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Das Problem an der Wurzel packen...

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  1. Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Nebukadneza 06.02.13 - 12:26

    ... natürlich sollte es KLAR geregelt sein was als Gewerblich betrachtet wird - dennoch sollten sich Musikindustrie & Co mal über eines Gedanken machen:

    Zu meiner Jugend / Kindheit ist ein großteil meines bescheidenen Taschengeldes und die Einnahmen meines unterbezahlten Ferienjobs für die neusten Kassetten / CDs draufgegangen - HEUTE, 2013, braucht sich die MI nicht über Umsatzrückgänge durch Tauschbörsen etc. beschweren denn:

    - Macht Eure Produkte preislich attraktiver
    - Kriminalisiert nicht eure ganze Kundschaft
    - Bringt mehr Musik mit NIVEAU und echtem INHALT und nicht so
    ein kurzlebigen DSDS Mist
    - Werdet euch Klar darüber dass Heute die Jugend Ihr Geld auch für
    Videospiele, Handy, und anderem Zeug ausgibt und nicht nur für die neuste Scheibe!

    Ich würde mir wünschen dass gewisse Geldgierige Plattenbosse mal auf die Nase fallen und die Kundschaft bei einem Unternehmen welches die Künstler ausnimmt und die Kundschaft durch Abmahnanwälte kriminalisiert nichts mehr kauft.

    Edit: Ausserdem ist es in der Heutigen Zeit durch Internetradio und unendlich großem Online Angebot (legalem Angebot!) lange nicht mehr nötig sich jede Kommerz-Scheibe zu kaufen - es gibt jede Menge gute Künstler die Ihre Musik selbst vermarkten und für wenig Geld, teilweise sogar für Lau zum Download anbieten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 12:30 durch Nebukadneza.

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  2. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Nephtys 06.02.13 - 12:35

    Nebukadneza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... natürlich sollte es KLAR geregelt sein was als Gewerblich betrachtet
    > wird - dennoch sollten sich Musikindustrie & Co mal über eines Gedanken
    > machen:
    >
    > Zu meiner Jugend / Kindheit ist ein großteil meines bescheidenen
    > Taschengeldes und die Einnahmen meines unterbezahlten Ferienjobs für die
    > neusten Kassetten / CDs draufgegangen - HEUTE, 2013, braucht sich die MI
    > nicht über Umsatzrückgänge durch Tauschbörsen etc. beschweren denn:
    >
    > - Macht Eure Produkte preislich attraktiver
    > - Kriminalisiert nicht eure ganze Kundschaft
    > - Bringt mehr Musik mit NIVEAU und echtem INHALT und nicht so
    > ein kurzlebigen DSDS Mist
    > - Werdet euch Klar darüber dass Heute die Jugend Ihr Geld auch für
    > Videospiele, Handy, und anderem Zeug ausgibt und nicht nur für die neuste
    > Scheibe!

    Aber warum denn?
    Abmahnen ist doch so viel lohnender. Das sind auch nur Unternehmen, die gerne Geld verdienen wollen ;)

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  3. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor fluppsi 06.02.13 - 12:42

    Die Sache ist doch ohnehin albern. Ich kann bei meiner örtlichen Bibliothek auch CDs ausleihen und zu Hause kopieren.

    Die sollen eine staatliche zentrale Downloadseite aufmachen, die an Bibliothekenausweise gekoppelt sind. Soll der Staat ein jährliches Budget einrichten. Dann wird den Downloadzahlen entsprechend das Geld verteilt. Da man für die Bibliotheksausweise persönlich vorstellig sein muss, dürften sich Fakeaccounts in Grenzen halten und pro Mitglied wird bei jedem Lied nur der erste Download gezählt. Und schon hat sich das Problem erledigt. Alles andere wird nie funktionieren.

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  4. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Trockenobst 06.02.13 - 12:48

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sich Fakeaccounts in Grenzen halten und pro Mitglied wird bei jedem Lied
    > nur der erste Download gezählt. Und schon hat sich das Problem erledigt.
    > Alles andere wird nie funktionieren.

