Ich kann mich irren, aber Android ist unter Apache Lizenz bzw GPL2 verfügbar.
Damit ist es sowohl Privatpersonen, als auch Firmen wie HTC, Samsung etc. möglich das OS ohne Zahlungen von Lizenzgebühren zu installieren.
Oder gibt es eine Einschränkung für kommerzielle Anbieter?
Falls Erstgenanntes zutrifft, verdient Google an Android selbst eigentlich garnichts.
Dann stellen sie nur die Plattform zur Verfügung und kassieren für Sekundäres, wie z.B. Appverkäufe über den Androidmarket, was aber mit dem OS selbst nichts zu tun hat.
Also im Endeffekt genauso wie bei vielen ihrer anderen Dienste, die dann über Werbung das Geld bringen, aber ansonsten kostenlos sind.
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Android ist stark mit den Dienstleistungen von Google verbunden. Daran, und sicherlich auch an den App-Stores, verdienen die.
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Casandro schrieb:
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> Android ist stark mit den Dienstleistungen von Google verbunden. Daran, und
> sicherlich auch an den App-Stores, verdienen die.
Ja aber sie verdienen dann nicht direkt mit Android. Wenn ich mir ein Android-Handy oder Tablet kaufe hat Google vermutlich da nix dran verdient.
Beispiel hinkt etwas: Aber nur weil ich einen PC mit Windows kaufe heißt es ja nicht, dass ich Dienste nutze, welche Windows Geld bringen oder Office kaufe. Das verändert ja nicht den Gewinn durch Windows.
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Sharra schrieb:
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> Ich kann mich irren, aber Android ist unter Apache Lizenz bzw GPL2
> verfügbar.
> Damit ist es sowohl Privatpersonen, als auch Firmen wie HTC, Samsung etc.
> möglich das OS ohne Zahlungen von Lizenzgebühren zu installieren.
> Oder gibt es eine Einschränkung für kommerzielle Anbieter?
Es gibt auch kommerzielle Software unter Apache Lizenzen / GPL 2 für die du zahlen musst. OpenSource bedeutet NICHT dass es kostenlos ist.
Android segelt zwar unter der OpenSource-Flagge, aber dazu zählen nicht Googles Anwendungen wie der PlayStore, Google Mail,...
Außerdem werden die Hersteller auch entsprechende Verträge mit Google für technische Unterstützung brauchen.
Schattenwerk schrieb:
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> Casandro schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Android ist stark mit den Dienstleistungen von Google verbunden. Daran,
> und
> > sicherlich auch an den App-Stores, verdienen die.
>
> Ja aber sie verdienen dann nicht direkt mit Android. Wenn ich mir ein
> Android-Handy oder Tablet kaufe hat Google vermutlich da nix dran
> verdient.
Richtig, Google verdient an Android hauptsächlich indirekt. Einerseits über Google Play, aber hauptsächlich daran, dass das Mobiltelefon für den modernen Menschen der wohl wichtigste und immer aktuellste Datenspeicher ist. Jeder hat diesen Taschencomputer immer und überall dabei.
Googles Hauptziel ist es, dass die Menschen immer und überall in das Internet kommen und alles möglichst einfach damit es im Alltag möglichst oft genutzt wird. Dabei ist es nicht einmal notwendig, dass die Google Suche verwendet wird. Es reicht schon wenn die User Websites ansurfen die von Google geschaltete Werbung anzeigen.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 08:50 durch elgooG.
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Schattenwerk schrieb:
> Beispiel hinkt etwas: Aber nur weil ich einen PC mit Windows kaufe heißt es
> ja nicht, dass ich Dienste nutze, welche Windows Geld bringen oder Office
> kaufe. Das verändert ja nicht den Gewinn durch Windows.
Naja, bei PCs mit Windows wird das Geld ja nicht mit Windows verdient, sondern mit der ganzen Crapware die da mitgeliefert ist.
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richtig, darum ging es dem autor aber ja nicht. und klar, dass google bei der arbeit, die sie reinstecken, auch was zurück haben möchte.
"we have computers, which can beat your computers"
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Schattenwerk schrieb:
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> Beispiel hinkt etwas: Aber nur weil ich einen PC mit Windows kaufe heißt es
> ja nicht, dass ich Dienste nutze, welche Windows Geld bringen oder Office
> kaufe. Das verändert ja nicht den Gewinn durch Windows.
