Im Grunde ist es nicht so wichtig wer im Vorstand ist, die Piratenpartei hat überhaupt nur deswegen einen Vorstand weil er gesetzlich so vorgeschrieben ist. Der Vorstand hat jedoch in der Partei faktisch kaum Macht da die Beschlüsse von der Parteibasis gefasst werden.
Von daher spielt es für die Organisation der Partei keine Rolle ob Weisband im Vorstand ist oder nicht. Von daher verstehe ich diesen Medienrummel darum ehrlich gesagt nicht so ganz...

die Piraten Partei gibt es immer noch?
Es ist schon selten dämlich sich "Verbrecher" Partei zu nennen. Eines dürfte ja wohl klar sein, man wird damit niemals einen bedeutenden Stimmenanteil erhalten, ob man nun ein gutes Parteiprogramm hat oder nicht spielt keine Rolle. Allein der Name garantiert ein Nischendasein.
Warum das ganze in der Presse ist? Ist doch klar, es geht um eine junge Frau in der Politik und dann auch noch eine die was mit "Nerds" zu tun hat und dabei nicht selbst so aussieht ...
Als ITler muss ich sagen, daß die Piraten Partei schlechte Arbeit leistet Menschen von sich zu überzeugen. Klar de Grünen schaffen es nicht mal die "verständliche" Version des Parteiprogramms richtig zu deklinieren, aber sie nennen sich "Grün" und nicht "diabolisch Rot", allein deswegen haben sie schon ein besseres Image.
menschen die nicht mal in der lage sind den hintergrund des namens zu verstehen würde ich jetzt mal einfach nicht als zielgruppe sehen
irgendwersonst schrieb:
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> die Piraten Partei gibt es immer noch?
Stell dir vor! Aber was mich noch viel mehr wundert, ist...
> Es ist schon selten dämlich sich "Verbrecher" Partei zu nennen. Eines
> dürfte ja wohl klar sein, man wird damit niemals einen bedeutenden
> Stimmenanteil erhalten, ob man nun ein gutes Parteiprogramm hat oder nicht
> spielt keine Rolle. Allein der Name garantiert ein Nischendasein.
>
...dass es immer noch Menschen gibt, die sich and en Namen aufhängen. Ich dachte dieser Zug sei schon lange abgefahren.
> Als ITler muss ich sagen, daß die Piraten Partei schlechte Arbeit leistet
> Menschen von sich zu überzeugen. Klar de Grünen schaffen es nicht mal die
> "verständliche" Version des Parteiprogramms richtig zu deklinieren, aber
> sie nennen sich "Grün" und nicht "diabolisch Rot", allein deswegen haben
> sie schon ein besseres Image.
Was hat das jetzt mit dir als ITler zu tun?
irgendwersonst schrieb:
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> die Piraten Partei gibt es immer noch?
> Es ist schon selten dämlich sich "Verbrecher" Partei zu nennen. Eines
> dürfte ja wohl klar sein, man wird damit niemals einen bedeutenden
> Stimmenanteil erhalten, ob man nun ein gutes Parteiprogramm hat oder nicht
> spielt keine Rolle. Allein der Name garantiert ein Nischendasein.
>
> Warum das ganze in der Presse ist? Ist doch klar, es geht um eine junge
> Frau in der Politik und dann auch noch eine die was mit "Nerds" zu tun hat
> und dabei nicht selbst so aussieht ...
>
> Als ITler muss ich sagen, daß die Piraten Partei schlechte Arbeit leistet
> Menschen von sich zu überzeugen. Klar de Grünen schaffen es nicht mal die
> "verständliche" Version des Parteiprogramms richtig zu deklinieren, aber
> sie nennen sich "Grün" und nicht "diabolisch Rot", allein deswegen haben
> sie schon ein besseres Image.
YMMD! xDDDD
Lesen, Verstehen, Reagieren. Das lernt man in der Grundschule mein Lieber, weiß ich von meinem Bruder, der ist grad in der 4ten Klasse. :)
http://z0r.de/2097
Gute Entscheidung von Frau Weisband. Eine solide Ausbildung ist wichtig, egal was man später macht. Es gibt in der Politik wirklich genug Sesselpupser, die an ihrem Stuhl kleben, und denen es primär um Eigeninteressen geht.
