"Nahverkehrssystem mit elektronischen Tickets" und "für Freiheitsliebe und gegen Überwachung" - wie geht das denn zusammen?
Genauso die Totalüberwachung von Schulkindern durch mobile Geräte?
Irgendwie ist da was nicht ganz stimmig...
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Zwangsangemeldet schrieb:
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> "Nahverkehrssystem mit elektronischen Tickets" und "für Freiheitsliebe und
> gegen Überwachung" - wie geht das denn zusammen?
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> Genauso die Totalüberwachung von Schulkindern durch mobile Geräte?
>
> Irgendwie ist da was nicht ganz stimmig...
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das Ticket kann einfach eine art Geldkarte sein, die keine Rückschlüsse auf den "Inhaber" schließen lässt. Und was haben mobile GEräte mit Überwachung zu tun?
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Lapje schrieb:
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> Zwangsangemeldet schrieb:
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> > "Nahverkehrssystem mit elektronischen Tickets" und "für Freiheitsliebe
> und
> > gegen Überwachung" - wie geht das denn zusammen?
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> > Genauso die Totalüberwachung von Schulkindern durch mobile Geräte?
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> > Irgendwie ist da was nicht ganz stimmig...
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> Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das Ticket kann einfach eine art
> Geldkarte sein, die keine Rückschlüsse auf den "Inhaber" schließen lässt.
> Und was haben mobile GEräte mit Überwachung zu tun?
wie wäre es wenn man sich auf die basics konzentriert? In grossen teilen Deutschlands ist man als ausländer mit kreditkarte aussen vor, was den ÖPNV anghet. insellösungen wie ec oder die schwule geldkarte sind mist.
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Lapje schrieb:
> Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das Ticket kann einfach eine art
> Geldkarte sein, die keine Rückschlüsse auf den "Inhaber" schließen lässt.
Naja, irgendwie *muss* der Rückschluss auf den Inhaber möglich sein, sonst ließe sich doch auch nicht kontrollieren, wer die Fahrt nun bezahlt hat und wer nicht. Selbst wenn man das Teil als Prepaid-Guthaben im Laden kaufen könnte, OK, dann müssten die Kontrolleure mit dem Bordcomputer des Fahrzeugs vernetzt sein und der ihnen die Nummer der Karten anzeigen, die dann verglichen werden müssten - das macht die Kontrollen unheimlich einfach...
> Und was haben mobile GEräte mit Überwachung zu tun?
Die Möglichkeit, jederzeit die Position zu bestimmen zum Beispiel. Und bei der "freien" Software können Eltern oder Schulen sicher auch jederzeit mitbestimmen, ob eine Jugend"schutz"-Äppp installiert werden soll, die das Netz zensiert und ganz nebenher jederzeit GPS-Positionsdaten übermitteln kann.
Fünftklässler sollten einfach noch keine solchen mobilen Geräte haben. Ab 15 oder 16 ist das OK, wenn nicht mehr zensiert werden muss weil sie alle Pornos eh schon kennen.
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"Auf die Basics konzentrieren" heißt: Bargeld, und das geht auch heute schon. Da braucht man auch kein Geld mit teuren fancy Großprojekte zu verbrennen.
Edit: Und die Kauf-auf-Pump-Manie der Ausländer hier in D einzuführen, nur weil's die anderen auch machen, ist absoluter Mist. Erinnert an die tausend Fliegen...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 16:55 durch Zwangsangemeldet.
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Zwangsangemeldet schrieb:
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> "Auf die Basics konzentrieren" heißt: Bargeld, und das geht auch heute
> schon. Da braucht man auch kein Geld mit teuren fancy Großprojekte zu
> verbrennen.
>
*********** so ziemlich überall im zivilisierten rest der welt gibt es keine ec-karten, und auch keine europäische geldkarte, die nur in deutschland funktioniert. Stattdessen ist das bank-card-system in diesen ländern(USA, Canada, UK, Frankreich nur um ein paar zu nennen) auf Visa- und MasterCard Debit solutions aufgebaut. das hat mit pump nichts zu tun.
