Jetzt sollten eigentlich die letzten Hinterbänkler begriffen haben, dass die angebliche Freiheit, von der im Zusammenhang mit der GPL immer gefaselt wird, nur eine dreiste Lüge ist.
Echte OS-Lizenzen haben kein Copyleft, das die eigene Programmiererzunft gängelt.
Ich freue mich über diese Einsicht des MySQl-Gründers, dass die Apache-Lizenz viel weniger Zwänge enthält.
Auch wenn es sehr trollig klingt, aber 100% ACK. Die GPL ist die so ziemlich restriktivste und unfreieste Open Source Lizenz die ich kenne (von der AGPL mal abgesehen).
Ich verstehe das Bedürfnis, von Verbesserungen und Änderungen zu profitieren, aber wer wirklich Angst hat das BSD, Apache & Co. Lizenzen dafür sorgen das Verbesserungen nicht zurückfließen, der sollte IMHO eher zur LGPL und ähnlichen Lizenzen greifen.
GPL ist genug Freiheit ... jeder darf sich den Quellcode schnappen und MySQL nach eigenem Gutdünken meinentwegen auch bis zur Perfektion weiterentwickeln und Oracle damit den Gar ausmachen :)
Guido Stepken schrieb:
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> GPL ist genug Freiheit ... jeder darf sich den Quellcode schnappen und
> MySQL nach eigenem Gutdünken meinentwegen auch bis zur Perfektion
> weiterentwickeln und Oracle damit den Gar ausmachen :)
Aber nicht, ohne dann auch den Code offenlegen zu müssen, was mancher nicht will und was oft eine erfolgreiche geschäftliche Tätigkeit zunichte macht. Bezeichnend ist, dass gerade die freiwilligen User, die zu MySQL beigetragen haben und nicht zur MySQL AB gehörten, jetzt gerade wegen der GPL das nicht können, obwohl sie es mehr als verdient hätten. GPL hat mit Freiheit nicht viel zu tun.
> Bezeichnend ist, dass gerade die freiwilligen User, die zu
> MySQL beigetragen haben und nicht zur MySQL AB gehörten, jetzt
> gerade wegen der GPL das nicht können
Natürlich können sie das und zwar genau deshalb, weil es unter der GPL lizensiert ist!
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