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Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

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  1. Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Krümelmonster 31.03.10 - 12:23

    Hab ich doch vor kurzem auf der Homepage von Haus und Grund gelesen: Da prahlt schon mal der Haus-und Grund-Vorsitzender oder GeFü öffentlich, daß man doch innerhalb "weniger Sekunden" [sic!] Bonitätsauskünfte zu jedem beliebigen Mietbewerber erhalten kann und bereitwillig an das anfragende Mitglied weiterleitet.

    Ja wo leben wir eigentlich? Das finde ich reichlich ungerecht sowas. Der Mieter steht quasi gläsern da und der Vermieter hinterzieht möglicherweise Steuern und lacht sich eine. Im Gegenzug müßte der Mieter eigentlich auch Auskunft über den Vermieter erhalten können, z.B. das polizeiliche Führungszeugnis (wer will schon z. B. als Familie mit 2 Kindern bei einem pädokriminellen Vermieter wohnen?) oder ob und in wieweit der Vermieter auch ordnungsgemäß seine Steuern, insbesondere auch für Zweit- und Drittwohnungen, GEZ, und sonstige Rechnungen bezahlt.

  2. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor BiBo-Antwort 31.03.10 - 13:27

    Ich glaube, die Schutzbedürfnisse sind wohl das Ausschlaggebende.

    Angesichts der zunehmenden Fälle von Mietnomaden oder ähnlich schädigenden Mietern ist es wohl nachvollziehbar, wenn der Vermieter wissen will, wer sich da so aus dem Nichts auftauchend für eine Wohnung interessiert und des Vermieters Eigentum und Einnahmequelle für längere Zeit nachhaltig in Anspruch nehmen wird. Zumal es auch nicht immer einfach ist, diese üblen Gesellen wieder loszuwerden.

    Der Mieter hingegen kann sich z.B. bei Nachbarn oder anderen Mietern erkundigen, wie es sich im Allgemeinen als Mieter dort lebt. Und bei den heutigen kurzen Kündigungsfristen kann der Mieter notfalls recht flott wieder ausziehen (Mietnomaden schaffen sowas sogar inneralb einer NAcht), ohne das der Vermieter das groß verhindern kann.

    UND? Was für eine Rolle spielt es für den Mieter, ob der Vermieter seine Steuern, GEZ oder sonstige Rechnungen zahlt?? Wenn die Hausfassaden oder die Treppenhäuser abgeranzt aussehen, sollte das als Info ausreichen...

    Kurzum: Wenn der Vermieter etwas zur Bonität mitgeteilt bekommt, kann er abschätzen, ob er voraussichtlich seine Miete bekommen wird. Dazu reichen aber auch die Zahlungsnachweise für die letzten Mieten... Andere Sachen gehen ihn sicherlich nicht viel an (obwohl ein pädophiler Mieter auch nicht das Gelbe vom Ei wäre ... vor allem für die anderen Mieter mit Kindern...)

  3. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Bill Gates 31.03.10 - 13:35

    Ja nee iss klar!!!

    Ich war - gezwungenermaßen - mal für 2 Jahre Vermieter, du glaubst gar nicht wie wenig Rechte ein Vermieter hat! Das der sich im Vorfeld durch alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel über seinen möglichen Mieter informieren möchte, halte ich für mehr als legitim.

    BTW: Ich würde NIE wieder vermieten!

  4. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Ich_DU 31.03.10 - 13:48

    Die Rechte der VERmieter gehören gestärkt. Es kann nicht sein, das schmarotzer jahrelang kostenlos in einer wohnung leben, die verwüsten und der vermieter diese nicht rausschmeißen kann. Nur über teure, lange gerichtesverfahren.