Doch tut es. Durch den Kauf von Ms Produkten finanzierst du somit den Ms Konzern . Ob du mit den Produkten Gewinn machst oder nicht ,steht auf einem anderen Blatt Papier.
Vielmehr hast du mit dem Kauf der Software das Recht erworben die Software zu nutzen.
Was du damit letztendlich machst ( Löschen und Linux nutzen oder sie generell Benutzen ,etc.) liegt im Auge des Betrachters. Daher sollte man auch niemals PC Systeme mit vorinstallierten Windows kaufen. Lieber selber zusammenstecken ( was heute wirklich kein Problem mehr darstellt) und selbst entscheiden was man drauf Nutzen will.
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elgooG schrieb:
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> Sharra schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ich kann mich irren, aber Android ist unter Apache Lizenz bzw GPL2
> > verfügbar.
> > Damit ist es sowohl Privatpersonen, als auch Firmen wie HTC, Samsung
> etc.
> > möglich das OS ohne Zahlungen von Lizenzgebühren zu installieren.
> > Oder gibt es eine Einschränkung für kommerzielle Anbieter?
>
> Es gibt auch kommerzielle Software unter Apache Lizenzen / GPL 2 für die du
> zahlen musst. OpenSource bedeutet NICHT dass es kostenlos ist.
>
> Android segelt zwar unter der OpenSource-Flagge, aber dazu zählen nicht
> Googles Anwendungen wie der PlayStore, Google Mail,...
>
> Außerdem werden die Hersteller auch entsprechende Verträge mit Google für
> technische Unterstützung brauchen.
>
> Schattenwerk schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Casandro schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Android ist stark mit den Dienstleistungen von Google verbunden.
> Daran,
> > und
> > > sicherlich auch an den App-Stores, verdienen die.
> >
> > Ja aber sie verdienen dann nicht direkt mit Android. Wenn ich mir ein
> > Android-Handy oder Tablet kaufe hat Google vermutlich da nix dran
> > verdient.
>
> Richtig, Google verdient an Android hauptsächlich indirekt. Einerseits über
> Google Play, aber hauptsächlich daran, dass das Mobiltelefon für den
> modernen Menschen der wohl wichtigste und immer aktuellste Datenspeicher
> ist. Jeder hat diesen Taschencomputer immer und überall dabei.
>
> Googles Hauptziel ist es, dass die Menschen immer und überall in das
> Internet kommen und alles möglichst einfach damit es im Alltag möglichst
> oft genutzt wird. Dabei ist es nicht einmal notwendig, dass die Google
> Suche verwendet wird. Es reicht schon wenn die User Websites ansurfen die
> von Google geschaltete Werbung anzeigen.
Das stimmt nicht Software die OpenSource ist ist zwangsläufig kostenlos. Wo Du recht hast ist das z.B. der P(l)ayStore keine OpenSource ist. Google kann allerdings für Hardware-Support, PlayStore-Lizenzierung ect. von den Hardwareherstellern Gebühren verlangen. Auch z.B. der TegraTreiber von nVidia ist kein OpenSource. Grundsätzlich kannst Du Android anpassen und einsetzten wie Du möchtest völlig Kostenlos. Beispiel ist z.B. Chrome ist das kommerzielle Pendant zum OpenSource Unterbau Chromium. Das SuSE SEL ist auch ein kommerzielles Produkt das bezieht sich aber lediglich auf die in der Distribution enthaltene unfreien Software und die Supportdienstleistungen das OS ist aber OpenSource und völlig Kostenlos.
Du solltest mal nachschauen was an solchen Produkten kommerziell ist!
BTW: An einer einfach Suche Verdient google allein schon an der Einblendung der SponsoredLinks.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 10:13 durch fabigg.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich kann mich irren, aber Android ist unter Apache Lizenz bzw GPL2
> verfügbar.
> Damit ist es sowohl Privatpersonen, als auch Firmen wie HTC, Samsung etc.