Und bargeld mag zwar schön und gut sein, ist aber in der regel teurer als die debit/credit-karte zu benutzen. Und so teuer ist die implementierung von kreditkartenannahme nicht. in der regel ist es nur eine konfigurationsoption im automatenterminal. EC-Karten nehmen nämlich die meisten verkehrsbetriebe, und die werden online autorisiert, sprich der automat hat bereits eine internetverbindung. die akzeptanz von kreditkarten ist damit nur eine option in den terminals, die das so oder so schon können.
> Edit: Und die Kauf-auf-Pump-Manie der Ausländer hier in D einzuführen, nur
> weil's die anderen auch machen, ist absoluter Mist. Erinnert an die tausend
> Fliegen...
ach, stattdessen sollen alle anderen mistprojekte wie die geldkarte einführen oder was? die geldkarte ist überhaupt ein symbol für ein teures und nahezu nutzloses verschwendungssystem.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 22:51 durch ap (Golem.de).
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Wieso sollte man überhaupt vom Bargeld weg wollen? Ich will das nicht! Ich habe in den letzten 10 Jahren oder so auch kein einziges Mal mit EC-Karte bezahlt. Bargeld ist das einfachste, praktischste und sicherste Zahlungsmittel. Und auch das günstigste, denn man läuft nicht Gefahr, mehr davon auszugeben als man hat. Das sehen die Banken und Zahlungsdienstleister natürlich nicht so gerne, weil ihnen so ja die teuren Kreditzinsen flöten gehen - aber das ist dann ein Problem der Banken und Zahlungsdienstleister, nicht der Bevölkerung.
Zudem hat das Bargeld auch noch den riesen-Vorteil, dass es nicht zurückverfolgt werden kann, das heißt dass die Bürger nicht so gläsern sind, wie es beim elektronischen Zahlungsverkehr der Fall ist.
Also, ich halte auch von EC- und Geldkarten genausowenig wie von Kreditkarten. Der einzige noch größere Nachteil von Kreditkarten gegenüber dem anderen E-Geld-Mist ist der, dass man da dann Geld ausgibt, was man nicht hat, was bei dem anderen elektronischen Zahlungsmüll nicht so eine große Gefahr ist (weil man ja direkt sieht, wenn das Konto überzogen wurde). Bei Bargeld aber noch viel weniger.
Also: Überhauptkeine elektronischen Zahlungsmittel, sondern das Bargeld beibehalten. Ist am sichersten für die Privatsphäre, am einfachsten und am günstigsten.
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Zwangsangemeldet schrieb:
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> Wieso sollte man überhaupt vom Bargeld weg wollen? Ich will das nicht! Ich
> habe in den letzten 10 Jahren oder so auch kein einziges Mal mit EC-Karte
> bezahlt. Bargeld ist das einfachste, praktischste und sicherste
> Zahlungsmittel. Und auch das günstigste, denn man läuft nicht Gefahr, mehr
> davon auszugeben als man hat. Das sehen die Banken und
> Zahlungsdienstleister natürlich nicht so gerne, weil ihnen so ja die teuren
> Kreditzinsen flöten gehen - aber das ist dann ein Problem der Banken und
> Zahlungsdienstleister, nicht der Bevölkerung.
>
> Zudem hat das Bargeld auch noch den riesen-Vorteil, dass es nicht
> zurückverfolgt werden kann, das heißt dass die Bürger nicht so gläsern
> sind, wie es beim elektronischen Zahlungsverkehr der Fall ist.
>
> Also, ich halte auch von EC- und Geldkarten genausowenig wie von
> Kreditkarten. Der einzige noch größere Nachteil von Kreditkarten gegenüber
> dem anderen E-Geld-Mist ist der, dass man da dann Geld ausgibt, was man
> nicht hat, was bei dem anderen elektronischen Zahlungsmüll nicht so eine
> große Gefahr ist (weil man ja direkt sieht, wenn das Konto überzogen
> wurde). Bei Bargeld aber noch viel weniger.
