heilanstalt eingeliefert werden müssen..., das könnte man u.U. der Justiz vorwerfen.
Auf jeden Fall hat er das Vertrauen der Mitglieder in die VZ beeinträchtigt und damit einen Schaden für den Betreiber verursacht. Ferner ist nicht auszuschließen, dass "möglicherweise" durch eine illegale Verteilung der Daten sogar Schaden für die Mitglieder entstehen kann.
Vieles hätte man in einem Prozess erfahren können, doch der findet jetzt leider nicht mehr statt.
blub schrieb:
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> Hört endlich auf, ihn Erpresser oder mutmaßlicher Erpresser oder Datenspion
> oder Datendieb oder wie auch immer zu nennen!
>
> Der Mann hat NICHTS strafbares gemacht!
>
> In meinen Augen haben VZnet als juristische Person, die beteiligten
> *VZ-Mitarbeiter als reale Personen, die Holtzbrinck-Medien (u.A. Golem.de)
> mit falscher Berichterstattung und die beteiligten Beamten diesen jungen
> Mann in den Selbstmord getrieben!
Yep, so siehts aus und nicht anders!
Außer den Behauptungen zweier VZ-Manager gibt es keinerlei Beweise!
Im Gegenteil, alle Indizien sprechen dafür, dass es sich hierbei um eine Lüge handelt. Z.B. wurde vorab proaktiv von VZ dem Exit Geld angeboten! Dafür gibt es das ChatProtokoll als Beweis. Und warum haben die dem Exit die Taxirechnung von 500,- Euro bezahlt?
Also mal echt Leute, diese ganze Geschichte stinkt doch zum Himmel!
Ich kann mir vorstellen, dass die VZ-Manager hier einfach jemanden fertig machen wollten. Um von ihren eigenen Fehlern und Datenschutzskandalen abzulenken.
Ich würde mit derartigen Darstellungen vorsichtig sein...
Heilanstalt schrieb:
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> Wollte er nur ausführlich berichten
> wie er Monate lang Daten kopiert hatte? Immerhin..., wenn sein Programm
> auch nur eine Sekunde für jedes Profil brauchte (was wohl kaum möglich ist,
> Profile im Sekundentakt aufzurufen), so hätte das Ganze im Tag- und
> Nachtbetrieb Wochen gedauert.
Nun es wird sie sicherlich erstaunen zu hören das moderne Computerbetriebssysteme nicht nur virtuell, sondern - mit mehreren Prozessorkernen - echt nebenläufig arbeiten können. Zudem gibt es mittlerweile auch Internetverbindungen mit mehr als 56 Kilobit pro Sekunde, so das mehrere HTTP Verbindungen gleichzeitig in sekundenbruchteilen parsefähige Webinhalte herunterladen können. Natürlich ist der limitierende Faktor hier die Internetanbindung der VZ Netzwerke und ggf. ein virtuelles Verbindunglimit als Sicherheitsmerkmal (das sich relativ einfach durch Proxybenutzung umgehen liesse).
Meine eigene VZ Seite ist erstaunliche 96kb groß, so das ich unter Idealbedingungen 13 Seiten pro Sekunde laden könnte. Das sind 46800 Profile pro Stunde. Natürlich ohne Bilder.
Ob sich ein Hartz 4 Empfänger ein solches Gerät leisten kann? Und obendrein auch noch eine schnelle Datenleitung?
Ich wette mal, der hat nicht weniger als ein Jahr Daten gesammelt.
Der Typ sass seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Und da sind weder Handy, noch Internet noch sonstwas, das nicht kontrolliert wird, erlaubt.
Falls ihm nicht sein Anwalt erzählt hat, dass über den Fall massiv berichtet wird, hätte er davon rein garnichts mitbekommen.
Also ist es meiner Meinung nach verleumderisch zu behaupten, irgendwer hätte ihn "in den Tod getrieben", auch wenn´s noch so schön melodramatisch klingt. "Hacker"-Romantik hat eben oft mit der Realität nicht zu tun, aber die Story "armer kleiner Hartz-IV-Empfänger gegen Großverlag" ist ja viel leichter zu glauben, gelle?
Leser schrieb:
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> Der Typ sass seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Und da sind weder
> Handy, noch Internet noch sonstwas, das nicht kontrolliert wird, erlaubt.
>
> Falls ihm nicht sein Anwalt erzählt hat, dass über den Fall massiv
> berichtet wird, hätte er davon rein garnichts mitbekommen.
>
> Also ist es meiner Meinung nach verleumderisch zu behaupten, irgendwer
> hätte ihn "in den Tod getrieben", auch wenn´s noch so schön melodramatisch
> klingt. "Hacker"-Romantik hat eben oft mit der Realität nicht zu tun, aber
> die Story "armer kleiner Hartz-IV-Empfänger gegen Großverlag" ist ja viel
> leichter zu glauben, gelle?
Glauben kann Berge versetzen, Wissen und Weisheit entgegen nicht :D
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