> möglich das OS ohne Zahlungen von Lizenzgebühren zu installieren.
ja
> Oder gibt es eine Einschränkung für kommerzielle Anbieter?
ja
die freie Version wird immer etwas später veröffentlicht
>
> Falls Erstgenanntes zutrifft, verdient Google an Android selbst eigentlich
> garnichts.
stimmt zum grössten Teil
> Dann stellen sie nur die Plattform zur Verfügung und kassieren für
> Sekundäres, wie z.B. Appverkäufe über den Androidmarket, was aber mit dem
> OS selbst nichts zu tun hat.
im Prinzip ja
> Also im Endeffekt genauso wie bei vielen ihrer anderen Dienste, die dann
> über Werbung das Geld bringen, aber ansonsten kostenlos sind.
ja das ist Googles Haupt-Prinzip
------
ob Gpl oder nicht ist aber erstmal irrelvant:
du kannst ja nicht Code klauen , den unter Gpl veröffentlichen und wärst damit aus'm Schneider
wobei das mit dem Code klauen scheint ja nun mehr oder weniger vom Tisch
aus Programmierersicht ist das was Oracle versucht schon sehr an den Haaren herbeigezogen, allerdings gehts bei Ellison mehr ums Ego als um Geld
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fabigg schrieb:
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> Das stimmt nicht Software die OpenSource ist ist zwangsläufig kostenlos.
[...]Die Free Software Foundation (FSF) verstand das Wort im Sinne von Freiheit (“free speech, not free beer” – „freie Meinungsäußerung, nicht Freibier“), jedoch wurde es oft fälschlicherweise mit kostenlos assoziiert, da der englische Begriff free beide Bedeutungen haben kann. [...] -- [goo.gl]
...und jenseits der FSF gibt es genug Open Source Lizenzen, die auf keinen Fall als kostenlos angesehen werden können. Im Extremstfall kann man den Quellcode sogar nur für das Studium verwenden, aber nicht für eigene Produkte.
Dazu kommen auch Open Source Projekte die zwar unter eine völlig freien Lizenz wie der GPLv2 stehen, aber nicht kostenlos für Produkte verwendet werden können, da dafür zB Patentzahlungen nötig sind. Das heißt entweder man kauft das Produkt oder zahlt noch sehr viel mehr für Patentlizenzen. ...wenn überhaupt (Paradebeispiel: TiVo)
Selbst wenn dies alles nicht der Fall ist, musst du genug Kenntnisse haben den Quelltext kompilieren zu können, benötigst bestimmte Build Environments, bestimmte Hardware, bestimmte Entwicklungsumgebungen und bestimmte Compiler,... Die Frage die sich hier stellt ist, ob man noch von kostenlos sprechen kann wenn ein Experte benötigt wird und auch dieser mehre Stunden zur Einrichtung und Übersetzung benötigt.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 18:05 durch elgooG.
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elgooG schrieb:
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> fabigg schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das stimmt nicht Software die OpenSource ist ist zwangsläufig kostenlos.
>
> [...]Die Free Software Foundation (FSF) verstand das Wort im Sinne von
> Freiheit (“free speech, not free beer” – „freie
> Meinungsäußerung, nicht Freibier“), jedoch wurde es oft
> fälschlicherweise mit kostenlos assoziiert, da der englische Begriff free
> beide Bedeutungen haben kann. [...] -- goo.gl
>
> ...und jenseits der FSF gibt es genug Open Source Lizenzen, die auf keinen
> Fall als kostenlos angesehen werden können. Im Extremstfall kann man den
> Quellcode sogar nur für das Studium verwenden, aber nicht für eigene
> Produkte.
>
So ist das aber auch nicht richtig. Freie Lizenzen nach OSI oder FSF Definition beinhalten, dass sie kostenlos sind, alles andere wird auch nicht zu frei gezählt.
> Dazu kommen auch Open Source Projekte die zwar unter eine völlig freien
> Lizenz wie der GPLv2 stehen, aber nicht kostenlos für Produkte verwendet
> werden können, da dafür zB Patentzahlungen nötig sind. Das heißt entweder
> man kauft das Produkt oder zahlt noch sehr viel mehr für Patentlizenzen.
> ...wenn überhaupt (Paradebeispiel: TiVo)
>
Bei TiVo ging es aber um die Verdongelung des System, nur sign. Firmwares nimmt er an.
> Selbst wenn dies alles nicht der Fall ist, musst du genug Kenntnisse haben
> den Quelltext kompilieren zu können, benötigst bestimmte Build
> Environments, bestimmte Hardware, bestimmte Entwicklungsumgebungen und
> bestimmte Compiler,... Die Frage die sich hier stellt ist, ob man noch von
> kostenlos sprechen kann wenn ein Experte benötigt wird und auch dieser
> mehre Stunden zur Einrichtung und Übersetzung benötigt.
Glücklicherweise zählen auch die Buildskripte zur freier Software, Paradebeispiel cdrtools.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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