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Gleichpreisprinzip ?

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  1. Gleichpreisprinzip ?

    Autor Siga9876 21.10.09 - 18:47

    Zahlt die T-Com an sich selber physikalisch durch Überweisung auf anderen Konten denselben Preis ?
    Sonst würden die Reseller die T-Com durchfüttern.
    Wichtig für ein Monopol wäre, das jeder (auch RWE oder T-Com usw.) denselben Preis zahlt, und das Netz (Strom, Telefon) diesen Preis von allen bekommt.

    Wenn die T-Netz-Leute dann im Porsche herumfahren, sind die Preise wohl zu hoch. Aber T-Telefon/T-DSL kann ja Druck machen und die Preise senken.
    Und T-Netz muss dann natürlich nur umsatz-anteilig gemeinsame Kosten beteiligt werden (Hauptversammlung, Ron-Sommer-Pensionen usw.) und sich z.b. an T-Mobile-Werbung oder T-DSL-Werbung nicht beteiligen. Sonst müsste T-Netz sich (wie Intel) ja auch an 1&1-DSL-Werbung beteiligen weil die über dasselbe Netz läuft.

    Aber das man auf diese Weise Märkte kontrollieren kann, peilen Spacken nicht.
    Wenn Lehrer Ahnung von Wirtschaft hätten, wäre Deutschland vielleicht nicht vom Staat heruntergewirtschaftet.

  2. Korrektur Re: Gleichpreisprinzip ?

    Autor Siga9876 21.10.09 - 18:51

    Da hier immer böswillig interpretiert wird, korrigiere ich mich gleich selber und zeige Golem, wie man Updates richtig markiert:

    FALSCH : Aber das man auf diese Weise Märkte kontrollieren kann
    RICHTIG: Aber das man auf diese Weise Monopole kontrollieren kann

    Die T-Com und RWE muss ja nicht sterben, wenn sie von allen (auch sich selber) denselben Preis nimmt. Gerechtigkeit nennt man sowas.

    Für die Windows-Preise gilt dasselbe. Wieso sollen Studenten nennenswert viel weniger zahlen als normale Leute. Das ich da zu Ubuntu wechsle (mein XP-PC läuft noch) ist ja wohl klar.

  3. Re: Korrektur Re: Gleichpreisprinzip ?

    Autor Autor 21.10.09 - 19:15

    @Siga9876

    Angenommen Sie besitzt ein Mehrfamilienhaus. Ihnen alleine ist das Haus viel zu groß da möchten Sie gerne vermieten. Zahlen Sie an sich selbst auch Miete genau wie Ihre Mieter?
    Wieso sollte also die Telekom sich selbst für ihr Netz zahlen. Den Sinn verstehe ich dahinter auch nicht ganz. Sie würden ja das Geld selbst bekommen.

  4. Re: Gleichpreisprinzip bewiesen ?

    Autor Siga9876 21.10.09 - 20:12

    Es geht um die innere Verrechnung. Es geht darum, das Monopole zum gleichen Preis an alle zugänglich zu machen sind.

    Es geht um MONOPOLE. Das vergessen die Leute hier gerne.

    Sonst könnte die T-Com ja 999999999 Euro von 1&1 nehmen und sie wäre schnell die einzige, die DSL-Anschlüsse (für 99 Euro pro Monat für DSL786) anbieten darf.
    Sowas hatten wir schon mal. Aber anscheinend sind Sie zu jung um sich an die teuren (in Dmark und Pfennig) Telefon-Minuten (SMS gabs da noch nicht) zu erinnern und zu welchen Zeiten man günstiger anrufen konnte.

    Und wenn man Steuererklärung macht, weiss man, das die m^2 klar zugerechnet werden, wenn man Kosten absetzen will.

    Und bei der Kostenverteilung von Gemeinkosten jedes Jahr zahlen Sie wirklich anteilig (Pro Wohnung oder Bewohner*Bewohnungstage oder Stockwerk oder halt pro m^2 der Wohnflächer oder Grundfläche oder BHG-Urteilsmäßig oder halt was die Heizungs-Verdunstungs-Verbrauchs-Geräte anzeigen) anteilig dasselbe wie Ihr Mieter.

    Bei anderen Kosten wird gerne zugelangt und der Mieter mit Aufschlägen abgezockt. Z.b. Kabel-Anschluss kostete in meiner alten Wohnung 2 Häuser*6 Wohnungen UnityMedia 12-fach-Anschluss = 10 (ZEHN!) Euro pro Wohnung pro Monat, weil wir keine Abzocker im Boot hatten.