>
> Also: Überhauptkeine elektronischen Zahlungsmittel, sondern das Bargeld
> beibehalten. Ist am sichersten für die Privatsphäre, am einfachsten und am
> günstigsten.
also noch mal - nur weil mastercard/visa/jcb/amex oder diners draufsteht, heisst das noch lange nicht dass es um Kredit geht.
Abgesehen davon geht es hier um reiseausgaben für touristen. je nach bank fallen nämlich für das beziehen von bargeld am automaten bis zu 15% des nennwerts an(BoA zb), während das direkte bezahlen nur die currency conversion charge hat.
Bargeld mag noch anonym sein, aber auch das wird sich bald ändern. die regierung plant schon länger, scheine mit RFIDs "aufzuwerten", um die fälschungssicherheit zu erhöhen. Die totale überwachung durch tracking der RFIDs ist nur ein positiver nebeneffekt. das ganze hat aber immernoch nichts damit zu tun, dass die akzeptanz internationaler zahlungsmittel als OPTION imho zwingend erforderlich ist. eine Isolationspolitik wie du sie vorschlägst funktioniert einfach nicht, das hat man ja am sozialistischen osten gesehen.
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Häh? Was hat das mit Isolation zu tun? Touristen können z.B. sicher auch einfach in eine beliebige Bank gehen und dort Geld von ihrem Konto/ihrer Kreditkarte in Euro wechseln und sich diese dann auszahlen lassen, ohne die 15% Automatengebühr zu bezahlen.
Und wenn die Karte so ausgelegt ist, dass ein monatlicher Rahmen zur Verfügung steht, der dann am Ende des Monats vom Konto abgeht (oder ein Teil davon, weil der Rahmen meist ja größer ist, als das was tatsächlich auf dem Konto ist), dann ist das eine Kreditkarte, und damit abzulehnen. Nur wenn der aktuelle Rahmen dem tatsächlichen Betrag auf dem Konto entspricht, wäre es nichts mit Kredit.
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Zwangsangemeldet schrieb:
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> Häh? Was hat das mit Isolation zu tun? Touristen können z.B. sicher auch
> einfach in eine beliebige Bank gehen und dort Geld von ihrem Konto/ihrer
> Kreditkarte in Euro wechseln und sich diese dann auszahlen lassen, ohne die
> 15% Automatengebühr zu bezahlen.
>
> Und wenn die Karte so ausgelegt ist, dass ein monatlicher Rahmen zur
> Verfügung steht, der dann am Ende des Monats vom Konto abgeht (oder ein
> Teil davon, weil der Rahmen meist ja größer ist, als das was tatsächlich
> auf dem Konto ist), dann ist das eine Kreditkarte, und damit abzulehnen.
> Nur wenn der aktuelle Rahmen dem tatsächlichen Betrag auf dem Konto
> entspricht, wäre es nichts mit Kredit.
du willst es nicht verstehen oder? Als ob teller withdrawals kostenlos wären - in der regel sind die eher teurer als der atm. und ja, wir reden tatsächlich davon, dass ca 3 von 4 US/CA Karten mit dem Master-Card/Visa Logo keinerlei kreditfunktion besitzen.
Du scheinst das prinzip von debitkarten offensichlich nicht zu verstehen, denn in deinem hirn gibt es offensichtlich nur credit und charge cards. Und selbst wenn, wer gibt dir das recht, entscheiden zu dürfen womit andere leute bezahlen können? Wenn ich mir ein verdammtes ticket für die strassenbahn mit meiner e-Bankoh Credit Karte kaufen will, dann ist das meine sache, und garantiert besser als schwarz zu fahren, weil ich zb keine EC-Karte, Geld-Karte oder münzen/scheine <10Eur dabei habe. Der geldautomat spuckt in Deutschland nämlich kein kleingeld aus, sondern 50er, und die nehmen die wenigsten automaten der ÖPNV(in der regel sind hier 10 oder 20 euro limit). Dann stehen wir wieder beim ursprünglichen Problem: Ich muss mit meienr e-Banko Mastercard an den Geldautomaten, und 20 Euro abheben. Das macht dann:
20 Euro für mich
5 USD für die Bank
+1% über currency conversion für die Bank
5 Euro für den Automatenaufsteller.
Merkst du noch was?
