Soweit ich das Patent jetzt überflogen habe deckt es ja jegliche eingabe an einer virtuellen Tastatur bei Touchscreens ab.
Mein bescheidener Vorschlag ist das Motorola einfach einen Stift in die Verpackung schmeißt.
Sollte die eingabe per Stift dank Palm noch abgedeckt sein kommt Plan B zum tragen. Es gibt Kapazitive Handschuhe. Nein, die werden nicht in das Paket gelegt - aber ein Niedriglohnarbeiter kann die Handschuhe mit der Schere klein schneiden und in jeden Karton ein Fingerverhüterli werfen.
Ich bin mir ziemlich sicher das DIESE Eingabe so dämlich ist das sie keiner patentiert hat.
Natürlich kann es vorkommen das die Kunden diese tolle Eingabemöglichkeit ignorieren und mit dem Finger eingeben. In dem Fall wird auf der Rückseite einfach eine Warnung in Keilschrift aufgedruckt.
Ich hoffe man erkennt den Funken Sarkasmus.
"Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)
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Android ist ja flexibel - da kann man auch eine richtige Tastatur über USB anschließen (am Besten noch mit einem Hub für die externe Festplatte) :)
Klar ist das Microsoft, zwar erfolglos, seit einiger Zeit im Tabletgeschäft ist. Die Patentlage war Motorola bekannt - im Zweifel muß Motorola halt den Krempel auseinanderbauen oder evtl. ein neues OS für Geräte nutzen (von einem Betriebssystem-Hersteller der Lizenzen zur Touch-Einage hat). Ad hoc - Aufzählung: Blackberry (QNX-Nachfolge-OS 10), HP's WebOS, Microsoft Windows 8 (bei Apple kommt von den Jungs keiner mehr auf's Gelände).
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Ich finde die Idee mit dem Finger/Stift Wörter hinkrakeln + Texterkennung statt Bildschirmtastatur gar nicht schlecht. Man kann die Tastatur ja dann nachinstallieren und muss dann die entsprechende Lizenzgebühr dafür bezahlen.
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Bin ich deiner Meinung - die Frage ist natürlich: Gibt es noch gültige Patente zu Apple'S Newton und dieser Palm-Schrift-Erkennung.
tillej schrieb:
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> Ich finde die Idee mit dem Finger/Stift Wörter hinkrakeln + Texterkennung
> statt Bildschirmtastatur gar nicht schlecht. Man kann die Tastatur ja dann
> nachinstallieren und muss dann die entsprechende Lizenzgebühr dafür
> bezahlen.
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Es ist interessant, dass die Leute lesen, aber das Gelesene inhaltlich nicht erfassen.
Vielleicht ist es dir entgangen, dass Android nicht von Motorola, sondern von Google stammt, Google aber kein Rechtsstreitgegner ist.
Es geht also nicht um Android. Ein Betriebssystem ist nämlich nicht verantwortlich dafür, welche Eingabegeräte man benutzt.
Motorola ein Eingabesystem verbaut, für das es sich besser die Lizenz von Microsoft hätte kaufen sollen. Das betrifft aber nur Motorola und aktuell scheinbar keinen anderen Smartphone-Hersteller.
Und seit wann bringt es irgendeinem Hersteller, zu Apple zu gehen? Die lizenzieren ihr iOS nicht.
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MarioWario schrieb:
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> Bin ich deiner Meinung - die Frage ist natürlich: Gibt es noch gültige
> Patente zu Apple'S Newton und dieser Palm-Schrift-Erkennung.
IIRC halten Patente in den USA 20 Jahre. Laut Wikipedia hat die Newton-Entwicklung 1987 begonnen und 1993 kam das erste Gerät auf den Markt. Wenn es noch gültige Patente gibt, dann nicht mehr lange – 2013 ist ja bald.
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Salzbretzel schrieb:
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> Mein bescheidener Vorschlag ist das Motorola einfach einen Stift in die
> Verpackung schmeißt.
8. Febr. 2002 wurde das eingereicht. Ich halte das für arg spät.
Da gab es sicher Prior Art. M. sollte in der Lage sein das Patent
anzufechten. In einem Gericht wird nur geprüft ob M. das Patent
verletzt, nicht ob es gültig ist.
Wenn man das juristensprech etwas distanziert betrachtet, wirkt
es wie eines dieser typischen MSFT Patente, die viel zu breit und
viel zu schwammig formuliert sind und auf ein ganz anderen Bereich
gezielt sind. Das wird jetzt genutzt um M. in die Patentabhängigkeit
zu holen, mit der MSFT zunehmend sein Geld verdient.
> Ich hoffe man erkennt den Funken Sarkasmus.
Apfel und MSFT wollen den westlichen Markt von den Asiaten
abschotten. Während MSFT die Schmutzarbeit Apple überlässt,
sagen die sich: 10 Milliarden Androids pro Jahr, da lassen sich doch
2-5¤ pro Gerät verdienen. Idealerweise weltweit.
Zum Glück sind die MSFT Kernpatente in fünf-bis sieben Jahren durch.
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