    Mit einer VSDL-50 Leitung zieht man theoretisch 13,33TB im Monat. Für viele Medien, ob das nun Bücher, Musik, Comics oder sogar Indy Games angeht, hat man bereits in der ersten Wochen für einen Lebensvorrat an Content gesorgt.

    Eine Flatrate löst auch das Problem des "Besitzes" und der ewigen "Weiterverkaufsdiskussion". Da man nichts mehr besitzt und nur Konsumpreise bezahlt ist das dann alles irrelevant.

    Man muss die Kunden dazu erziehen nur noch das runterzuladen was sie wirklich konsumieren wollen, nicht ständig die Backen voll zu machen. Kann man sich den DRM Unsinn auch sparen. Bei meinen 10-15 Stream 5¤ Games sehe ich keinen Grund sie weiter zu verkaufen, ich finde es aber toll gelegentlich Spiele (speziell knackig kurze Singleplayer) verleihen zu können.

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  5. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor fluppsi 06.02.13 - 12:55

    Und was machst du mit deiner tollen Streaminglösung im Ausland oder in Gegenden mit schlechter Verbindung?
    Wenn über einen Downloadserver immer und alles jederzeit zur Verfügung steht, dann macht sich auch keiner die Mühe mehr als das Notwendige herunterzuladen. Sehe da also kein Problem. Das Hamsterverhalten entsteht doch auch nur, wenn mit begrenzter Verfügbarkeit zu rechnen ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 12:58 durch fluppsi.

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  6. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Pflechtfild 06.02.13 - 13:59

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Eine Flatrate löst auch das Problem des "Besitzes" und der ewigen
    > "Weiterverkaufsdiskussion". Da man nichts mehr besitzt und nur Konsumpreise
    > bezahlt ist das dann alles irrelevant.
    >

    Kleiner Einwand: wenn du alles nur noch holen darfst, dann kann *man* auch sehr schnell den Katalog ändern. Z.B. gibt´s dann den Struwelpeter nur noch Negerfrei (oder so ähnlich)

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  7. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor gaym0r 06.02.13 - 14:08

    Nebukadneza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Bringt mehr Musik mit NIVEAU und echtem INHALT und nicht so
    > ein kurzlebigen DSDS Mist

    Genau, weil du auch gezwungen wirst diese Musik zu kaufen.

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  8. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Nebukadneza 06.02.13 - 14:16

    @ gaym0r,

    Du hast es nicht verstanden - natürlich werde ich NICHT gezwungen den DSDS Mist zu kaufen, aber wenn niemand etwas kauft geht der Umsatz zurück.

    Ein Unternehmen welches nur MIST produziert wird eben irgendwann eingehen - wenn es mehr Gute, Tiefgründige Musik gäbe, würde ich mehr kaufen, ganz einfach. Und so geht das noch Vielen Vielen anderen.

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  9. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor beaver 06.02.13 - 14:41

    Es gibt auch guten Kommerz. Nur leider stimmt des Verhältnis einfach nicht mehr, und ich finde das ist eher die Schuld der Medien, denn die nehmen nur noch generischen Dreck als ihre Hintergrundmusik usw.

    Selbst Techno war vor 20 Jahren vertreten. Das war was neues, und man hat es trotzdem überall gehört. Heute hat es Dubstep oder Electro sehr schwer mal irgendwo gezeigt zu werden. Das Internet ist der einzige Ort, wo es überhaupt bekannt ist.

    Heute haben sie Techno auf Hardstyle reduziert, was meiner Meinung nach wirklich nur dummes UTZ UTZ ist. Alles andere wird ignoriert, dabei gibt es so viele Genres die so viele geniale Leute bieten.

    Ich bekomme meine Musik nicht mehr von Deutschen Labels, die damals so enorm vertreten waren. Meine Güte, wie viele gab es da. Heute muss ich kleine Internet Labels durchforschen, die aber glücklicherweise eine starke Präsenz auf Youtube haben, und die GEMA nicht ihre Griffel im Spiel hat.

