Wer das System verstanden hat der nutzt es aus indem er an die Börse geht, Geld von dort abzieht und es dann für seine Sache verwendet! Sich vor die Börse zu stellen und herumzuheulen wird einem aber nicht die Macht geben die es braucht, das System zu bekämpfen. Korrupte Macht - die es soweit hat kommen lassen - bekämpft man nur mit einem gleichstarken Gegenpol, nicht mit diesem lachhaften Hippie-Getue. Gerade jetzt in der "Krise" ist dermaßen viel Geld zu verdienen - Geld, das man braucht, wenn man etwas ändern will - dass man sich lieber vor den Monitor setzen sollte um genau das zu tun anstatt seine Zeit mit masochistischen sich-verprügeln-lassen zu verschwenden.
Gerade auch Anonymous und die Masse an Menschen hätte eine sehr potente Macht gemeinsam sehr viel Geld von der Wallstreet abzuziehen und damit _echten_ Schaden zuzufügen, man könnte etwa mit einem Botsystem ein verteiltes Grid aufbauen mit dem man mit den automatischen Tradingsystemen konkurrieren kann anstatt immer nur mit DDoS-Angriffen zu spielen, _das_ wäre ein massiver Gegenpol. Aber nein, man zieht es vor zu protestieren, Proteste, an die sich nach zwei Wochen sowieso niemand mehr erinnert...
Die verstehen es einfach nicht, das System besteht nunmal, entweder man nutzt es aus und setzt seine Proteste an der Basis an oder man ist nichts als eine lästige Fliege die mit der goldenen Fliegenklatsche erschlagen wird...
Hast du dich mal erkundigt, was ein entsprechender Anschluss kostet und wann man von der Bank als "auserkoren" angesehen wird, z.B. An Leerverkäufen teilnehmen zu dürfen?
Hättest du ebenso gut schreiben können.
Dir ist klar dass du erst einmal das Geld dazu haben muss und es dann immer noch keine wirkliche Sicherheit gibt welche dir den Erfolg garantiert. Ich kann mich noch gut an die ganzen "Systemversteher" erinnern zu Zeiten der Dotcom. An die Ergebnisse aus der darauf folgenden Krise ebenso.
Die einzigen Gewinner sind immer die Banken. Denen ist es egal wie viel Geld die verbraten. Ist ja eigentlich ohnehin nie ihr eigenes, sondern das der Anleger, Konten-Inhaber, eben ihrer Kundschaft.
Was willst Du also den Menschen schreiben die das System nach deinen Ansichten verstanden haben ohne daraus einen Full-Time-Job gemacht haben zu müssen? Denn genau diesen brauchst Du um dass System nicht nur zu verstehen sondern auch damit umgehen zu können. Ansonsten ist alles auch nur Glückspiel.
Ich selbst hatte einmal im Casino aus 1600 Euro über 5000 gemacht. Dachte ich hätte des System verstanden und wurde eines besseren belehrt. Für mich eine Erfahrung die mich von solchen Einrichtungen fern hält. Andere gehen hin und machen immer Gewinn. Ob die wirklich etwas verstanden haben wage ich zu bezweifeln, da ich über deren Wissen auch bestens Informiert bin.
Eine Tatsache ist jedoch dass dieses System der freien Marktwirtschaft nur auf persönliches Ego und Ausbeutung beruht. Auch dass nur Fleiß kein Garant auf Erfolg darstellt. Insofern ist es ein auch nur ein Glücksspiel und nichts anderes. Traurig ist dass die Politik klare einheitliche Regelungen schaffen könnte aber sich auch hier ihre Unfähigkeit unter Beweis stellt. Jedes System, wenn es denn wirklich funktionieren soll, braucht solche Regelungen und diese fehlen hier. Das sieht man am besten bei den Banken und Investments oder Rating-Agenturen. Wenn die chinesischen Rating-Agenturen dass machen was die der Amis gerade mit den Nationen der EU anstellen, dann wollen wir mal sehen was der Wallstreet noch bleibt. Viel wird es nicht sein wenn man weißt das Chinas Rücklagen auf der Habenseite fast doppelt so hoch wir unsere Staatsverschuldung sind und die USA ohne China längst vor die Hunde gegangen wären. Das China von einer Pleite der USA auch nichts hätte ist der Einzige Grund warum Griechenland ein Thema sind und nicht die USA.
Ändern könnte man dies nur wenn man eine weltweite einheitliche Währung hätte. Dann würde wirkliche Leistung eines Volkes auch wieder etwas zählen und auch die Binnenkonjunktur besser funktionieren. So wie jetzt entstehen nur Abhängigkeiten aus denen die wenigsten wirklich schlau werden und nur ein winziger Teil daraus profitiert. Selbst oder gerade für private Anleger wäre der Markt - Börse - dann besser durchschaubar. Dann würde deine Aussage auch wirklich Sinn machen. Alles was wir jetzt noch haben sind reine Spekulationen, also jenes was ich einmal im Spiel-Casino auch glaube zu Beherrschen.
