Ich kenne das Problem von mir selber... habe so einige Projekte auf Github und weis einfach nicht welche Lizenz ich nun verwenden soll. Auch war ich bis dato einfach zu faul um mich mit dem Thema wirklich zu beschäftigen :) denn ist ja nicht gerade leicht.
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meistens will man ja einfach nur programieren und kommt garnicht dazu den einzelnen Dateien Lizenzen zuzuordnen ...
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fullack
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Hanmac schrieb:
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> meistens will man ja einfach nur programieren und kommt garnicht dazu den
> einzelnen Dateien Lizenzen zuzuordnen ...
und noch viel schlimmer ist das abhängig davon welche man nimmt mindestens zwei drittel meinen es ist die falsche ;)
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> meistens will man ja einfach nur programieren und kommt garnicht dazu den einzelnen Dateien Lizenzen zuzuordnen ...
Standard Header und Lizenfile im project root oder einem licence folder.
Ist ja nicht so, dass jedes file ne andere lizenz bräuchte.
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Hanmac schrieb:
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> meistens will man ja einfach nur programieren und kommt garnicht dazu den
> einzelnen Dateien Lizenzen zuzuordnen ...
Jede halbwegs bessere IDE und Texteditor erlaubt Templates und kann für neue Dateien direkt ein Template verwenden oder man fügt es mit einem Tastendruck ein, das ist wirklich kein Aufwand. Das riecht mehr nach Ausrede und Faulheit.
Das größere Problem ist manchmal echt eher welche Lizenz. Persönlich finde ich GPL z.B. scheiße, möchte aber auch nicht alles unter MIT stellen.
Cool wäre z.B. eine Lizenz die eductional use erlaubt aber so bald jemand Geld mit der Anwendung/Code machen will meine Erlaubnis und eventuell auch $$$ benötigt.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.12 16:51 durch burzum.
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einen standard-header in die datei mit verweis auf ein LICENSE text file. dort wird die lizenz erfasst. so viel arbeit ist das nun auch nicht.
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burzum schrieb:
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> Cool wäre z.B. eine Lizenz die eductional use erlaubt aber so bald jemand
> Geld mit der Anwendung/Code machen will meine Erlaubnis und eventuell auch
> $$$ benötigt.
Warum veröffentlichst du dann überhaupt Quellcode und benutzt nicht Closed-Source und eine proprietärer Lizenz?
Sorry, aber derartigen Murks kann einfach niemand brauchen. Das ist Sackgassencode. Niemand kann diesen Quellcode erweitern oder in eigene Projekte einfließen lassen, weil er außer zu dieser Murkslizenz mit nichts kompatibel wäre. Wer die GPL schon ablehnt, der braucht mit solchem Zeug gar nicht erst um die Ecke kommen. Da ist nämlich selbst GPL-Code um Klassen kompatibler.
Hinzu kommt, dass du offenbar die Erfahrungen, die mit CC-NC-Lizenzen gemacht wurden, völlig ignorierst. Derartige Lizenzmodelle führen zu jeder Menge Unklarheit und letztlich dazu, dass keine Weiterverwendung möglich ist - bzw. zum anderen Extrem, dass es niemanden interessiert, weil es der Klausel an der notwendigen Klarheit mangelt. Was gilt denn als "Geld machen"? Wenn jemand Werbebanner auf der Website schaltet, um seine Hosting-Kosten zu zahlen, ist das bereits "Geld machen"? Wo läge da die tolerable Grenze? Wie sieht es mit dem Einsatz innerhalb von gemeinnützigen Organisationen aus? Wenn "educational use" erlaubt ist, wie wäre das bei Privatschulen? All das und dutzende weitere Fragen aus diesem Umkreis sind bei CC-NC z. B. überhaupt nicht definiert. Man redet sich dort darauf hinaus, dass NC so zu verstehen ist, wie es der jeweilige Nutzer sieht. Danke, aber das ist absolut null Rechtssicherheit, wenn jeder dort seine eigene Interpretation haben kann. Man kann deshalb von derartigen NC-Lizenzmodellen nur mit absolutem Nachdruck abraten.
Copyleft ist meist das deutlich stärkere Modell, um ungewollte kommerzielle Nutzung zu vermeiden. Denn wer die Software unter den gleichen Bedingungen frei weitergeben muss, der kann damit ja schwerlich Geld verdienen. Und es spricht ja überhaupt nichts dagegen, dass wenn er das nicht will, er auf Anfrage mit dem ursprünglichen Autor eine individuelle Lizenz (ggf. gegen Bezahlung) parallel zur GPL vereinbart, so dass er den Code auch proprietär nutzen kann.
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Nimm die MIT Lizenz. Danke!
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luaredirectfs schrieb:
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> Nimm die MIT Lizenz. Danke!
Nein die WTFPL ;-)
Schon alleine um übermäßige Schimpfwort Filter in irgendwelchen Foren auszulösen.
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Mingfu schrieb:
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> Wenn jemand Werbebanner auf der Website schaltet, um seine
> Hosting-Kosten zu zahlen, ist das bereits "Geld machen"?
ganz eindeutig: ja
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Ich hab oft auch keinen Plan welche Lizenz ich nehmen soll und nehme dann oft dinge wie: Beerware oder Do What The Fuck You Want To Public License. WTFPL wird in der Version auch als GPL kompatibel annerkannt.
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Mingfu schrieb:
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> burzum schrieb:
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> -----
>
> > Cool wäre z.B. eine Lizenz die eductional use erlaubt aber so bald
> jemand
> > Geld mit der Anwendung/Code machen will meine Erlaubnis und eventuell
> auch
> > $$$ benötigt.