    Dabei habe ich damals jedes Wochenende Musik CDs gekauft. Ich hab hier immer noch 500 Maxi CDs alleine. Aber dann kam der Dreck mit Kopierschutz, und da war es für mich schlagartig vorbei. Ich konnte nämlich meine gekaufte Musik nicht mehr überall hören und mein PC wurde mit Rootkits versaut, wenn ich diese an ihm abgespielt habe. Das war deren größter Fehler. Aber sie lernen nicht daraus, und deswegen hoffe ich, dass die ganzen Verantwortlichen in der Gosse landen.

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  10. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor wmayer 06.02.13 - 14:44

    Und dubstep ist kein dummes wup wup? Beim Geschmack scheiden sich die Geister.

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  11. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor beaver 06.02.13 - 15:12

    Ja, natürlich. Ich wollte damit aber eigentlich nur zeigen wie sich die Musikindustrie entwickelt hat, vor allem der Mainstream. Früher gab es bei elektronischer Musik Rave, House, Deep House, Happy Hardcore, Hard Trance, Trance, Ambient, Gabber, etc, blah blah. Das alles lief rauf und runter auf MTV, Viva, in der Werbung und den Charts. Heute? Nur Hardstyle.

    Bei Hardstyle sind es immer die gleichen Samples, der gleiche Bass. Die Vielfalt ist generell flöten gegangen bei den großen Musikfirmen. Techno gibts nur noch in Form von Hardstyle. Dabei gibt es hunderte von Subgenres.

    Ich mag kein Dubstep (ok, vielleicht 1%), trotzdem gibt es dort eine enorme Vielfältigkeit, wie z.B. Liquid Dubstep, Chillstep, etc. Somit ein gutes aktuelles Beispiel. Von Electro ganz zu schweigen.

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  12. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Yash 06.02.13 - 15:14

    Nebukadneza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Macht Eure Produkte preislich attraktiver
    > - Kriminalisiert nicht eure ganze Kundschaft
    > - Bringt mehr Musik mit NIVEAU und echtem INHALT und nicht so
    > ein kurzlebigen DSDS Mist
    > - Werdet euch Klar darüber dass Heute die Jugend Ihr Geld auch für
    > Videospiele, Handy, und anderem Zeug ausgibt und nicht nur für die neuste
    > Scheibe!
    Also in Nischengenres kosten die Alben nicht mehr viel. 10-12 Euro normalerweise, außer Vinyl, die sind meistens teurer.
    Nischenlabels kriminalisieren niemanden, die sind froh, wenn sich ihr Zeug von selbst verteilt und hoffen dann auf ehrliche Käufer (zu denen ich meistens nicht gehöre). Man stelle sich den Skandal und anschließenden Shitstorm vor, wenn ein kleines Label seine Fans verklagt, weil jemand was über P2P gezogen hat. Von sowas hab ich noch nie was gehört (was nicht ausschließt, dass es das nicht gibt)
    Dazu bieten kleinere Labels bzw. Nischenbands großen Zusatznutzen. Handgefertigte Gimmicks etc, wobei diese Editionen dann meistens immer etwas mehr kosten. Aber für echte Fans bzw. Sammler ist das ein mMn durchaus gutes P/L-Verhältnis.
    Es GIBT haufenweise Musik mit Niveau und echtem Inhalt. Dieser ganze Kommerzscheiß geht an mir vorbei, das ist doch sowas von egal, was im Radio gedudelt wird und sich millionenfach verkauft. Mir sind die Genres wichtig, die mir gefallen und da ist es mir ehrlich gesagt egal, ob die Auflagen von 1000 oder 100000 haben. Hauptsache die Szenen werden weiter mit guter Musik versorgt.

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  13. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Yash 06.02.13 - 15:17

    beaver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher gab es bei elektronischer Musik Rave, House, Deep House, Happy Hardcore, Hard Trance,
    > Trance, Ambient, Gabber, etc, blah blah. Das alles lief rauf und runter auf
    > MTV, Viva, in der Werbung und den Charts. Heute? Nur Hardstyle.
    Das war doch bei Techno schon immer so? Als ich Techno gehört habe (1990-2000) haben sich die Trendstilrichtungen alle 2-3 Jahre geändert.