    Gemeinkosten sind Müll, Abwasser, manchmal Wasser und häufig Heizung. Strom und manchmal Gas wird i.d.R. getrennt berechnet und jeder hat seinen eigenen Zähler.

  5. Re: Gleichpreisprinzip ?

    Autor Youssarian 21.10.09 - 20:22

    Siga9876 schrieb:

    > Wenn die T-Netz-Leute dann im Porsche herumfahren,

    Deine Wortmeldungen sind - wie immer - von keiner Fachkenntnis getrübt und entbehren jedes Sinns und Verstands. Kannst Du nicht einmal etwas anders tun? Solitaire spielen oder so etwas? :(

  6. Re: Gleichpreisprinzip bewiesen ?

    Autor Octane2 21.10.09 - 20:57

    Êin Rechenfehler liegt hier vor. Allerdings ein immens schwerer. Die Telekom hatte zwar ein Monopol, war allerdings gleichzeitig ein Staatsbetrieb. Allso quasi ein Monopolkonzern in Bürgerhänden (wer ist nach Rousseau der Staat?). Die Preise hätte man also jederzeit beliebig rauf oder runter setzen können. In Japan oder Korea ist das normal. Außer NCC/Docomo gibts in Japan keine Anbieter für Internet oder Telefon. Trotzdem sind die Preise dort günstiger als hier und die Geschwindigkeiten sowieso wesentlich höher. In Korea bauen die Staatsfirmen gerade flächendeckend auf 100-1000Mbit aus.

    Was hat also die "Entmonopolisierung" dem Bürger gebracht? Höhere Müllgebühren (weil privatisiert, wegen Wettbewerb...) wären da zu nennen. Oder höhere Preise für Wasser/Abwasser, weil ebenfalls privatisiert. Von Strompreisen wollen wir garnicht reden. Und wie es bei der Bahn aussehen würde, kann man an Großbritannien sehr schön sehen (kaputtes Gleisnetz, kaputte Züge, Unfälle zuhauf, nicht funktionierende Fahrpläne, hohe Preise).

    Wäre die Telekom NICHT privatisiert worden, gäbe es in jedem Dorf DSL. Wäre die örtliche Kläranlage nicht Crossborder-Verleast worden, müssten die Bürger nicht unerträglich hohe Abwasserkosten tragen (zu denen dann noch die Rückkaufkosten und Totalsanierung kommen...).

    Was lernen wir daraus? Markt und Wettbewerb ist ganz nett, wenn es um Dinge geht, die NICHT zur Infrastruktur zählen. Ansonsten sind Staatsfirmen günstiger und für Kunden/Bürger wesentlich brauchbarer.
    Was hat die Deregulierung in Deutschland gebracht? Wir haben die höchsten Handykosten in Europa. Dazu kommt ein technisch veraltetes Netz. Wenn das jetzt der Segen des Wettbewerbs sein soll, möchte ich lieber Monopole. Die sind wenigstens berechenbar.

    BTW, ich würde zb auch sämtliche Banken verstaatlichen. Deren Wirkbereich würde auf Kontoführung und Kreditgeschäft reduziert. Was wäre der Nachteil für einen normalen Kunden? Es gäbe keinen. Was wäre der Vorteil? Krisen wie sie momentan vorherrschen, würden vermieden. Hätte, wäre es schon so, den deutschen Steuerzahler um knappe 400mrd € entlastet. Davon hätte man jede Schule und jede Kita auf Luxusniveau bringen können und gleichzeitg noch jede marode Brücke und Strasse renovieren können. Stattdessen wird dieses Geld genutzt, um ein völlig krankes System weiterhin am Leben zu erhalten und darauf zu warten, dass eine neue Krise kommt.

    Übrigens, SMS gibts seit 1984, als das alte C-Netz aufkam (Autotelefone). War ein kostenloser Mehrwertdienst. Das SMS jetzt Geld kostet, ist eigentlich ein ziemlich übler Scherz.

    Das die Telefonminuten vor 10 Jahren teuer waren, will ich nicht bestreiten. Andererseits: Arcor, Mobilcom und andere Firmen haben direkt nach der Entmonopolisierung losgelegt und deren Preise waren im Grunde nicht niedriger als die der Telekom. Das die Preise JETZT günstiger sind, ist eine nette Sache, allerdings aber eher dem technischen Fortschritt geschuldet. Kann mich noch gut an die ständige Pre-Selection-Anbieterwerbung erinnern. Da konnte man dann gegenüber der Telekom einige Pfennige sparen, aber wirklich günstiger waren die auch nicht.
    Hatte zb meinen Internetanschluss von einer kleinen regionalen Firma. War günstig (30DM + Telefonkosten...).

