Genau das hat Stallman eben nicht getan. Lest mal das Original hier http://www.fsf.org/blogs/rms/selling-exceptions und dann sieht man, dass Stallman keine Bedenken bei den Ausnahmen hat.
Er sagt nur, dass das Geschäftsmodell von MySQL von diesen Ausnahmen profitiert und diese nur funktionieren wenn man eine Copyleft-Lizenz verwendet. Wenn Oracle MySQL jetzt unter die X11-Lizenz stellen sollte, kann jeder mit dem Code machen was er will. Das findet Stallman auch nicht grundsätzlich falsch, aber das würde das Geschäftsmodell von MySQL zerstören, denn wenn jeder alles mit dem Code machen darf, kann man keine Ausnahmen mehr verkaufen. Und davor warnt Stallman, denn er möchte nicht, dass Oracle MySQL los wird, indem das Geschäftsmodell zerstört wird.
Im Rest seines Essays erklärt Stallman dann, warum der Verkauf von Ausnahmen in Ordnung ist und warum die Free Software Foundation selbst trotzdem keine Ausnahmen verkauft. Diese Teile fasst der Artikel hier bei Golem grundsätzlich auch richtig zusammen, nur durch die Einleitung und einige aus dem Zusammenhang gerissenen Zitate klingt das alles ganz anders als Stallman das in seinem Essay schreibt.
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