ich finde es ziemlich vermessen anderen ein geschäftsmodell aufzuzwingen.
zumal stallman selbst alles andere als erfolgreich war (geschäftsmäßig)
ich finde da linus torvalds viel angenehmer. der ist nämlich kein open source hardliner und für geschäftsideen weitesgehend offen, bzw will anderen da nichts vor schreiben.
alternative 1: man macht aus ubuntu ne reine businessklitsche. nutzer sind dann egal und geld kommt dann eh nur von firmenkunden. dann hat man ein zweites fedora, was für den endnutzer ne katastrophe ist.
alternative 2: mehr kommerz. den weg finde ich sehr gut. hat mich bei ubuntu immer gestört, dass man so sehr auf der schiene "menschen, afrika, frieden,usw" gefahren ist. ich will nen app-store, musik-store, video-store, und und. gleichzeitig aber auch die freiheit damit zu machen was ich will, sprich: andere oberfläche, drm-free, und und. genau den weg geht ubuntu und ich bin froh darüber. dazu sollte alles auf anhieb funktionieren. wenn treiber open-source sind, hat sich das gezeigt, dass alles dann meist reibungslos klappt.
alternative 3: ubuntu zusammenschrumpfen, dass es mit spenden überleben kann wie es stallman will. also auf dem level von mint, pclinuxOS, debian, usw. also eine ganz normale distribution ohne visionen und eigentwicklung
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> ich finde es ziemlich vermessen anderen ein geschäftsmodell aufzuzwingen.
Stallman sieht es ja nicht als Geschäftsmodel, sondern als Gesellschaftsmodell. Der Sinn dahinter ist es ideologisch die Gesellschaft zu ändern und nicht das Geschäftsmodell. Dieses ändert sich nur als Konsequenz aus dem primären Ziel.
Was Linus angeht, der ist halt der gemütliche, dem das Ideologische, fast schon religiöse von Stallman, genauso auf die Eier geht wie dem ein oder anderen inder Community auch.
Bei Parteien in der Politik würde man bei Stallman vom Extremisten und bei Torvalds dem Realisten reden.
> alternative 3: ubuntu zusammenschrumpfen, dass es mit spenden überleben kann wie es stallman will. also auf dem level von mint, pclinuxOS, debian, usw. also eine ganz normale distribution ohne visionen und eigentwicklung
Da beleidigst du nicht nur Mint & PCLinuxOS sondern auch einer der ersten Linux Distributionen ohne die Ubuntu niemals möglich geworden wäre.
Auf all den Alternativen du da aufzählst, würde ich einen mittleren Weg vorschlagen.
Kommerziell darf es ruhig werden, aber der Pfad zur Community darf nicht reißen.
Sicherlich werden einige der Community nicht zufrieden gestellt werden können, aber man muss es der Allgemeinheit recht machen, ansonsten hat man verloren
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Wahrheitssager schrieb:
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> Da beleidigst du nicht nur Mint & PCLinuxOS sondern auch einer der ersten
> Linux Distributionen ohne die Ubuntu niemals möglich geworden wäre.
nö. die ganzen distributionen sind weitesgehend überflüssig. alle haben meist kde oder gnome und die gleichen libs, anwendungen, themes usw.
ich mag ja debian aber die haben nahezu nur veraltete pakete und null komfort. wo siehst du da irgend ne art weiterentwicklung?
> Kommerziell darf es ruhig werden, aber der Pfad zur Community darf nicht
> reißen.
ist unmöglich wenn man mit der community kein geld verdient.
> Sicherlich werden einige der Community nicht zufrieden gestellt werden
> können, aber man muss es der Allgemeinheit recht machen, ansonsten hat man
> verloren
da können die auch so weitermachen wie bisher. die meisten ubuntunutzer sind ja zufrieden
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ubuntu_user schrieb:
>
> da können die auch so weitermachen wie bisher. die meisten ubuntunutzer
> sind ja zufrieden
ich bin nicht zufrieden mit dem was ubuntu abliefert. und ich bin ein benutzer der distro. was bitteschön ist inovativ daran, gnome3 mit nur einigen wenigen retuschen nachzubauen?
da kann mint locker mithalten mit den cinnamon-desktop. naja - die haben immerin noch die debian edition. is schon 1 innovation mehr als ubuntu!
