CDU und BKA fordern seit Längerem Internetsperren und führen als Begründung Probleme bei der Abschaltung von KiPo-Sites an, die einzig und allein auf fehlenden Willen und Kompetenz beim BKA zurückzuführen sind?
Monatelang Zensur fordern und erst wenn dem das Verfassungsgericht einen Riegel vorschiebt überhaupt ernsthaft versuchen, KiPo aus dem Netz zu bekommen? Nichts gegen KiPo tun und gleichzeitig KiPo als Begründung nehmen, um wieder und wieder und wieder Zensur zu fordern?
Ihr dreckigen Heuchler! Glaubt nicht, dass wir das nicht merken. Und wir werden's weitererzählen. Und wir werden Euch auf Abgeordnetenwatch fragen, warum Ihr solche Heuchler seid. Und wenn Ihr ausweicht, werden wir Euch wieder fragen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.10 16:28 durch Mit_linux_wär_das_nicht_passiert.
Mit_linux_wär_das_nicht_passiert schrieb:
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> CDU und BKA fordern seit Längerem Internetsperren und führen als Begründung
> Probleme bei der Abschaltung von KiPo-Sites an, die einzig und allein auf
> fehlenden Willen und Kompetenz beim BKA zurückzuführen sind?
Du hast es erfasst.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Jepp genau das steht da. Ein weiterer Schluss daraus ist, das es fraglich scheint, ob die Zensur, die gefordert wird, überhaupt "Erfolgreich" sein wird, bei soviel haarsträubender Ahnungslosigkeit.
Wenn Heuchelei sich in klebrigen Schleim auflösen würde, dann hätte das den Vorteil, dass man nun genau sehen kann, wo früher einmal Heuchelei war.
Es hätte aber auch einen Nachteil. Es gäbe weite Flächen, die nun unpassierbar wären...
Eigentlich lässt dieser Artikel implizit etwas noch ganz anderes erahnen.
Man hatte die Listen zur Sperrung über längere Zeit bereits in der Tasche und erst nach dem LS die Parole "Löschen statt sperren" ausgerufen hat (halbwegs) ernsthaft damit begonnen, die Löschungen zu veranlassen. Andres ist die Masse der Löschanfragen im Jan eigentlich nicht zu erklären.
Das heißt, man wusste über einen geraumen Zeitraum von Straftaten und hat aus Propagandagründen (Netzsperre) nichts dagegen getan. Das ist eigentlich ein Fall für die Staatsanwaltschaft und normalerweise nennt man so etwas, so glaube ich zumindest, Beihilfe zu einer Straftat.
Aber zum Glück hat man hat ja schon das Bauernopfer Tauss (dessen Verurteilung nach wie vor strittig ist.) den Mengen zum Fraß vorgeworfen, um den Pöbel zu besänftigen,
Ich bin erst mal vorsichtig mit den Mutmaßungen da mir zu viele Details fehlen.
Denn was bedeutet in diesen Fällen 'sperren'? Welche Vorgänge sind betroffen? Wie viele arbeiten daran? Was sind deren Kenntnisse?
Dennoch gebe ich dem OP recht (oder?) wenn er sagt dies scheint sich, leider wiedermal, um einen Vorwand für Netzsperren zu handeln.
Vielleicht bricht jetzt auch die Liebesbeziehung zwischen BKA und Politik, wenn sie so an den Pranger gestellt werden.
Die blöde Schnalle wüsste doch noch nicht einmal wie man anfangen würde gegen so was vorzugehen!
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