    Krümelmonster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich doch vor kurzem auf der Homepage von Haus und Grund gelesen: Da
    > prahlt schon mal der Haus-und Grund-Vorsitzender oder GeFü öffentlich, daß
    > man doch innerhalb "weniger Sekunden" Bonitätsauskünfte zu jedem
    > beliebigen Mietbewerber erhalten kann und bereitwillig an das anfragende
    > Mitglied weiterleitet.
    >
    > Ja wo leben wir eigentlich? Das finde ich reichlich ungerecht sowas. Der
    > Mieter steht quasi gläsern da und der Vermieter hinterzieht möglicherweise
    > Steuern und lacht sich eine. Im Gegenzug müßte der Mieter eigentlich auch
    > Auskunft über den Vermieter erhalten können, z.B. das polizeiliche
    > Führungszeugnis (wer will schon z. B. als Familie mit 2 Kindern bei einem
    > pädokriminellen Vermieter wohnen?) oder ob und in wieweit der Vermieter
    > auch ordnungsgemäß seine Steuern, insbesondere auch für Zweit- und
    > Drittwohnungen, GEZ, und sonstige Rechnungen bezahlt.

  5. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Oster-Ei 31.03.10 - 13:53

    BiBo-Antwort schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, die Schutzbedürfnisse sind wohl das
    > Ausschlaggebende. Angesichts der zunehmenden Fälle von
    > Mietnomaden oder ähnlich schädigenden Mietern ist es wohl
    > nachvollziehbar, wenn der Vermieter wissen will...

    Angesichts der zunehmenden Fälle von Steuerbetrug und Selbstanzeigen ist es nur nachvollziehbar, wenn... Das Schutzbedürfnis des Staates ist vorrangig... bla bla...
    Man kann sich immer ein passendes Argument suchen. Nur weil Vermieter kein Risiko eingehen wollen, kann man einen Mieter nicht zum gläsernen Menschen machen. Das gilt übrigens auch für Arbeitgeber. Wenn ein Bewerber z.B. Beruf des Vaters angeben soll und der Hartz IV bekommt, dann bekommt der die Stelle nicht. Das kanns ja wohl nicht sein.

  6. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor nicoledos 31.03.10 - 14:39

    BiBo-Antwort schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube, die Schutzbedürfnisse sind wohl das Ausschlaggebende.
    >
    > Angesichts der zunehmenden Fälle von Mietnomaden oder ähnlich schädigenden
    > Mietern ist es wohl nachvollziehbar, wenn der Vermieter wissen will, wer
    > sich da so aus dem Nichts auftauchend für eine Wohnung interessiert und des
    > Vermieters Eigentum und Einnahmequelle für längere Zeit nachhaltig in
    > Anspruch nehmen wird. Zumal es auch nicht immer einfach ist, diese üblen
    > Gesellen wieder loszuwerden.
    >

    Nicht immer einfach? Du hast fast keine Rechte.
    Begehung der Wohnung verboten. Wohnung steht leer mit gammelnden Müll vom Mieter, darf aber nicht geräumt werden. Muss man über Gericht lösen. Dann darf der Vermieter den Müll eventuell noch einlagern, weil er das fremde eigentum nicht zerstören darf. Die kosten sollten zwar auf den Mietnomaden abgewälzt werden können, aber von dem ist nichts zu holen.

    > Der Mieter hingegen kann sich z.B. bei Nachbarn oder anderen Mietern
    > erkundigen, wie es sich im Allgemeinen als Mieter dort lebt. Und bei den
    > heutigen kurzen Kündigungsfristen kann der Mieter notfalls recht flott
    > wieder ausziehen (Mietnomaden schaffen sowas sogar inneralb einer NAcht),
    > ohne das der Vermieter das groß verhindern kann.
    >

    Die ziehen seinfach aus, lassen ihr zeug stehen und melden sich 1/2 Jahr nicht. Nach Notöffnung der Tür, wegen defekt in Heizungsanlage taucht plötzlich der Mieter wieder auf und erstellt Anzeige, weil man in die Wohnung gegangen istm, Schloss getauscht hat ohne Erlaubniss des Mieters.

    Will man als Vermieter einen Mieter (Mietnomaden) aus der Wohnung haben geht dies nicht ohne weiteres. Selbst bei Schuldern. Hat man aber einen verdreckten, versoffenen Messi oder ähnliches (wie bei Flodders) in der Wohnung sitzen, die noch brav die Miete zahlen bekommt man die überhaupt nicht raus. Nur langwierige Gerichtsverfahren mit Räumungsklage, ... . Zieht Mieter trotz Räumungsbescheid vom Gericht nicht aus, darf man noch mal 5000 Euro an den Gerichtsvollzieher bezahlen zur Durchführung der Räumung. Das kosten alles nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Die Wohnung kann anschließend Generalsaniert werden. Die Kosten behält der Vermieter.


