Wenn dann wollen die Leute das Original, und keinen billigen Nachbau.
Vor allem was den Support angeht, wollen die Leute dann lieber Apple, als eine kleine Klitsche, die keiner kennt.
Und jetzt wo Apple sowieso PC-Hardware verbaut, ist es ja eh nichts besonderes mehr.
Aber Apple hat sich eben einen Ruf aufgebaut. Psystar hat den nicht.
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Genau. Ich wüsste auch gar nicht, wo der Vorteil eines OpenMac liegt. Ist das denn mit "gerooteten" (also gehackten) Iphones vergleichbar?
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Wieso billiger Nachbau? Hast Du dir die angebotene Hardware denn mal angesehen?
Die ist Leistungs- und Austattungstechnisch besser gewesen. Einige Modelle natürlich nur.
Das Problem ist einfach das sie einen Schutz umgehen mussten um MacOS darauf laufen zu lassen. Diese Hardwarebindung finde ich persönlich perfide - aber wenn Apple halt nicht RICHTIG erfolgreich sein möchte mit den Betriebssystem - bitte.
Und ja ich weis - Apple ist sehr sehr sehr erfolgreich. Das hängt aber nicht nur mit deren PCs zusammen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.05.12 09:37 durch StefanGrossmann.
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Nö, ich will nur das OS haben. Ich finde vom Support, von der Hardware und von der Preis/Leistung die HP EliteBook Reihe wesentlich besser. Aber gleichzeitig mag ich eben auch OSX sehr. Ich habe mir damals einen Mac gekauft wegen der Software. Die Hardware ist nichts besonderes und die Qualität auch nicht unbedingt einzigartig.
Wenn ich OSX ohne weiteres auf einem normalen PC laufen lassen könnte hätte ich eine Sorge weniger. Gerade in Sachen Hardware macht Apple meiner Meinung nach einen Fehler nach dem anderen. Nützliche Dinge wie z.B. ExpressCard Slot werden ausgebaut und durch Sinnfreie Dinge wie SD-Kartenleser ersetzt. Mag für den "Konsumenten" toll sein, für mich der seinen Mac als Arbeitsgerät sieht ist es aber eine künstliche Einschränkung die nicht hätte sein müssen. Wobei leider auch die Software langsam "verkonsumifiziert" wird.
Diverse Ausflüge nach OpenBSD und Debian haben mir aber immer wieder gezeigt wie unersetzbar das OSX Userland ist.
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ich hätte schon gerne öfter mal ne preview vom nächstem osx auf meinem _pc_ getestet, aber das ist ja nicht gewollt ... oder das ding mal in ne vm gepackt um zu sehen was der kunde von mir möchte, ob es überhaupt realisierbar ist.
ein anderes thema ist der künstlich relativ kurz gehaltene osx upgrade support für 'mac'-hardware, z.B. bei einem macbook mit intel coreduo und schon aufgrüsteten 2GB ram bibt es kein aktuelles osx nur weil apple es nicht möchte/ neue hardware verkaufen will.
für besagten kunden ist das zu unökonomisch, er fährt nun windows7 auf seinen macbooks.
zusammengefast entmündigt _mir_ apple den konsumenten zu stark durch die hardware bindung, so dass _ich_ einen mac/osx für viele einsatzmöglichkeiten nicht guten gewissens empfhelen kann mit folgenden begründungen:
- zu teuer, man muss auch seinen hardware park austauschen, so wie apple es vorsieht
- einsatzmöglichkeit im spetziellen unklar, da vieles an hardware/peripherie nicht von osx, oder den einzelnen hardware/periherie herstellern in form von treibern unterstützt wird.
- selbst offene standards wie nfs werden wohl nie implementiert werden, aus gründen der firmenpolitik
kurz: mac/osx ist einfach zu unflexiebel
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StefanGrossmann schrieb:
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> Das Problem ist einfach das sie einen Schutz umgehen mussten um MacOS
> darauf laufen zu lassen. Diese Hardwarebindung finde ich persönlich perfide
> - aber wenn Apple halt nicht RICHTIG erfolgreich sein möchte mit den
> Betriebssystem - bitte.
Wenn MacOS auf allen Rechnern laufen würde, stünde Apple in direkter Konkurrenz zu Microsoft.
Dabei gilt immer noch IBM als mahnendes Beispiel.
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Moe479 schrieb:
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> - selbst offene standards wie nfs werden wohl nie implementiert werden, aus
> gründen der firmenpolitik
NFS kann auch unter OS X genutzt werden, wenn auch nicht so komfortabel wie AFP.
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mein apple-einstige begann vor knapp 4 jahren mit einem hackintosh, der hardware-seitig die gleichen bauteile wie der 2008er MacPro 8-Core besitzt. von windows hatte ich die nase voll, und für meinen sequencer Logic zum musizieren brauchte ich Mac OS X.
die installation auf der PC-hardware lief damals dank dem guten community-support bereits sehr smooth. inwzischen läuft auf der kiste 10.6.8, lion will ich mir für dir produktiv-maschine nicht antun und habe es nur parallel auf meinem 2008er MacBookPro installiert.
inzwischen hat noch ein originaler 2008er MacPro einzug ins studio gehalten und der Hackintosh dient mir jetzt in der firma als arbeitstier.
***
ich bin von Mac OS X absolut überzeug; es ist ein extrem flexibles und leicht zu bedienendes betriebssystem, dazu bislang von viren und trojanern weitestgehend verschont. zudem kann ich windows/linux/solaris parallel ausführen, was für mich als IT-berater für das simulieren von heterogenen netzwerken von unschätzbarem vorteil ist.
ich bin gespannt, ob und wann apple eventuell die plattform offziell freigibt. denke mal, daß das mit den absatzzahlen der eigenen hardware zusammenhängen wird, irgendwann wird apple sich den vorteilen aber nicht mehr verschliessen können.
future_former
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Moe479 schrieb:
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> ein anderes thema ist der künstlich relativ kurz gehaltene osx upgrade
> support für 'mac'-hardware, z.B. bei einem macbook mit intel coreduo und
> schon aufgrüsteten 2GB ram bibt es kein aktuelles osx nur weil apple es
> nicht möchte/ neue hardware verkaufen will.
> für besagten kunden ist das zu unökonomisch, er fährt nun windows7 auf
> seinen macbooks.
Das hat — denke ich — wenig mit dem Alter oder dem 'künstlich kurz gehaltenem OS X Support' zu tun, sondern einfach damit, dass die MacBooks von 2006 mit Intel Core Duos 32-Bit waren und Lion ausschließlich auf 64-Bit setzt? Das letzte Snow Leopard Update war im Sommer letzen Jahres. Ich denke das ist relativ aktuell. Die meisten Anwendungen laufen unter Mac OS X 10.6,...
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Falls doch, dann hast du offensichtlich keine Ahnung, was damals gelaufen ist.
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