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Basisdemokratie ist enorm anstrengend

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  1. Basisdemokratie ist enorm anstrengend

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 14:58

    eine gute Basisdemokratie erfordert, dass sich ALLE sehr intensiv mit den Problemen und Sachverhalten auseinandersetzen.

    Das kostet sehr viel Zeit und Ressourcen (Fachleute, die referieren) usw

    Leute, die einfach mal aus dem Bauch heraus in 2 Minuten entscheiden, ob z.B. Truppen aus Afghanistan abgezogen werden sollen, werden Katastrophen auslösen.

    jetzt könnte der Basisdemokrat sein Stimme an einen Fachmann abgeben

    well, sind wir dann nicht wieder beim aktuellen System ?

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  2. Re: Basisdemokratie ist enorm anstrengend

    Autor Local_Horst 26.03.12 - 15:06

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine gute Basisdemokratie erfordert, dass sich ALLE sehr intensiv mit den
    > Problemen und Sachverhalten auseinandersetzen.
    >
    > Das kostet sehr viel Zeit und Ressourcen (Fachleute, die referieren) usw
    >
    > Leute, die einfach mal aus dem Bauch heraus in 2 Minuten entscheiden, ob
    > z.B. Truppen aus Afghanistan abgezogen werden sollen, werden Katastrophen
    > auslösen.
    >
    > jetzt könnte der Basisdemokrat sein Stimme an einen Fachmann abgeben
    >
    > well, sind wir dann nicht wieder beim aktuellen System ?

    Das könnte ein Aufruf von einer regierenden Partei sein, die mit solchen Argumenten ihre Regierungsbefugnis erklären und Wähler halten will... :/

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  3. Re: Basisdemokratie ist enorm anstrengend

    Autor sasquash 26.03.12 - 15:08

    Bei einem einzigen Problem, mag der Vergleich funktionieren..

    Aber angenommen wir haben mehrere, wie es de Facto der Fall ist ^^

    Problem 1 -> Kanditat 3, vertritt meine Meinung
    Problem 2 -> Kandidat 6, vertritt meine Meinung
    Problem 3 -> ...

    Dann müssten wir für eine korrekte Umsetzung der Basisdemokratie zu jedem Entwurf oder Lebensbereich einen eigenen Kanditaten wählen können..
    und nicht, wie es z.Z. der Fall ist, man wählt den, der in einigen Punkten der eigenen Meinung entspricht ABER eben nicht in allen ^^

    Btw. ich würde meine Stimme ja an "Experten" abgeben, aber gewiss nicht an Lobbyisten ;D

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  4. ist es aber nicht

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 15:12

    sondern Erfahrung aus eigener Perspektive

    im Internet / Facebook gibts diverse Versuche zu Basisdemokratie

    einfach mal mitmachen

    oder halt bei den Raubkopierern

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  5. Re: Basisdemokratie ist enorm anstrengend

    Autor Himmerlarschundzwirn 26.03.12 - 15:13

    Aber wenn du für jedes Problem einen eigenen Kandidaten wählst, kannst du dein Kreuz auch gleich selbst für die Entscheidung setzen. Oder wo wäre da der Unterschied?

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  6. frei von Eigeninteressen

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 15:18

    dann müsste sich jeder Basisdemokrat bei jedem Problem intensiv damit beschäftigen, wer der Fachmann für das Problem ist

    stell ich mir auch schwierig vor

    vor allem zu gewährleisten, dass die Experten wirklich frei von Eigeninteressen sind

    das Problem haben etablierte Parteien und neue ;-)

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  7. Re: Basisdemokratie ist enorm anstrengend

    Autor omo 26.03.12 - 15:21

    Darlegen, wie globale Konflikte entstehen und wie ihnen abgeholfen werden kann.
    Innerhalb Europas gibts dazu tiefgründige Fallbei(l)spiele.
    Grundkonflikt sind immer Verteilungsschieflagen durch feudalistische Einschränkungszuweisungen und Herrschaftsansprüche.
    Das "Arbeitnehmer"Konstrukt ist das größte Übel der Moderne.
    Es wird von allen Parteien vehement inszeniert und verschleppt den Feudalismus in die Gegenwart.
    Der muß weg und mit ihm seine Arbeitsgesetze.