    Bei Unity Media bekomme ich Telefon und Internet für 20€. Bei der Telekom bezahle ich nicht wesentlich mehr. Allerdings war mein ISDN-Telefon bisher immer ereichbar, was für die Anschlüsse von Bekannten (Unity Media, Arcor, Netcologne) nicht galt. Die haben mehrere Wochen im Jahr nur eingeschränkte oder grundsätzlich nicht erreichbare Anschlüsse. Die IP-Telefone tendieren lästigerweise auch zum Unterbrechen von Gesprächen.

    Was lernen wir daraus? Richtig, Privatisierung bringt bestenfalls den Käufern etwas, den Kunden nicht und auch nicht dem Staat. Monopole dagegen müssen nicht zwangsläufig schlecht sein. Diesen Unsinn (Monopole==schlecht) beten die gleichen Leute seit Jahrzehnten herunter, die jetzt mit ihrer Unfähigkeit die Finanzkrise verschuldet haben. Deren Meinung ist soviel wert wie "ein Fressnapf voll Hunderotz", um mal einen Film zu zitieren. Von Ökonomie im weitesten Sinne haben die schlicht keine Ahnung. Die wollen nur Möglichkeiten, irgendwas zu kaufen und das eigene Geld und/oder das der Kunden irgendwo unterzubringen. Privatisierung kommt denen grade recht, weil man günstig eine passable Firma kaufen kann.

  7. Bürger-News-Portal Re: Gleichpreisprinzip ?

    Autor Siga9876 21.10.09 - 22:53

    Funktionierende Märkte bringen Wettbewerb.
    Preisdruck führt zu Qualitätsdruck. D.h. minderwertige DVD-Brenner, DivX/DVD-Player ohne Ethernet usw. dominieren den Markt.
    Mindestqualitätsanforderungen wären eine Lösung dagegen.

    Die Landesbanken haben nicht das geringste mit komplizierten suspekten Gewinnmaximierenden unsicheren Beteiligungen/Geschäften zu schaffen. Deren Eigentümer sind Bundesländer und Sparkassen und Sparkassen sind gemeinnützig und die Gewinne gehen in Projekte vor Ort (hier z.b. eine Fähre und Parkbänke von Sparkassen habe ich in Innenstädten iirc auch schon mal gesehen). Kommerzielle Sparkassen gibts inzwischen auch, die müssten aber anders benannt werden und meine ich nicht.

    Anders gesagt: Banken in Beamtenhand, zerstörn genau so unser Land. (Das reimt sich wenn mans spricht. s/Banken/Firmen/ geht natürlich genau so)
    Denn Großmannssucht ist bei denen allen an der Tagesordnung. Siehe auch Bericht über Ricke T-Com-Boss hier bei Golem vor 2-5 Tagen.

    TV-Sender machen mehr als ihnen zusteht. Da ÖR seit Privatsender-Existenz nur noch Nahrungsmittel-Ergänzung ist, und wir daher doppelt abgezockt werden. Bei ZDF hat Jacky Chan nix verloren.
    Sport nur die Spiele die im ÖR nicht laufen. Es läuft dann also Sa und So und Fr oder einen Tag später die Spiele in den Werbe-TV-Sendern und Hansa Rostock-Spiele die sonst keiner will UND DAHER BESONDERS BILLIG sind bei MDR. Sowas wäre Vollversorgung mit allen Fußball-Spielen.
    Bei anständigen Politikern dürfte man entfernbare Sat-Schüsseln anbringen . DIe fette Schwiegermutter ist optisch schlimmer und oft sieht man 60cm-Schüsseln die für 19ost wohl locker reichen. Mit einer 30x40cm-Camping-Schüssel habe ich BBC und ITV (heute läuft auf 28 Ost True Blood (Folge 3 oder 4) und irgendwo läuft da auch legal FreeToAir dieser Fringe-Serien-Verschnitt mit den 2 Minuten wo die Welt stillgestanden hat, Folge 4/Staffel1 diese Woche iirc). Mit so einer Camping-Schüssel (normalpreis 99 Euro, aber meine habe ich mit receiver+koffer für 50 Euro bekommen und auch mal für 60 Euro im Obi stehen sehen) kriegt man sogar Türksat. 13 Ost(Italiener) 19 Ost (Deutschland) und 28 Ost mit UK, geil geil geil... gerade eben School of Rock mit Jack Black aber halt auf Englisch! also Original und oft wohl auch !Untertitel! die bei Sucks-ÖR in Deutschland fehlen und nur langsam (wegen UK als vorbild und Streber hasst jeder faule Schüler) eingeführt werden.