Wenn die Verkehrsgesellschaften für ausländische nutzer akzeptable paymentmöglichkeiten anbieten würden, und dabei ist es mir sowas von egal ob credit oder debit, gäbe es diese probleme einfach nicht. Aber leute wie du, die wegen ihrer eigenen schufaeinträge anderen keinen kreditrahmen(oder eben eine debit-karte) gönnen, müssen sowas natürlich blockieren.
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1. Schufa ist bei mir seit Jahren wieder sauber. Also könnte ich jetzt sogar anfangen, Geld auszugeben was ich nicht habe. Aber wozu? Damit die Schufa wieder Einträge aufweist?
2. Was ist denn das Prinzip von "debitkarten"? Das gleiche, wie bei Bank-Karten, also dass man vom *EIGENEN* Konto Geld abheben bzw. Zahlungen tätigen kann? Na wunderbar, dann ist das nur ne international kompatible Version der EC-Karte. Kann es meinetwegen geben, ist aber wahrscheinlich nicht mit weniger Kosten behaftet als bisher.
3. Solange dieser Mist nur als zusätzliche Option angeboten wird, ist es ja meinetwegen noch OK. Ich befürchte aber, dass, wenn hier Kreditkarten genauso weit verbreitet sein würden, wie in den USA, dann folgendes eintreten würde:
a) Man würde (gesellschaftlich, oder durch die Ausstattung der Verkaufsstellen) selbst auch gezwungen, so eine Scheiße zu benutzen, obwohl man einfach nur ganz normal z.B. im Supermarkt einkaufen oder am Geldautomaten Geld, was AUF DEM EIGENEN KONTO DRAUF IST, abheben will.
b) Noch viel schlimmer: Die Leute würden sich hirnlos in den Konsum stürzen und Geld ausgeben, was sie nicht haben, nur um dann nachher bis zum Haaransatz in den Schulden zu stecken. Das wäre eine gesellschaftliche Katastrophe, dann würden hier alle genauso auf Pump leben und sich was vormachen, wie in den USA.
Ich kenne auch jemanden, der hat mehrere Kreditkarten, von denen er immer von einer zur nächsten was bezahlt, damit der Kreditrahmen wieder ausgeschöpft werden kann usw. - dieser Arme Mensch hat sich praktisch auch selbst seine eigene Finanzblase geschaffen, und wenn die dann mal platzt, dann hat er ein riesiges Problem.
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> 1. Schufa ist bei mir seit Jahren wieder sauber. Also könnte ich jetzt
> sogar anfangen, Geld auszugeben was ich nicht habe. Aber wozu? Damit die
> Schufa wieder Einträge aufweist?
>
> 2. Was ist denn das Prinzip von "debitkarten"? Das gleiche, wie bei
> Bank-Karten, also dass man vom *EIGENEN* Konto Geld abheben bzw. Zahlungen
> tätigen kann? Na wunderbar, dann ist das nur ne international kompatible
> Version der EC-Karte. Kann es meinetwegen geben, ist aber wahrscheinlich
> nicht mit weniger Kosten behaftet als bisher.
>
> 3. Solange dieser Mist nur als zusätzliche Option angeboten wird, ist es ja
> meinetwegen noch OK. Ich befürchte aber, dass, wenn hier Kreditkarten
> genauso weit verbreitet sein würden, wie in den USA, dann folgendes
> eintreten würde:
> a) Man würde (gesellschaftlich, oder durch die Ausstattung der
> Verkaufsstellen) selbst auch gezwungen, so eine Scheiße zu benutzen, obwohl
> man einfach nur ganz normal z.B. im Supermarkt einkaufen oder am
> Geldautomaten Geld, was AUF DEM EIGENEN KONTO DRAUF IST, abheben will.
