Wird diese "Geistesschöpfung" wirklich so grosse Auswirkungen auf den Gebrauchtspielemarkt haben? Der Verkauf von Daten über Datenträger ist doch eher eine Technik der Vergangenheit.
Viel wichtiger wäre es, rechtliche Richtlinien für den immer wichtiger werdenden Verkauf von Accountgebundene Onlinemedien festzulegen. EBooks, Filme, Software, Musik, ... einen Grossteil davon kaufe (nicht nur) ich heute per Download. In den meisten Fällen ist ein legaler Weiterverkauf nicht möglich.
Während technisch überforderte Politiker den Schutz von DRM-Technologien abnicken, wird der Konsument im Regen stehen gelassen. Im Sinne des Verbrauchers währen eindeutige Gesetze, die den Weiterverkauf kopiergeschützter Daten zwingend festlegen.
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Es wäre schon sinnvoll, dass man für digitale Medien eine rechtliche Verordnung und Regelung hat.
Dennoch sind weder physische Datenträger - und damit auch der Gebrauchtspielemarkt - heute noch nicht überholt.
Alleine in meinem Bekanntenkreis habe ich einige Leute, die mit ihrer DSL1000 Verbindung auf dem Land hocken und für die weder Streaming noch Download momentan wirklich ernsthaft eine Alternative wären. Schon bei einem Update von ein paar Hundert MB, kann man sich für die nächsten Stunden getrost eine andere Beschäftigung suchen, als man eigentlich geplant hatte, als man die PS3 eingeschaltet hat.
Bevor nicht flächendeckend mind. DSL 6000 (eher mehr) angeboten wird, haben BluRay und/oder DVDs noch eine begründete Daseinsberechtigung. Und ehrlich gesagt, sehe ich so eine Bereitstellung in nächster Zukunft (noch) nicht.
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Man kann eine Veränderung nicht von der Politik wünschen, wenn die Kundschaft hier nicht mitspielt. Die weite Verbreitung der DRM-Methodik kann ebenfalls den Kunden zugeordnet werden eben wie den Herstellern selbst. Die Einen haben Gefallen daran gefunden dies aus bequemer Nutzung heraus zu verwenden - nicht verwerflich. Die Anderen haben Gefallen daran gefunden, dass eben die Einen zuvor hier weiten Nutzen für sich hervorheben konnten und verstärken dies durch weitere "Goodies".
Sicherlich darf das Jeder nutzen wie er meint. Aber hier ist in meinen Augen ein Konsenz wichtig. Eben wie dies mit den Produkten der Musikindustrie auch geschehen ist. Dort hat man zumindest im Ansatz gelernt, dass ein DRM-Vorgehen nicht wirklich zum Ziel führt. Und genau das müssen die Softwarehersteller auch lernen. Geschehen kann das nur, wenn sie kein Geld mehr dafür bekommen.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
(Albert Einstein)
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throgh schrieb:
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> Man kann eine Veränderung nicht von der Politik wünschen, wenn die
> Kundschaft hier nicht mitspielt. Die weite Verbreitung der DRM-Methodik
> kann ebenfalls den Kunden zugeordnet werden eben wie den Herstellern
> selbst. Die Einen haben Gefallen daran gefunden dies aus bequemer Nutzung
> heraus zu verwenden - nicht verwerflich. Die Anderen haben Gefallen daran
> gefunden, dass eben die Einen zuvor hier weiten Nutzen für sich hervorheben
> konnten und verstärken dies durch weitere "Goodies".
>
> Sicherlich darf das Jeder nutzen wie er meint. Aber hier ist in meinen
> Augen ein Konsenz wichtig. Eben wie dies mit den Produkten der
> Musikindustrie auch geschehen ist. Dort hat man zumindest im Ansatz
> gelernt, dass ein DRM-Vorgehen nicht wirklich zum Ziel führt. Und genau das
> müssen die Softwarehersteller auch lernen. Geschehen kann das nur, wenn sie
> kein Geld mehr dafür bekommen.
Das Problem ist das man unter nem boykott einfach selber zu sehr leidet und dieser auch nutzlos ist wenn nicht alle mitmachen und ihren protest öffentlich machen.
Deswegen finde ich auch die entwicklung wo spiele über crowdfunding finanziert werden insteressant, denn da werden die großen geldgeilen firmen umgangen und sich am kunden orientiert und wohl ohne drm soweit ich das mitgekriegt habe.
Hinzu kommt das es mitunter wohl auch sehr gute spiele werden können, weil da kein publisher im nacken sitzt der den entwicklern irgenwelchen blödsinn vorschreibt, anstatt kreativen freiraum zu lassen.
Ich bin echt gespannt wie sich das in zukuft enwickelt.
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Stimme ich dir absolut zu! Vor allem finde ich es auch interessant, da wirklich einige Spielestudios sich inzwischen hierüber Projektunterstützung zusichern möchten und auch eine Veröffentlichung über Plattformen wie GOG.com oder DotEmu nicht ausschließen bzw. teils sogar einschließen.
Somit freue ich mich auf "Wasteland 2" oder das kommende "Elite". :-)
Und da sehe ich auch eine Zukunft, die abseits der ganzen großen Publisher wie EA oder UbiSoft liegt. Vielleicht splittet sich das auch und damit würde die Vielfalt erhalten bleiben wie eben auch die Meinungsfreiheit. Es darf ja Jeder verwenden was er möchte!
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Randall schrieb:
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> Dennoch sind weder physische Datenträger - und damit auch der
> Gebrauchtspielemarkt - heute noch nicht überholt.
Es wundert mich trotzdem, dass hier alle wie die Berserker auf Sony einhämmern, während die genau gleichen Entwicklungen bei Zukunftstechnoligien ohne Murren hingenommen werden.
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