Ich bin nicht generell für das Geschäftsmodell von Kino(x).to und ähnlichen Seiten und nutze sie daher nicht. Das mal vorweg. Würden Sie den Künstlern von ihren Einnahmen eine angemessene Entlohnung zahlen, spräche für mich nichts dagegen. Mit der Tatsache, dass hierbei die Verwertungsgesellschaften außen vor blieben, kann ich leben.
Für mich sind die Contentmafiosis (Verwerter) die viel größeren Betrüger und Verbrecher..
Mein Tip daher an derlei Webseiten - schaut zu dass ihr überlebt. Auch wenn euer Handeln nicht richtig ist.. es ist kontrovers und daher meiner Meinung nach wichtig als Thema für die Urheberrechtsdebatte.
Man möge mich kopieren oder kontrovers diskutieren - aber bitte nicht zensieren..
Tachim schrieb:
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> Ich bin nicht generell für das Geschäftsmodell von Kino(x).to und ähnlichen
> Seiten und nutze sie daher nicht. Das mal vorweg. Würden Sie den Künstlern
> von ihren Einnahmen eine angemessene Entlohnung zahlen, spräche für mich
> nichts dagegen.
KEINER dieser Betreiber würde auch nur einen Cent von seinem hart ergaunerten Geld abgeben. Im Übrigen steckt da gar nicht soviel Kohle drin. Auf jeden einzelnen über Kino(x).to angeschauten Film gerechnet, dürften sich die Einnahmen auf wenige Tausenstel Cent belaufen.
Unabhgängig davon finde ich das Gebahren der Verwertungsgesellschaft in der Tat diskussionswürdig (um es diplomatisch auszudrücken). Würden die mal faire Vetriebsmodelle bereitstellen (bei Musik klappts ja auch), wäre deren Verlust auch viel kleiner.
Flinx
Flinx_in_Flux schrieb:
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> KEINER dieser Betreiber würde auch nur einen Cent von seinem hart
> ergaunerten Geld abgeben. Im Übrigen steckt da gar nicht soviel Kohle drin.
Es geht bei Kino.to doch aber um Millionen ¤¤¤¤¤¤. So von wegen "nur" paar tausende Cent. Man muss schon das gesamte Modell und die Einnahmen daraus betrachten. Die paar Premiums, machen den Kohl da sicher nicht fett, aber die Werbung dafür umso mehr. Und mir kann keiner erzählen, dass die Pornseiten sooooo viel besser bezahlen, als seriöse Partner.
Das Beispiel Kino(X).to zeigt mir zumindest ganz klar, dass das auch bei der Medienindustrie funktionieren könnte (genauso wie übrigens Megavideo), wenn die sich endlich mal einig wären. Aber da will ja jedes Patschehändchen anders gefüttert werden und viele Zwischeninstanzen halten auch noch mal die Hand auf. So wird es in D nie das geben, was in England oder Amerika schon möglich ist (siehe Hulu, als Zusammenschluss mehrerer Medienkonzerne oder Netflix und Lovefilm, die in Engalnd mit großen TV-Stationen kooperieren). In Deutschland dank RTL und Co. undenkbar. Da muss für jeden Content ein anderer Anbieter her (bei Maxdome bekommste nicht alles, genauso wie bei iTunes oder Videoload).
Und auch unter ACTA, SOPA, PIPApo wird sich für die Medienleute nicht viel ändern. Wer jetzt nicht bezahlt, wird das auch in Zukunft nicht. Und wenn man erst zu spät auf diesen Tricher kommt, sind diese User wahrscheinlich auch für immer verlorene Einnahmequellen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.12 11:04 durch Feuerfred.
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