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Beifall der Rechteinhaber

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  1. Beifall der Rechteinhaber

    Autor Ainer v. Fielen 15.03.10 - 14:35

    > Unser wichtigstes Wirtschaftsgut ist die Innovation und die Erfindungsgabe
    > und die Kreativität des amerikanischen Volkes.

    Ich frage mich nur, was Rechteinhaber mit Innovation, Erfindungsgabe und Kreativität zu tun haben? Rechteinhaben behindern genannte Eigenschaften eher als dass sie diese fördern! Naja, Hauptsache auf die eigenen Schultern klopfen...

    ___________

    "Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"

    - Autor unbekannt -

  2. Re: Beifall der Rechteinhaber

    Autor Der Blub 15.03.10 - 23:57

    In einem kapitalistischen System sind Patente (die die sie halten sind Rechteinhaber) tatsächlich Motor der Innovation. Es ist ein ganz einfacher Sachverhalt im kapitalistiscen Sytem:
    Soll ich in dich investieren, wenn du eine gute Idee hast?
    Das Risiko dass deine Idee Unsinn ist und ich mein Geld bei dir verbrannt habe trage ich. Allerdings wenn ich von vorne rein weiß, dass ,selbst wenn deine Erindung gut ist und man damit Geld verdienen könnte, deine Erfindung nicht geschützt ist, werde ich nicht investieren, denn es gibt auch kein Schutz für meine Investition. Denn das Geld, das ich dir zur Ausarbeitung deiner Idee gebe, ist erst mal für mich ein Verlust. Um das wiederreinzubekommen, muss der Preis so sein, dass er dem Erfinder das Geld zum Leben einbringt und gleichzeitig meine Investition refinanziert. Da aber jemand anders die Erfindung direkt nachmachen kann, kann er den Preis viel niedriger ansetzen und den ursprünglichen Erfinder vom Markt drängen und meine Investition ist futsch.
    Ergo ich (oder ein anderer Geldgeber) investieren nicht und die Erfindung kommt nicht auf den Markt.

    Also Patente sind durchaus Innovationsmotor (im Kapitalistischen System!!!)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.10 00:00 durch Der Blub.

  3. Re: Beifall der Rechteinhaber

    Autor firehorse 16.03.10 - 00:38

    Der Blub schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einem kapitalistischen System sind Patente (die die sie halten sind
    > Rechteinhaber) tatsächlich Motor der Innovation. Es ist ein ganz einfacher
    > Sachverhalt im kapitalistiscen Sytem:
    >

    Wo haste das denn her? Ich kann mich sehr gut an die Anfänge des WWW entsinnen. Da sind auf einmal Leute erschienen die haben sich einfach Rechte zugelegt und alles verklagt wo sie nur konnten. Erst monate oder jahrelange Prozesse mussten da drüber entscheiden. Ein "Motor" der wirklich antreibt schau bei mir anders aus, aber verhindert nicht auch noch neue Technologien.

    >
    > Soll ich in dich investieren, wenn du eine gute Idee hast?
    >

    Ja, wenn Du kein Banker bist.
    Ja, wenn Du auch weisst um was es geht
    Nein, wenn du keine Ahnung hast

    >
    > Das Risiko dass deine Idee Unsinn ist und ich mein Geld bei dir verbrannt
    > habe trage ich. Allerdings wenn ich von vorne rein weiß, dass ,selbst wenn
    > deine Erindung gut ist und man damit Geld verdienen könnte, deine
    > Erfindung nicht geschützt ist, werde ich nicht investieren, denn es gibt
    > auch kein Schutz für meine Investition. Denn das Geld, das ich dir zur
    > Ausarbeitung deiner Idee gebe, ist erst mal für mich ein Verlust. Um das
    > wiederreinzubekommen, muss der Preis so sein, dass er dem Erfinder das Geld
    > zum Leben einbringt und gleichzeitig meine Investition refinanziert. Da
    > aber jemand anders die Erfindung direkt nachmachen kann, kann er den Preis
    > viel niedriger ansetzen und den ursprünglichen Erfinder vom Markt drängen
    > und meine Investition ist futsch.
    > Ergo ich (oder ein anderer Geldgeber) investieren nicht und die Erfindung
    > kommt nicht auf den Markt.
    >
    > Also Patente sind durchaus Innovationsmotor (im Kapitalistischen System!!!)
    >

    Nein, sind sie nicht! Nicht wenn diese Patente oder Rechte einkäufern gehören, welche selbst niemals im Leben etwas zustande gebracht haben.