> b) Noch viel schlimmer: Die Leute würden sich hirnlos in den Konsum stürzen
> und Geld ausgeben, was sie nicht haben, nur um dann nachher bis zum
> Haaransatz in den Schulden zu stecken. Das wäre eine gesellschaftliche
> Katastrophe, dann würden hier alle genauso auf Pump leben und sich was
> vormachen, wie in den USA.
> Ich kenne auch jemanden, der hat mehrere Kreditkarten, von denen er immer
> von einer zur nächsten was bezahlt, damit der Kreditrahmen wieder
> ausgeschöpft werden kann usw. - dieser Arme Mensch hat sich praktisch auch
> selbst seine eigene Finanzblase geschaffen, und wenn die dann mal platzt,
> dann hat er ein riesiges Problem.
zu 1: schön.
zu 2: Es gibt folgende Kartentypen von den herausgebern der üblichen Kreditkarten:
Prepaid/E-Geld: Karte wird mit voraktiviertem wert gekauft, weggeworfen wenn leer
Debit: Die karte funktioniert ähnlich einer EC-Karte
Credit: Die Karte funktioniert wie eine Kreditkarte
Charge: Die Karte ist eine Mischung aus EC und Kreditkarte mit vollständiger Falligkeit am monatsende.
Die sache dabei ist die, dass Visa/MC (die EC Karte ist übrigens ein MasterCard Format) nicht eine Kompatible Version zur EC Karte sind, sondern die EC-Karte eine inkompatible insellösung zur Kreditkarte ist. Technisch gesehen sind "Kredit"Karten weitaus weiter verbreitet als EC-Karten, daher ist auch weltweit die akzeptanz von EC-Karten wesentlich besser(In kenia zb bekommt man nur an wenigen Geldautomaten geld mit der EC-Karte, in den US ist es gemischt, in Kanada gehts eigentlich, Asien ist unterschiedlich)
Dabei sind die unterschiedlichen kartentypen im übrigen äusserlich nicht immer unterscheidbar(es gibt noch mehr als die 4 die ich hier angeführt habe, Tankkarten sind zb auch Kreditkarten, mit nutzbarkeit nur an tankstellen, und auch die Bahncard ist intern eine Kreditkarte).
Das wichtige dabei ist jedoch, dass Visa/MC das weltweit vorherrschende system sind, und man daher wenigstens die Option besitzen sollte, diese regional einsetzen zu können. Ich als legal US-Resident habe zb in D immer wieder das problem, die strassenbahn nicht direkt bezahlen zu können, weil der automat GeldKarte oder EC will, und keine scheine annimmt. Eine Kreditkarte zu akzeptieren(welchen typs sie auch sein mag) ist für den automatenaufsteller nur eine Option, die man freischalten müsste.
Übrigens: EC-Karten sind weitaus weniger verbraucherfreundlich als Kreditkarten. Wenn jemand meine Kreditkarte klaut/klont, haftet meine Bank. Wenn jemand eine EC-Karte klaut/klont, ist der besitzer in der regel haftbar, da die eingabe der PIN die beweislast umkehrt - die PIN muss man jedoch nicht zwangsläufig kennen, da sich diese mit diversen mitm angriffen ausschalten/fälschen lässt. EMV(der chip auf der karte) ist damit etwas, was die banken den kunden als sicherheitsmerkmal verkaufen, letztlich befreit es die banken jedoch nur von der haftung.
zu 3: was die benutzung von karten mit kreditfunktionen angeht, ist das problem nicht das angebot, sondern der verantwortliche umgang mit dem angebot. wer mit seinem geld nicht wirtschaften kann, sollte keine kredite aufnehmen. Daran hat die bank selbst keine schuld.