    > abschätzen, ob er voraussichtlich seine Miete bekommen wird. Dazu reichen
    > aber auch die Zahlungsnachweise für die letzten Mieten...

    Nur bei Neumietern, also jungen Leuten, die gerade von zuhause ausziehen und ihre erste Wohnung beziehnen hat man selbst dann nichts in der Hand.


    Es ist Toll in Deutschland. Eigentum wird bestraft.

  7. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Mietfisch 31.03.10 - 14:47

    Ich_DU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Rechte der VERmieter gehören gestärkt. Es kann nicht sein, das
    > schmarotzer jahrelang kostenlos in einer wohnung leben, die verwüsten und der vermieter diese nicht rausschmeißen kann. Nur
    über teure, lange gerichtesverfahren.

    Ihr (auch *Bibo* ist gemeint) scheint nur nicht begriffen zu haben, daß der Mieter ebenfalls ein Schutzbedürfnis hat. Daß ein Mensch, wie ein wildes Tier im Freien übernachten muß, ist für euch natürlich nachrangig gegenüber monetären Interessen. Sollen die Vermieter doch eine Mietausfallversicherung abschließen. Aber dafür sind wohl die Policen zu hoch?! Ein Null-Risiko ist nur ein Wunschtraum. Man kann eine Ungerechtigkeit nicht mit einem potenziell möglichen Szenario begründen, daß nur durch Einzelfälle zutage tritt.

  8. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Bill Gates 31.03.10 - 15:14

    Mietfisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich_DU schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Rechte der VERmieter gehören gestärkt. Es kann nicht sein, das
    > > schmarotzer jahrelang kostenlos in einer wohnung leben, die verwüsten und
    > der vermieter diese nicht rausschmeißen kann. Nur
    > über teure, lange gerichtesverfahren.
    >
    > Ihr (auch *Bibo* ist gemeint) scheint nur nicht begriffen zu haben, daß der
    > Mieter ebenfalls ein Schutzbedürfnis hat. Daß ein Mensch, wie ein wildes
    > Tier im Freien übernachten muß, ist für euch natürlich nachrangig gegenüber
    > monetären Interessen. Sollen die Vermieter doch eine
    > Mietausfallversicherung abschließen. Aber dafür sind wohl die Policen zu
    > hoch?! Ein Null-Risiko ist nur ein Wunschtraum. Man kann eine
    > Ungerechtigkeit nicht mit einem potenziell möglichen Szenario begründen,
    > daß nur durch Einzelfälle zutage tritt.
    Monetäre Interessen? Du hast doch ne Macke! Nicht jeder Vermieter ist gleich Großgrundbesitzer! D.h., dass für den kleinen Wohnungsbesitzer mit kleiner Eigentumswohnung als Rentenanlage das oben beschriebene Szenario das Lebensende bedeutet. Offenbarungseid, Hartz IV, Ende im Gelände. Junge, fang mal an zu denken!

    Und natürlich ist der Mieter genauso schützenswert, aber - wie weiter oben geschrieben - aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Mieter unglaublich viele Rechte hat. Die sind vollkommen ausreichend. Da ändert auch deine antikapitalistische Denke nichts dran!

  9. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Ojehmineh 31.03.10 - 15:45

    Bill Gates schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > D.h., dass für den kleinen Wohnungsbesitzer mit
    > kleiner Eigentumswohnung als Rentenanlage das oben beschriebene Szenario das Lebensende bedeutet. Offenbarungseid, Hartz IV, Ende im Gelände.

    Reich doch mal die Spendenbüchse rum für die armen kleinen Wohnungsbesitzer mit noch kleinerer Eigentumswohnung, die sie bloß deshalb vermieten müssen, damit sie nicht auf der Straße oder gar bei Mama wohnen müssen *kopfschüttel*. Es schäme sich, wer da an Rendite denkt. Ist ja völlig uneigennützig das ganze.