>
> Warum veröffentlichst du dann überhaupt Quellcode und benutzt nicht
> Closed-Source und eine proprietärer Lizenz?
Vielleicht weil Open Source erst mal nur bedeutet, dass der Code eingesehen werden kann.
Abgesehen davon schliesen Open Source und Freie Lizensen eine kommerzielle Verwertung nicht perse aus.
>
> Sorry, aber derartigen Murks kann einfach niemand brauchen. Das ist
> Sackgassencode. Niemand kann diesen Quellcode erweitern oder in eigene
> Projekte einfließen lassen, weil er außer zu dieser Murkslizenz mit nichts
> kompatibel wäre.
Doch, nur halt nicht umsonst, bzw eben nur für "eductional use".
> Wer die GPL schon ablehnt, der braucht mit solchem Zeug
> gar nicht erst um die Ecke kommen. Da ist nämlich selbst GPL-Code um
> Klassen kompatibler.
Na ja, das kommt drauf an welche Ziele man verfolgt.
Kompatibilität scheint seins jetzt nicht gerade zu sein.
>
> Hinzu kommt, dass du offenbar die Erfahrungen, die mit CC-NC-Lizenzen
> gemacht wurden, völlig ignorierst. Derartige Lizenzmodelle führen zu jeder
> Menge Unklarheit und letztlich dazu, dass keine Weiterverwendung möglich
> ist - bzw. zum anderen Extrem, dass es niemanden interessiert, weil es der
> Klausel an der notwendigen Klarheit mangelt. Was gilt denn als "Geld
> machen"? Wenn jemand Werbebanner auf der Website schaltet, um seine
> Hosting-Kosten zu zahlen, ist das bereits "Geld machen"? Wo läge da die
> tolerable Grenze? Wie sieht es mit dem Einsatz innerhalb von gemeinnützigen
> Organisationen aus? Wenn "educational use" erlaubt ist, wie wäre das bei
> Privatschulen? All das und dutzende weitere Fragen aus diesem Umkreis sind
> bei CC-NC z. B. überhaupt nicht definiert. Man redet sich dort darauf
> hinaus, dass NC so zu verstehen ist, wie es der jeweilige Nutzer sieht.
> Danke, aber das ist absolut null Rechtssicherheit, wenn jeder dort seine
> eigene Interpretation haben kann. Man kann deshalb von derartigen
> NC-Lizenzmodellen nur mit absolutem Nachdruck abraten.
Vermutlich ignoriert er sie nicht, er kennt die durchaus validen Gegenargumente wohl einfach nicht.
>
> Copyleft ist meist das deutlich stärkere Modell, um ungewollte kommerzielle
> Nutzung zu vermeiden. Denn wer die Software unter den gleichen Bedingungen
> frei weitergeben muss, der kann damit ja schwerlich Geld verdienen. Und es
> spricht ja überhaupt nichts dagegen, dass wenn er das nicht will, er auf
> Anfrage mit dem ursprünglichen Autor eine individuelle Lizenz (ggf. gegen
> Bezahlung) parallel zur GPL vereinbart, so dass er den Code auch proprietär
> nutzen kann.
Hm ja, eine Dual Lizensierung von GPL und Proprietär verhindert meist ganz gut, dass jemand die GPL Version in sein ( proprietäres ) Produkt einbindet, unter der Vorraussetzung, dass er sich an die Regeln hält.
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Das Problem ist doch dass bei vielen Projekten die GPL(speziell v2) aufgrund ihrer massiven inkompatibilität zu sehr vielen anderen, durchaus sehr beliebten Lizenzen, für viele Projekte direkt zu Beginn vom Tisch ist.
Speziell wenn trifft das auf die GPLv2 zu, welche inkompatibel zur Apache License 2.0 ist (und damit quasi as a whole zu sämtlichen größeren Android Libs wie ActionBarSherlock oder ViewPagerIndicator, oder, oder oder oder).
Ja ich weiß, neue Projekte lizensiert man unter GPLv3, ABER:
Auch wenn ich neues Projekt beginne so gibt es immer noch tonnenweise GPLv2 Lizensierte libs die man evtl. gerne nutzen würde, aber eben nicht kann...
Ich habe z.B. dreamDroid bewusst unter CC-NC lizensiert weil ich letztlich garnicht möchte dass das projekt 20x geforkt wird. Ich möchte dass die Leute einfach den vorhandenen Code verbessern. Und ich möchte gerne die Kontrolle über die Qualität des Projektes haben.
Eine Android app die es 12x in 17 farben gibt brauch nämlich kein Mensch.
Da Blogs mit Werbung mittlerweile als kommerziell gelten ist obiges Beispiel ganz klar mit einem "Ja" zu beantworten. Der Begriff "kommerziell" ist gesetzlich in Deutschland eigentlich sehr genau und eng gefasst. Das kann man auch wunderbar an diversen Urteilen zu eBay und Co. sehen.
Beispiel Wer im Leben mehr als (schlagt mich nicht wenn ich mich bei der zahl etwas vertu, das ist schon lange her, dass ich das gelernt habe ;)) 7x was bei eBay verkauft dem wird grundsätzlich kommerzielles Handeln unterstellt. Dazu gibt es rechtskräftige Urteile.
Stark vereinfacht könnte man in etwa sagen:
"Wenn du es nicht komplett aus eigener Tasche finanzierst ist es kommerziell".
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