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Also ist die EC-Karte eher sowas wie eine Debitkarte. Natürlich wäre da internationale Kompatibilität wünschenswert (aber wo wird da schon von Anfang an drauf geachtet? Es bestünden dann ja weniger Einnahmequellen). Das mit dem internationalen Zahlungsverkehr ist ohnehin nervig - wenn ich Geld aus USA mittels IBAN/BIC überwiesen bekomme, dann muss ich bei meiner Bank auch immer erst noch mal 10 EUR Empfangsgebühren bezahlen - so ist der invoice-Betrag und der, der letztendlich auf dem Konto ankommt, weiter auseinander als es nötig wäre.
Aber davon abgesehen: Angenommen, die EC-Karte würde durch etwas international kompatibleres ersetzt, dann doch weder charge noch credit Karten, sondern nur reines debit. Das werden die Banken aber natürlich hierzulande nicht gerne machen, weil wenn sie das kompatible System nutzen, ihnen der (nicht-)Haftungsvorteil flöten geht. Außerdem vermute ich mal, dass bei EC und Maestro und wie die alle heißen auch noch deutsche Unternehmen als Lizenzgeber ihre Finger im Spiel haben, die sich auch ihre Lizenzgebühren nicht entgehen lassen wollen.
Sei froh, dass die Straßenbahn da, wo Du fährst, überhaupt eine Karte nimmt. Bei uns nehmen die Automaten in den Straßenbahnen nur Münzen, soweit ich weiß auch in den neuesten Flexity-Bahnen (die Automaten sehen gleich aus/sind vom gleichen Modell, wie in den 40 Jahre alten Tatra-Bahnen...)
Edit: Kurze Recherche zeigt, dass sie die alten Münzschlucker bei den Flexities doch durch was moderneres ersetzt haben. Dennoch, ein Automat der auf 5- oder 10-Euro-Scheine nimmt würde mir persönlich reichen, ich zahle nicht mit Karte, bzw. würde das nur im äußersten Notfall tun.
In einer Welt, in der alles auf die Abgabe der Eigenverantwortung gesetzt wird, und sozialer Druck gerne mal zu irrationalen Entscheidungen der Einzelnen führt, ist es aber viel zu kurz gedacht, von "verantwortlichem Umgang mit dem Angebot" zu reden - dann doch lieber das Angebot erst gar nicht so weit in der Mitte der Gesellschaft ankommen lassen, dass es als "normal" angesehen wird.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.12 04:18 durch Zwangsangemeldet.
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Zwangsangemeldet schrieb:
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> Also ist die EC-Karte eher sowas wie eine Debitkarte. Natürlich wäre da
> internationale Kompatibilität wünschenswert (aber wo wird da schon von
> Anfang an drauf geachtet? Es bestünden dann ja weniger Einnahmequellen).
> Das mit dem internationalen Zahlungsverkehr ist ohnehin nervig - wenn ich
> Geld aus USA mittels IBAN/BIC überwiesen bekomme, dann muss ich bei meiner
> Bank auch immer erst noch mal 10 EUR Empfangsgebühren bezahlen - so ist der
> invoice-Betrag und der, der letztendlich auf dem Konto ankommt, weiter
> auseinander als es nötig wäre.
>
> Aber davon abgesehen: Angenommen, die EC-Karte würde durch etwas
> international kompatibleres ersetzt, dann doch weder charge noch credit
> Karten, sondern nur reines debit. Das werden die Banken aber natürlich
> hierzulande nicht gerne machen, weil wenn sie das kompatible System nutzen,
> ihnen der (nicht-)Haftungsvorteil flöten geht. Außerdem vermute ich mal,
> dass bei EC und Maestro und wie die alle heißen auch noch deutsche
> Unternehmen als Lizenzgeber ihre Finger im Spiel haben, die sich auch ihre
> Lizenzgebühren nicht entgehen lassen wollen.