  10. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor IceRa 31.03.10 - 16:40

    Bill Gates schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Monetäre Interessen? Du hast doch ne Macke! Nicht jeder Vermieter ist
    > gleich Großgrundbesitzer! D.h., dass für den kleinen Wohnungsbesitzer mit
    > kleiner Eigentumswohnung als Rentenanlage das oben beschriebene Szenario
    > das Lebensende bedeutet. Offenbarungseid, Hartz IV, Ende im Gelände.

    Wem Vermieten zu stressig oder risikoreich ist, der kann ja seine Wohnung selber nutzen oder verkaufen, gell?
    Nicht nur Schulden verpflichten, sondern auch Eigentum verpflichtet.

    Ice

  11. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor KnobiOpi 31.03.10 - 16:55

    Könnte mal bitte jemand unterscheiden zwischen Privatvermieter und Immobiliengesellschaft, welche Wohnungen vermieten.

    Der Privatvermieter hat nämlich garkein Recht, irgendwelche Auskünfte über seinen Mieter einzuholen.
    Natürlich bedürfen Mieter eines besonderen Schutzes, nur hört dieser auf, wenn die Miete für 2 Monate oder mehr nicht gezahlt wird. Denn dann kommt der Mieter seinen Pflichten nicht nach. Besonders schlimm ist so etwas, wenn der Mieter Wohngeld von der ARGE bezieht, also dann eben dieses Steuergeld verschleudert/versäuft, oder sich einfach nur nen großen TV kauft.

  12. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor X99 31.03.10 - 17:06

    Die Aussage ergibt mal so gar keinen Sinn.
    Wie kann denn Eigentum verpflichten, wenn man keine Rechte hat sein Eigentum zu schützen? Damit nimmt man ja jede Verpflichtung.
    die Vergangenheit hat doch gezeigt und von daher wurden ja gerade vor paar tagen endlich die Gesetze geändert, dass da was falsch läuft. Der Mieter kann machen was er will und der Vermieter kann absolut nichts gegen unternehmen. Es hat Jahre gedauert leute aus der Wohnung zu kriegen.
    Aber noch krasser sind ja die fälle, wo Leute sich ein Einfamilienhaus gekauft haben, in Deutschland und dann Jahrelang nicht einziehen dürfen, weil die vorgänger nicht ausziehen?
    In welchem verdammten Land auf der Welt, in unserem gesamten Universum gibt es sowas? In anderen Ländern gibt man denen 10 Minuten, wenn die nicht raus sind schießt man zurecht auf sie.

  13. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Mitglied 31.03.10 - 17:18

    KnobiOpi schrieb:
    -----------------------------------------------------------------

    > Der Privatvermieter hat nämlich garkein Recht, irgendwelche Auskünfte über seinen Mieter einzuholen.

    Ach, und wenn der Vermieter für 40 Euro pro Jahr Mitglied beim eingangs erwähnten "Haus und Grund" ist, dann ist dieses Recht automatisch gegeben?

  14. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Baba 31.03.10 - 17:48

    IceRa schrieb:
    --------
    > Nicht nur Schulden verpflichten, sondern auch Eigentum >verpflichtet.

    Zu was? Das man einen Soziopathen ertragen muss, der sich
    immer noch nach der Liebe seines prügelnden, bereits gestorbenen
    Vaters sehnt und deswegen deine Wände mit Tierblut vollmalt?

    Alle(!) Leute in meiner Umgebung die kleinstwohnungen besitzen,
    also 1-2 Minizimmerwohnungen als Rente haben seit *Jahren* Probleme mit ihren Mietern. Nebenkosten werden nicht bezahlt, immer hinter 50€ da und dort hinterher.

    Kein Plan, immer ausreden und am Ende haben sie so Formblätter
    vom Mieterschutz wo irgendein Bullshit draufsteht, damit sie
    sich nochmal 2 Monate "Bedenkzeit" erbeten können bis sie
    wieder irgendeinen 200€ Betrag bezahlen können.

    Offensichtlich sind ihnen die Wohnungen dort zu teuer,
    aber in die Pampa ziehen wollen sie auch nicht - und
    es wird gezockt wie im Casino. Denen fehlt definitiv
    mind. ein Basiskapitalstock von 3 Monaten Gehalt.