@irgendwersonst:
Klar, heute assoziiert man mit Piraten schwarze Diebe, die schwer bewaffnet auf Schnellbooten fahren. Ich möchte mit solchen Asozialen auch nicht in Verbindung gebracht werden. Aber wer wird denn heute noch seinem Parteinamen gerecht? Ist Kriegsherrin, Waffen-Exporteur und Pfarrerstochter Merkel noch eine CDU-Christin? Ist die Hartz-IV-Einführer-SPD noch sozial? Die Piraten haben einen Namen, dem sie GANZ BEWUSST nicht gerecht werden, und das ist witzig.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.12 20:49 durch Little_Green_Bot.
irgendwersonst schrieb:
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> die Piraten Partei gibt es immer noch?
> Es ist schon selten dämlich sich "Verbrecher" Partei zu nennen. Eines
> dürfte ja wohl klar sein, man wird damit niemals einen bedeutenden
> Stimmenanteil erhalten, ob man nun ein gutes Parteiprogramm hat oder nicht
> spielt keine Rolle. Allein der Name garantiert ein Nischendasein.
>
> Warum das ganze in der Presse ist? Ist doch klar, es geht um eine junge
> Frau in der Politik und dann auch noch eine die was mit "Nerds" zu tun hat
> und dabei nicht selbst so aussieht ...
>
> Als ITler muss ich sagen, daß die Piraten Partei schlechte Arbeit leistet
> Menschen von sich zu überzeugen. Klar de Grünen schaffen es nicht mal die
> "verständliche" Version des Parteiprogramms richtig zu deklinieren, aber
> sie nennen sich "Grün" und nicht "diabolisch Rot", allein deswegen haben
> sie schon ein besseres Image.
An deinem Text hier sieht man doch "perfekt" das es dir kein Stück um die Politik an sich geht ; allein darum das man die "blöde Masse" auf seine Seite zieht und die alle deinem "random" Parteivorstand entgegen jubeln ; den irgendeine "Leitfigur" braucht man ja wenn man nicht selbst denken kann.
Piraten Partei macht mit die "anfassbarste" Demokratie überhaupt ; kein Vorstand gibt den Weg vor und keiner marschiert planlos hinterher.
Am Beispiel Berlin sieht man ja das wirklich viele Junge Menschen sich den Piraten noch am nähesten zugehörig fühlen ; dem Rest der Parteien kann man ja nahezu keine Glaubwürdigkeit zusprechen.
Eine Omni Partei die alle Probleme löst gibt es so oder so nicht.
Wenn dann braucht man für verschiedene Themen gebiete verschiedene "Kompetente" Leute ; für den IT Sektor ist die Piratenpartei absolut Konkurrenzlos ; der Rest ist meist schlicht "zu alt" (ergo, beschäftigt sich fast gar nicht damit) oder ruft nur irgendwelche Parolen in der Hoffnung andere unwissende schreien mit (was ja wunderbar funktioniert).
Wer die Partei allein wegen dem Namen ablehnt, dem sollte komplett das Recht zu wählen abgezogen werden ; den auf so einer Basis kann man keine gewissenhafte Entscheidungen treffen.
Little_Green_Bot schrieb:
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> Die Piraten haben einen Namen, dem sie GANZ BEWUSST nicht gerecht werden,
> und das ist witzig.
Peinlich ist es auch, wenn man den Eindruck erweckt keine Ahnung zu haben, worüber man gerade spricht.
Muhaha schrieb:
> Peinlich ist es auch, wenn man den Eindruck erweckt keine Ahnung zu haben,
> worüber man gerade spricht.
*zustimm*
Der Parteiname hat mit dem Thema nichts zu tun. Ist schon trollig, sich daran hoch zu ziehen.
Na hoffentlich hat der weniger Probleme mit der dt. Sprache.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
FridolinGansheimer schrieb:
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> Im Grunde ist es nicht so wichtig wer im Vorstand ist, die Piratenpartei
> hat überhaupt nur deswegen einen Vorstand weil er gesetzlich so
> vorgeschrieben ist. Der Vorstand hat jedoch in der Partei faktisch kaum
> Macht da die Beschlüsse von der Parteibasis gefasst werden.
