Natürlich stecken hinter der Meldungen recht viele Spekulationen.
Nehmen wir aber einmal deren Wahrheitsgehalt an. Dann begäbe sich Apple auf ganz gefährliches Glatteis. Die Halbleiterproduktion beinhaltet Unmengen kleiner Kniffe und eine entsprechend ewig lange Lernkurve. zudem wäre ein derart kleines Werk keinesfalls selbständig in der Lage, der technischen Entwicklung zu folgen. Natürlich kann man kooperieren, was sich zumindest mit Apples derzeitiger Rundumbeißstrategie nicht so recht verträgt.
Irgendwie sieht das Ganze nach einem beleidigten Kind aus. "Mit Euch will ich nichts mehr zu tun haben, ich machs lieber selbst." Den aktuellen zwist mit Samsung kann man durchaus nachvollziehen. Die daraus abzuleitenden Konsequenzen wollen freilich auch sehr genau überlegt sein.
Vermutlich sind aber die Spekulationen falsch, ich kann mir eine derart merkwürdige Entscheidung recht schwer vorstellen.
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hat so ein schritt evtl. auswirkungen auf das kaufverhalten ? die amis sind doch super patriotisch ... ( ka ob das die von dir genannten neg. aspekte wett machen kann )
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Bestimmt. Wir würden es doch auch begrüßen, wenn ein Unternehmen seine Milliardenrücklagen dafür nutzen würde, um im eigenen Land Arbeitsplätze zu schaffen.
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… nicht wirklich planlos:
Apple hat mal verkündet ca. 250.000.000 iPhones zu verkaufen - da ist die Kontrolle über die Produktion schon sehr wichtig (s. Skydrive im iTunes-Store), zudem 10 Mrd. Dollar nur der Schaum auf der Liquiditätskrone von Apple's Einkünften ist. Das Geld häuft sich halt nicht weiter an, sondern fließt gleich in die Investments - im Grunde sollten die Jungs noch mindestens fünf Rechenzentren bauen (da ist Apple sogar schwächer als Microsoft).
Die Pläne gab es mit Sicherheit schon zu Steve Jobs's Lebzeiten - in dem Buch über Jobs beschrieb der Author die Diskussionen mit der amerikanischen Administration über Arbeitsplätze in den USA (natürlich auch mit einem passenden Steuer-Minderungs-/Subventions-Maximierungs-Effekt für Apple).
1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.12 01:32 durch MarioWario.
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Paritz schrieb:
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> Natürlich stecken hinter der Meldungen recht viele Spekulationen.
> Nehmen wir aber einmal deren Wahrheitsgehalt an. Dann begäbe sich Apple auf
> ganz gefährliches Glatteis.
Apple kann in Zukunft Garantieren sehr sehr viele chips zu benötigen. Bedarf ist reichlich da.
Die Halbleiterproduktion beinhaltet Unmengen
> kleiner Kniffe und eine entsprechend ewig lange Lernkurve. zudem wäre ein
> derart kleines Werk keinesfalls selbständig in der Lage, der technischen
> Entwicklung zu folgen. Natürlich kann man kooperieren, was sich zumindest
> mit Apples derzeitiger Rundumbeißstrategie nicht so recht verträgt.
Bei 10 milliarden sollten die wichtigsten kniffe im preis enthalten sein. Das einzige was beim Herstellen wirklich Problematisch ist, ist der Faktor Geld. Hier ist einzig und allein wichtig das Apple weiterhin Garantieren kann, große Stückzahlen an den mann bringen zukönnen.
> Irgendwie sieht das Ganze nach einem beleidigten Kind aus. "Mit Euch will
> ich nichts mehr zu tun haben, ich machs lieber selbst." Den aktuellen zwist
> mit Samsung kann man durchaus nachvollziehen. Die daraus abzuleitenden
> Konsequenzen wollen freilich auch sehr genau überlegt sein.
>
> Vermutlich sind aber die Spekulationen falsch, ich kann mir eine derart
> merkwürdige Entscheidung recht schwer vorstellen.
Ich auch nicht. Alles in allem ist das risiko zu groß.
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Ich gehe eher davon aus das sie mit Intel kooperieren.
Würde durchaus sinn machen, weil die in Hinsicht Prozesstechnik einen Vorsprung gegenüber jeden anderen haben.
Die im entsprechenden SoC unterzubringen würde einen enormen vorteil gegenüber Konkurrenten bedeuten.
Intel darf wie im Artikel erwähnt dafür Prozessoren für die Ipads verkaufen solang bis x86 klein genug geschrumpft ist um mit ARM mitzuhalten in Handys.
Von dem Punkt sind die nicht mehr weit entfernt.
Ich glaube zumindest das wird passieren bevor die ARM Performance bei Intel angelangt ist...
Andererseits ist eben diese Technik Intels großer trumpf aber irgendwie müssen Sie sich ja mal in den Wachstumsmärkten behaupten.
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Wer sagt denn, dass das Werk nur Apple-Chips herstellt ?
Und bei dem Kapital das Apple zur verfügung hat, können die ganz vorne mitspielen.
Bedenkt man, dass der Markt auch weiterhin wächst und auch in zukunft nicht kleiner wird, könnte sich der Schritt auszahlen... notfalls verkauft man die Werke.
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