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  14. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor beaver 06.02.13 - 15:25

    Geändert, sag ich doch. Auf eins festgelegt. Das fing um 1997 langsam an, und wurde dann immer schlimmer. Vor 20 Jahren aber gabs eine viel größere Vielfalt in den Medien. Da gabs für jeden Geschmack etwas. Aber nun nicht mehr.

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  15. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Trockenobst 06.02.13 - 17:00

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was machst du mit deiner tollen Streaminglösung im Ausland oder in
    > Gegenden mit schlechter Verbindung?

    Da "Offlinebetrieb" in einer solchen Abbolösung vorgesehen ist, sehe ich das nicht als großes Problem. Warum muss ich den Kindle mit 500 Büchern voll werfen. Wenn es keine Beschränkung beim Zugang des Contents gibt (e.g. Netflix) nehme ich halt die 50 Bücher mit die ich wohl in den nächsten acht Wochen auf der Insel lesen werde.

    Und sogar im kleinen Urlaubsdorf in Südafrika konnte ich mit 50k/s im WLAN ziehen. Das sollte für 10 neue Bücher in 5 Minuten reichen :)

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  16. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor neocron 06.02.13 - 17:19

    Nebukadneza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Macht Eure Produkte preislich attraktiver
    > - Kriminalisiert nicht eure ganze Kundschaft
    > - Bringt mehr Musik mit NIVEAU und echtem INHALT und nicht so
    > ein kurzlebigen DSDS Mist
    > - Werdet euch Klar darüber dass Heute die Jugend Ihr Geld auch für
    > Videospiele, Handy, und anderem Zeug ausgibt und nicht nur für die neuste
    > Scheibe!

    all diese forderungen sind gut und schoen ... rechtfertigen aber nicht den tausch/das schwarzkopieren!

    es ist doch einfach ... nicht kopieren, aber auch nicht kaufen! die MI dreht sich dann schon!
    so jedoch, wird es nichts. Man kann sich nicht ueber deren methoden beklagen, wenn die eigenen reihen weiterhin wie wild kopieren ...

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  17. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor theonlyone 06.02.13 - 17:26

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nebukadneza schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Macht Eure Produkte preislich attraktiver
    > > - Kriminalisiert nicht eure ganze Kundschaft
    > > - Bringt mehr Musik mit NIVEAU und echtem INHALT und nicht so
    > > ein kurzlebigen DSDS Mist
    > > - Werdet euch Klar darüber dass Heute die Jugend Ihr Geld auch für
    > > Videospiele, Handy, und anderem Zeug ausgibt und nicht nur für die
    > neuste
    > > Scheibe!
    >
    > all diese forderungen sind gut und schoen ... rechtfertigen aber nicht den
    > tausch/das schwarzkopieren!
    >
    > es ist doch einfach ... nicht kopieren, aber auch nicht kaufen! die MI
    > dreht sich dann schon!
    > so jedoch, wird es nichts. Man kann sich nicht ueber deren methoden
    > beklagen, wenn die eigenen reihen weiterhin wie wild kopieren ...

    Das hat bei manchen leuten schon was von "Drogen".

    Einfach darauf zu verzichten wäre natürlich immer die richtige Wahl, aber das können die Leute garnicht, die Option ist also gar nicht so einfach.


    Ein radikaler Boykot hätte schon einen Effekt, aber das ist im Prinzip ausgeschloßen, solange die "Drogensüchtigen" nahezu ohne Aufwand an ihre Produkte kommen.

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  18. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor Slurpee 06.02.13 - 20:07

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat bei manchen leuten schon was von "Drogen".

    Was für ein Vergleich. Du hast in deinem ganzen Leben noch keinen Drogensüchtigen gesehen, aber redest groß daher.