Du hast noch immer nicht kapiert wie Politik läuft, das Spiel heißt auch "Bauernfang". In dem was wir noch immer Demokratie nennen (Plutokratie wäre wohl passender?) mußt Du möglichst die Mehrheit des denkfaulen und uninteressierten Pöbels zumindest temporär für circa 4 Monate in der heißen Wahlkampfphase auf Deine Seite ziehen. Danach darfst Du sie wiededer belügen, besch1ssen und ausnehmen.
Mit dieser Frau verliert die als für den Normalverbraucher als Nerd/Freak-Partei erscheinende Partei (alleine der Name...) ihre Schnittstelle zum Bürger und die ist - um Stimmvieh zu fangen - wichtiger als Inhalte. Ja traurig, aber so läufts leider.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
tja was will man machen, gibt ja auch genügen Leute die eine Partei auf Grund der Sympathie, die ein Bild eines Politikers bei ihnen weckt, wählen.
Um es mal stark überspitzt zu formulieren:
Ihr kennt es ja, wenn ein Kind sabbernd und grinsend auf dem Boden spielt, assoziiert man damit eben das Kindliche und denkt sich "oooh das kleine, lasst es spielen".
Ich bin fest überzeigt, das genau dieses Phänomen die Wahlkampfstrategie der CDU ist und sie deshalb Frau Merkel seit so langer Zeit vorschicken. Da denken sich genug Leute dann auch "oooh lasst sie doch spielen". An ihrer Politischen Kompetenz kann es kaum liegen bzw. schon garnicht an der Art wie sie der Industrie wie eine Flatulenz im Darmausgang klebt. Wer eine um die andere Milliarde Steuergelder in den Hintern der Energiekonzerne bläst, aber offensichtlich kein Geld für anständige Bildung freimachen kann, ist für mich ein Korruptes Individuum das aus der Politik entfernt gehört.
IMHO.
Anonymouse schrieb:
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> ...dass es immer noch Menschen gibt, die sich and en Namen aufhängen. Ich
> dachte dieser Zug sei schon lange abgefahren.
Nein, das ist normal und wird auch immer so bleiben so lange es Menschen gibt.
Wenn ich nicht wüßte worum es geht und höre von einer "Piratenpartei", dann würde ich auch spontan eher an einen Karnevalsverein denken oder das ganze mit den klassischen Piraten verbinden und damit direkt unterbewußt negativ besetzen.
Der Name ist einfach ein riesen großer Griff ins Klo weil er ein totaler Blocker, eine Einstiegshürde, für nicht IT-Freaks und Leute ist die nicht wissen um was es geht.
"Grün - für die Umwelt"
"Die Piraten - klarmachen zum ändern!"
Was klingt wohl positiver, weniger aggressiv und kann nicht zweideutig interpretiert werden? Persönlich finde ich den Spruch genial aber ich bezweifel das er bei "Unwissenden" immer gut ankommt. Und nein, ich wähle sie trotzdem nicht.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
Richtig, für die Piraten SELBST hat der Vorstand jetzt keine so große Bedeutung.
Allerdings muss sich die Partei ins politische Gefüge in Deutschland integrieren. Und das sieht (ob man das jetzt gut oder schlecht findet) es vor, dass eine Partei von ein paar wenigen repräsentiert weden muss. Und dafür sollte auch eine Basisdemokratische, nicht-traditionelle Partei die geeignetsten Kandidaten finden - und wenn es auch nur daraum geht, eben genau dieses System zu ändern.
Basisdemokratie nützt nunmal nichts, wenn da oben nur ein schwitzender und stotternder Wicht steht, der den Basisbeschluss nicht orentlich vorm Parlament vortragen und verteidigen kann.
In der Theorie ist Kommunismus auch total super, in der Praxis für die Tonne.
Die Menschen wollen nunmal (oh oh jetzt sag ich was böses) Führungspersönlichkeiten,
Helden, jemandem zu dem man aufblicken kann.
Und genau deshalb werden sich Leute aus den Partien rausgepickt die auffallen, oder polarisieren, oder die man einfach für etwas Darstellen kann.
Erbärmlich, wie Menschen an eine Partei glauben, die nicht die geringste Ahnung davon hat, ein Land zu führen bzw. zu leiten.
Und damit zu Argumentieren, das man mit der Partei nicht sonderlich viel erreichen will, sondern diese lediglich aus demonstrativen zwecken für gut heißt, sei auch dahingestellt.