    Wenn Du von einer Idee überzeugt bist und min. P.2 erfüllst, dan kannst Du ruhig investieren. Allerdings haben alle Investitionen eines gemeinsam. Egal ob kleiner Spinner in seiner Werkstatt, große Banken oder direkt an der Börse: es ist immer ein Risiko!

    Und. Investitionen sichern Dir auch nicht umbedingt die Rechte an einer Entwicklung. Das kommt immer auf den Vertrag mit dem Entwickler an.

    Inwieweit solche Schutzmaßnahmen wirklich für die gesellschaft produktiv sind, wird sich aus den persönlichen Eigenschaften des Entwicklers und dessen Investors - also geldgeiles Arschloch oder nicht - zeigen. Es gibt genug Patente die eben und aufgrund dessen eher für Stillstand standen.

    Das Entwickler/Erfinder und auch Investoren Rechte haben sollten, darüber braucht man nicht diskutieren. Es kommt auf das wie, wer und wieweit an!

  4. Re: Beifall der Rechteinhaber

    Autor firehorse 16.03.10 - 00:41

    Der Blub schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einem kapitalistischen System sind Patente (die die sie halten sind
    > Rechteinhaber) tatsächlich Motor der Innovation. Es ist ein ganz einfacher
    > Sachverhalt im kapitalistiscen Sytem:
    >

    Wo haste das denn her? Ich kann mich sehr gut an die Anfänge des WWW entsinnen. Da sind auf einmal Leute erschienen die haben sich einfach Rechte zugelegt und alles verklagt wo sie nur konnten. Erst Monate oder jahrelange Prozesse mussten da drüber entscheiden. Ein "Motor" der wirklich antreibt schau bei mir anders aus, aber verhindert nicht auch noch neue Technologien.

    >
    > Soll ich in dich investieren, wenn du eine gute Idee hast?
    >

    Ja, wenn Du kein Banker bist.
    Ja, wenn Du auch weisst um was es geht
    Nein, wenn du keine Ahnung hast

    >
    > Das Risiko dass deine Idee Unsinn ist und ich mein Geld bei dir verbrannt
    > habe trage ich. Allerdings wenn ich von vorne rein weiß, dass ,selbst wenn
    > deine Erindung gut ist und man damit Geld verdienen könnte, deine
    > Erfindung nicht geschützt ist, werde ich nicht investieren, denn es gibt
    > auch kein Schutz für meine Investition. Denn das Geld, das ich dir zur
    > Ausarbeitung deiner Idee gebe, ist erst mal für mich ein Verlust. Um das
    > wiederreinzubekommen, muss der Preis so sein, dass er dem Erfinder das Geld
    > zum Leben einbringt und gleichzeitig meine Investition refinanziert. Da
    > aber jemand anders die Erfindung direkt nachmachen kann, kann er den Preis
    > viel niedriger ansetzen und den ursprünglichen Erfinder vom Markt drängen
    > und meine Investition ist futsch.
    > Ergo ich (oder ein anderer Geldgeber) investieren nicht und die Erfindung
    > kommt nicht auf den Markt.
    >
    > Also Patente sind durchaus Innovationsmotor (im Kapitalistischen System!!!)
    >

    Nein, sind sie nicht! Nicht wenn diese Patente oder Rechte einkäufern gehören, welche selbst niemals im Leben etwas zustande gebracht haben.

    Wenn Du von einer Idee überzeugt bist und min. P.2 erfüllst, dann kannst Du ruhig investieren. Allerdings haben alle Investitionen eines gemeinsam. Egal ob kleiner Spinner in seiner Werkstatt, große Banken oder direkt an der Börse: es ist immer ein Risiko!

    Und. Investitionen sichern Dir auch nicht umbedingt die Rechte an einer Entwicklung. Das kommt immer auf den Vertrag mit dem Entwickler an. Würde mich also vorher erst schlau machen.

    Inwieweit solche Schutzmaßnahmen wirklich für die gesellschaft produktiv sind, wird sich aus den persönlichen Eigenschaften des Entwicklers und dessen Investors - also geldgeiles Arschloch oder nicht - zeigen. Es gibt genug Patente die eben und aufgrund dessen eher für Stillstand standen.

    Das Entwickler/Erfinder und auch Investoren Rechte haben sollten, darüber braucht man nicht diskutieren. Es kommt auf das wie, wer und wieweit an!

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