Wenn ich mich recht erinnere hat Franz geschrieben, dass die SBB keine rechtliche Ansprüche hätte (oder seeeehr zweifelhafte [genauso wie Apples Ansprüche gg Samsung]). Nun, aus den Geschehnissen ist abzuleiten, genauso wie ich es damals schon vermutete, dass ein Anspruch besteht.
Ansonsten hätte sich sicher nicht dazu erklärt eine Lizenzgebühr an die SBB zu entrichten.
Ich wundere mich nur, warum Golem.de hier versucht zu erklären, dass ihr Experte richtig lag. Falsche Prophezeiungen versucht man nicht zurecht zu biegen (wir sind ja nicht bei Nostradamus TV :D) sondern man erwähnt sie gar nicht...und versucht das nächste mal einen anderen Rechtsexperten zu Rate zu ziehen.
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Das sehe ich ganz genau so. Hatte mich beim Lesen des Artikels schon gewundert.
P.S.:
Apple ist hier vermutlich um Haaresbreite einer Strafzahlung von 1,13 Mrd. $ und einem Verkaufsverbot in der Schweiz entgangen, sagt ein anderer Experte, der auch keine Ahnung, aber ein schweizer Taschenmesser hat. ;-)
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debattierer schrieb:
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> Wenn ich mich recht erinnere hat Franz geschrieben, dass die SBB keine
> rechtliche Ansprüche hätte (oder seeeehr zweifelhafte ). Nun, aus den
> Geschehnissen ist abzuleiten, genauso wie ich es damals schon vermutete,
> dass ein Anspruch besteht.
> Ansonsten hätte sich sicher nicht dazu erklärt eine Lizenzgebühr an die SBB
> zu entrichten.
> Ich wundere mich nur, warum Golem.de hier versucht zu erklären, dass ihr
> Experte richtig lag. Falsche Prophezeiungen versucht man nicht zurecht zu
> biegen (wir sind ja nicht bei Nostradamus TV :D) sondern man erwähnt sie
> gar nicht...und versucht das nächste mal einen anderen Rechtsexperten zu
> Rate zu ziehen.
Das ist nicht abzuleiten, Apple hat es nur einfach vorgezogen sich auf diese Weise zu einigen. War einfach sinnvoller, als sich damit durch die Instanzen zu quälen. Hätte vermutlich mehr gekostet als die Lizenzgebühren, die ja in der Höhe nicht bekannt sind.
Die Analyse von Herrn Franz, auch was die rechtlichen Ansprüche angeht, war absolut nachvollziehbar, und die Einigung kam jetzt ja auch relativ schnell und ohne große Diskussionen.
Genau wie damals beim Memory Spiel und Ravensburger, wobei mir da immer noch nicht klar ist, wie die Einigung aussah, ich habe keine große Veränderung bei den Apps die Memory im Namen haben gemerkt.
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nun ja, schnell und relative geräuschlos stimmen.
Aber "Golem.de"s Experte hat einen Rechtsanspruch abgesprochen.
Wäre er richtig gelegen, hätte Apple keine Lizenzgebühren entrichtet ohne rechtliche Grundlage, denn auch das wertvollste Unternehmen der Welt handelt nach gewöhnlichen marktwirtschaftlichen Verhaltensmustern. Dh. Franz hat sich in der Sache geirrt. Ich habe das schon damals bezweifelt.
Ich möchte ihn dafür nicht verurteilen, jeder macht Fehler. Was mich erbost hat, ist "Golem.de"s Versuch die Sache so darzustellen, als hätte das Franz von Anfang an genauso vorhergesagt, was jedoch falsch ist.
Zitat aus dem Artikel: "Apple habe keine Rechte bei der Nutzung der Schweizer Bahnhofsuhr verletzt, meint Anwalt Christian Franz. "
2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.12 17:46 durch debattierer.
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debattierer schrieb:
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> nun ja, schnell und relative geräuschlos stimmen.
> Aber "Golem.de"s Experte hat einen Rechtsanspruch abgesprochen.
> Wäre er richtig gelegen, hätte Apple keine Lizenzgebühren entrichtet ohne
> rechtliche Grundlage, denn auch das wertvollste Unternehmen der Welt
> handelt nach gewöhnlichen marktwirtschaftlichen Verhaltensmustern. Dh.
> Franz hat sich in der Sache geirrt. Ich habe das schon damals bezweifelt.
> Ich möchte ihn dafür nicht verurteilen, jeder macht Fehler. Was mich erbost
> hat, ist "Golem.de"s Versuch die Sache so darzustellen, als hätte das Franz
> von Anfang an genauso vorhergesagt, was jedoch falsch ist.
>
Sich durch ein Gerichtsurteil der Sache zu entledigen wäre für Apple teurer gewesen, als die Lizenzgebühr zu bezahlen. Das ist also marktwirtschaftlich sinnvoll.
Das heißt nicht, dass die SBB einen Rechtsanspruch hatte, Apple hat es nur vorgezogen die sichere,billigere Variante zu wählen, statt das mühsam und teuer durchzufechten.
Es wäre auch sicher nicht positiv fürs Image gewesen, dass durchzufechten. Ein weiterer Grund eine solche Lösung vorzuziehen.
Hätte die SBB eine so tolle Rechtsposition, hätte sie sich vermutlich nicht auf ein gegenseitiges Stillschweigeabkommen eingelassen.
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StefanKehrer schrieb:
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> Hätte die SBB eine so tolle Rechtsposition, hätte sie sich vermutlich nicht
> auf ein gegenseitiges Stillschweigeabkommen eingelassen.
Das muss nicht so sein, dafür kann es diverse andere Gründe geben.
Es könnten auch noch andere Vereinbarungen getroffen worden sein.
Ansonsten stimme ich dir zu.
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irata schrieb:
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> StefanKehrer schrieb:
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> > Hätte die SBB eine so tolle Rechtsposition, hätte sie sich vermutlich
> nicht
> > auf ein gegenseitiges Stillschweigeabkommen eingelassen.
>
> Das muss nicht so sein, dafür kann es diverse andere Gründe geben.
> Es könnten auch noch andere Vereinbarungen getroffen worden sein.
> Ansonsten stimme ich dir zu.
Joa, 100 % sicher ist auch das nicht. Für die SBB hat es ja auch Vorteile keine Klage einzureichen, die haben dann ja auch Kosten, die vermutlich im keinen Verhältnis zum Gewinn stehen.
Das aktuelle Sportstudio hat übrigens schon Jahrzehnte eine ähnliche Uhr, und da ist die SBB auch noch nicht auf die Idee gekommen eine Klage zu führen.
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StefanKehrer schrieb:
> Das aktuelle Sportstudio hat übrigens schon Jahrzehnte eine ähnliche Uhr,
> und da ist die SBB auch noch nicht auf die Idee gekommen eine Klage zu
> führen.
Und das weißt du woher?
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