Das die Massen sich vereinigen um dann dem System, so wie es sich jetzt darstellt, einen Riegel vorzuschieben, glaubt nur wer auch an Gott glaubt und an diesem seinen Tageslauf ausrichtet. forget it ;)
Bouncy schrieb:
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> Wer das System verstanden hat der nutzt es aus indem er an die Börse geht,
> Geld von dort abzieht und es dann für seine Sache verwendet! Sich vor die
> Börse zu stellen und herumzuheulen wird einem aber nicht die Macht geben
> die es braucht, das System zu bekämpfen. Korrupte Macht - die es soweit hat
> kommen lassen - bekämpft man nur mit einem gleichstarken Gegenpol, nicht
> mit diesem lachhaften Hippie-Getue. Gerade jetzt in der "Krise" ist
> dermaßen viel Geld zu verdienen - Geld, das man braucht, wenn man etwas
> ändern will - dass man sich lieber vor den Monitor setzen sollte um genau
> das zu tun anstatt seine Zeit mit masochistischen sich-verprügeln-lassen zu
> verschwenden.
> Gerade auch Anonymous und die Masse an Menschen hätte eine sehr potente
> Macht gemeinsam sehr viel Geld von der Wallstreet abzuziehen und damit
> _echten_ Schaden zuzufügen, man könnte etwa mit einem Botsystem ein
> verteiltes Grid aufbauen mit dem man mit den automatischen Tradingsystemen
> konkurrieren kann anstatt immer nur mit DDoS-Angriffen zu spielen, _das_
> wäre ein massiver Gegenpol. Aber nein, man zieht es vor zu protestieren,
> Proteste, an die sich nach zwei Wochen sowieso niemand mehr erinnert...
>
> Die verstehen es einfach nicht, das System besteht nunmal, entweder man
> nutzt es aus und setzt seine Proteste an der Basis an oder man ist nichts
> als eine lästige Fliege die mit der goldenen Fliegenklatsche erschlagen
> wird...
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In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Norwegen habe ich meinem Hasen die Schrotflinte wieder weggenommen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.11 13:55 durch firehorse.
firehorse schrieb:
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> Dir ist klar dass du erst einmal das Geld dazu haben muss und es dann immer
> noch keine wirkliche Sicherheit gibt welche dir den Erfolg garantiert [...]
Mir sind zwei Sachen klar: erstens ist geldwerter Erfolg kein Zufall und zweitens kann ein Individuum keinen nennenswerten geldwerten Erfolg haben. Die Banken beweisen sehr gut, wie planbar börsenorientierte Gewinne sind, alles was es dazu braucht ist massive Personal- und Rechenleistung, beides haben die Banken. Beides allerdings ist nicht exklusiv, auch ein loses Kollektiv kann das haben, mehr sogar als eine einzelne Bank. Die Börse ist nicht das Kasino, der Vergleich ist absurd, im Gegensatz zum Kasino geht es nicht um Wahrscheinlichkeiten und Glück sondern um schnelle, konkrete Berechnungen. Wäre dem nicht so, dann wären Banken nicht so erfolgreich und Fonds wären grundsätzlich ein Nullsummenspiel. Ist beides nicht der Fall, und da Wirtschaft strikten, wenn auch komplexen, Regeln folgt kann - muß - man nach diesen Regeln auch spielen. Der Punkt ist aber: man muß zusammen spielen - so wie man zusammen demonstriert, wie man zusammen seine Rechenzeit für DDoS vergeudet, wie man zusammen in Foren herumdiskutiert, wie man zusammen all das nebenher und nicht in Full-Time macht anstatt gesteuert ein echtes, geldwertes Ziel zu verfolgen!
Und nebenbei ist den Banken natürlich _nicht_ egal was mit dem Geld passiert, im Gegensatz zum Mittelalter dürfen heutige Banken schließlich beliebig viel Gewinn machen, und das ist dann deren eigenes Geld - privates, bares Geld!
Der Rest deines Beitrags ist substanzloses Stammtischgerede...
> Die verstehen es einfach nicht, das System besteht nunmal
Nur weil ein Kohl, ein Schröder und eine Merkel getreu dem neoliberalen Credo den Banken Blankovollmachten gaben, bedeutet das noch lange nicht, dass sich das nicht ändern ließe. 0,02 % Transaktionssteuer EU-weit und über Nacht wäre der Spuk des Hochfrequenzhandels verschwunden. Eine gesetzliche Verpflichtung zu 15% Eigenkapital bei den Banken und über Nacht wären Bankenpleiten praktisch unmöglich.
Und man muss kein Genie sein, um zu verstehen, dass es Banker waren, die aus Inkompetenz oder Gier zu hohe Risiken eingegangen sind, ganze Volkswirtschaften an den Rand des Kollaps gebracht haben und trotzdem nie jemand zur Rechenschaft gezogen wurde. Da kann man schonmal ungehalten werden.
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