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  8. und was ist die Lösung ?

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 15:24

    Sozialismus ?

    alle kriegen das gleiche oder kein Eigentum ?

    Bedingungsloses Grundeinkommen ?

    was wären die Folgen ?

    gigantische Inflation und Zusammenbruch der Wirtschaft ?

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  9. Re: und was ist die Lösung ?

    Autor Himmerlarschundzwirn 26.03.12 - 15:29

    Ich glaube omo wünscht sich die Steinzeit zurück, wo noch Pfeilspitzen gegen Feuerholz getauscht wurden und jeder seines eigenen Glückes Schmied war.

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  10. Re: und was ist die Lösung ?

    Autor omo 26.03.12 - 15:34

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sozialismus ?

    Entfesselte Marktwirtschaft: Anbieterprofit aus Netzwerkeffizienz.

    > alle kriegen das gleiche oder kein Eigentum ?

    Der Profit wird mental leistungsadäquat generiert, die damit bewirkte ökonomische high tech Hebelwirkung wird leistungsanteilig abgeschöpft.
    Aus dem Profitanteil wird für die Netzwerknutzung bezahlt.
    Dafür gibts Honorarordnungen, auf deren jeweiliges Anspruchslevel man sich mental adäquat z.B. wiss. weiterbildet.

    > Bedingungsloses Grundeinkommen ?

    AnbieterprofitMaximierung.

    > was wären die Folgen ?

    Es pusht unsere Entwicklung, stellt das Mittelalter ab, dessen Feudalismus marxistisch in die Moderne verschleppt wird.

    > gigantische Inflation und Zusammenbruch der Wirtschaft ?

    Per Erwerbsphase kaufkraftmaximierte Nachfrager, die immer alles bezahlen.
    Eine Welt als high tech Rosengarten ohne teilleistungsreduziert umverteilungs-marginalisierte Kostenfaktoren.
    Keine Funktionäre, die Kanonenfutter gegeneinander hetzen.
    Freiheit, Selbstverwirklichung, Leistungsadäquanz, Profitmaximierung, lifestyle, Vermögensaufbau, immer höherwertiger Konsum.
    Der Anbieter ist die Wirtschaft.

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  11. Subsistenz-Wirschaft ist vielleicht tatsächlich gut

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 15:37

    jeder ist autonom

    jeder baut das an, was er braucht

    keiner vom anderen abhängig

    evtl. im Reinen mit der Natur

    Verzicht auf sinnlose Produkte und Konzepte wie Nahrung tausende Kilometer durch die Gegend zu fahren, um sie dann wegzuwerfen

    Ärzte, werden dann mit Kartoffeln bezahlt

    ja, ist nicht einfach mit einer zukunftsfähigen Menschheit

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  12. Re: und was ist die Lösung ?

    Autor Himmerlarschundzwirn 26.03.12 - 15:38

    Selbst Google findet zu AnbieterprofitMaximierung nur Sachen, die du irgendwann mal von dir gegeben hast. Rede doch bitte mal Deutsch mit uns!

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  13. Re: und was ist die Lösung ?

    Autor omo 26.03.12 - 15:40

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube omo wünscht sich die Steinzeit zurück, wo noch Pfeilspitzen
    > gegen Feuerholz getauscht wurden und jeder seines eigenen Glückes Schmied
    > war.

    Na sowas ;-)
    Dabei schreibe ich laufend von high tech, von beschleunigter Entwicklung, vom Abstellen des modernen Feudalismus, von positiver Rückkopplung von Anbieterprofit in Nachfragerkaufkraft.
    Die beste Erfindung der Moderne ist und bleibt die Marktwirtschaft.
    Sie ist zu entfesseln, vom Arbeitsgesetzdreck zu entlasten.
    Anbieterprofit geht analog Anlegerprofit zu managen, wo ebenfalls alles von Betriebslosen stammt.
    Nicht Jeder für sich, sondern Netzwerknutzer gemeinsam.
    Damit Jeder für sich seine materiellen Freiheitsgrade individueller Selbstverwirklichung grenzenlos ausbauen kann, ohne sie damit Anderen einzuschränken.
    Dazu sind die Naturgesetze da, die das uferlos hergeben.