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Jossele schrieb:
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> ubuntu_user schrieb:
> >
> > da können die auch so weitermachen wie bisher. die meisten ubuntunutzer
> > sind ja zufrieden
>
> ich bin nicht zufrieden mit dem was ubuntu abliefert. und ich bin ein
> benutzer der distro. was bitteschön ist inovativ daran, gnome3 mit nur
> einigen wenigen retuschen nachzubauen?
stimmt ja nicht.
> da kann mint locker mithalten mit den cinnamon-desktop. naja - die haben
> immerin noch die debian edition. is schon 1 innovation mehr als ubuntu!
cinnamon ist rückschritt
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zum Thema "wer brauch schon debian".
Für "Hochverfügbarkeitssyteme" bzw. eigtl. eher allgemein im Unternehmensumfeld sind (bezüglich der Releasezyklen) langsame Distrbutionen wie Debian ein wahrer Segen.
Man bekommt extrem gut getestete Softwarestände, Probleme wie ich sie bei Ubuntu regelmäßig habe sind auf Debian (mit einigen wenigen Ausnahmen die es überall gibt) nicht zu erwarten.
Für wichtige Server würde ICH Debian immer einem Ubuntu vorziehen.
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sre schrieb:
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> Für wichtige Server würde ICH Debian immer einem Ubuntu vorziehen.
ubuntu ist aber tendentiell eher ein desktopsystem.
fürn server gibt es auch centos und fedora.
welche ubuntu-version hattest du denn für den server genommen? alles andere als lts, muss man sich nicht wundern.
ich hab mit ubuntu nie größere probleme gehabt.
benutze das aber auch eher als workstation, wobei als server eher selten benutzt wird. NFS, apache, mediawiki, android sdk(kernel kompilieren) hatte ich nie probleme mit.
ich weiß jetzt nicht was deine anforderungen sind
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ubuntu_user schrieb:
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> ich finde es ziemlich vermessen anderen ein geschäftsmodell aufzuzwingen.
Ich auch. Aber was hat das mit dem Artikel zu tun? Stallman zwingt niemandem etwas auf, er tut lediglich seine Meinung kund. Die musst du nicht teilen, aber Zwang irgendeiner Art kann ich beim besten Willen hier nicht erkennen.
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sre schrieb:
> zum Thema "wer brauch schon debian".
Vor allem sollte man nicht vergessen, dass auch Ubuntu Debian braucht, da es immer noch auf einer Mischung aus Testing und Unstable mit ein paar Eigenentwicklungen basiert.
Debian selbst mag zwar für den Desktopbereich nicht ideal sein, was ja auch nicht das Ziel dieser Distribution ist, aber es bietet anscheinend einen relativ guten Ausgangspunkt für desktoporientierte Distributionen, was vermutlich unter anderem am sehr guten Paketmanagement liegt.
Von Ubuntu über Linux Mint (Debian Edition) bis hin zu kleinen aber feinen Nischen wie Crunchbang und AntiX gibt es eine recht große Palette an Distris, die erfolgreich auf Debian aufbauen und ohne dieses Fundament nie entwickelt worden wären.
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winterkoenig schrieb:
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> ubuntu_user schrieb:
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> > ich finde es ziemlich vermessen anderen ein geschäftsmodell
> aufzuzwingen.
>
> Ich auch. Aber was hat das mit dem Artikel zu tun? Stallman zwingt
> niemandem etwas auf, er tut lediglich seine Meinung kund. Die musst du
> nicht teilen, aber Zwang irgendeiner Art kann ich beim besten Willen hier
> nicht erkennen.
" Es sollte daher nicht mehr genutzt oder weiterempfohlen werden, schreibt der Initiator der GNU General Public License, Richard Stallman"
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ubuntu_user schrieb:
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> winterkoenig schrieb:
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> > ubuntu_user schrieb:
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> > > ich finde es ziemlich vermessen anderen ein geschäftsmodell
> > aufzuzwingen.
> >
> > Ich auch. Aber was hat das mit dem Artikel zu tun? Stallman zwingt
> > niemandem etwas auf, er tut lediglich seine Meinung kund. Die musst du
> > nicht teilen, aber Zwang irgendeiner Art kann ich beim besten Willen
> hier
> > nicht erkennen.
>
> " Es sollte daher nicht mehr genutzt oder weiterempfohlen werden, schreibt
> der Initiator der GNU General Public License, Richard Stallman"
Ja, und? Das ist Stallmans Meinung und eine Empfehlung, die er ausspricht. Dieser Empfehlung muss niemand folgen. Also, wo wird hier wem was aufgezwungen?
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