>
> Sei froh, dass die Straßenbahn da, wo Du fährst, überhaupt eine Karte
> nimmt. Bei uns nehmen die Automaten in den Straßenbahnen nur Münzen, soweit
> ich weiß auch in den neuesten Flexity-Bahnen (die Automaten sehen gleich
> aus/sind vom gleichen Modell, wie in den 40 Jahre alten Tatra-Bahnen...)
> Edit: Kurze Recherche zeigt, dass sie die alten Münzschlucker bei den
> Flexities doch durch was moderneres ersetzt haben. Dennoch, ein Automat der
> auf 5- oder 10-Euro-Scheine nimmt würde mir persönlich reichen, ich zahle
> nicht mit Karte, bzw. würde das nur im äußersten Notfall tun.
>
> In einer Welt, in der alles auf die Abgabe der Eigenverantwortung gesetzt
> wird, und sozialer Druck gerne mal zu irrationalen Entscheidungen der
> Einzelnen führt, ist es aber viel zu kurz gedacht, von "verantwortlichem
> Umgang mit dem Angebot" zu reden - dann doch lieber das Angebot erst gar
> nicht so weit in der Mitte der Gesellschaft ankommen lassen, dass es als
> "normal" angesehen wird.
naja, die zahlungsquellen müssen ja nicht versiegen. Beim CC System gibt es ja durchaus auch gebühren für auslandsnutzung, diese werden von der herausgebenden bank bestimmt. so haben einige banken kostenfreie auslandsnutzung(hier bezahlt man üblicherweise nur 1% aufschlag über den währungskurs bei transaktionen in fremdwährungen), andere haben transaktionsgebühren im ausland. Faktisch sind sogar mischungen aus debit/credit etc möglich(zb hat meine Bankoh card auf dem magnetstreifen die normale debit-funktion, und auf dem eingebetteten RFID(der im übrigen wirklich unsicher ist, fast so schlimm wie die EMV chips auf EC-Karten) die Kreditfunktion. das ist in der tat gelegentlich praktisch, aber für leute die mit geld nicht umgehen können wie gesagt nicht geeignet. Im übrigen ist die Kreditfunktion auch sinnvoll nutzbar. So muss ich zb meine geschäftlichen flüge selbst buchen, und bekomme die dann mit meinem Gehalt erstattet. die Kreditfunktion ermöglicht mir dabei ein umwälzen der kosten(sprich mir fehlen die teilweise mehreren tausend dollar unterm monat nicht), und da ich mein kreditkonto wie eine charge-card nutze, fallen für mich keine kosten an. Ist also wesentlich besser als das europäische pendant des dispositionskredits.
aber zurück zum thema - als jemand der aus dem nichteuropäischen ausland kommt, sind solche funktionen wichtig, und da deutschland eine nicht unerhebliche tourismusbranche hat, wäre es sinnvoll, derartige systeme zu unterstützen, und nicht auf insellösungen mit geringer akzeptanz, wie zb die geldkarte zu setzen.
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Was die Kompatibilität angeht, stimme ich Dir zu. Bei der credit-Funktion ist es in Deinem Spezialfall sicher auch sinnvoll, aber problematisch sehe ich es bei Leuten, die weniger Geld haben. Gerade da müsste, wenn das so eingeführt würde, die Werbung für die Kreditkarte zum Zweck des Konsumierens verboten werden.
Dass die Tourismusbranche in Deutschland "nicht unerheblich" sein soll (auch und vor allem in Bezug auf Auslandstourismus) ist mir aber neu. Naja, in bestimmten Regionen vielleicht, aber im Großen und Ganzen kann ich mir das nicht so wirklich vorstellen.
Wie tippst Du eigentlich Umlaute, wenn Du aus USA kommst? ;-)
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das man hier im allgemeinen mit der kreditkarte eher schlecht bezahlen kann. liegt an den hohen gebühren für den händler.
der liegt in etwa bei 3% gegnüber 0,3% für ec zahlungen.
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