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  14. Buzzword-Bingo ?

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 15:40

    also schlaue Leute können Ihre Schlauheit durchaus so formulieren, dass es mehr als 2 Leute verstehen

    ist das jetzt ne Parodie ? oder ernst gemeint ?

    bitte so formulieren, dass es mehr als einer verstehen kann

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  15. Re: Buzzword-Bingo ?

    Autor omo 26.03.12 - 15:43

    jack-jack-jack schrieb:
    ....
    > bitte so formulieren, dass es mehr als einer verstehen kann

    Anbieterprofit aus Netzwerkeffizienz, positive Rückkopplung von Profit in Nachfragerkaufkraft, freie Marktwirtschaft einer Leistungsgesellschaft.
    Der Anbieter ist vollwertiger Marktteilnehmer.
    Das ist mit aktiver Wirtschaftspolitik für seine vollwertige Marktteilnahme zu befördern.
    Es bedingt die AnbieterRechtsOrdnung.

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  16. eine mögliche Wahrheit

    Autor jack-jack-jack 26.03.12 - 15:44

    die Welt besteht immer noch aus massiver Knappheit

    und es werde sehr viele Leute / Tiere / Ressourcen ausgebeutet

    nicht jede Putzfrau kann 3er BMW fahren

    und die Etablierten hätten alle ein großes Problem, wenn sie nicht mehr Putzfrauen, Masthühner und Ressourcen ausbeuten könnten

    leider profitieren wir alle auch von dem System

    und nu ?

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  17. Re: und was ist die Lösung ?

    Autor omo 26.03.12 - 15:46

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst Google findet zu AnbieterprofitMaximierung nur Sachen, die du
    > irgendwann mal von dir gegeben hast. Rede doch bitte mal Deutsch mit uns!

    Weil AnbieterprofitMaximierung politisch nicht gewollt und arbeitsgesetzlich unterbunden ist.
    Genauer: betriebslose Anbieter.
    Die benötigen geeignete Betriebe, also high tech Anbieternetze.
    Man bezahlt für die Netzwerknutzung aus seinem Profitanteil.
    Honorarordnungen bewirken das Leistungsprinzip.
    Alles ist Deutsch.

    Es gibt betriebslose Anleger.
    Genauso kann es betriebslose Anbieter geben.

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  18. Re: eine mögliche Wahrheit

    Autor omo 26.03.12 - 15:50

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die Welt besteht immer noch aus massiver Knappheit

    Weil überall Anbieterprofit fehlt.

    > und es werde sehr viele Leute / Tiere / Ressourcen ausgebeutet

    Mangels Anbieterprofit und high tech.

    > nicht jede Putzfrau kann 3er BMW fahren

    Jenseits von Schwachsinn und ohne Drogeneinfluss kann das Jeder.

    > und die Etablierten hätten alle ein großes Problem, wenn sie nicht mehr
    > Putzfrauen, Masthühner und Ressourcen ausbeuten könnten

    Anbieter sind Etablierte.
    Es geht nicht um ein Ausbeuten, sondern um Anbieterprofit.
    Er bedingt die AnbieterRechtsOrdnung.

    > leider profitieren wir alle auch von dem System

    Ne, dafür ist die Eink./Verm.-Verteilung viel zu katastrophal.

    > und nu ?

    Die Marktwirtschaft vom modernen Feudalismus entfesseln, die Arbeitsgesetze entfernen, die AnbieterRechtsOrdnung herstellen.

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  19. Re: und was ist die Lösung ?

    Autor Himmerlarschundzwirn 26.03.12 - 15:51

    Jetzt krieg ich langsam eine Idee davon, was du dir vorstellst. Du würdest also gerne in Minecraft leben?

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  20. Re: Buzzword-Bingo ?

    Autor Himmerlarschundzwirn 26.03.12 - 15:53

    omo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es bedingt die AnbieterRechtsOrdnung.

    Und auch dazu bei Google wieder nur Treffer, die allem Anschein nach aus deiner Feder stammen. Hast du eigentlich einen Blog? Der würde mich brennend interessieren :-D

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