.. jetzt noch mit Oracle ein Lizenzabkommen abschließen wollen, wenn es danach aussieht, als ob Oracle eh verliert und der Richter keine Lust auf eine Verhandlung hat?
Trollster schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> .. jetzt noch mit Oracle ein Lizenzabkommen abschließen wollen, wenn es
> danach aussieht, als ob Oracle eh verliert und der Richter keine Lust auf
> eine Verhandlung hat?
Weil Oracle noch genug Google vorwerfen kann. Es wurde nur ein paar Punkte von einem einzigen Patent für ungültig erklärt.
Oracle kann jetzt halt nicht mehr so viel verlangen wie vorher.
Wobei Oracles Patentansprüche bereits von 132 auf 3 reduziert wurden. Jedes weitere Patent das wegfällt oder in Teilen zurückgewiesen wird, verschlechtert Oracles Position erheblich.
http://www.golem.de/1112/88696-4.html
"Anfang Mai wies der Richter Oracle an, seine Patentansprüche von 123 auf drei zu reduzieren, über die dann verhandelt werden sollte. Im Gegenzug wurde Google angewiesen, die Anzahl seiner Einsprüche gegen Oracles Patente auf acht zu verringern."
3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.11 17:00 durch man-in-the-middle.
Weil weder google noch oracle nette Kinder im Sandkasten sind und die Sache auch nicht persönlich nehmen. Es geht nur ums Geschäft.
Trollster schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> .. jetzt noch mit Oracle ein Lizenzabkommen abschließen wollen, wenn es
> danach aussieht, als ob Oracle eh verliert und der Richter keine Lust auf
> eine Verhandlung hat?
Der Witz der Trivialpatente ist ja, dass man bei kleinen Vergehen billiger davonkommt wenn man den "Besitzer" (oder Troll) bezahlt.
Google hat von Anfang an gewusst, dass sie zahlen werden müssen. So arbeitet diese Firma: erst machen, Fakten schaffen und dann Peanuts abdrücken.
Nur dachte Oracle eben, sie könnten irgendwie $10-$20/Gerät aus dem Thema extrahieren und vielleicht sogar Googles Java-"Bastard" ganz vom Markt nehmen.
Jetzt sieht es eher nach $3-5 pro Gerät aus. Bei Tablets für $200-$400 wird Google über solche Zahlungen lachen. Und Oracle kann die Kontrolle über den Mobilen
Java Markt erst recht vergessen.
Ohne was abdrücken wird es nicht gehen. Aber Google kann absolut beruhigt in die Zukunft schauen. Wenn sie jetzt auch noch Microsofts-Patente im Motorla Prozess zurechtstutzen, sind sie praktisch unhaltbar :)
man-in-the-middle schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wobei Oracles Patentansprüche bereits von 132 auf 3 reduziert wurden. Jedes
> weitere Patent das wegfällt oder in Teilen zurückgewiesen wird,
> verschlechtert Oracles Position erheblich.
>
> www.golem.de
> "Anfang Mai wies der Richter Oracle an, seine Patentansprüche von 123 auf
> drei zu reduzieren, über die dann verhandelt werden sollte. Im Gegenzug
> wurde Google angewiesen, die Anzahl seiner Einsprüche gegen Oracles Patente
> auf acht zu verringern."
Aber auch seltsam die Entscheidung oder? Ein Unternehmen verletzt 123 Patente aber der Richter sagt das ist zu aufwendig und deshalb darf nur über 3 verhandelt werden?
ist schon komisch, das du für ein paar kleinigkeitn 10-20$ ok findest...so ein smartphone besteht aus tausenden von patenten. jetzt für 3 davon 10-20$ abdrücken zu müssen, und das bei einer gewinnspanne von vielleicht 40-50$ finde ich schon etwas übertrieben. Selbst 3-4$ sind noch sehr hoch gefriffen. vielleicht 2cent?
t_e_e_k schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ist schon komisch, das du für ein paar kleinigkeitn 10-20$ ok findest...so
> ein smartphone besteht aus tausenden von patenten. jetzt für 3 davon 10-20$
> abdrücken zu müssen, und das bei einer gewinnspanne von vielleicht 40-50$
> finde ich schon etwas übertrieben. Selbst 3-4$ sind noch sehr hoch
Ok finde ich gar nichts. Oracle hat sich das eingebildet. Microsoft will $10
Euro pro Android Gerät. D.h. mit all den anderen kommt ein Android Phone
auf $40 zusätzlich zu den $40 die man für die UMTS und GPRS Patente zahlt.
Es hat seinen Grund, warum in den USA kaum ein Smartphone unter 150¤
zu haben ist. Die reinen Materialkosten, so macht das etwa Huwei gerade
mit ihrem Lidl-Phone vor, sind vielleicht $50. Der Rest sind Lizenzen, Patente etc.
$5 an Oracle und $5 an Microsoft wäre für die Smartphonemacher ein Geschenk!
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 74 | letzter Beitrag 18:52 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 58 | letzter Beitrag 18:36 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Immer wieder zeigt Google seine Project Glass genannten Datenbrillen, ohne aber bislang konkrete Ankündigungen zu machen. Neben zahlreichen Fotos, die mit der Brille gemacht wurden, stellte Google nun auch ein erstes Video, das mit der Brille aufgenommen wurde, ins Netz.

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.