Wer demonstrieren will soll sich auf die Straße stellen, die haben nichts im Landesparlament verloren!
r4lphii schrieb:
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> Erbärmlich, wie Menschen an eine Partei glauben, die nicht die geringste
> Ahnung davon hat, ein Land zu führen bzw. zu leiten.
Und die anderen Parteien haben Ahnung davon? ;)
Die Piraten haben auch gar nicht die Absicht, regierende Partei zu werden. Ihr Ziel ist es, zusätzliche Alternativen, Ideen und Themen in die Politik zu bringen, die von den anderen Parteien nicht wahrgenommen, ignoriert oder schlecht umgesetzt werden.
Der Piratenpartei geht es nicht darum, alles selber umzusetzen. Wenn die anderen Parteien ihre Ideen übernehmen oder die Regierung ein Gesetz im Sinne der Piraten verabschiedet, dann ist sie vollkommen zufrieden (und nicht wie die "normale" Opposition erstmal dagegen, nur weil sie die Opposition ist, egal was die Meinung zum Thema ist).
> Und damit zu Argumentieren, das man mit der Partei nicht sonderlich viel
> erreichen will, sondern diese lediglich aus demonstrativen zwecken für gut
> heißt, sei auch dahingestellt.
Wer macht denn sowas? Ich kenne keinen.
> Wer demonstrieren will soll sich auf die Straße stellen, die haben nichts
> im Landesparlament verloren!
Die Piraten demonstrieren nicht.
Alles in allem scheint es mir, dass du nicht wirklich darüber informiert bist, was die Piraten und die anderen Parteien so treiben und auch nicht, wie der politische Alltag in den Parlamenten aussieht.
burzum schrieb:
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> Anonymouse schrieb:
> ----------------------------
> > ...dass es immer noch Menschen gibt, die sich and en Namen aufhängen.
> Ich
> > dachte dieser Zug sei schon lange abgefahren.
>
> Nein, das ist normal und wird auch immer so bleiben so lange es Menschen
> gibt.
>
Da hast du wohl leider recht.
> Wenn ich nicht wüßte worum es geht und höre von einer "Piratenpartei", dann
> würde ich auch spontan eher an einen Karnevalsverein denken oder das ganze
> mit den klassischen Piraten verbinden und damit direkt unterbewußt negativ
> besetzen.
>
Aber es geht ja um die Letue, die wissen um was es geht und sich trotzdem noch am Namen hochziehen.
> Der Name ist einfach ein riesen großer Griff ins Klo weil er ein totaler
> Blocker, eine Einstiegshürde, für nicht IT-Freaks und Leute ist die nicht
> wissen um was es geht.
>
Da hast du wohl recht und das bestreite ich nicht. Siehe oben.
> "Grün - für die Umwelt"
> "Die Piraten - klarmachen zum ändern!"
>
> Was klingt wohl positiver, weniger aggressiv und kann nicht zweideutig
> interpretiert werden? Persönlich finde ich den Spruch genial aber ich
> bezweifel das er bei "Unwissenden" immer gut ankommt. Und nein, ich wähle
> sie trotzdem nicht.
Musst du auch nicht. JEder kann wählen was er möchte ;)
r4lphii schrieb:
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> Erbärmlich, wie Menschen an eine Partei glauben, die nicht die geringste
> Ahnung davon hat, ein Land zu führen bzw. zu leiten.
...so haben die Grünen auch mal angefangen.
> Wer demonstrieren will soll sich auf die Straße stellen, die haben nichts
> im Landesparlament verloren!
Der einzige Grund, warum sie nicht in Parlamente passen ist der, dass sie von dem, was sie sagen, Ahnung haben und sich ansonsten bedeckt halten.
Der Grund, warum sie ins Parlament sollten: Weil sie noch Ideen haben und ihre Überzeugung vertreten - eben (noch) keine lebensfremden Berufspolitiker sind, deren einziges Interesse darin besteht, die nächste Wahl zu gewinnen.
Und genau da irrst du! gerade die Piratenpartei interessiert scheinbar nur das nächste Wahlergebnis. Ansonsten würde man nicht andauernd den selben populistischen Schwachsinn vernehmen wenn einer von denen auch nur den Mund aufmacht. Da steckt leider einfach überhaupt kein Inhalt drin, in dr Piratenpartei. Von kompetenz ganz zu schweigen.
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