    Die Leute sehen es einfach nicht ein, auf Kultur zu verzichten, nur weil einige Leute den Hals nicht vollkriegen, so einfach ist das.

    Genug Leute würden bezahlen, wenn man ihnen ein faires Angebot machen würde. Das ist nicht nur bei digitalen Medien so, das ist nur einfach der einzige Bereich, wo man sich wehren kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 20:08 durch Slurpee.

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  19. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor neocron 06.02.13 - 21:06

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theonlyone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das hat bei manchen leuten schon was von "Drogen".
    >
    > Was für ein Vergleich. Du hast in deinem ganzen Leben noch keinen
    > Drogensüchtigen gesehen, aber redest groß daher.
    und du weisst nicht, ob er tatsaechlich nie einen gesehen hat, und redest gross daher!


    > Die Leute sehen es einfach nicht ein, auf Kultur zu verzichten, nur weil
    > einige Leute den Hals nicht vollkriegen, so einfach ist das.
    richtig, und die anderen sehen es einfach nicht ein auf den Kick zu verzichten, nur weil Gesetze und soziale konventionen es verbieten!

    > Genug Leute würden bezahlen, wenn man ihnen ein faires Angebot machen
    > würde. Das ist nicht nur bei digitalen Medien so, das ist nur einfach der
    > einzige Bereich, wo man sich wehren kann.
    du kannst dich wehren ... durch boykott ... alles andere ist und bleibt illegal!
    Niemand hat das recht sich illegal das zu nehmen, was er braucht, nur weil ihm der legale weg nicht passt!
    sollen wir jetzt anfangen alles so zu drehen, wie wir es brauchen?
    soll ich mal anfangen leute zu schlagen, weil mir nicht passt, was sie von sich geben?

    Illegale downloads und verbreitung haben keine rechtfertigung, auch nicht "kultur geniessen"!
    Nochmal: Keiner braucht sich ueber die methoden der Content Industrie zu beschweren, wenn er selbst illegale methoden nutzt!
    Die Content Industrie ist wenigstens so clever es auf legalem wege zu loesen ... der dumme kunde, schafft das nicht!
    too bad!

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  20. Re: Das Problem an der Wurzel packen...

    Autor theonlyone 06.02.13 - 22:05

    Drogensüchtige muss man nicht gleichsetzen mit heroin oder anderen stark körperlich süchtigmachenden Stoffen.

    Das fängt schon damit an das du etwas zu dir nimmst von dem du mehr oder weniger "abhängig" wirst und ein Druck erzeugt wird der dich drängt diese Sache weiter und unter umständen in immer größeren mengen zu konsumieren.

    Da gehören Dinge wie Computerspiele eben auch dazu.


    Wie bei jeder Droge gibt es Leute die können tatsächlich von heute auf morgen in sich vereinbaren "ich höre auf" , und schaffen das auch (zumindest beim rauchen, das wird umso schwerer umso stärker die Droge wirkt).

    Andere können das nicht, die versuchen aufzuhören, aber etwas drängt dich dazu es weiter zu konsumieren.


    Wenn man das Geld hat kein problem, wer wirklich viel verdient kann wohl auch "problemlos" teure Drogen finanzieren. Das sieht anders aus wenn die Kohle nicht da ist, dann ist das vergleichbar mit beschaffungskriminalität, man will nicht verzichten, braucht seinen "stoff" und begeht dann eben auch Straftaten.


    Im netz ist das alles deutlich einfacher und die Wirkungen sind viel eher psychisch als physisch, aber auch hier gibt es Leute die schlichtweg "süchtig" werden und das sehr stark (Online Spiele, Glücksspiele, sind alles Sucht, da einfach zu sagen "hör doch einfach auf" ist komplett dämlich, das geht einfach nicht).


    Das ganze kann man sehr komplex werden lassen, am Ende ist es keine allgemeine Lösung zu fordern "Dann macht es eben einfach nicht." , so einfach ist es nicht, wenn man das denkt übergeht man die Komplexität und belügt sich selbst.

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