    Inzwischen werden Prepaid-Stromzähler, Wasserzähler eingebaut.
    Gegen den Prepaid-Stromzähler hat ein Student erfolglos
    geklagt, seit dem zahlt er aus eigenem Interesse regelmäßig
    (und heult ihm Nachts besoffen die Mailbox voll, dass er
    sich jetzt wegen dem Strom drei Tage lang von Nudeln mit
    Salz ernähren muss). Für die Heizung gibt es das noch nicht,
    da geht das noch die nächsten x Jahre bis zum BGH Urteil rund.

    Das Resultat sind nichts anderes als reine Prepaid/Cash-
    Mieter, die alles in Vorrausleistung liefern dürfen.

    Wer so lebt, sollte sich ernsthaft Fragen ob er wieder
    bei Mutti einzieht, wenn er nichtmal einen ****
    Monat vorrausplanen kann. Und da geht es nicht um
    Sonderfälle, sondern um regelmäßiges nicht-einhalten
    der Verpflichtungen über *Jahre* hinweg.

    Inzwischen bekommt wirklich jeder der irgendwelche
    Verträge abschließt den menschlichen Wahnsinn ab,
    den die Gesellschaft produziert. Ein Vermieter ist
    kein Psychologe, keine Bank und sicherlich auch
    nicht Irrenpolizei in Personalunion.

    Das ist einfach nicht sein Job.

    Baba



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.10 17:54 durch sh (golem.de).

  15. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Knobiopi 01.04.10 - 11:12

    Wie ich meine, sind ja meistens eh nur die Privatvermieter die Leidtragenden, denn ich habe noch nie von einem Unternehmen gehört, welches Probleme hätte, ihre Mieter loszuwerden.

    An der Stelle möchte ich nochmal die Sozialschmarotzer und Betrüger ansprechen, welche von der ARGE Wohngeld bekommen, und keine Miete bezahlen. Diele Leute betrügen JEDEN Sozialabgabenzahlenden Bürger.

    Ich werde nie wieder vermieten, vorher würde ich die Bude abfackeln und die Versicherungssumme kassieren :) -Scherz!
    Aber vermieten würde ich nie mehr, unter den momentanen Bedingungn.

  16. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Jammerkopp 01.04.10 - 13:21

    Knobiopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ich meine, sind ja meistens eh nur die Privatvermieter die
    > Leidtragenden, denn ich habe noch nie von einem Unternehmen gehört, welches
    > Probleme hätte, ihre Mieter loszuwerden.
    >
    > An der Stelle möchte ich nochmal die Sozialschmarotzer und Betrüger
    > ansprechen, welche von der ARGE Wohngeld bekommen, und keine Miete
    > bezahlen. Diele Leute betrügen JEDEN Sozialabgabenzahlenden Bürger.
    >
    > Ich werde nie wieder vermieten, vorher würde ich die Bude abfackeln und die
    > Versicherungssumme kassieren :) -Scherz!
    > Aber vermieten würde ich nie mehr, unter den momentanen Bedingungn.

    Deine Jammerei hört sich an, als ob Du 1. an den ersten besten dahergelaufenen vermietet hast, 2. sich offensichtlich sonst keiner fand, der die Bude mietet, weil sie entweder zu teuer oder mehr oder weniger heruntergekommen war, 3. mit dem zufällig schlechte Erfahrung gemacht hast und 4. als ob du es garnicht nötig hast. Also kurz: Jammern auf hohem Niveau. Was soll das bezwecken?

  17. Re: Auskunftsrechte über Vermieter wären sinnvoll und gerecht

    Autor Schneider125 09.04.10 - 12:38

    Hi an alle,

    bin selber Vermieterin und habe sehr schlechte Erfahrungen mit sogenannten "Mietnomaden" durchgemacht. Ich habe mich im Internet und bei einigen Geschäftskollegen infomiert wie man dagegen vorgehen kann und bin auf einer sehr interessanten Seite gestoßen. Die Seite heisst www.vermieterschutzkartei.de! Die VSK Vermieterschutzkartei ist eine Auskunftei also wie die SCHUFA nur speziell für Vermieter! Ist das nicht Genial? Durch die VSK habe ich fast garkeine Probleme mehr mit meinen Mietern! Schaut mal vorbei es lohnt sich!

    Gruss Schneider

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