Genauso habe ich auch in lokalen Geschäften Waren zurückgebracht, die nicht das hielten, was versprochen wurde.
Zuletzt wurde ein Sony HX-Kamery an den Versandhändler zurückgesandt, weil diese überraschend schlechte Bilder schoss - schlechter als eine vier Jahre ältere Canon Ixus.
Wenn es die Rücktrittsmöglichkeit nicht mehr gäbe, würde man vermehrt wieder lokal kaufen - das ist sicher im Interesse fast aller Anbieter, aber definitiv nicht im Sinne der Endkonsumenten, die niedrige Preise durch hohen Wettbewerbsdruck wünschen.
Ich hätte aber nichts gegen eine geringe Zurücksende-Gebühr, der Händler sollte auch ohne Rücksendemöglichkeit anbieten können gegen einen Rabatt von maximal 3% des Kaufpreises.
Ich schicke auch öfters Sachen zurück.
Grund: Sie sind gebraucht oder defekt schon wenn ich sie bekomme. Und genau deswegen weiß ich dass dieses Gesetz auch seine Schattenseiten hat.
Nur 1 mal schickte ich etwas zurück weil es meinen Erwartungen nicht entsprach.
Übrigens wer mit gebrauchten und teildefekten Dingen (B-Ware) richtig viel Kohle macht ist der Media Markt.
> Übrigens wer mit gebrauchten und teildefekten Dingen (B-Ware)
> richtig viel Kohle macht ist der Media Markt.
Hast du dafür irgendwelche Quellen bzw. kannst das näher ausführen?
Meine Quellen sind jahrelange Käufe dort von mir, meinen Freunden und Verwandten. Alles was ich dort gekauft habe ist nach kürzester Zeit kaputtgegangen oder hatte von Anfang an Fehler, die ein unkritischer Mensch nicht entdeckt hätte.
Außerdem haben sie zurückgegebene Spiele, egal ob mit Key oder nicht, einfach wieder in Folie eingeschweißt und wieder ins Regal gestellt. Irgend ein Dummer wird es irgendwann ja nicht im Multiplayer nutzen und dann nicht zurückgeben. Das habe ich sogar Live miterlebt.
Software muss übrigens nicht zurückgenommen werden, sobald das Siegel aufgebrochen wurde und der Lizenzschlüssel sichtbar ist. Da kannst du sehr froh sein, wenn sie so etwas überhaupt machen, um solche Produkte zu testen gibt es eigentlich Trials, Demos, Testversionen und wie sie noch heißen.
Ich habe bisher nur einmal etwas zurück, das war ein Scanner von canon der leider nicht unter Linux funktioniert, hätte ich es nicht so eilig gehabt, hätte ich mich aber auch im Internet informieren können.
Ein nachvollziehbarer Grund sollte allerdings Pflicht sein, ich würde dem Händler sogar das Recht einräumen bei vermeintlichem Betrug, zu klagen und das ohne hohe Kosten.
Wo das Recht sehr sinnvoll ist, ist sicherlich bei Kleidung, denn die muss man nunmal an sich sehen und auch überprüfen können ob sich auch wirklich passt.
sseidelsrb schrieb:
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> Ein nachvollziehbarer Grund sollte allerdings Pflicht sein, ich würde dem
> Händler sogar das Recht einräumen bei vermeintlichem Betrug, zu klagen und
> das ohne hohe Kosten.
>
Klar logisch. Dann würde es Händler geben die fast immer Klagen würden. Glaub ja nicht die Händler wären alles Engel und die "Bösen" wäre nur unter den Kunden. Nein Danke! Das würde zur Aushöhlung des Systems führen. Ein Händler kann ja, wenn er Betrug wittert dem Kunden einfach nichts mehr liefern!!
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Für offene Standards
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