HALLO! Verlage sind _keine_(!) Urheber. Warum bilden
sie sich ein, dass sie Urheber(!)rechte haben sollten?!
Weil sie Geld scheffeln wollen. So einfach ist das.
Silencer001 schrieb:
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> Weil sie Geld scheffeln wollen. So einfach ist das.
Da stimme ich meinem Vorredner zu. Wenn etwas nicht passt um geld zu machen, dann wird es sich halt passend gemacht.
No Patents schrieb:
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> HALLO! Verlage sind _keine_(!) Urheber. Warum bilden
> sie sich ein, dass sie Urheber(!)rechte haben sollten?!
"Autoren und Verlage fürchten indes, dass ihre urheberrechtlich verbrieften Rechte missachtet oder unterlaufen werden könnten."
Tun sie doch nicht. Aber die Verlage haben meistens Verträge mit den Autoren, welche sie widerum berechtigen sich um Vertrieb, Werbung und Vervielfältigung zu kümmern. Natürlich sind diese Leistungen nicht umsonst. Dennoch müssen die Urheberrechte der Autoren wie auch die vertragliche zugesichterten Rechte der Verlage geschützt werden. Es geht doch darum genaue Regeln zu definieren wie eine digitalisierung von Statten gehen darf und wie nicht, nicht darum sie zu verbieten. Man darf auch Google durchaus kritisch hinterfragen.
Vorbeugen ist besser als hinterher einen Scherbenhaufen zu haben.
derDuffy schrieb:
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> Man darf auch Google durchaus
> kritisch hinterfragen......
Falsche Wortwahl...... nicht "darf" sondern man "MUSS" diesen Informations sammelnden verein hinterfragen ;)
> Vorbeugen ist besser als hinterher einen Scherbenhaufen zu haben.
richtig, man darf google kritisch hinterfragen, nur diesmal ist nicht google der Böse. Wo bleiben denn die beiträge zur Kultur seitens der Verlage? Gutenberg.net lebt nur von privaten Einsatz. Wo bleiben die Spenden digitaler Werke, deren Rechte abgelaufen sind? Auf libri.de gibt es nur teure ebooks von aktuellen Werken zu überteuerten Preisen, gemeinfreie ebooks werden bewusst nicht angeboten. Nicht mal die Meilensteine deutscher und europäischer Kultur (Schiller, Goethe, ...) gibt es dort.
Die Buchbranche ist genau so gierig wie die Musikindustrie, meist stehen sogar die selben Konzerne dahinter.
Da ist sicher was dran. Nur sollte man sich dennoch fragen ob nicht einfach Vater Staat für kulturelle Bereicherung sorgen sollte. Sicher kein Geld usw. Wenn er diese Aufgabe einem privaten Unternehmen überlässt muss er sich aber eben mit Reglementierungen und ähnlichem beschäftigen.
Wie schon gesagt es geht nicht darum ob Google es tun soll oder darf sondern nur darum wie und in welchem Umfang und unter welchen Grundregeln.
Es ist durchaus begrüßenswert wenn private Unternehmen viel Geld investieren um, wie in diesem Fall Bücher, wieder zugänglich zu machen.
Dennoch ist es im Leben immer so, dass nichts umsonst ist und genau da sollte meiner Meinung nach kritisches Denken anfangen.
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