    Und in den neuen Ländern an jeder Kreuzung ein Einkaufszentrum oder jetzt Freizeit/Spaß-Bäder die sich gegenseitig Konkurrenz machen und sich gegenseitig marodieren/in die Insolvenz treiben ist auch kein sinnvolle Politik.

    Poltiker sind frei. Dummerweise gehorchen sie lieber 10 Verlagen als 10.000 Autoren oder 100.000.000 (100 Millionen ) Bürgern obwohl sie von den Bürgern bezahlt werden. Aber auch anscheinend von den Verlagen. Die halten still und berichten nicht vernünftig und die Politiker meschpokisieren weiter auf Gemeinschaftskosten.

    Macht marodiert und korrumpiert.
    Demokratie ist keine Partei-Diktatur sondern anti-republikanistische Dezentralisierung. Standards rulen. Manche Monopole vielleicht auch. Aber auch mein Gleichpreisprinzip würde reichen, um wahre Märkte zu etablieren.

    Und Mindestanforderungen für Qualität müssten leider von korrupten Politikern kommen ODER einer funktionierenden Presse die es leider nicht gibt. EU hat ja zig Jahre gebraucht bis endlich Elektro(nik)schrott verwertet wurde. 1990 war das schon Thema in der ct iirc.

    Warum ist Galileo noch nicht oben ? Wieso kann ich keinen Solar-Rasenmäher haben (wie diese Staubsauger für zu Hause) wo cm-genau mein Garten einprogrammiert ist und der mit Galileo genau gerasenmähert wird.
    Ja. Mit Induktion geht es auch. Aber bei mehreren Segmenten wäre Galileo mir lieber und einfacher.
    Das Galileo nicht oben ist, ist doch sicher nur, weil Meschpoken ihre Pfründe sichern wollen (Vermutlich Sarkozy und Merkel streiten sich darüber wo das Headquarter stehen soll oder was auch immer. Bei mir wäre die Lösung: Anteilig nach EU-beiträgen wird das Personal bei mir ausgesucht. Jahresverträge. Wo das Headquarter steht, gibt es kein LandesPersonal ausser Hausmeister Willy, Putzfrauen o.ä. Der Bau wird auch von Firmen gemacht, die anteilig an den EU-Beiträgen zu verteilen sind. Soo schlau sind die Politiker nicht.). Oder gibts technische Gründe dafür ?
    Satelliten müssten grade recht billig zu haben sein.

    FAZIT/ZUSAMMENFASSUNG: Wer Verantwortung hat, krallt nur die Kohle. Aber missbraucht sie und nutzt sie praktisch nie für den gedachten oder offiziell verkündeten Zweck.
    Und die wahren Verräter sind die Presse, die nichts macht. Als Bundestagsabgeordneter ist man ja nur Stimmvieh für die Regierung. Die Presse hingegen wäre frei. Aber wozu mehr machen als Agenturmeldungen copy/paste-mäßig zu verbreiten.

    Man könnte Agenturmeldungen um sinnvolle Zusatz-Informationen ergänzen. Irgendwann wird das dann soo gut, das die Reporter dort systematisch Zusatzinfos abgreifen.
    Es wäre Aufgabe des DJV gewesen. Diese haben vollkommen versagt.

    Wenn Bürger das machen, könnte es klappen. Dazu müssten die Bosse aber nicht existieren (Dezentral) oder frei sein (z.b. bequem in Florida sitzen). Besser ist dezentral.
    Sowas wie wikipedia. wikinews.org oder wie es heisst ist etwas schwach. Aber dort könnte man ansetzen.

  8. Re: Gleichpreisprinzip ?

    Autor Jakelandiar 22.10.09 - 13:11

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Wortmeldungen sind - wie immer - von keiner Fachkenntnis getrübt und
    > entbehren jedes Sinns und Verstands. Kannst Du nicht einmal etwas anders
    > tun? Solitaire spielen oder so etwas? :(

    Danke :-) Damit brauch ich das nicht mehr schreiben.

    Ich frage mich aber ernsthaft wie er zu jedem Thema so eine grütze schreiben kann und dann noch immer mit so langen texten...

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