... und plötzlich gibt es ein Produkt mit einem Namen, den wir schon für etwas beansprucht haben. Dann warten wir einige Jahre (wäre ja sonst zu langweilig) und dann klagen wir ohne Unterlass bis wir Unsummen an Geld bekommen, denn das steht uns ja zu, wir haben ja immensen Schaden genommen ;-)
Wir könnten ja in weiser Voraussicht diverse Produkte mit i oder g erstellen...
Das allerdings klingt schon ein wenig weinerlich:
"Wir haben vor Jahren die weltweiten Rechte von Proview an der Marke iPad in zehn verschiedenen Staaten gekauft. Proview weigert sich, diesen Vertrag mit Apple zu respektieren."
:-)
Ich will dem Kläger nun nicht absprechen, dass er zuerst da war und dass er wirklich das Recht am Namen hat. Es ist blos auffällig, dass man immer Jahre wartet um dann das grosse Geld zu kassieren.
Oder stell Dir mal folgendes vor...
Irgendwann lässt sich einer die Form eines Rechtecks als Geschmacksmuster eintragen und verlangt dann von anderen Unternehmen Geld dafür wenn die ebenfalls rechteckige Tablets auf den Markt bringen.
Das wäre freakig. ^^

SoniX schrieb:
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> Ich will dem Kläger nun nicht absprechen, dass er zuerst da war und dass er
> wirklich das Recht am Namen hat. Es ist blos auffällig, dass man immer
> Jahre wartet um dann das grosse Geld zu kassieren.
Naja, vieleicht hat Samsung da etwas nachgeholfen....die bekriegen sich doch gerade ununterbrochen und nun haben sie ihre Brüder geholt lol
Affenkind schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Oder stell Dir mal folgendes vor...
> Irgendwann lässt sich einer die Form eines Rechtecks als Geschmacksmuster
> eintragen und verlangt dann von anderen Unternehmen Geld dafür wenn die
> ebenfalls rechteckige Tablets auf den Markt bringen.
>
> Das wäre freakig. ^^
Stimmt....das ist auch so ne bekloppte Sache, als ob ein Monitor jemals ne andere Form gehabt hätte ^^
SoniX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ... und plötzlich gibt es ein Produkt mit einem Namen, den wir schon für
> etwas beansprucht haben. Dann warten wir einige Jahre (wäre ja sonst zu
> langweilig) und dann klagen wir ohne Unterlass bis wir Unsummen an Geld
> bekommen, denn das steht uns ja zu, wir haben ja immensen Schaden genommen
> ;-)
So lange haben die glaube ich nicht gewartet.... Prozesse dauern ja auch immer ein wenig.
Abgesehen davon - in diesem Falle: Apple wurde verklagt und hat den Prozess verloren. Und jetzt? Machen sie einfach weiter, als wäre nichts. Urteil scheinbar ignorieren ist sicherlich eine tolle Taktik. Ist ja nur China, wo wir unseren ganzen Kram produzieren lassen, warum sollen wir uns um deren Rechtsprechung kümmern...
Finde ich einfach arm, sorry. Zumal Apple in diesem Fall wahrscheinlich nichtmal rechtlos gestellt wäre... wenn sie die weltweiten Rechte gekauft haben, das betreffende verkaufende Unternehmen diese jedoch gar nicht besaß und verkaufen dürfte sollte Apple durchaus in der Lage sein, sich hier zu wehren und sich die Kohle vom eigentlichen Schuldigen wieder zu holen.
PhilSt schrieb:
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> SoniX schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > ... und plötzlich gibt es ein Produkt mit einem Namen, den wir schon für
> > etwas beansprucht haben. Dann warten wir einige Jahre (wäre ja sonst zu
> > langweilig) und dann klagen wir ohne Unterlass bis wir Unsummen an Geld
> > bekommen, denn das steht uns ja zu, wir haben ja immensen Schaden
> genommen
> > ;-)
>
> So lange haben die glaube ich nicht gewartet.... Prozesse dauern ja auch
> immer ein wenig.
>
Allgemein richtig. Laut Artikel ist die Anfrage aber von Oktober 2011 :) Das erste iPad stammt allerdings von Januar 2010. Man hat also über 1 Jahr gebraucht um fest zu stellen, das hier möglicherweise eine Markenrechtsverletzung vorliegt.
Sowas ist im übrigen kein Einzelfall. Die Firmen warten immer ewig bis sie endlich Klagen. Als ob man das Produkt erst Jahre später entdeckt hätte und stellt plötzlich fest... da liegt eine Verletzung vor. Natürlich nur bei Produkten und Firmen wo etwas zu holen ist.
> Abgesehen davon - in diesem Falle: Apple wurde verklagt und hat den Prozess
> verloren. Und jetzt? Machen sie einfach weiter, als wäre nichts. Urteil
> scheinbar ignorieren ist sicherlich eine tolle Taktik. Ist ja nur China, wo
> wir unseren ganzen Kram produzieren lassen, warum sollen wir uns um deren
> Rechtsprechung kümmern...
>
Sie haben zwar, nach Urteil vom 7. Dezember 2011 in Shenzhen verloren... aber d.h. nur das ihr iPad in China nicht iPad heißen darf. Von einem Import bzw. Export Verbot war afaik keine rede. Das wird erst jetzt gefordert.
> Finde ich einfach arm, sorry. Zumal Apple in diesem Fall wahrscheinlich
> nichtmal rechtlos gestellt wäre... wenn sie die weltweiten Rechte gekauft
> haben, das betreffende verkaufende Unternehmen diese jedoch gar nicht besaß
> und verkaufen dürfte sollte Apple durchaus in der Lage sein, sich hier zu
> wehren und sich die Kohle vom eigentlichen Schuldigen wieder zu holen.
>
Nach Ansicht von Proview hatten sie die Rechte für anderen Länder, aber nicht für China. Diese liegen bei der Tochterfirma. Demnach haben sie das Recht den Namen iPad in allen möglichen Ländern zu nutzen, aber halt nicht in China. Das Apple hier anderer Ansicht ist, ist wohl verständlich :) Da Apple allerdings verloren hat, stehen sie hier auf verlorenem Posten.
Jetzt denkt einmal über das Wort 'Berufung' nach...
Da wurde in erster Instanz ein Urteil gefällt - nicht mehr, nicht weniger
Das ist doch das wo man, vorausgesetzt man hat genug Kohle, solange Stunk machen kann bis man Recht bekommt ;-)
Von "Berufung" steht aber nichts im Artikel ;) Zudem kann Proview nicht in Berufung gehen, sondern wenn dann nur Apple. Es würde keinen Sinn für den Sieger ergeben, wenn dieser bei einem Gewonnenen Prozess in Berufung geht.
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